Eine Reise durch die Zeit – die schönsten Touren im Naturpark Taunus

Wander-Collection von
komoot

Grüne Wälder, sanfte Gipfel, sprudelnde Bäche und verschlungene Täler – der Naturpark Taunus ist fürs Wandern geschaffen. Der zweitgrößte Nationalpark Hessens zeichnet sich aus durch seine einmalige Landschaft, historische Schätze und einem großen Wegenetz, das nur darauf wartet, von dir erkundet zu werden. Und das direkt vor der Haustüre der Metropole Frankfurt am Main.

Reise zurück in die Zeit der Römer und Kelten, schnuppere mittelalterliche Schlossluft und genieße die grandiosen Ausblicke in die Rhein-Main-Ebene und auf die Frankfurter Skyline. Du streifst durch dichte Wälder, steigst hinab in tiefe Höhlen und kletterst auf schroffen Klippen – der Taunus bietet dir jede Menge Abwechslung. Wir stellen dir sieben Tagestouren vor, die dich zu den schönsten Ecken im Naturpark bringen.

Jede Strecke hat ihre eigene Besonderheit und überrascht dich mit wunderschönen Landschaften, eindrucksvollen Schlössern oder interessanten Museen. Zum Abschluss der Wanderungen kannst du es dir in einer Gaststätte gemütlich machen und die regionale, deftige Küche genießen. Lass dir Handkäs mit Musik, Grüne Soße mit Eiern oder Rippchen mit Kraut schmecken – am besten mit einem Glas gespritzten Apfelwein.

Diese Wanderungen kannst du das ganze Jahr über machen, ob an einem blühenden Frühlingstag, in der Sommersonne, an einem romantischen Herbsttag oder im verschneiten Winter. Bei schöner Sicht macht es natürlich mehr Spaß, zu den Aussichtspunkten zu wandern. Einige Sehenswürdigkeiten, wie die Kubacher Kristallhöhle, sind jedoch in den Wintermonaten geschlossen.

Der Naturpark Taunus beginnt 30 Kilometer nordöstlich von Frankfurt. Von daher ist die Main-Metropole ein super Ausgangspunkt für deine Touren. Mit Regionalbahn und S-Bahn kommst du einfach zu den Startpunkten und danach wieder zurück nach Frankfurt. Infos zu den passenden Tickets und Verbindungen bekommst du beim Rhein-Main-Verkehrsverbund. In Frankfurt findest du eine breite Auswahl an Unterkünften, für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Abends bietet dir die Stadt zudem ein breites Angebot an Kulinarik, Kultur und Unterhaltung.

Zum Kennenlernen der Region lohnt sich ein Besuch im Taunus-Informationszentrum in Hohemark, dem sogenannten Tor zum Taunus. Hier bekommst du hilfreiche Tipps und kannst in der kostenfreien Ausstellung Interessantes über den Naturpark, seine Flora und Fauna lernen. Mehr dazu kannst du hier lesen: naturpark-taunus.de.

Zum Abschluss noch einen Tipp, damit du dich schnell den hessischen Gepflogenheit anpassen kannst: Mit der universellen Grußformel „Ei Gude!“ bist du zu jeder Tageszeit auf der richtigen Seite.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:08
    10,7 km
    3,4 km/h
    280 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Aller guten Burgen sind drei: Auf dieser gut zehn Kilometer langen Rundwanderung besuchst du gleich drei eindrucksvolle, mittelalterliche Stätten im Taunus. Los geht die Runde an der imposanten Burgruine in Königstein mit einem tollen Ausblick. Der Weg führt dich weiter hinauf zur zwei Kilometer entfernten Burg Falkenstein. Von hier kannst du bei guter Sicht den Ausblick auf die Frankfurter Skyline genießen.

    Auf relativ ebenen Waldwegen wanderst du weiter zum Viktoriatempel und danach hinab zur Burg Kronberg. Am Rentbach entlang kommst du zurück nach Königstein und kannst zum Abschluss der Tour im grünen Kurpark entspannen.

    Restaurants und Cafés findest du auf dieser Strecke genügend. Die Tour ist super geeignet für Kinder, da der einzige Anstieg gleich am Anfang gemeistert wird. Kurz vor der Rückkehr nach Königstein führt der Weg zudem noch am Opel-Zoo mit seiner bunten Tiervielfalt vorbei.

    Nach Königstein im Taunus kommst du vom Frankfurter Hauptbahnhof in einer guten halben Stunde mit der Regionalbahn. Eine Einzelfahrt kostet 4,95 Euro. Die Tageskarte für 9,65 Euro lohnt sich also bei einer Hin- und Rückfahrt.

  • Schwer
    05:35
    18,4 km
    3,3 km/h
    720 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Vom Kaisertempel, zur Burg und auf den Berg: Auf dieser gut 18 Kilometer langen Tour wanderst du an historischen Schätzen vorbei und genießt tolle Ausblicke auf die Rhein-Main-Ebene. Die Strecke ist der erste Abschnitt des „Taunus Schinderhannes Steig“. Insgesamt ist der Steig 38 Kilometer lang und endet an der Landsteiner Mühle.

    Los geht es am Bahnhof in Kelkheim. Du wanderst durch schattige Mischwälder bergauf bis zum Kaisertempel. Danach führt dich der Weg wieder hinab in den Ort Eppstein mit seiner herrschaftlichen Burg. Dann geht es knapp 300 Höhenmeter hinauf auf den Atzelberg. Hier kannst du bei fantastischer Aussicht Energie sammeln für die letzten sechs Kilometer bis nach Glashütten.

    Falls du kein eigenes Proviant mittragen möchtest, kannst du dich in Eppstein stärken. Pack jedoch ausreichen Wasser für die drei Aufstiegen ein.

    Nach Kelkheim kommst du von Frankfurt mit der Regionalbahn in 25 Minuten. Zurück geht es von Glashütten mit dem Bus bis nach Königstein und dann weiter mit der Bahn.

    Und nun fragst du dich immer noch, wer eigentlich der Schinderhannes ist? In den dichten Wäldern des Taunus trieb er um 1800 sein Unwesen. Über 200 Straftaten – von Raubüberfällen über Erpressung bis zum Mord – konnten dem Halunken nachgewiesen werden. 30.000 Menschen schauten bei seiner Enthauptung mit dem Fallbeil im November 1803 in Mainz zu. Zu Unrecht wird Johannes Bückler, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, hin und wieder als „Robin Hood des Taunus“ dargestellt.

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  • Schwer
    05:31
    18,1 km
    3,3 km/h
    620 m
    620 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese gut 18 Kilometer lange Wanderung bringt dich auf den Großen Feldberg, den höchsten Berg im Taunus. Vom Aussichtsturm kannst du bei guter Sicht zur Skyline Frankfurts und bis zum Odenwald blicken. Startpunkt der Rundwanderung ist am Taunus-Informationszentrum in Hohemark. Die ersten acht Kilometer führen dich auf schattigen Waldwegen über den Altkönig zum Gipfel des 881 Meter hohen Großen Feldbergs. Nach dem Aufstieg kannst du dich mit einer ausgiebigen Pause belohnen.

    Von jetzt an geht es nur noch bergab. Du wanderst einen kurzen Abschnitt auf dem Limeswanderweg. Auf schmalen Waldpfaden geht es über den Kolbenberg und an einigen Keltengräbern vorbei zurück nach Hohemark. Dort lohnt sich ein Besuch im Informationszentrum mit seiner kostenfreien Ausstellung.

    Das Restaurant Feldberghof hat in diesem Jahr seine Türen geschlossen, einen neuen Pächter gibt es noch nicht. Packe sicherheitshalber dein eigenes Proviant ein oder informiere dich vor der Tour, wie die aktuelle gastronomische Situation auf dem Berg aussieht.

    Nach Hohemark kommst du von Frankfurt super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Nimm erst die S5 nach Bad Homburg und steig dann in Oberursel in die U3 um.

  • Schwer
    05:38
    19,1 km
    3,4 km/h
    570 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dieser knapp 20 Kilometer langen Wanderung kannst du eine Reise durch die Geschichte Hessens unternehmen. Start der Tour ist in Bad Homburg, bekannt durch sein stattliches Landgrafenschloss mit dem weißen Turm. Nach einem Schlenker durch den Schlossgarten führt dich der Weg durch den Wald eine leichte Steigung zum Römerkastell in Saalburg hinauf.

    Nach einem Zeitsprung zu den Römern sind es noch knapp drei Kilometer bis zum Freilichtmuseum Hessenpark. Dort bekommst du einen interessanten Einblick in 400 Jahre hessische Geschichte und Alltagskultur. Plane ausreichend Zeit für einen Besuch des 65 Hektar großen Areals ein. Nach einem kurzen und knackigen Aufstieg wanderst du am Herzbergturm vorbei nach Hohemark, deinem Ziel.

    Einkehrmöglichkeiten findest du auf dieser Strecke genügend. Im Hessenpark kannst du vor allem regionale Küche kosten. Am Ziel befindet sich das Taunus-Informationszentrum. Dort bekommst du mehr Informationen zur Region, kannst die kostenfreie Ausstellung besuchen und auf der Terrasse im Restaurant einen Apfelwein genießen.

    Von Frankfurt bringt dich die S5 in 20 Minuten nach Bad Homburg. Von Hohemark fährst du mit der U3 zum Bahnhof nach Oberursel und kannst dort in die S-Bahn zum Frankfurter Hauptbahnhof umsteigen.

  • Mittelschwer
    04:55
    17,4 km
    3,5 km/h
    370 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Steil, bizarr und bis zu zwölf Meter hoch. Die Eschbacher Klippen sind ein tolles Naturdenkmal im Naturpark Taunus. Diese 17 Kilometer lange Wanderrunde bringt dich zu der schroffen Wand aus Quarzgestein. Los geht die Tour in Usingen. Zu Beginn kannst du eine entspannte Runde durch den hübschen Schlossgarten drehen. Danach geht es raus aus der Stadt Richtung Norden. Du wanderst auf einer leicht hügligen Strecke über Feldwege. Nach rund sechs Kilometern hast du die Klippen erreichst.

    Weiter geht es über den Eichkopf, von dem du einen tollen Blick auf den Großen Feldberg und seine benachbarten Berge hast. Nach einem Stopp am mittelalterlichen Schloss Kransberg geht es durch den Wald wieder zurück zum Startpunkt.

    Du kommst auf dieser Strecke durch mehrere Ortschaften, in denen du etwas zu essen findest. Der schönste Pausenplatz ist jedoch an den Eschbacher Klippen, Proviant für ein Picknick einzupacken lohnt sich also.

    Von Frankfurt brauchst mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine knappe Stunde nach Usingen. Nimm dafür die S5 nach Bad Homburg und steige dann um in die Regionalbahn.

  • Mittelschwer
    04:18
    15,4 km
    3,6 km/h
    330 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du kennst die Wälder und Berge des Taunus schon zur Genüge? Wie wäre es dann mit einem Abstecher in die Unterwelt? Diese 15 Kilometer lange Wanderung bringt dich zur Kristallhöhle in Kubach, 50 bis 70 Meter unter der Erdoberfläche.

    Startpunkt der Tour ist in Weilburg. Zum Auftakt kannst du dir dort das Schloss mit seinem angrenzenden Garten anschauen. Der Weg führt dich an der Lahn entlang, bevor du dann nach einem kurzen Aufstieg nach Kubach mit seiner bekannten Höhle kommst. Plane auf jeden Fall genügend Zeit für die Besichtigung dieses Naturschauspiels ein.

    Weiter geht es am Tiergarten Weilburg vorbei bis zu deinem Tagesziel, dem Schloss Braunfels. Steile Anstiege hast du auf dieser Strecke keine zu meistern. Statt aussichtsreichen Gipfeln erwarten dich geschichtsträchtige Bauten und 350 Millionen Jahre alter Kalkstein.

    Möglichkeiten dich zu stärken gibt es entlang der Strecke viele, sei es in Kubach oder im Tiergarten. Zum Abschluss kannst du in einem der zahlreichen Restaurants in Braunfels einkehren.

    Die Orte Weilburg und Braunfels sind beide gut an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen. Von Frankfurt am Main kommst du mit dem Zug hin und wieder zurück.

  • Mittelschwer
    04:52
    16,4 km
    3,4 km/h
    510 m
    510 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Hoch hinaus im Hochtaunuskreis: Diese gut 16 Kilometer lange Wanderung bringt dich auf den 663 Meter hohen Pferdskopf. Start der Rundtour ist in Neu-Anspach. Vom Bahnhof geht es durch die Stadt, es folgt der erste leichte Anstieg auf die Hardt. Auf schattigen Waldwegen führt dich der Weg weiter hinauf auf den Pferdskopf. Von hier oben hast du einen tollen Rundumblick.

    Beim Abstieg wanderst du durch das beschauliche Örtchen Hunoldstal und immer weiter bergab bis du wieder zurück in Neu-Anspach bist. Hier kannst du dich in einem der Cafés oder Restaurants ausruhen und auf 510 gemeisterte Höhenmeter stolz sein.

    Einkehrmöglichkeiten gibt es erst gegen Ende der Wanderung, pack also ein kleines Vesper und ausreichend Wasser ein. An einem heißen Sommertag lohnt es sich zudem die Schwimmsachen mitzunehmen. In Neu-Anspach kannst du dich im Waldschwimmbad abkühlen.

    Vom Frankfurter Hauptbahnhof kommst du mit dem Zug in einer Dreiviertelstunde direkt zum Startpunkt der Tour. Falls du mit dem Auto unterwegs bist, findest du im Ort mehrere Parkmöglichkeiten.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    115 km
  • Zeit
    33:56 Std
  • Höhenmeter
    3 410 m

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