Schwarzwald – das schönste Mittelgebirge Deutschlands

Rennrad-Collection von
komoot

Verschwiegene Täler, dramatische Höhenzüge und Gebirgszüge, die mit bekannten Alpenpässen keinen Vergleich scheuen müssen. Rennradfahren im Schwarzwald ist etwas wahrlich besonderes. Trotzdem ist das im Südwesten Baden-Württembergs gelegene Mittelgebirge hauptsächlich durch seinen Schinken, den Kuckucksuhren oder die cremige Torte bekannt. Hat man jedoch einmal die Schönheit der frischen Mischwälder mit ihren steilen Bergflanken, die von einem Mosaik aus Weiden, Waldpelz und fast ständigem Sonnenschein umzogen sind für sich entdeckt, versteht man auch, warum viele Radprofis hier im Südwesten der Republik trainieren und wohnen. Der Schwarzwald bietet sämtliche Zutaten eines perfekten Rennrad Paradieses. Mit unseren acht Touren helfen wir dir, diese abwechslungsreiche Region vom Sattel aus zu erkunden.

Auf der Karte

Die Touren

  • Schwer
    05:22
    108 km
    20,1 km/h
    1 510 m
    1 510 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Diese Tour startet und endet am Bahnhof Freudenstadt und führt dich über knackige 108 km durch den Mittleren Schwarzwald. Nach einem kurzen Anstieg kannst du es dir von km 5 bis km 25 auf deinem Sattel gemütlich machen. Konstant geht es von 850 hm auf 260 hm Richtung Tal. Das abwechslungsreiche Wolfachtal führt dich dabei durch das wunderschöne Schwarzwald Gebirge: Laubbaumarten und Tannen wechseln sich am Wegrand ab und bilden einen dichten Mischwald, der nur durch gut asphaltierten Asphalt durchbrochen wird.

    Es folgt der Schiltacher Radweg, der dich durch das Kinzigtal von Wolfach nach Schiltach bringt. Hier bietet sich ein kurzer Stopp an, um einen Müsliriegel zu verdrücken und sich über die ersten 50 km zu freuen. Von Loßburg aus geht es danach auf einem fast autofreien Schleichweg Richtung Schopfloch. Spätestens hier werden sich deine Oberschenkel über den verdrückten Energieschub aus Haferflocken und Rosinen freuen. Es geht nämlich mit einer kurzen aber knackigen Steigung von 14 % konstant bergauf. Von Pfalzengrafweiler aus geht es zu guter letzt wieder zurück zum Bahnhof Freudenstadt.

  • Schwer
    05:06
    87,9 km
    17,2 km/h
    2 000 m
    2 000 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Am Westrand des Schwarzwaldes liegt die malerische Universitätsstadt Freiburg im Breisgau. Schon der Start am großstädtischen Bahnhof der Stadt erhöht bei Rennrad Enthusiasten die Vorfreude. Auf den nächsten 94 km folgen nämlich zwei prestigeträchtige Gipfel, die es in sich haben. Der 1241 m hohe Kandel sowie der 1284 m hohe Hausberg und beliebteste Rennradberg der Uni-Stadt: der Schauinsland.

    Nach dem Start leitet dich der beschilderte Fahrradweg relativ schnell aus der Großstadt. Vorbei an Grundefingen geht es gemächlich und mit moderatem Höhengewinn in das Elztal. Spätestens bei der Ausschilderung der Kandel in Waldkirch wird dein Körper beginnen Adrenalin in die Blutlaufbahn zu pumpen. Es folgt: 1000 hm mit bissigen Steigungen von bis zu 16 %. Oben am Gipfel entschädigt das Panorama aber wieder mit einem herrlichen Ausblick über das Rheintal und das Elsass am Horizont.

    Die Abfahrt führt vorbei an St. Peter, das mit einer barocken Klosterkirche zu einer Rast lockt. Ist das Kulturprogramm abgehakt, geht es weiter vorbei an Oberried, Kirchzarten und Stegen. Allesamt Orte, die sich für eine Stärkung anbieten.

    Es folgt der zweite große Anstieg des Tages. Obwohl der Aufstieg zum Schauinsland relativ locker beginnt, folgt relativ schnell der steiler werdende Anstieg. Stufenweise schaltet man Gang für Gang runter, bis schon bald auch der Kleinste erreicht ist. Im oberen Teil bringt uns der Weg dann auf eine Panoramastraße, die gerade im Sommer starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Die Abfahrt zurück führt über eine anspruchsvolle kurvenreiche Straße zurück Richtung Ausgangspunkt Freiburg.

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  • Schwer
    04:35
    85,4 km
    18,6 km/h
    1 460 m
    1 460 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die Rundtour startet und endet an der Bushaltestelle Rößleplatz. Schnell geht es auf der Schönebacher Straße mit einer steilen Auffahrt zum idyllischen Schwarzwald Ort Schönwald. Schön: dieser Begriff ist sehr subjektiv. Trotzdem bietet dieser Abschnitt des Schwarzwaldes besonders eindrucksvolle Landschaftsabschnitte.

    Oben angekommen geht es nach einigen hundert Metern Auf- und Abstieg im Linachtal auch relativ schnell wieder bergab. Fast konstant auf den nächsten 10 km. Danach geht es auf der Landstraße Langenordnach auf feinstem Asphalt und umgeben von traumhaften Bergpanorama weiter zum Feldbergblick. Die letzten 20 km zehren mit ein paar knackigen Steigungen noch einmal ordentlich an den Kräften. Zu guter Letzt kannst du es aber wieder ordentlich rollen lassen, die Kraft der Erdanziehung nutzen und dabei die traumhafte Landschaft genießen.

  • Schwer
    03:57
    73,0 km
    18,5 km/h
    1 310 m
    1 310 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Zunächst eine leichte Anfahrt vorbei am schönen Leuterbach nach Windkapf. Nach der Abzweigung links geht es vorbei an Schwarzenbach zu einem wirklichen Schmankerl: Die Rausteine südlich von Schramberg. Bei Kilometer 26 folgt dann eine äußerst knackige Rampe! Ein eher gemächlicher Rückweg führt über Mariazell, Dunningen und Heiligenbronn auf einem Radweg zurück nach Schramberg.

    Empfehlung: Eher unter der Woche ausfahren, da diese Strecke besonders am Wochenende auch bei Motorrädern sehr beliebt ist.

  • Mittelschwer
    03:02
    56,0 km
    18,4 km/h
    850 m
    850 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Der Start und das Ziel dieser Tour ist der Bahnhof Ettlingen und führt dich über einen ordentlichen Anstieg zur Bundesstraße nach Bad Herrenalb. Dabei tauchst du in eine Schwarzwaldlandschaft ein, die mit jedem Meter südlich, prägnanter wird. In Bad Herrenalb ist circa die Hälfte der Tour geschafft. Guter Moment also um eine kleine Pause zu machen und die Energiereserven wieder aufzufüllen. Statt Körnern, Gels oder Trockenobst bietet sich hier eine Gelegenheit mit hausgemachten Mehlspeisen. Gestärkt machst du dich wieder am Weg, vorbei an Rotensol, wo es ab Kilometer 38 fast durchgängig bergab zurück nach Ettlingen geht.

  • Schwer
    03:33
    65,2 km
    18,4 km/h
    1 260 m
    1 260 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Der Startpunkt ist der Hauptbahnhof der Stadt Freiburg. Von hier aus kann man sich bis Waldkirch auf einem ruhigen Radweg "warm" fahren. In Waldkirch geht es in die Kandelstraße, wo bereits ein Schild darauf hinweist was dich gleich erwartet; der Aufstieg zum Kandel. Besonders für Fahrer, die den Aufstieg zum ersten Mal angehen, ist es ratsam, den Beginn nicht zu schnell anzugehen. Die gleichmäßige Steigung macht es jedoch erheblich leichter, einen guten Rhytmus zu finden. Am Gipfel (1241 m) angekommen empfiehlt es sich das Panorama auf sich wirken zu lassen. Die Abfahrt geht über Sankt Peter, Kirchzarten und Littenweiler Richtung Freiburg. Der beliebte "Augustiner" bietet eine gute Gelegenheit um die Tour revue passieren zu lassen.

  • Schwer
    03:00
    43,1 km
    14,4 km/h
    1 100 m
    1 100 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Vom Hauptbahnhof Freiburg startet ein kurzer, feiner Ausritt auf den Hausberg: den Schauinsland. Bereits hinter der Stadtgrenze beginnt der Anstieg, der gleich vom Start an mit einer konstanten Steigung den vollsten Einsatz deiner Knie fordert. Angekommen am Wanderparkplatz Geiersnest, der circa 10 km Luftlinie von Freiburg entfernt liegt, erhält man bereits eine schöne Aussicht auf den Schauinsland im Norden und den Belchen im Süden.

    Danach geht es vorbei am Hohlbühl (896 m) zur Eduardshöhe. Es geht weiter am Rotlachweg, der dich immer näher auf den 1284 m hohen Schauinsland bringt. Damit hast du gut 1000 Höhenmeter bewältig, die besonders aufgrund der langanhaltenden Steigung besonders an den Kräften zehrt. Oben angekommen geht es entlang der schönen Panoramastraße, vorbei an Günterstal, wieder zurück nach Freiburg.

  • Schwer
    03:49
    64,5 km
    16,9 km/h
    1 280 m
    1 280 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die Tour startet und endet am Hauptbahnhof Renchen. Ein konstant flacher Start bietet genug Zeit um für den ersten Anstieg "warm" zu werden. Entlang des Renchtals geht es vorbei an Lautenbach, von wo man bereits den ersten Blick auf den Sohlberg erhascht. Nach einem kurzen aber knackigen Anstieg hat man die 673 m Seehöhe auch schnell erreicht. Eine kleine Pause bietet sich am besten am "Studentenfelsen" an, der circa 10 km vom Sohlberg entfernt liegt. Vorbei am Schwabenkopf, Hirschkopf geht es weiter Richtung Melkereikopf, wo man mit 880 m den höchsten Punkt dieser Tour erreicht hat. Auf den letzten 30 km kann man sich wieder verstärkt auf das schöne Panorama des umliegenden Schwarzwaldes konzentrieren; es geht nämlich fast konstant talwärts.

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