7 Tage, 3 Pässe, das Meer und ordentlich Dolce Vita

Rennrad-Collection von
komoot

In lauer Luft durch wunderschöne Landschaften flitzen, perfekter Asphalt, Kehre für Kehre nach oben, spektakuläre Abfahrten und in den Pausen bei Cappuccino und Gelato auf das Panorama der Alpen oder auf türkises Gewässer blicken - das ist der Norden Italiens. Diese perfekten Bedingungen findest du aber auch weiter südlich in der Lombardei und in Ligurien bis an der Küste von Cinque Terre wieder. Daher ist diese Gegend auch der Inbegriff einer perfekten Rennradgegend. Nicht zufällig trainieren viele Profis in diesem sonnenverwöhnten Rennrad-Eldorado, das bereits etliche Male Austragungsort der Giro d'Italia gewesen ist. Kein Wunder, treffen doch grüne, sanft gewellte Hügel, auf deren Rücken sich kilometerweit Apfelplantagen aufreihen auf leichte Anstiege und lang gezogene Abfahrten.

Bei genauerem Hinsehen wird es aber auch gleich viel ruppiger. Alpenpässe mit teilweise 16 Prozent Steigung, Asphalt, der auf gefühlte 60 Grad aufgeheizt ist und Abfahrten, die deine Bremsbacken ordentlich zum glühen bringen. Das ganze mit Gepäck für eine Woche im Schlepptau - willkommen in der Realität.

Wir haben dir eine siebentägige Tour zusammengestellt, die dich auf über 500 Kilometern von Bozen nach La Spezia bei Cinque Terre bringt. Du wirst dabei idyllisch am Lago d'Iseo entlang rollen, etliche Espressi am Wegrand genießen aber auch ordentlich Höhenmeter sammeln. Gleich drei Pässe haben wir nämlich in die Strecke mit aufgenommen. Die Belohnung in Form einer traumhaften Aussicht vom Passo dello Stelvio auf der einen und die Ankunft am Mittelmeer auf der anderen Seite sorgen für eine ordentliche Portion Schmalreifenglück.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:27
    69,1 km
    20,0 km/h
    550 m
    100 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Nach der Anreise mit dem Zug oder Auto geht's los! In den nächsten sieben Tagen erwarten dich etwas über 500 Kilometer, drei Pässe, ein See, das Mittelmeer, Fischrestaurants und natürlich die obligatorischen Espressi, die bei jeder Rennradtour zum Standard Repertoire gehören. Hier in Italien sind sie besonders gut!

    Start ist in der Hauptstadt von Südtirol: Bozen. Auf einem perfekt ausgebauten Radweg radelst du zuerst nach Meran und weiter nach Schlanders. Da am ersten Tag am Morgen auch noch die Anreise ansteht, haben wir bewusst die Strecke etwas kürzer gewählt: Gute 70 Kilometer zum Einfahren und warm werden. Nach dem ausgiebigen Abendessen solltest du zeitig schlafen gehen. Tag zwei steht bevor - Stelvio - Die Königin der Alpenpässe.

  • Schwer
    05:02
    69,9 km
    13,9 km/h
    2 450 m
    1 960 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute wird ein fantastischer Tag. Das Rennrad-Eldorado von Südtirol hat nämlich so einiges zu bieten. Von traumhaften Radwegen durch die üppigen Äpfelplantagen über Passstraßen auf denen es von Rennmaschinen à la Pinarello, S-Works und Bianchi nur so wimmelt, bis hin zu rasanten Abfahrten, die an der 16% Marke kratzen.

    Die ersten 30 Kilometer von Schlanders nach Gomagoi sind zum warm werden. Hier solltest du dir deine Kräfte sparen und die Kurbelfrequenz konstant niedrig halten. Die Überholmanöver schicken sich sowieso besser in den letzten Kehren am Pass. Bald siehst du sie auch schon. Die erste von insgesamt 46 Kehren. Durchnummeriert in umgekehrter Reihenfolge. Der erste Teil von Prad nach Trafoi ist fast noch komplett im Wald. Sobald du die Baumgrenze erreicht hast, siehst du auch bald die Franzeshöhe. Apfelstrudel und Espressi geben dir wieder genügend Kraft für die noch folgenden Kehren. Oben angekommen wirst du aber sämtliche Mühen vergessen. Der fantastische Ausblick über die Ortler Gruppe, die Atmosphäre und der Geruch von Gegrillten katapultieren dich in den siebten Himmel. Tolle Leistung! Und nach einer rasanten Abfahrt landest du im Skifahrer Paradies Bormio.

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  • Schwer
    03:02
    54,0 km
    17,8 km/h
    1 280 m
    1 780 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Doppelpass! Nach dem Höchsten von Italien folgt am Tag drei der härteste. Eine maximale Steigung von 16% und im Schlepptau Gepäck für eine Woche, deine Beine sagen es geht nicht mehr, trotzdem schaltet dein Kopf auf Arbeitsmodus und mit Blick nach oben spulst du zielgerichtet diene Kurbelrunden ab.

    Oben angekommen erwartet dich ein richtiges Ferienparadies. Viele Italiener kommen hier hoch um ein Picknick aufzuschlagen oder einfach nur die Sonne zu genießen. Neidisch schweift der Blick auf dich und dein Rad. Die Abfahrt in das schöne Edolo gehört nämlich zu den Dingen, die du einfach gemacht haben musst. Knapp 1.000 Meter bergab auf einer Strecke von etwa 20 Kilometern. Sämtliche Mühen haben sich gelohnt. Aber sowas von!

  • Mittelschwer
    02:58
    68,2 km
    23,0 km/h
    530 m
    1 010 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Nach den zwei Passtagen geht es heute wieder gemütlicher zu. Wieder eine Traumstrecke zum Lago d'Iseo. Da heute nur knapp 60 Kilometer mit einem großen Anteil an Downhill-Fahrt angesagt sind, solltest du gegen Mittag am Lago d'Iseo ankommen. Highlight des Tages: Gelato am See mit einem anschließenden Sprung ins erfrischende Nass.

  • Schwer
    05:15
    131 km
    24,9 km/h
    480 m
    600 m
    Fähre
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Tag fünf ist angebrochen. Hoffentlich bist du gut ausgeschlafen, denn sie ist die längste Etappe der Tour. Durch die Po-Ebene radelst du über 100 Kilometer. Gottseidank mit weniger Höhenmetern und meist kompletter Windstille. Daher sollte die Länge kein Problem sein. In der durch die Geigenbauerfamilie Stradivari bekannte Stadt Cremona kannst du eine Runde um den Glockenturm Torrazzo sowie den Dom drehen. Du wirst merken, dass das Klima hier bereits ganz anders ist als noch vier Tage zuvor in Bozen. Trockene heiße Luft und strahlender Asphalt verlangen dir auch an diesem Tag wieder einiges an Kraft ab. Durchhalten, denn dein Ziel, das Meer, liegt nur noch zwei Nächte entfernt.

  • Schwer
    04:24
    83,7 km
    19,1 km/h
    1 510 m
    1 350 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Tag sechs ist angebrochen. Nach den letzten Tagen in flachen Ebenen ist heute wieder die Lieblingsdisziplin vieler Zweiradfahrer angesagt - Passstraße. Der Passo Della Cisa über den Appenin. Ein Vorteil dieser etwa 18 Kilometer langen Passauffahrt sind die fehlenden Autos. Ursache ist die parallel verlaufende Autobahn und der Umstand, dass zwischen Pontremoli und der Passhöhe kaum Menschen wohnen, so dass auch nur eine verschwindend geringe Menge Anwohnerverkehr anfällt. Gut so!

    Oben angekommen kannst du dich auch bereits auf die Abfahrt freuen. Mit ordentlich Flow und auf einer Straße, die erst kürzlich neu geteert wurde, legst du etwa 20 Kilometer mit einem Höhenabfall von 800hm zurück. Nicht wundern wenn du auf der gesamten Strecke nach Pontremoli das Grinsen nicht unterdrücken kannst. Das ist hier völlig normal.

  • Schwer
    04:27
    78,0 km
    17,5 km/h
    1 760 m
    2 000 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Schneller als gedacht ist er auch schon angebrochen. Tag sieben und somit die letzte Tour. Du beginnst mit einem sehr kurvenreichen Abschnitt im wenig besiedelten Gebiet nahe von Zeri. Von Kurve zu Kurve wirst du merken wie sich nicht nur der Flow steigert, sondern auch der salzige Meeresgeruch immer stärker wird. Am frühen Nachmittag solltest du auch bereits einen Liegestuhl am Meer eingenommen haben und das verdiente Moretti Bier in die Höhe halten. Nach einer Woche bist du endlich am Ziel.

    Gegebenenfalls kannst du noch einen oder zwei Tage anhängen um in klassischer Touristen-Manier die traumhafte Cinque Terre Region zu besichtigen. Egal ob die Anfahrt mit dem Renner oder mit dem Zug erfolgt. Das Baden im Meer hast du dir absolut verdient. Bester Ort dazu: Monterossa.

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