Die Marvin-Route – Alpencross für Fortgeschrittene

Mountainbike-Collection von komoot
7-14 Tage
3-6 Std / Tag
424 km
11 600 m
12 310 m

Es gibt viele Routen, auf denen du die Alpen überqueren kannst. Die Marvin Route führt dich auf möglichst direktem Weg vom Kochelsee an den Gardasee. Sie verzichtet auf die Schiebe- und Tragepassagen klassischer Alpencross-Routen, wie der Heckmaier- oder der Albrecht-Route, ist aber deutlich anspruchsvoller als die Anfägerroute Via Claudia Augusta. Auch wenn die ganz großen und legendären Alpencross-Pässe fehlen, kommt das Abenteuer- und Bergfeeling keinesfalls zu kurz.

Du startest in Deutschland, durchquerst Österreich und kommst nach sieben Tagesetappen in Italien an – ganz wie bei einer der klassischen Routen. Dabei reihen sich einige unbekannte aber dennoch erfahrenswerte Highlights aneinander, wie zum Beispiel der Innsbrucker Almenweg, die Brenner Grenzkammstraße mit dem 1er Trail nach Gossensass, der Rinner Sattel am Jaufenpass, der „Rankipino“-MTB-Trail und ein Teil der Dolomiti Brenta Bike-Strecke.

Ein angenehmer Nebeneffekt dieser Streckenführung ist, dass du stark frequentierte Alpentäler, viel befahrene Passstraßen, überfüllte Berghütten und Trails weitestgehend umfährst und so die Schönheit der Alpen und der Natur in vollen Zügen genießen kannst. Ein weiterer Vorteil: Dank der fehlenden großen Höhen ist eine Befahrung schon früh im Jahr bis weit in den Herbst hinein möglich. Denn wenn auf den höchsten Pässen immer noch (oder schon wieder) Schnee liegt, sind die hier beschrieben Wege oft schon (oder noch) schneefrei.

Diese als mittelschwer einzustufende Alpenüberquerung ist zwar nicht ganz so anspruchsvoll, sollte aber dennoch nicht unterschätzt werden. Mit einer soliden Fahrtechnik, alpiner Erfahrung und einer gewissen Kondition wirst du aber viel Spaß haben, versprochen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    07:09
    90,1 km
    12,6 km/h
    1 410 m
    1 570 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Das ist ein Auftakt nach Maß. Gleich am ersten Tag der Alpenüberquerung vom Kochelsee an den Gardasee geht es ordentlich zur Sache und du kommst bei den 76 Kilometern und 1.200 Höhenmetern ganz schön ins Schwitzen.

    Überhaupt wird Wasser dein ständiger Begleiter auf dieser Teilstrecke sein - einrollen am Kochelsee, dahinrollen am Walchensee, genussbiken entlang der Isar und ausrollen am Inn. Herrliche Bergpanoramen und eine abwechslungsreichen Landschaft, garniert mit ein paar Höhenmetern, machen die erste Etappe aus.

    Im lebendigen Inntal angekommen beendest du den ersten Tag und ruhst dich aus für die zweite Etappe.

    Schwer
    05:49
    42,9 km
    7,4 km/h
    2 320 m
    1 300 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Nach einer erholsamen Nacht im Inntal startest du ausgeruht in die zweite Etappe deiner Alpenüberquerung. Im heutigen Roadbook stehen zwar weniger Kilometer als gestern, aber auch heute bleibt es sportlich.

    Zunächst verlässt du das Inntal und erklimmst die Höhen des Innsbrucker Almenweges. Dort oben findest du mehrere Möglichkeiten zur Einkehr und kannst das herrliche Panorama genießen. Auch ein paar Singltrails warten dort auf dich. Besonders schön ist die Abfahrt ins Stubaital. Wer nicht so auf Trails steht, kann auf einem einfachen Forstweg abfahren.

    Im Stubaital angekommen ist noch lange nicht Feierabend. Nochmals heißt es Zähne zusammenbeißen, denn es sind noch ca. 700 Höhenmeter hinauf zum Serles zu bewältigen. Mit der Serlesbahn kannst du dir aber ein paar Körner sparen und entspannt dem Ende der Etappe entgegenschweben.

    Im Kloster Maria Waldrast ist Schluss für heute und du kannst die Füße in der Ruhe der Klosteranlage hochlegen.

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  • Schwer
    07:28
    66,6 km
    8,9 km/h
    1 980 m
    2 660 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Großes Bergkino gepaart mit rasanter Downhillaction - so muss ein perfekter Biketag aussehen. Auch heute erwartet dich wieder ein Hammertag - sowohl von der Fahrleistung, als auch von den Highlights her.

    Gleich zu Beginn kannst du auf dem Trinsersteig deine Fahrtechnik unter Beweis stellen. Im Aufstieg zur Sattelberg Alm und darüber hinaus ist deine Ausdauer gefragt.
    Die Belohnung für die Strapazen auf der heutigen, dritten Etappe ist die Fahrt auf der alten Militärstraße am Brenner Grenzkamm und die folgende Abfahrt über den 1er Wanderweg nach Gossensass.

    In Sterzing kannst du dann im südtiroler Flair den Tag ausklingen lassen.

    Schwer
    05:00
    55,3 km
    11,1 km/h
    1 240 m
    1 790 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Mit dem Rinnersattel hast du heute einen eher unbekannten Pass auf der Tagesordnung stehen. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zum berühmten Jaufenpass. Dieser wäre gegebenfalls die Schlechtwetteralternative. Natürlich ist der Rinnersattel für einen echten Mountainbiker um vieles schöner und interessanter.

    Auch ein echtes Trail-Highlight wird dir heute serviert. Die Abfahrt von der Passhöhe erfolgt auf einem tollen Singletrail, der zwischendurch immer wieder dein Können herausfordert.

    Rasant geht es im Anschluss hinab durch das Waltener Tal in Richtung St. Leonhard in Passeier. Von hier folgst du auf dem gut ausgebauten Radweg dem Fluss durch das herrliche Passeiertal. Hierbei durchquerst du etliche Apfelplantagen, für die die Region so berühmt ist.

    Schließlich kommst du in Meran an, wo die Etappe heute endet.

    Schwer
    05:52
    61,5 km
    10,5 km/h
    1 810 m
    1 550 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Es geht weiter gen Süden. Auf der fünften Etappe verlässt du Südtirol und kommst in die Provinz Trient. Das macht sich am italienischen Flair in den kleinen Ortschaften bemerkbar, die du heute durchfährst.

    Von Meran geht es zunächst steil in Richtung Gampenpass. Auf der Passstraße legst du aber nur ein kleines Stück zurück. Bald verlässt du den Asphalt wieder und wechselst auf den Rankipino-Radweg, eine ausgeschilderte Mountainbikestrecke. Die verläuft auf einsamen Wegen oberhalb des Tals und es gibt zwischendurch schöne Gelegenheiten für aussichtsreiche Pausen.

    In Cles im Val di Non, am Lago di Santa Giustina, ist Schluss für heute.

    Schwer
    06:02
    66,5 km
    11,0 km/h
    1 660 m
    1 680 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Nur noch zwei Tage trennen dich von deinem großen Ziel, dem Gardasee. Und heute kommst du dem Lago wieder ein gutes Stück näher.

    Du umgehst die Brenta-Dolomiten im Osten. Damit fallen große Anstiege weg, aber dennoch ist diese Etappe anspruchsvoll.

    Vom Val di Non fährst du auf dem östlichen Teil der Dolomiti-Brenta-Bike-Route über den hochgelegenen Ort Andalo und den wunderschönen Molvenosee. Das Ziel für heute lautet Comano, von wo es quasi nur noch ein Steinwurf bis zum Gardasee ist.

    Einkehrmöglichkeiten sind auf dieser Strecke rar gesät, deswegen decke dich vor dem Start gut mit Wasser und Snacks ein. Erst in Andalo hast du die Möglichkeit, einzukehren oder einzukaufen.

    Schwer
    04:42
    41,1 km
    8,8 km/h
    1 190 m
    1 770 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Der Gardasee ist zum Greifen nah, aber du erreichst den See heute über einen eher untypischen Weg für Alpenüberquerer. Weder über den Passo del Ballino, noch durch das Sarca Tal führt dich diese Route.

    Auf dem Weg hinauf auf den Monte Casale musst du nochmals gut 1.000 Höhenmeter überwinden. Belohnt wirst du dafür mit einem fantastischem Rundumblick, der seinesgleichen sucht.

    Und auch die typischen Gardasee-Trails hinab zum See machen diese letzte Etappe nochmals zu einem besonderen Erlebnis. Hier solltest du aber gut aufpassen und über eine gute Fahrtechnik verfügen.

    In Arco triffst du dann doch noch auf den Radweg an der Sarca und rollst entspannt deinem großen Ziel, dem Lago di Garda, entgegen.

    Das Bad im See, eine Pizza und das Finisher-Bier hast du dir redlich verdient - bravissimo!

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    424 km
  • Zeit
    42:00 Std
  • Höhenmeter
    11 600 m12 310 m