Klippenwanderungen im Harz

Wander-Collection von
komoot

Tiefe Täler, dunkle Wälder, Hexen und der Brocken: Dafür ist der Harz bekannt und dafür wird er von Vielen geliebt. Auf diesen sieben Wanderungen kommst du an Orte, von denen du alles aus luftiger Höhe betrachten kannst. Denn zwischen den Wäldern und Lichtungen verstecken sich atemberaubende Klippen, deren Abgründe fast 200 Meter tief sind.

Diese kleinen Canyons sind nicht nur das perfekte Ziel für spektakuläre Sonnenuntergangsfotos - sie geben dir auch die Möglichkeit, dieses mystische Mittelgebirge zu überblicken und dabei ein alpines Gefühl von Gebirge, Gestein und schroffem Fels zu haben. Unsere sieben Touren zeigen dir die wildromantische und schwindelerregend tiefe Seite des Harzes.

Auf der Karte

Die Touren

  • Schwer
    05:04
    17,8 km
    3,5 km/h
    380 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    17 Kilometer, die sich lohnen. Nach einem steilen Aufstieg zur Luisenbank kannst du sie schon sehen: die Eckertalsperre. Beim Überqueren der Staumauer wirst du an die deutsche Geschichte erinnert - hier verlief die Grenze zwischen Ost und West. Die Talsperre umrundest du zur Hälfte und steigst dann zur Rangerstation auf. Von hier sind es nur 15 bis 20 Minuten über einen steinigen Treppenpfad, bis du den fantastischen Ausblick auf dem Scharfenstein genießen kannst. Anschließend geht es etwa eine halbe Stunde den gleichen Weg zurück bis du links abbiegst, um die Talsperre zu umrunden. Eine etwas längere Tour, die jedoch zu den schönsten im Harz gehört.Besonders angenehm ist die ständige Möglichkeit, mit dem "Nationalparkbus" einzelne Abschnitte abzukürzen (z.B. an der Luisenbank). Und besonders praktisch: Du kannst mit der Buslinie 820 (HS "Radauwasserfall") von Bad Harzburg oder Braunlage anreisen und die Tour direkt starten.

  • Schwer
    03:50
    12,3 km
    3,2 km/h
    350 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Tour ist mit ihren zwölf Kilometern nichts für Ungeübte. Denn auch wenn es "nur" 350 Höhenmeter zu überwinden gilt - die vielen Metallleitern und Aussichtspunkte, die du erklimmen wirst, haben es in sich.Für diesen Aufstieg wirst du belohnt: Nach einem Start in der schönen und lieblich gestalteten Stadt Schierke steigst du über den Trudenstein zum Hohnekamm auf, der aus mehreren Granitformationen besteht. Eine Aussicht ist hier schöner als die andere. Anschließend kannst du noch einen Abstecher zur Landmannsklippe machen - wohl der alpinsten Aussichtsklippe im Harz. Da der Weg zumindest für diese Tour eine Sackgasse ist, geht es auf dem gleichen Weg zurück, bis du den Rundweg über Ahrensklient beendest.Geologen, Fotografen und Alpinfreunde kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten!

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  • Mittelschwer
    02:03
    6,45 km
    3,1 km/h
    260 m
    270 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Goethe haben sie nicht losgelassen - und gehst du die gesamte Runde von Elend über die Schnarcherklippen, wirst du verstehen wieso: mystische Felsformationen mit tollen Ausblicken warten auf dich.Nach dem Start in dem kleinen Örtchen Elend, in dem auch die Harzquerbahn fährt, geht der Weg steil bergan zur Aussichtskanzel am Barenberg. Über den Gipfel des Barenbergs erreichst du kurz danach die Schnarcherklippen, die Goethe in Faust I und II erwähnt. Der steile Aufstieg lohnt sich wirklich: die Aussicht Richtung Wurmberg, Schierke und Elend ist wunderschön. Nach der "Klettertour" kannst du deine Runde über die Mäuseklippen und Helenenruh zurück nach Elend fortsetzen. Mit Pausen kannst du gut drei Stunden einplanen, da es sich lohnt die Granitfelsen auch mal aus der Nähe zu betrachten.

  • Mittelschwer
    03:10
    9,75 km
    3,1 km/h
    420 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Rosstrappe besteht aus hartkantigem Granitfels, der sich wie ein Beil in diesen geschichtsträchtigen Ort gepflügt hat. Vom Endpunkt des Harzer Hexenstieges steigst du steil zur Rosstrappe auf, die das Bodetal an der einen Seite flankiert. Von hier hast du einen spektakulären Ausblick auf den Fluss und den gegenüberliegenden Hexentanzplatz, der die Geschichte, die Kultur und das Selbstverständnis des Harzes gut erklären. Durch das tiefe Tal ist eine Überquerung jedoch sehr schwer - den Hexentanzplatz solltest du dir also für eine zweite Tour aufheben.Der Rückweg führt über mehrere Aussichtspunkte - wie z.B. die Bülowshöhe - Richtung Thale zurück. Kurz davor machst du noch einen kleinen Schlenker an die Bode. In Thale kannst du außerdem noch zwei sehr schöne Kirchen besichtigen. Die Rosstrappe - sicherlich DIE spektakulärste Klippe im östlichen Harz.

  • Schwer
    01:50
    5,49 km
    3,0 km/h
    250 m
    250 m
    Schwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mehr Klippen auf einem Fleck gibt es nur im Elbsandsteingebirge: Zu den Kästeklippen im Okertal führt ein steiler aber kurzer Anstieg. Nach etwa einer halben Stunde geben sich die Aussichtsklippen die Klinke in die Hand - eine nach der anderen wartet auf dich und deine Foto-Pose. Im Sonnenuntergang zu empfehlen, denn da fällt das Licht besonders schön ins Okertal; der Blick hinunter ist wirklich atemberaubend. Die Oker speist sich hier aus den vielen Quellen und fließt dann weiter in das nördliche Harzervorland.Gutes Schuhwerk ist auf dieser Tour ein großer Vorteil, da du hin und wieder einen Felsen erklimmen musst, um die Aussicht zu genießen.Die Anreise ist besonders praktisch: Mit dem Bus 866 von Bad Harzburg fährst du entlang des Okertals und steigst an der Haltestelle "Kästeklippen" aus.

  • Leicht
    01:34
    5,85 km
    3,7 km/h
    70 m
    70 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Eher etwas für den Nachmittagsspaziergang: Vom Gasthaus "Königskrug" geht es die ebene Forststraße zu den Hahnenkleeklippen. Die Aussicht von diesen 200m hohen Felsen ist dennoch atemberaubend. Früher gab es hier sogar Kletterrouten, die jedoch mit der Eröffnung des Nationalparks aus Naturschutzgründen abgebaut wurden. Zurück läufst du durch mystischen Nadelwald und über einen mediterranen Picknickplatz zum Parkplatz und den Bushaltestellen.Mit dem ÖPNV reist du von Braunlage oder Bad Harzburg mit dem Bus 820 an und steigst an der Haltestelle "Königskrug" aus - ganz einfach also.

  • Schwer
    03:59
    13,6 km
    3,4 km/h
    360 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Tour verbindet viele der Harzer Spezialitäten: gutes Essen, Wildnis und Historie.Startpunkt ist hier der Radauwasserfall, den du mit dem Bus 820 von Bad Harzburg erreichst. Vom Gasthaus am Wasserfall gehst du erst entlang eines Wassergrabens und dann über angenehme Wanderpfade und eine Forststraße zum Molkenhaus. Danach weiter zum Luchsgehege, wo immer samstags (14:30 Uhr) öffentliche Fütterungen stattfinden. Direkt daneben hast du den Endpunkt dieser Tour erreicht: den tollen Ausblick von den Rabenklippen. Im Gasthaus Rabenklippen lohnt sich das Einkehren, bevor du den Rückweg auf Forststraßen über das Kreuz des deutschen Ostens atrittst.Eine längere Tour, die aber sehr gemütlich meist über Forstwege verläuft. Einzig störend könnte an Wochentagen der sehr laute Gesteinsabbau gegenüber des Gasthauses Raudauwasserfall sein. Nach wenigen Metern im Wald herrscht jedoch absolute Stille und Ruhe.

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