Irlands wilder Westen

Wander-Collection von
komoot

Zwischen den Bergketten der Nationalparks und den steilen Klippen der Atlantikküste eröffnet sich im Westen Irlands ein wahres Paradies für Wanderfreunde. Jede Region wartet mit neuen Naturspektakeln auf, die abenteuerlicher sind als man es den grünen Hügeln auf den ersten Blick zutrauen würde. Diese acht unabhängigen Tagestouren führen dich auf den höchsten Berg Irlands, zu den spektakulärsten Klippen der Atlantikküste und zum westlichsten Punkt des europäischen Kontinents.

Vergiss niemals die Regenhose einzupacken und lass dich überraschen, wenn sich doch die Sonne zeigt und die Berge in grellem Grün erstrahlen und die bunten Punkte auf den Rücken der Schafe inmitten des grauen Felsens leuchten lässt. Das ist Irland von seiner wildesten Seite.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:20
    7,15 km
    3,1 km/h
    340 m
    340 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Eine kurze, aber absolut lohnende Wanderung führt dich auf den Diamond Hill im Connemara Nationalpark. Wie immer in Irland sind Regen- und Winddichte Kleidung sowie Bergstiefel auch an schönen Tagen sehr zu empfehlen.

    Vom Visitor Centre aus startet der Lower Diamond Hill Walk, an dessen östlichem Ende der Upper Diamond Hill Walk zum Gipfel abzweigt. Folge dem Upper Diamond Hill Walk in der angegebenen Richtung (im Uhrzeigersinn). Auf halber Höhe erreichst du eine kleine natürliche Plattform von welcher du einen wunderschönen Blick hinunter nach Ballinakill Harbour hast.

    Steil geht es das letzte Stück hinauf auf den Grat, von wo sich nun ein weiterer spektakulärer Blick hinab auf Kylemore Abbey eröffnet. Der Gipfel ist gut durch ein Steinmännchen gekennzeichnet und bietet ein wenig Windschutz für eine kurze Pause.

    Der Abstieg erfolgt auf der anderen Seite des Gipfels wo sich nun die Bergkette der Twelve Bens vor dir erstreckt. Ein beeindruckender Anblick! Nach den ersten steilen Metern geht es gemütlich, immer den Loop Walks folgend, zurück zum Visitor Centre.

  • Mittelschwer
    02:37
    10,0 km
    3,8 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Imposant thront die Burg Ashford Castle am Ufer des größten Sees Irlands: Lough Corrib in der kleinen Gemeinde Cong. Ein Rundgang über die ehemaligen Ländereien der Guinness Familie (genau, die mit dem Bier) ist allemal lohnenswert.

    Los geht's am Parkplatz vor Cong Abbey, einem wunderschönen Beispiel neugotisch-kirchlicher Baukunst. Von hier startest du den Rundgang durch die Wälder nördlich des Lough Corrib. Neben verschiedensten exotischen Pflanzen, die Lord Ardilaun aus aller Welt importierte und hier anpflanzte, wirst du auch einige kleine Höhlen am Wegesrand entdecken. Bevor der Weg weiter Richtung Nordwesten geht, biegst du links ab und läufst direkt aufs Ufer des Lough Corrib zu. Hier kommst du an einem der Lieblingsplätze Lord Ardilauns vorbei und kannst einen wunderschönen Ausblick über die vielen kleinen Inseln des Sees genießen.

    Nach einer Pause an einem kleinen Strand führt dich der Weg zurück über die Ländereien von Ashford Castle. Nachdem du die Brücke zurück Richtung Cong Abbey überquert hast, lohnt sich ein Abstecher zum kleinen Monk's Fishing House in welchem die Mönche der Abtei früher ihr Abendessen gefangen haben. Nach diesem Abstecher in alte Zeiten landest du wieder am Parkplatz.

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  • Schwer
    05:39
    20,0 km
    3,5 km/h
    400 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die unwirkliche Landschaft des Burren (irisch: An Bhoireann „steiniger Ort“) an der Atlantikküste Irlands lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Start- und Endpunkt der Wanderung ist der wunderschöne Fanore Beach.

    Von hier aus folgst du dem Weg durch das Dorf und zweigst rechts ab, immer dem National Loop Walk folgend. Der Weg führt durch ein Viehgatter (bitte wieder schließen) und schon bald erblickst du den grauen Kalkstein der Karstlandschaft, welche den Burren prägt. Wenn du möchtest, kannst du einen Abstecher zum Steinfort Caherdooneerish machen. Der Pfad über die Steine ist kaum sichtbar, also nicht zu weit laufen.

    Zurück auf dem Loop Walk eröffnet sich kurz vor der Wegbiegung ein fantastischer Blick auf die Aran Islands, von welchen die legendäre Aranwolle stammt. Nun wandelt sich der Weg zu einem schmalen Pfad, der durch ein urwaldähnliches Gebiet führt. Lange Hosen schützen vor Dornen. Immer wieder erhascht du einen Blick auf die Galway Bay, bevor der Weg nach einem Steinmäuerchen rechts abzweigt.

    Nun geht es bergauf bis zum Gleninagh Pass, wo die Karstlandschaft direkt am Wegesrand liegt. Nutze die Möglichkeit, um sie ein wenig abseits des Weges zu erkunden, bevor du dem Weg hinab ins Tal folgst, an einer Farm vorbei und rechts dem Schottweg folgend wieder bergauf. Hier oben erwarten dich nicht nur die Überreste eines keltischen Ringforts, sondern auch ein wundervoller Blick hinab ins Tal des Caher River, welcher den Weg bergab zurück nach Fanore weist.

  • Mittelschwer
    05:00
    15,9 km
    3,2 km/h
    160 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Über 200 Meter steil hinab geht es an den Cliffs of Moher - einer der bekanntesten Touristenattraktionen in Irland. Während sich die meisten Touristen nicht weit vom Besucherzentrum entfernen, lohnt die Wanderung entlang eines der spektakulärsten Stücke der Westküste Irlands.

    Der öffentliche Bus verkehrt mehrmals täglich zwischen Doolin und Galway, vorbei an den Cliffs of Moher. Ausgangspunkt ist das Besucherzentrum. Von hier folgst du dem seit 2013 gesicherten Pfad ("Cliffs Coastal Walk") entlang der Klippen Richtung Süden bis zum markanten Hag's Head – einem alten Wachturm auf einer kleinen Landzunge. Von hier hast du einen atemberaubenden Blick auf die Cliffs of Moher.

    Genieße den Ausblick, bevor du nun mit Blick auf die Klippen zurück wanderst, diesmal am Besucherzentrum vorbei und weiter Richtung Norden. Bald lässt du die Touristenmassen hinter dir und wanderst immer an der steilen Atlantikküste entlang, leicht bergab zurück bis nach Doolin. Tipp: besonders schön sehen die Klippen im Licht der untergehenden Sonne aus.

    Wenn du das Stück zwischen dem Besucherzentrum und Hag's Head nicht zweimal laufen möchtest (für den Blick lohnt es!), kannst du mit dem Bus auch weiter bis nach Liscannor fahren und ganz aus dem Süden starten.

  • Mittelschwer
    04:34
    15,6 km
    3,4 km/h
    410 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Slea Head Drive ist ein Abschnitt des Wild Atlantic Ways, welcher zum westlichsten Punkt Irlands, Dunmore Head, führt. Obwohl die meisten Besucher nur mit dem Auto hier vorbeikommen, lohnt sich ein Rundgang entlang der wunderschönen Küste der Dingle-Halbinsel.

    Du startest am Parkplatz des Coumeenoole Beach und folgst dem Dingle Way oberhalb der Straße immer Richtung Osten. Von hier aus hast du einen tollen Blick auf den Atlantik und die Küstenstraße, welche sich entlang der grünen Hügel schlängelt.

    Bei Fort Dunbeg, einem eisenzeitlichen Promontory Fort, biegst du auf die R559 ab und folgst dieser wieder zurück Richtung Dunmore Head. Auf dem Weg solltest du dir die 3000 Jahre alten Beehive Huts nicht entgehen lassen. Auch bietet sich auf dem Rückweg ein toller Blick Richtung Coumeenoole Beach und die Blasket Islands, welche nur per Schiff erreichbar sind.

    Apropos Schiff - 1982 kenterte das Spanische Containerschiff, die MV Ranga, während eines Sturms hier vor der Küste. Das Wrack zeugt vor den Naturgewalten, welche hier an manchen Tagen herrschen.

  • Schwer
    06:40
    15,3 km
    2,3 km/h
    1 230 m
    1 230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Besteigung von Irlands höchstem Berg, dem Carrauntoohil (1.038m) ist wahrlich ein Abenteuer und sollte nur bei gutem Wetter und mit festen Bergschuhen sowie Regen- und Winddichter Kleidung in Angriff genommen werden.

    Du startest vom Wanderparkplatz und folgst dem gut ausgeschilderten Loop Way am Fluss entlang hinauf auf das Hochplateau. Dort zweigt der Weg in Richtung Berg ab und schlängelt sich holprig zwischen zwei Seen durch. Am Ende des Tals erwartet dich der anstrengendste und aufregendste Teil der Tour: die Devil's Ladder. Hier gibt es keinen Weg mehr, es geht einfach immer steil nach oben bis die Sparte schmäler wird und du auf den Grat hinaus trittst. Nun sind noch einige Höhenmeter in nicht mehr ganz so steilem Geröllfeld zurückzulegen, bevor du den Gipfel mit seinem hölzernen Gipfelkreuz erreichst. Genieße die tolle Aussicht über die Macgillycuddy's Reeks Kette und die Seen des Killarney National Parks.

    Für den Rückweg gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei schlechter Sicht empfiehlt sich der Abstieg über die Devil's Ladder (weil man sie nicht verfehlen kann). Bei etwas mehr Sichtweite kannst du vorher nach links abzweigen und am Hang entlang wandern, bis du auf die Brother O'Shea's Gully Route triffst. Auch hier erwartet dich ein steiles Stück auf Höhe des Lough Gouragh, bevor der Weg auf den Loop Walk trifft und gemütlich zurück zum Parkplatz führt.

  • Schwer
    05:19
    18,6 km
    3,5 km/h
    360 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der alte irische Adel hat sich ein wahrhaft schönes Plätzchen für seine Anwesen gesucht, als sie Muckross House am Ufer des Muckross Lake, heute ein Teil des Killarney Nationalparks, gebaut haben. Die Wanderung entlang des Ufers des Muckross Lake startet am Parkplatz direkt an der N71 und führt durch ein kleines Wäldchen vorbei an Kuhweiden auf den schmalen Landstrich zwischen Lough Leane und Muckross Lake. Im Hintergrund erhebt sich majestätisch die höchste Gebirgskette Irlands, bevor der Fels in den See zu stürzen scheint.

    Du umrundest Muckross Lake bevor es an der Südseite des Sees hinauf auf den Torc Mountain geht. Der Wanderweg führt nicht über den Gipfel, doch auch von mittlerer Höhenlage ist der Ausblick über die Seen des Killarney Nationalparks fantastisch. Auf dem Abstieg kommst du an den Torc Waterfalls vorbei, welche ein beliebtes Ausflugsziel entlang des Kerry Ways sind. Weiter am See entlang passierst du ebenfalls das herrschaftlichen Muckross House, welches als Museum das Leben des alten Adels darstellt.

    Zurück in Richtung Parkplatz lohnt sich ein Abstecher zur alten Klosterruine Muckross Abbey, welche im Abendlicht besonders mystisch wirkt.

  • Mittelschwer
    03:50
    10,8 km
    2,8 km/h
    610 m
    620 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine spannende Tour erwartet dich am Hungry Hill (irisch: Cnoc Daod, 686m) - dem höchsten Berg der Caha Mountains auf der Beara Peninsula. Seinen metaphorischen Namen verdankt er wohl einem Roman von Daphne du Maurier aus dem Jahr 1943.

    Die Rund-Wanderung startet am Viehgatter (bitte wieder schließen) und folgt die ersten Meter dem gut markierten Beara Way. Bevor dieser bergab führt wendest du dich gen Norden und erklimmst in einer schmalen Sparte den Hungry Hill. Ein Pfad ist hier nicht wirklich zu erkennen, doch die 40 Prozent Steigung zwischen den Felsen lässt sich gut bewältigen. Nach einem kurzen ebenen Stück folgst du einem breiten Grasstreifen den Berg hinauf, bis zum Vorgipfel des Hungry Hills. Von dort kannst du den eigentlichen Gipfel, der durch einen Vermessungspunkt gekennzeichnet ist, schon erkennen.

    Vom Gipfel hinab führt ein Trampelpfad zwischen rauen, wilden Felsen. Halte Ausschau nach den roten Markierungen auf den Steinen, sie weisen den einfachsten Weg durch das graue Labyrinth. Eine gute Orientierung bieten die beiden Seen, auf welche du zusteuerst und dann südlich davon vorbei läufst, um nach einer weiteren kleinen Querfeldein-Tour auf einem Fahrweg zu landen, welcher hinunter bis zur Kreuzung mit dem Beara Way führt. Dem nun wieder gut markiertem Beara Way folgst du zurück bis zum Viehgatter.

    Achtung: die Tour sollte nur bei sehr guter Sicht unternommen werden, da die Wegmarkierungen entweder gar nicht oder nur schwer erkennbar vorhanden sind!

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    113 km
  • Zeit
    35:58 Std
  • Höhenmeter
    3 580 m

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