Legendäre Pässe der Tour de France

Rennrad-Collection von
komoot

Sie machen aus Sportlern Helden und aus Helden wieder einfach Menschen. Sie machen die Träume der einen wahr und lassen andere zerbrechen: An den Pässen der Tour de France liegen Freud und Leid nahe beieinander. Die legendären Anstiege in den Alpen und in den Pyrenäen entscheiden Jahr für Jahr das härteste Radrennen der Welt. Die Radprofis haben dabei lediglich einen Blick für die auf ihren Tachos verstreichenden Sekunden.

Wenn du auf deinem Rennrad deinen Idolen nacheifern möchtest, raten wir, es etwas gemütlicher angehen zu lassen. Gleichwohl werden dir bei saftigen Steigungsprozenten die Oberschenkel brennen. Doch die legendären Tour-de-France-Pässe belohnen dich mit einzigartiger Bergwelt, mit spektakulären Aussichten und mit rasanten Abfahrten.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • © OSM

    Col du Galibier

    Fahrrad-Highlight

    Der Col du Galibier zählt ohne Zweifel zu den bekanntesten klassischen Anstiegen der Tour de France. Nicht zu unrecht wird er auch als Dach der Tour bezeichnet. Wenn man zwischen den Serpentinen in die Pedale steigt, merkt man auch warum. Je mehr man sich den 2634 m nähert, desto eher ist auch die Wahrscheinlichkeit, auf Schnee zu treffen. Oftmals schießen Gleichgesinnte mit kurzen Hosen und kurzarm Trikots vorbei an meterhohen Schneebergen. Garniert mit dem Panorama des Mont Blanc und der kargen Mondlandschaft ein wahrhaftiger Leckerbissen. Tour de France Feeling pur!

  • © OSM

    Col du Tourmalet

    Rennrad-Highlight

    Der Col du Tourmalet ist mit 2.115 m der höchste französische Pyrenäenpass. Da ist es ein Segen, dass alle 1.000 m ein Schild die bereits erreichten Höhenmeter ausweist. Zum Fluch wird zuweilen die Tatsache, dass auf dem gleichen Schild die verbleibende Entfernung zum Pass und die durchschnittliche Steigung auf dem nächsten Kilometer angezeigt werden. Doch gerade die letzten Kilometer sind es, die echtes Pässe-Feeling aufkommen lassen und einen Vorgeschmack auf das Glücksgefühl auf dem Pass geben. Das Denkmal oben erinnert an Jacques Goddet, den früheren Direktor der Tour de France und Gründer der Sportzeitung L'Equipe.

    Tipp von
    Kathi
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  • © OSM

    Der Mont Ventoux ist eine wahre Herausforderung - nicht umsonst ist er immer wieder ein Teil der Tour de France. Der Anstieg für das Rennen startet in Saint-Estève auf 536 Höhenmetern. Dann geht es über 1376 Meter auf einer Strecke von fast 16 Kilometer, bei einer Maximalsteigung von fast 14 % in die Höhe.

    Die härtere Variante auf den Gipfel zu kommen ist der Anstieg von Bédoin aus Südwesten. 1600 Höhenmeter wollen hier auf 21 Kilometern überwunden werden - bei einer durchschnittlichen Steigung von 7,6 %. Wer es gemütlicher mag, geht den Berg über die Ostseite an, 1150 Höhenmeter auf 26 Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung von 4,5 %. Nun je nachdem, was man als einfach erachtet. Der „Col des Tempêtes“, zu deutsch Sattel der Stürme, ist übrigens ein besonders bekannter und schöner Abschnitt. Hier verläuft die Straße direkt am Grat entlang.

    Seit 1951 war der Mont Ventoux 15 Mal Teil der Tour de France und gehört zusammen mit de, Col du Galibier, dem Col du Tourmalet und dem Anstieg nach L’Alpe d’Huez zu deren „heiligen Bergen“. Der Mont Ventoux wird nicht nur wegen seiner krassen Steigung gefürchtet. Der kahle Berg biete weder Schutz vor Sonne noch vor Wind. Dem Wetter ist man hier ausgeliefert - für viele aber nur ein zusätzlicher Anreiz, die Strecke zu bezwingen.

    Tipp von
    Betty
  • © OSM

    Col d'Izoard

    Fahrrad-Highlight

    Neben großen Namen wie Tourmalet, Galibier und Ventoux wird der Izoard schon mal vergessen, was ihm fast den Status eines Geheimfavoriten verschafft – obwohl er dazu viel zu bekannt und zu legendär ist. Immerhin gehört er zu den zehn höchstgelegenen Tour-de-France-Pässen überhaupt! 2017 steht der Izoard sogar erstmals mit einer Bergankunft auf dem Programm der „Grande Boucle“.
    Weil es ökonomischer ist das Durance-Tal mit dem Auto zu durchfahren, um von Briançon nach Guillestre zu kommen, ist die verkehrstechnische Bedeutung des Col d’Izoard gleich null. Zur Freude der Rennradfahrer! So kann man hier wirklich nahezu ungestört grandiose Natur genießen. Während man im unteren Teil in lichten Kiefernwäldern unterwegs ist, hat man weiter oben freien Blick auf die grandiose Serpentinenstraße. Sie führt durch zerklüftete, wilde Fels- und Wüstenlandschaften. Atemberaubend! Dank mehrerer Passagen mit zweistelligen Steigungsprozenten im doppelten Sinne des Wortes.

    Tipp von
    Kathi
  • © OSM

    Col d'Aspin

    Rennrad-Highlight

    Wer die einfachere Variante wählen möchte, der fährt den Col d’Aspin von Ste. Marie-de-Campan an. Wer die landschaftlich noch etwas schönere Variante bevorzugt, der startet in Arreau. Beide Anstiege sind aber machbar, landschaftlich beeindruckend und auf jeden Fall wert, erklommen zu werden. Wer nach Arreau abfährt, sollte bis zum Schluss konzentriert bleiben. Die letzten Kurven sind schlecht einsehbar und „machen zu“, wie es so schön heißt.

    Tipp von
    Kathi
  • © OSM

    Col de la Croix de Fer

    Rennrad-Highlight

    Der Col de la Croix de Fer liegt nicht an der Route des Grandes Alpes. Und das ist in diesem Fall definitiv ein Vorteil! So sind die Touristenströme an diesem Pass deutlich geringer als zum Beispiel am östlichen Parallelpass Col du Galibier. Und so kann man am Col de la Croix de Fer umso mehr die herrliche Landschaft genießen. Der Pass bietet das gesamt Portfolio alpiner Bergstraßen: eine schöne Schluchten-Landschaft (Nordanfahrt), einen malerischen Stausee (Südanfahrt) und ein karges Hochtal an der Passhöhe.

    Tipp von
    Kathi
  • © OSM

    Col de la Madeleine

    Rennrad-Highlight

    Oben angekommen gibt es ein nettes Café

    Tipp von
    Andreas
  • © OSM

    Col d'Aubisque

    Rennrad-Highlight

    Schon laut Bergpreis-Einstufung ist die Ostseite des Col d’Aubisque (1. Kategorie) etwas leichter als die Westseite (Hors Categorie). Das liegt vor allem daran, dass der Col du Soulor, den man von Osten kommend zunächst erklimmen muss, eine kleine Zwischenabfahrt mit sich bringt. Eine gute Gelegenheit für die Beine, etwas zu regenerieren! Auf der Westseite des Passes merkt man dann, dass man dem Atlantik immer näher kommt und man sich vom Mittelmeer stetig entfernt. Das Vallée d’Ossau, in das man abfährt, gehört bereits zum Département Pyrénées-Atlantiques – kühles und feuchtes Atlantikwetter lässt grüßen.

    Tipp von
    Kathi
  • © OSM

    Col de l'Iseran

    Rennrad-Highlight

    Der Col de l‘Iseran ist mit 2.764 Metern der höchste Alpenpass überhaupt. Und genau das macht ihn einzigartig: Während man auf vielen anderen Passhöhen von hohen Gipfeln umgeben ist, scheint man am Col de l’Iseran schon fast auf Augenhöhe mit ihnen zu sein. Die Anfahrt über die Nordseite macht allerdings erst ab Val d’Isère richtig Spaß. Denn bis zu dem Skiort ist die Straße doch recht stark befahren. Auch landschaftlich hat der Skitourismus natürlich seine Spuren hinterlassen.

    Tipp von
    Kathi
  • © OSM

    Alpe d'Huez

    Rennrad-Highlight

    Ursprünglich war Alpe d’Huez lediglich eine Retortenstadt für Wintersportler. Doch warum nicht auch im Sommer Geld verdienen? Mit dem Angebot, das gesamte Peloton kostenlos in den Bettenburgen übernachten zu lassen, wurde Alpe d’Huez 1953 zur ersten Bergankunft der Tour de France. Seitdem sind die 21 Kehren nach Alpe d’Huez für viele Radsportler der Innbegriff für Bergankünfte, für Spektakel, für Radsport-Mythos – während des Aufstiegs live zu erleben durch die Namen der Etappensieger, die in den Kehren verewigt sind. Für Kurzweile während der Kletterpartie ist also gesorgt. Doch Mythos schlägt in diesem Fall Natur, denn landschaftlich gibt es deutlich schönere Passstraßen.

    Tipp von
    Kathi

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