Dolomiten Höhenweg Nr. 5 – Tizian Höhenweg

Wander-Collection von
komoot
8-15 days
86,0 km
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Die Dolomiten. Ein Gebirge von dem viele Bergsteiger träumen. Wild und unberechenbar, ursprünglich und schön. Die östlichen Dolomiten sind hierbei nicht die bekanntesten und genau das macht sie so attraktiv. Der Dolomiten Höhenweg 5, der wesentlich schwieriger und anspruchsvoller ist als die Höhenwege 1 bis 4, führt durch ganz besonders einsame Gebiete in der Marmarole-Gruppe und dem Antelao-Massiv. Er startet in den wundervollen Sextener Dolomiten und zieht sich in einer Schleife nach Pieve di Cadore hin.

Der über 80 Kilometer lange Weg verlangt dir einiges ab. Kletterkönnen bis zum III. Schwierigkeitsgrad wird hier vorausgesetzt, genauso wie die entsprechende Ausrüstung. Helm und Klettersteigset sind Pflicht, Grödel je nach Schneelage im frühen Sommer optional. Unterwegs gibt es elf bewirtschaftete Hütten und drei Biwaks. Zwei Mal biwakieren inklusive, also brauchst du Verpflegung und zu jeder Zeit viel Wasser, denn auf manchen Etappen wirst du von früh bis spät an keiner Quelle vorbei kommen. Bei guter Witterung kannst du den Weg in etwa acht Tagen bestreiten, solltest zur Sicherheit jedoch ein paar Tage mehr einplanen und dir Zeit lassen. Die Zeit hier wird dir ohnehin zu schnell vergehen und du wirst bereits beim Abstieg am letzten Tag dein nächste Abenteuer planen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    04:10
    8,60 km
    2,1 km/h
    950 m
    130 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die erste Etappe deines Dolomitenabenteuers beginnt beim Parkplatz am Fischleinboden. Dort parkst du entweder dein Auto oder wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, wird dich der Bus aus Sexten bis hier hin bringen. Die Busse verkehren zwischen 15. Juni und 30. September.

    Von hier wanderst du bis in den Talschluss und über den stark frequentierten aber herrlich schönen Wanderweg zur Zsigmondyhütte hinauf. Du kannst hier auch übernachten aber das Rifugio Carducci, kurz hinter der Forcella Giralba, liegt imposanter, ist weniger frequentiert und somit unser klarer Favorit für die erste Nacht auf dem Dolomitenhöhenweg Nr. 5.

  • Schwer
    06:26
    18,2 km
    2,8 km/h
    720 m
    1 430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der kurze Besuch in den Sextener Dolomiten endet heute mit einem langen, teils steilen Abstieg durch das Val Giralba bis in das über 1300 Höhenmeter tiefer gelegene Val di Ansai. Solche Abstiege schmerzen immer doppelt (nicht nur die Knie), denn wie du dir schon denken kannst, bedeutet das einen fast ebenso starken Gegenanstieg um wieder hinauf in die Berge zu kommen.

    Nachdem du ein Stück weit dem Bachverlauf im Tal gefolgt bist, geht es auf der anderen Talseite zum Monte Agudo hinauf. Du könntest theoretisch auch den Lift benützen, aber da du dich eh für die nächsten Tage warm laufen und an den Rucksack gewohnt werden musst, kannst du den Aufstieg auch gleich zu Fuß mitnehmen.

    Die Hütte auf dem Monte Agudo überzeugt vor allem von außen nicht durch ihre Schönheit aber die Gastfreundschaft und das hervorragende Essen machen diesen Makel schnell vergessen.

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  • Schwer
    05:03
    13,9 km
    2,8 km/h
    710 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute beginnt die Durchquerung der Marmarole Gruppe. Dieser Teil der Dolomiten ist nicht der bekannteste und dementsprechend auch weniger stark frequentiert als die berühmten Sextener Dolomiten. Dabei ist das Gebiet nicht weniger schön, wenn nicht sogar viel imposanter, wie du bald feststellen wirst. Bis zum heutigen Ziel, dem Rifugio Chigiatto, hält sich der Alpincharakter noch in Grenzen.

    Du wanderst auf guten Wanderwegen über die Wiesen an der Baumgrenze der Süd- und Osthänge der Marmarole Gruppe entlang. Eine hervorragende Aussicht ist dir hier fast nie verwehrt. Eine wundervolle Höhenroute, die dich am Rifugio Ciareido und am Rifugio Baion vorbei führt. Zum Schluss kommen ein paar Felspassagen hinzu, die teils auch mit Seil gesichert aber relativ einfach zu machen sind.

  • Schwer
    07:29
    11,4 km
    1,5 km/h
    1 170 m
    990 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe ist eine der anspruchsvollsten aber mindestens genauso beeindruckend. Heute durchquerst du jedes Terrain, das die Dolomiten zu bieten haben. Vom Rifugio wanderst du ein Stück des Weges retour und es geht durch den Wald hinauf auf freie Hänge, über Gras und Schutt auf klar erkennbaren Pfaden. Zum Schluss kletterst du über puren Fels, gespickt mit Eisenleitern und gut versichert. Oben angekommen eröffnet sich dir ein unglaublicher Blick über die Dolomiten.

    Dann geht es hinab zum Bivacco Tiziano. Der Abstieg und Weg sind nicht zu unterschätzen, denn vor allem bei schlechter Sicht ist es schwierig, den Pfad zu finden. Bei gutem Wetter jedoch kannst du das Biwak auch schon aus der Ferne erspähen.

    Vom Biv. Tizian geht es unschwierig weiter bis zum Musatti Biwak. Wenn du Glück hast, begegnen dir hier sogar Steinböcke! Der letzte Abschnitt führt weglos über die Wiesen zum Biwak hin. Die Aussicht von deinem heutigen Nachtlager wird dir absolut den Atem verschlagen.

  • Schwer
    04:16
    6,08 km
    1,4 km/h
    770 m
    690 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die fünfte Etappe ist ein unglaublich großartiger Übergang, aber nicht weniger anspruchsvoll as der gestrige. Auf der "Strada Sanmarchi" erwarten dich Kletterstellen bis zum 2. Schwierigkeitsgrad und viele seilverischerte Passagen. Ein mega Dolomitenerlebnis, das gekonnten Abenteurern große Freude bereiten wird – aber auch wirklich nur bei gutem Wetter anzuraten ist.

    Zuerst führt der Weg hinauf auf den Forcella del Mescol und dann immer die Höhe haltend zur Forcella Croda Rotta, von hier kannst du im Westen bereits den Corno del Doge sehen, den du auf einem Felsband am nächsten Tag "umklettern" wirst und an dessen Osthang im Val di Mezzo das Bivacco Voltolina zu finden ist.

    Es erwarten dich dann noch einige ausgesetzte Passagen, die deinen Mut erfodern aber meist gut gesichert sind. Am Fuße des Val di Mezzo angelangt, ist es ratsam etwa 15 Minuten südlich vom Biwak deine Wasservorräte aufzufüllen - oder natürlich du machst später nochmal einen kleinen Spatziergang zur Quelle.

  • Schwer
    03:56
    6,77 km
    1,7 km/h
    490 m
    880 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Hochgebirge, wie bist du schön! Heute ist dein letzter Tag in der Marmarole -Gruppe. Vom Biwak gehst du norwärts zurück nach unten und steigst nach links auf das Dogenband ein. Das Cenga del Doge ist ein herrlich lufitges Felsenband, dass dich um den Berg herumführt. Dabei musst du gesicherte Kletterstellen bis zum 3. Schwierigkeitsgrad überwinden. Was für ein Traum. Vor allem auch die Aussicht, die dich stets begleitet.

    Anschließend geht es durch das wunderschöne Val di San Vito hinauf zur Forcella Grande. Während du auf der Ostseite des Crono del Doge wanderst kannst du am gegenüberliegenden Hang, auf der anderen Seite des Tales, die Steigspuren des Dolomitenhöhenweges N4. 4 erkennen. An der Forcella Grande laufen die beiden nämlich zusammen.

    Von dort geht es in Spitzkehren auf kieseligen Wegen hinab zum Rifugio San Marco. Rechter Hand das Sorapissgebirge, links die Marmarole, vor dir (in der Ferne) der 3168 Meter hohe Monte Pelmo. Was für ein Anblick.

  • Schwer
    10:10
    12,9 km
    1,3 km/h
    1 070 m
    1 050 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Vom Rifugio San Marco geht es unschwierig auf guten Wanderwegen zum Rifugio Galassi, den Antelao dabei immer im Blickfeld. Vom Rifugio Galassi aus jedoch, wird es nochmal anspruchsvoll. Hinauf über Wanderwege, Altschneereste und vom Gletscher glatt geschliffenen Platten wanderst du bis zum Einstieg am Klettersteig links an der Wand. Der Steig ist bis zur Scharte hinauf gesichert und es geht hauptsächlich über Rinnen und Risse empor.

    Oben angekommen stockt dir fast der Atem. Dreitausender, Gletscher, ein Klettersteig hinter dir, tausende Gipfel soweit das Auge reicht, grüne Täler unter dir - und hoffentlich ein blauer Himmel über dir. Mehr Bergluft geht ja gar nicht. Hier oben solltest du ein wenig verweilen und die ganze Kraft der Dolomiten in dir aufnehmen.

    Vom Gletscherplateau geht es über Geröll nach unten und plötzlich auf weichen grünen Almboden über - als wärst du in eine andere Klimazone gehüpft. Auf gemütlichen Wanderwegen geht's nun bis zum Rifugio.

  • Schwer
    03:37
    8,26 km
    2,3 km/h
    130 m
    1 060 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der letzte Tag. Schweren Herzens aber mit unglaublichen Erinnerungen machst du dich an den über 1.000 Höhenmeter langen Abstieg. Ein kleiner Umweg zum Col de la Cross lohnt sich und lässt sich auch entpannt einbauen.

    Nach Pieve geht es über einfach Wanderwege, durch ruhige Wälder und zum Schluss über etwas Asphalt. Ein wahrer Spaziergang nach den unglaublich schönen Klettereien der letzten Tage.

    Von Pieve weg nimmst du an der Piazza Municipio den Bus zurück nach Sexten. - Wäre doch verlockend die Tour von dort aus gleich nochmal zu starten, oder?

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    86,0 km
  • Zeit
    45:07 Std
  • Höhenmeter
    6 010 m

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