Herbstliche Panoramawanderungen im Nord-Schwarzwald

Wander-Collection von
komoot

Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Herbsttag eine Runde Wandern zu gehen. Der nördliche Schwarzwald bietet vielerlei Möglichkeiten für erlebnisreiche Touren direkt um die Ecke. Unsere acht Tagestouren führen dich vorbei an beeindruckenden Weltkulturerbestätten, mystischen Naturdenkmälern, historischen Grenzmarkierungen und hoch hinaus über die Gipfel des Nordschwarzwaldes, wo Panoramablicke sich mit alpin anmutender Felskraxelei abwechseln. Wenn du dich auf den Trails und Tracks ausreichend ausgetobt hast, warten am Ende der Wanderungen gemütliche Gaststätten mit deftigem Essen und leckeren Kuchen auf dich. Carpe autumni - genieße den Herbst.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:54
    12,3 km
    3,1 km/h
    410 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Diese kurze aber knackige Tour bietet ein spektakuläres Panorama vom Grat der Hornisgrinde über das Rheintal.

    Du startest am Bahnhof Unterstmatt und folgst dem rechten Weg Richtung Hornisgrinde, vorbei an den Skipisten, durch den Nadelwald, immer steil den Berg rauf, bis zur kleinen Grinde. Dieser Teil des Bergrückens gehört bereits zu der insgesamt zwei Kilometer langen Hornisgrinde, die mit ihren 1163 m der höchste Berg im Nordschwarzwald ist.

    Auf dem Weg zum Hornisgrindenturm durchquerst du Hochmoore, die besonders im Herbst in allen Farben erstrahlen. Vom Aussichtsturm aus hast du einen fantastischen Rundumblick über den Schwarzwald, das Rheintal und sogar bis zu den Vogesen.

    Ein paar hundert Meter weiter passierst du am Dreifürstenstein den höchsten Punkt in Württemberg, bevor der Weg hinab zum mystischen Mummelsee mit der bezaubernden St. Michaelskappele führt.

    Auf der anderen Seite des Sees steigst du wieder hinauf zurück auf die Hornisgrinde und genießt noch einmal den Ausblick vom Höhenrücken aus, bevor du um den Hundsrücken herum auf dem Hans Reymann Weg wieder gemütlich zurück ins Tal wanderst.

    Am Fuße des Skilifts zum Muhrkopf kannst du bei der Großen Tanne auch wunderbar einkehren und den Tag genussvoll ausklingen lassen.

  • Mittelschwer
    04:10
    13,6 km
    3,3 km/h
    450 m
    450 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Bad Wildbad hat nicht nur für seine Kurgäste viel zu bieten, sondern auch für Genusswanderer, die gerne ein wenig Abwechslung unterwegs haben.

    Los geht's am Bahnhof in Bad Wildbad. Der erste Anstieg geht über die sogenannte Himmelsleiter – 365 Steinstufen, die dich mit einem schönen Blick über Bad Wildbad belohnen.

    An die Stufen schließt sich direkt der Aufstieg zur Wetterfahnenhütte an. Von der Lichtung unterhalb des Wildbader Kopfs hast du eine tolle Aussicht auf das Enztal und die umliegenden bewaldeten Höhenzüge des Schwarzwaldes.

    Etwas weniger steil geht es bis zum Soldatenbrunnen weiter bergauf. Hier bietet sich eine kleine Pause an. Der Brunnen diente bereits den Soldaten im 17. Jahrhundert als Frischwasserquelle und ist heute ein beliebter Rastplatz bei Wanderern und Mountainbikern.

    Du bleibst auf dem Rücken des Höhenzugs und wanderst weiter bis zum Großen Wendenstein, einem beeindruckenden geologischen Naturdenkmal aus buntem Sandstein.

    Bevor es wieder hinab ins Tal geht, lohnt ein Abstecher entlang des Glasmännleinpfades. Von hier kommst du zum neuen Aussichtspunkt, von dem du den herrlichen Blick hinunter ins Enztal genießen kannst.

    Der Rückweg kraxelt im Zickzack den Berg hinab nach Bad Wildbad und endet direkt im Kurpark, durch welchen du zurück zum Bahnhof spazieren kannst.

    Wenn du noch etwas Zeit hast (oder deine Knie den steilen Abstieg nicht mitmachen) kannst du am Sommerberg einkehren und von dort aus mit der Bahn wieder gemütlich zurück ins Tal fahren.

    bad-wildbad.de/sommerbergbahn/gastronomie-sommerberg

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  • Mittelschwer
    04:36
    17,3 km
    3,8 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Geschichtsträchtig präsentiert sich Maulbronn als das nördlichste Eck der Region Nordschwarzwald. Die gemütliche Tagestour startet am Bahnhof von Mühlacker und führt dich nach einem kleinen Stück durch Ackerland hinein in den Wannenwald.

    Im Wannenwald folgst du der historischen "Landesdefensionslinie", welche während des Pfälzer Erbfolgekrieges französische Raubzüge verhindern sollte. Beim Ausblick von den wieder aufgebauten Verteidigungstürmen über Baden und die Pfalz wird die strategisch-vorteilhafte Lage auf dem natürlichen Wall ersichtlich.

    Von Süden aus erreichst du nun das beschauliche Städtchen Maulbronn, dessen wunderschöne historische Abtei wohlverdient zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Das Kloster Maulbronn gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Die alt-ehrwürdigen Hallen beeindrucken sogar Geschichtsmuffel und sehen im Herbstlicht besonders schön aus.

    Wenn du dich satt gesehen hast, schlägst du den Rückweg über Lienzigen ein. Ein weiteres historisches Highlight im Enzkreis, welches du nach dem Tourenabschnitt unterhalb des Eichelbergs erreichst. Das Besondere an Lienzigen ist neben seinen aufwendig restaurierten Fachwerkhäusern der Ortskern, welcher aus einem fast gänzlich geschlossenem Scheunenring besteht. Mache eine Erkundungstour durch den Scheunenring und lege eine Pause in der Kneipe "Zum Nachtwächter" ein, bevor es zurück nach Mühlacker geht.

  • Schwer
    06:16
    20,1 km
    3,2 km/h
    700 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die Tour rund ums Wanderparadies Baiersbronn startet am Baiersbronner Bahnhof und erklimmt den Höhenzug über dem Tonbachtal auf über 800 m. Oben angekommen begrüßen dich alte Grenzsteine aus dem 16. Jahrhundert und einen Kilometer weiter kannst du einen noch gut erhaltenen Salbenofen besichtigen.

    Nach so viel Kultur und Geschichte wird es zur Halbzeit der Tour auch Zeit für eine Pause. Der beste Platz dafür ist der Genussplatz am oberen Zinken. Hier entspannst du auf einer Liegebank und genießt ganz viel Natur und Ruhe drumherum.

    Auf dem Rückweg steigst du langsam wieder Richtung Baiersbronn hinab, am Hasengrundbrunnen vorbei bis zur Wanderhütte Sattelei. Nach der langen Tour hast du dir ein Schmankerl hier verdient!

    Gut gestärkt geht es noch einmal ein kleines Stück bergauf zum Rinkenkopf auf 759 m. Vom Aussichtsturm aus hast du eine wunderbare Aussicht über das Murgtal, Baiersbronn und das Tonbachtal.

    Steil geht es das letzte Stück nach Baiersbronn hinunter, über die Murg und zurück zum Bahnhof.

  • Schwer
    03:34
    10,2 km
    2,9 km/h
    500 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Diese Panoramatour mit dem einzigen Klettersteig des Nord-Schwarzwaldes solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen. Mit der Bahn erreichst du Ottenhöfen, den Ausgangspunkt dieser Tagestour. Der Großteil des Weges ist als "Genießerpfad Karlsruher Grat" ausgeschildert.

    Von Ottenhöfen geht es immer leicht bergauf, an den schönen Edelfrauengrab-Wasserfällen vorbei. Sie haben ihren Namen von einer dunklen Sage, wonach einst eine grausame Herrin in eine von Wasser bespülte Höhle lebendig eingemauert wurde und dort verstarb. Heute bieten die Wasserfälle ein schönes Naturschauspiel auf dem Anstieg zum Karlsruher Grat.

    Ein Stück weiter eröffnet sich bei Herrenschrofen bereits der erste Panoramablick in Richtung des Grats und hinunter ins Gottschlägtal.

    Am Karlsruher Grat angekommen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Anders als bei alpinen Klettersteigen ist diese ausgesetzte Partie nicht mit Drahtseilen oder ähnlichem gesichert und sollte deshalb nur bei trockenen Bedingungen begangen werden. Die Kraxelei über den Grat entlang der "Kletterpartie"-Beschilderung lohnt sich allemal - die Aussicht von hier oben ist fantastisch.

    Der Abstieg führt vorbei am Wanderheim Achern nochmals zu einer tollen Aussichtsplattform am Brennte Schrofen. Ein letztes Mal erstreckt sich der Schwarzwald und das Acherntal zu deinen Füßen bevor du die insgesamt über 500 Höhenmeter wieder hinab nach Ottenhöfen steigst.

    Achtung: Trockenes Wetter, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind für diese Tour Voraussetzung. Der Grat ist nicht durch Drahtseile oder Steighilfen gesichert.

  • Schwer
    06:55
    21,1 km
    3,1 km/h
    850 m
    850 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die Tagestour führt entlang der dritten Etappe des Westweges, einem Fernwanderweg quer durch den Schwarzwald.

    Start ist der Bahnhof in Forbach, von wo aus es erst einmal steil bergauf und über holprige Pfade geht bis der kleine beschauliche Herrenwieser See erreicht ist.

    Ein letzter Anstieg führt am Bussemer Stein vorbei auf die Badener Höhe, welche mit 1002 m den höchsten Punkt des Baden-Badener Stadtgebiets bildet. Vom Aussichtsturm hast du den perfekten Rundblick über den nördlichen Schwarzwald.

    Der Rückweg führt dich zur Schwarzenbachtalsperre, einem großen Stausee oberhalb von Forbach. Bereits beim Abstieg kannst du einen Blick darauf erhaschen bevor dich der Weg entlang des Ufers zurück nach Lorbach führt.

  • Schwer
    05:53
    17,6 km
    3,0 km/h
    840 m
    840 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Hoch über dem Murgtal thronen der Dachsstein, der Lautenfelsen und die Teufelsmühle. Drei wortwörtliche Höhepunkte in der Wander-Region rund um Gernsbach.

    Die Tour führt dich vom Bahnhof Hilpertsau anfangs stet bergauf bis zum ersten Aussichtspunkt am Dachsstein auf 646 m. Keine zwei Kilometer weiter wartet auch schon der nächste Aussichtspunkt, der Lautenfelsen auf 610 m auf dich. Unterwegs säumen rund 300 Millionen Jahre alte Granitbuckel den Weg. Der Sage nach hat der Teufel die großen Granitbrocken der Blockhalde einst in seiner Wut von der Teufelsmühle heruntergeworfen.

    Die Teufelsmühle ist auch der nächste Stop der Tour. Am Höhengasthaus Teufelsmühle auf 906 m kannst du eine Pause einlegen, Vespern und den Blick vom höchsten Punkt der heutigen Wanderung schweifen lassen.

    Für den Rückweg folgst du dem Zickzack Weg von der Teufelsmühle hinab zur Michelsrankhütte, wo sich noch einmal ein wundervoller Blick ins Murgtal eröffnet.

    Einmal um Lautenbach herum (oder als Abkürzung einmal hindurch) führt der Weg immer bergab zurück zum Ausgangspunkt.

  • Schwer
    04:31
    14,3 km
    3,2 km/h
    560 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Keine 40 Minuten mit der Bahn von Karlsruhe entfernt lockt der Kurort Bad Herrenalb, nicht nur mit Wellness und gutem Essen, sondern vor allem mit wilder Natur des Norschwarzwaldes.

    Vom Bahnhof aus machst du dich Richtung Südwesten an den Aufstieg zum Bernsteinfels auf 693m. Auf dem Weg dorthin umrundest du den Botten, Renn- und Bauzenberg bis die Aussichtsplattform des Bernsteinfelsen in Sicht kommt. Von hier hast du eine fantastische Aussicht über den nördlichen Schwarzwald.

    Weiter geht's an einem kleinen Brunnen vorbei bis zur Wasenhütte, welche die historische Grenze zwischen Baden und Württemberg markiert und zu einer Pause einlädt.

    Noch einmal geht es bergauf und noch einmal kannst du die Aussicht über das Albtal genießen bevor du auf der Nordseite der Bergkette wieder zurück zum Ausgangspunkt gelangst.

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