Werratal – auf den Straßen der Hessischen Schweiz

Rennrad-Collection von
komoot
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Flusstäler und Bergzüge wechseln sich im Fulda-Werra Bergland ab. In der Region um den Hohen Meißner ist für jede Fasson etwas dabei. So kann man entlang der Flüsse auf gut ausgebauten Radwegen flache Kilometer fressen und an knackigen Steigungen schnell Höhenmeter sammeln. Wenig befahrene Straßen schlängeln sich dabei durch dicht bewaldete Hügelketten hinauf und erlauben tolle Ausblicke auf sanft wogende Hügellandschaften.

Am Rande der Touren gibt es einiges zu sehen. Zahlreiche Burgen und Schlösser thronen über den Flusstälern und die umliegenden Städte bieten Fachwerkhäuser satt. An der ehemaligen innerdeutschen Grenze warten Zeugnisse der jüngeren Geschichte darauf erkundet zu werden.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:42
    56,0 km
    20,8 km/h
    640 m
    640 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Zum Einrollen geht es auf einen Ausflug in das Eichsfeld. Zunächst geht es flach entlang der Werra bis nach Wanfried. Auf wenig befahrener und neu geteerter Straße bewältigst du den ersten Anstieg und fährst in das Eichsfeld. Die gewonnenen Höhenmeter werden bei der kommenden Abfahrt sogleich wieder eingebüßt und du rollst in den leichten Anstieg bis Großbartloff. Am Wasserfall des Baches Lutter ist es möglich dich bei Kilometer 20 zu erfrischen, bevor der Anstieg bis nach Effelder wieder etwas knackiger wird. In Effelder kannst du den Eichsfelder Dom besichtigen. Das nun kommende kleine Plateau bietet schöne Ausblicke in die Umgebung, bevor es nach Eigenrieden auf einer für den Durchgangsverkehr gesperrten Straße durch den Wald bergab nach Faulungen geht. Von nun an geht es leicht bergab durch das Tal der Frieda. Wenn du bei Schweba an den Ufern des Werratalsees ankommst, bietet es sich an, kurz Halt zu machen und diese Tour bei einer Aussicht auf den Hohen Meißner ausklingen zu lassen.

  • Schwer
    05:50
    108 km
    18,5 km/h
    1 780 m
    1 780 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Heute sammelst du Höhenmeter. Entlang des Werratals schraubst du dich auf den umliegenden Hügeln bergauf und bergab. Achtung, die Mittelgebirgszüge warten mit knackigen Anstiegen auf. Dafür entschädigen sie mit tollen Ausblicken und rasanten Abfahrten. Als erste Prüfung steht der Anstieg in das Naturschutzgebiet Hessische Schweiz auf dem Plan. Von Jestädt geht es rauf bis nach Hitzelrode und dann über Gegenanstiege und Serpentinen bis nach Kella. Die darauffolgende Abfahrt nach Großtöpfer schlängelt sich auf sehr wenig befahrener Straße durch den Wald. Im Tal der Frieda angekommen stellt der Hülfensberg die nächste Herausforderung. Nach schweißtreibendem Anstieg oben angekommen warten atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung und ein Franziskanerkloster samt Wallfahrtsort. Nun geht es über Wanfried entlang der Werra. Du fährst durch Dörfer mit vielen Fachwerkhäusern und schönen Ortskernen, immer mit gutem Ausblick auf die noch zu erklimmenden Hügel. Nach Heldra wartet der nächste Anstieg. Oben angekommen bieten sich weite Blicke bis in den Thüringer Wald. Nach dem Ort Falken fährst du entlang der Werra mit Ausblick auf die Burg Normannstein in Treffurt bis zum nächsten Anstieg am Fuße des Heldrasteins. Auf einer fast überwucherten Straße schlängelst du dich durch den dicht bewachsenen Wald. Bei Rambach stellt sich dir der wohl schweißtreibendste Abschnitt in den Weg, die Rambacher Mauer. Ist diese geschafft geht es über Weißenborn und den Schlierbachswald wieder zurück nach Eschwege. Hier kannst du dir auf dem Marktplatz ein Eis gönnen.

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  • Mittelschwer
    04:01
    87,6 km
    21,8 km/h
    780 m
    780 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Um die bereits gesammelten Höhenmeter aus den Beinen zu bekommen geht es heute auf einer kürzeren Etappe bis zum Rittergut Besenhausen. Dabei fährst du entlang der Werra vorbei an vielen Burgen und Schlössern. Die Tour ist größtenteils flach, bietet aber zwei knackige Mittelgebirgsanstiege. Den Anfang macht Burg Fürstenstein bei Albungen. Etwas weiter flussabwärts kannst du zwischen Kleinvach und den Kurort Bad Sooden-Allendorf Schloss Rothestein erspähen. Der Stadtteil Allendorf lädt mit seinen vielen Fachwerkhäusern zum kurzen Verweilen ein. Folgst du der Werra weiter, zeigen sich die ehemals konkurrierenden und gegenüberliegenden Burgen Ludwigstein und Hanstein. Nachdem du ein weiteres Mal die Werra bei Werleshausen überquert hast, geht es am Fuße der Burgruine Hanstein zum ersten Anstieg des Tages. Von Bornhagen fährst du hinab in das Leinetal bis zum Rittergut Besenhausen. Hier kannst du im Café eine Erfrischung und leckeren Kuchen zu dir nehmen. Nach der Pause geht es entlang der Leine bis nach Uder. Dort wartet der zweite Anstieg des Tages hinauf nach Kalteneber. Von hier kannst du locker bergab nach Eschwege zurückrollen und zum Ende der Tour im Biergarten am Fuße des Leuchtberges einkehren.

  • Schwer
    06:08
    130 km
    21,2 km/h
    1 270 m
    1 270 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute geht es in das Tal der Fulda. Von Oetmannshausen folgst du dem Wartburg-Herkules Radweg entlang der Wehre bis nach Hessisch Lichtenau. Hinter Hessisch Lichtenau folgt ein steiler Anstieg auf den Himmelsberg. Von hier geht es durch ein schönes Tal immer bergab bis zum Zwischenziel Melsungen. Hier kannst du auf dem frisch renovierten Marktplatz Fachwerkhäuser bestaunen und ein Eis essen. Am Trinkwasserbrunnen in der Brückenstraße kannst du deine Flaschen auffüllen. Nun folgst du der Fulda stromaufwärts bis nach Rotenburg an der Fulda, das mit seinem Stadtkern zum kurzen Verweilen einlädt. Bei Lispenhausen biegst du wieder in hügeligeres Gebiet ab. Nach Erkshausen wartet ein besonders schöner Abschnitt durch den Wald, ein Abstecher zum Schloss Rittershain bietet sich an. Von hier geht es relativ flach über Sontra bis nach Wichmannshausen. Dort kannst du dich entscheiden ob du relativ flach auf den angelegten und gut beschilderten Radwegen nach Eschwege zurückrollst, oder über Datterode und Langenhain noch ein paar Höhenmeter sammelst.

  • Schwer
    06:03
    114 km
    18,9 km/h
    2 130 m
    2 120 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Vom Vorplatz des Landgrafenschlosses Eschwege geht es auf die Königsetappe in Nordhessen, denn endlich wird der Hohe Meißner erklommen. Dieser massive Berg überragt die übrigen nordhessischen Berge. Außerdem wird ihm die Heimat Frau Holles zugesprochen. Zunächst verlässt du Eschwege in Richtung Oberdünzebach und fährst unterhalb des Schlierbachwaldes nach Langenhain, hier bietet sich am Segelflugplatz ein toller Ausblick auf das Eschweger Becken und du kannst mit etwas Glück ein Flugzeug starten sehen. Durch welliges Hügelland fährst du über Sontra und Waldkappel in das Meißnervorland. Ab Abterode beginnt die Bergprüfung auf den Hohen Meißner und die hat es in sich. Auf den 7,8 Kilometern konzentrieren sich die höchsten Steigungsprozente auf die letzten Kilometer. Vom Schwalbenthal aus bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf das Meißnervorland und darüber hinweg. Bei gutem Wetter kannst du bis weit nach Thüringen schauen. Wenn du möchtest kannst du hier kurz Pause machen und die Überreste der ehemaligen Bergbausiedlung erkunden. Doch noch ist der Aufstieg nicht ganz geschafft, es geht weiter hoch bis zum Wanderparkplatz. Ab jetzt kannst du erstmal deine Abfahrtfähigkeiten trainieren und bis Velmeden nach unten sausen. Ab Laudenbach lädt der Meißner zur zweiten Runde ein. Nach dem zweiten Aufstieg kannst du es durch das Meißnervorland ausrollen lassen. In Weidenhausen gibt es ein Wassertretbecken in dem du deine müden Beine aufwecken kannst. In Eltmannshausen kannst du entweder den neuen Pumptrack ausprobieren - mit dem entsprechenden Bike natürlich - oder dem Treiben zusehen, bevor du über die Andreashöhe nach Eschwege hinabrollst und dir am Marktplatz eine Erfrischung gönnst.

  • Schwer
    05:42
    102 km
    18,0 km/h
    1 150 m
    1 150 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Es geht weiter im Burgen und Schlösser Programm, denn bei einem Ausflug ins Werratal darfst du natürlich eine Besichtigung der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Wartburg nicht auslassen. Du verlässt Eschwege in Richtung Wanfried und folgst dem Flusslauf der Werra bis Mihla. Ab hier warten nach flachen Kilometern ein paar Steigungen. Durch die Innenstadt von Eisenach fährt man hinauf zur Wartburg. In der geschichtsträchtigen Burg solltest du dir ein wenig Zeit nehmen und diese erkunden. Wie du nach Eisenach hinein gefahren bist, verlässt du es auch wieder und biegst dann bei Stregda in Richtung Creuzburg ab. Hier lädt die namensgebende Burg zur Besichtigung. Über Ifta und Rittmanshausen fährst du zurück in die Rambacher Mauer, von dieser Seite aus gibt sie sich allerdings ein wenig zahmer. Durch den Schlierbachswald fährst du über Oberdünzebach zurück nach Eschwege. Zwischen Oberdünzebach und Eschwege wartet eine aus dem Berg kommende Quelle mit erfrischend kaltem Wasser auf.

  • Schwer
    06:40
    141 km
    21,2 km/h
    1 360 m
    1 360 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Zum Abschluss geht es über den Hohen Meißner in die Documenta Stadt Kassel. Du verlässt Eschwege in Richtung Langenhain und biegst hinter der Blauen Kuppe nach Reichensachsen ab. Nach Reichensachsen startet die Anstieg zum Meißner, zunächst gemächlich über Vierbach und Germerode, bis es dann am Ortsausgang von Vockerode wieder richtig zur Sache geht. Nach der Abfahrt vom Meißner wartet hinter Velmeden und Rommerode ein Gegenanstieg. Ist dieser bewältigt, geht es bis nach Kassel bergab und ab dort bleibt es dann auch größtenteils flach.In Kassel gibt es besonders im Jahr der Documenta vieles zu besichtigen. Hierfür sollte ein wenig Zeit eingeplant werden, auch wenn du nicht in Museen gehen magst, lohnt es sich die über die Stadt verteilten Installationen anzusehen. Flussabwärts der Fulda verlässt du Kassel in Richtung Hann. Münden. Hier fließen die Flüsse Fulda und Werra zusammen und werden zur Weser. Den dazu passenden Reim (“Wo Werra sich und Fulda küssen…”) kannst du am Weserstein auswendig lernen. Ab jetzt geht es flussaufwärts der Werra entlang. Die Kirschstadt Witzenhausen wartet mit einer fachwerkhausbesetzten Altstadt auf und ist durch den Fachbereich der Ökologischen Agrarwissenschaft der Universität Kassel zudem Deutschlands kleinste Universitätsstadt. Das tropische Gewächshaus der Universität ist für Besucher geöffnet und beherbergt allerlei exotische Nutzpflanzen. Folgst du der Werra bis zum Kurort Bad Sooden kannst du im dort aufgebauten Gardierwerk salzhaltige Luft atmen und so deiner Lunge etwas Gutes tun. Entlang der Werra geht es zurück nach Eschwege.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    739 km
  • Zeit
    37:06 Std
  • Höhenmeter
    9 110 m

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