John Muir Trail – der beste Fernwanderweg der USA

Wander-Collection von
komoot

The mountains are calling and I must go! – Dieser berühmte Satz stammt von John Muir, dem Entdecker und Abenteurer, der den Grundstein für diesen atemberaubenden Weg durch die Wildnis gelegt hat. Der gute Mann wusste die raue Schönheit und die Ruhe dieser Natur zu schätzen und du wirst bei jedem Kilometer mehr und mehr verstehen, warum er diese Region so liebte.

Der John Muir Trail führt dich durch die schönsten Bergwelten der USA. Beginnend im Yosemite durchkreuzt du hier das Land der Drei- und Viertausender, der tausend Seen, Schluchten und Granitfelsen. Dabei geht es auf über 4.400 Meter hinauf! Und das eventuell größte Glück dabei? Der Trail ist mit dem mildesten und sonnigsten Klima gesegnet, die ein derartiges Gebirge überhaupt haben kann.

Genieße jeden Kilometer, jedes selbstgekochte Essen, jeden Ausblick, jeden Anstieg, jede Übernachtung im Zelt. Wie jedes große Abenteuer ist aber auch hier gute Planung gefragt. Der Trail ist nichts für Anfänger, nicht nur weil er lang ist und man sich selber versorgen muss, sondern weil er auch steinig, steil und schwierig ist. Die Liste für die Vorbereitung ist lang, aber die PCT-Organisation bietet dir online (pcta.org/discover-the-trail/john-muir-trail/jmt-faq) Infos über die Genehmigungen, den Zustand des Wegs, aufkommendes Wetter, was du brauchst und wo du deine Vorräte wieder auffüllen kannst und alles, was du sonst benötigst um deinen Traum wahr werden zu lassen.

Auf der Karte

Die Touren

  • Schwer
    07:26
    16,7 km
    2,2 km/h
    1 360 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Tag 1. Heute beginnt das wahre Abenteuer. Hier auf dieser ersten Etappe, führt dich dein Weg vom Trailhead zu den Vernal Falls und auch am ersten Etappenziel vorbei um noch einen Abstecher auf den Half-Dome zu machen - den du unbedingt gesehen und erklettert haben solltest. Dafür brauchst du eine spezielle Genehmigung, die es beim National Park Service gibt. Einfach rechtzeitig anfragen. Nachdem du von der Bergkuppe wieder runter kommst, geht's zur ersten Übernachtung auf den Campingplatz Little Yosemite Valley.

  • Schwer
    06:20
    18,0 km
    2,8 km/h
    1 390 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Little Yosemite Campground geht es wieder ein Stück entlang des Trails Richtung Half Dome, dann jedoch weiter nach rechts über den beeindruckenden Clouds Rest auf über 3000 Meter. Die sehr spezielle Gesteinsform und der Ausblick sind ziemlich beeindruckend. Danach geht's über den Clouds Rest Trail weiter zum Sunrise High Sierra Camp. Viel an Höhenmetern verlierst du dabei nicht, du bewegst dich immer zwischen 2700 und 3000 Metern über dem Meer.

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  • Mittelschwer
    04:13
    14,7 km
    3,5 km/h
    270 m
    480 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Sunrise High Sierra Camp geht es über die Gipfel hinweg zum wunderschönen Cathedral Lake, der perfekte Platz für eine ausgiebige Pause. Und die Lage des heutigen Etappenziels könnte schöner kaum sein. Der Campingplatz liegt direkt am Fluss und die Aussicht auf die Berge lässt dir garantiert kurz den Mund offen stehen.

  • Schwer
    05:36
    19,6 km
    3,5 km/h
    610 m
    40 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die ersten 15 Kilometer geht es flach auf ca. 2600m Meereshöhe dahin. Unterwegs hast du immer wieder besonders schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Die letzten 5 Kilometer führen dich dann wieder über 3200m hinauf, wo du dein Camp für diese Nacht am Lyell Creek aufschlägst.

  • Mittelschwer
    04:02
    13,5 km
    3,3 km/h
    360 m
    540 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Camp gelangst du direkt auf den Donohue Pass, dem höchsten Punkt der heutigen Etappe. Heute kommst du an den schönen blauen Seen vorbei, bei denen du am liebsten überall Rast machen würdest und einfach nur den Anblick und die Ruhe zu genießen. Dein Camp schlägst du am besten am Emerald oder Ruby Lake auf.

  • Schwer
    05:14
    16,8 km
    3,2 km/h
    450 m
    1 010 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Island Pass geht's vorbei an Seen, Seen und noch mehr herrlichen Seen, bis zum ... richtig: Johnston Lake, einem See. Wenn du Glück hast, triffst du hier auf Cowboys, die es hier tatsächlich noch gibt. Mit Autostraßen ist in dieser hohen entlegenen Region nichts, also geht es zu Pferd durch die Lande.

  • Schwer
    05:09
    17,9 km
    3,5 km/h
    560 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute wirst du wahre Wunder der Natur zu Gesicht bekommen. Vom Johnstons Lake geht es immer leicht bergab. Der kleine Sidecut zu den Rainbow Falls ist jeden Schritt wert und auch nicht weit. Hier hast du ca. die Hälfte des heutigen Tages geschafft. Zurück auf dem John Muir Trail geht es dann wieder gute 500 Höhenmeter hinauf zum Deer Creek, wo du dir deinen Zeltplatz für die Nacht suchst.

  • Mittelschwer
    04:48
    15,7 km
    3,3 km/h
    690 m
    300 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Deer National Park ist unglaublich schön. Hier zu wandern ist gerade so als würdest du durch ein Märchenbuch streifen. Genieße es, denn heute machst du ordentlich Höhenmeter und wanderst wieder bis auf über 3000m hinauf. Der Lake Virginia bietet dir dann den perfekten Platz für ein Nachtlager.

  • Schwer
    05:51
    18,7 km
    3,2 km/h
    510 m
    1 210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom See weg geht es gute fünf Kilometer bergab, durch bizarr schöne felsige Landschaften. Schnell gewinnst du wieder an Höhe und erreichst nach gesamt zehn Kilometern den Silver Pass, mit 3.200m der höchsten Punkt des heutigen Tages. Danach geht es nur noch bergab bis in das kleine Wäldchen am North Fork Mono Creek, das einen guten Schutz zum Aufbauen des Zeltes bietet.

  • Schwer
    05:51
    18,5 km
    3,2 km/h
    950 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Camp aus geht es erst Mal am Lake Edison vorbei, hinauf in eine wunderschöne grüne Hochebene. Schnell aber stellt sich wieder eine kargere Landschaft ein, jedoch ist diese nicht weniger beeindruckend. Dein Camp kannst du hier eigentlich fast überall aufschlagen, egal ob auf Kilometer 16 oder 18, hier gibt es viele kleine Bäche, die dich mit Wasser versorgen. Also such dir einfach ein schönes Fleckchen aus.

  • Mittelschwer
    04:40
    15,4 km
    3,3 km/h
    270 m
    990 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach den tausend Höhenmetern von gestern geht es heute hauptsächlich bergab. Auch hier geht's wieder an schönen Seen und kleinen Bächen vorbei. Nach vier Kilometern hast du bereits den höchsten Punkt auf 3.300 Metern erreicht, danach geht's bergab, vorbei an den schönen Sallie Keyes Seen, bis du an der Muir Trail Ranch ankommst.

  • Mittelschwer
    04:20
    15,1 km
    3,5 km/h
    520 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Immer am Fluss entlang geht es heute von der Ranch stetig bergauf zur Evolution Meadow. Dabei verändert sich der Fluss stetig. Mal etwas breiter und ruhiger, mal richtig schmal und wild. Auf jeden Fall immer erfrischend klar. Bei der Evolution Meadow angekommen, wirst du plötzlich über das zur Gänze andere Bild, der freien grünen Ebene erstaunt sein.

  • Mittelschwer
    03:14
    10,6 km
    3,3 km/h
    530 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute ist die Wanderung eine echte Evolution. Vom Evolution Meadow geht es durch das Evolution Valley hinauf zum Evolution Lake. Es wird quasi immer besser - und höher. 500 Höhenmeter sollten aber jetzt am 13. Tag bereits ein Kinderspiel für dich sein.

  • Mittelschwer
    04:04
    14,0 km
    3,4 km/h
    320 m
    500 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Obwohl es heute mehr bergab als bergauf geht, gelangst du nach den Seen auf über 3.600 Meter hinauf. Da merkst du schon ordentlich das die Luft dünner wird – aber glücklicherweise bist du ja mittlerweile sehr gut akklimatisiert. Den Rest des Weges geht es bergab ins Tal des Middle Fork King Rivers.

  • Schwer
    05:03
    17,7 km
    3,5 km/h
    260 m
    690 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute geht es nochmal bergab für fast 12 Kilometer immer dem Fluß folgend, bevor der Middle Fork King's River nach rechts weg fließt und du nach links hinauf zum Zusammenfluss des Pallisade, Cateract und Glacier Creek wanderst. Hier stellst du auch dein Zelt an geeigneter Stelle auf.

  • Schwer
    05:36
    17,1 km
    3,0 km/h
    960 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf deinem Weg in den Kings Canyon National Park startetst du motiviert los und nimmst die 1000 Höhenmeter, die der heutige Tag für dich bereit hält, mit links. Erstmal geht es 7 Kilometer rauf auf fast 3.700m, danach sanft bergab. Nach dem Tag wirst du garantiert gut schlafen. Und mit einer atemberaubenden Aussicht aufwachen.

  • Mittelschwer
    04:39
    14,6 km
    3,1 km/h
    600 m
    640 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit dem Blick über dem Kings Canyon, geht es heute durch den Nationalpark bis zum Mount Cedric in dessen Nähe du am besten dein Camp aufstellst. Hier fließt der Woods Creek entlang, dem du bereits ein Stück des Weges gefolgt bist. Am besten in dessen Nähe bleiben.

  • Schwer
    05:19
    14,8 km
    2,8 km/h
    630 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Entlang des kleinen kraftvoll plätschernden Baches geht es hinab durch den Kings Canyon, bevor du dann auf dem Weg zum Rae See hinauf wieder Höhenmeter sammelst. Hier gibt es viele herrliche Stellen zum campen. Oft kannst du dich nicht so schnell entscheiden aber die Tage in der Wildnis machen dich da immer routinierter.

  • Schwer
    05:57
    14,3 km
    2,4 km/h
    700 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom See weg geht es erstmal steil hinauf auf 3.630 Meter. Wie du vielleicht schon auf deiner Reise gesehen hast, die Region gibt nicht viel an Straßen her und so ist das Pferd der beste Lieferdienst von A nach B. Hier geht es wieder unter die 3000er Marke in die Ebene, bevor dich eine sanfte Steigung zum heutigen Etappenende führt, wo du dir am besten einen schönen Zeltplatz am Bubbles Creek suchst.

  • Schwer
    08:36
    23,2 km
    2,7 km/h
    990 m
    870 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zähne zusammenbeißen, tief Luft holen und rauf geht's auf den fast 4000 Meter hohen Forester Pass. Kaum zu glauben, in welche Höhen dich der John Muir Trail bringt. Und wo man rauf geht, geht man bekanntlich auch wieder runter, so geht es bis Kilometer 15 erstmal gemütlich bergab. Wenn du noch Kraft und Lust hast, solltest du unbedingt die Detour zu diesem herrlich blauen See machen. Die ganze Szenerie ist echt einzigartig. Wenn du aber von der ganzen Höhenluft schon ein wenig müde bist, geh einfach direkt zum Tyndall Creek und schlag dein Lager auf.

  • Schwer
    05:49
    17,6 km
    3,0 km/h
    700 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der vorletzte Tag! Unglaublich, dass es schon fast vorbei ist. Heute geht es rauf und runter und rauf und runter, durch herrliche Landschaften, die Bergkanten immer im Blickfeld. Campen kannst du beim Timberline Lake oder beim Guitar Lake, hier gibt es definitiv genügend schöne Plätzchen zur Auswahl.

  • Schwer
    07:00
    15,4 km
    2,2 km/h
    850 m
    1 910 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der letzte Tag, der höchste Punkt, eine Reise geht zu Ende. Von den Seen aus steigst auf über 4000 Meter hinauf, vorbei am Mount Muir und auf den Mount Whitey - mit 4.416 Metern der höchste Punkt der gesamten Wanderung und noch einmal die Erfüllung aller Träume. Da wirst du ein bisschen wehmütig werden, wenn du den 7 Kilometer langen Abstieg zum Whitney Portal Campingplatz und dem Ende dieser großartigen Campingtour antrittst. Zurück kommst du über verschiedene Optionen, informiere dich hier, welche die beste für dich ist: pcta.org/discover-the-trail/john-muir-trail/jmt-transportation

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