Via Rhôna – von Lyon ans Mittelmeer

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komoot

Als der wasserreichste Strom Frankreichs verbindet die Rhône die Schweizer Alpen mit dem Mittelmeer. Gleich daneben verläuft ein Radweg, auf dem du durch die historischen Städte Lyon, Valence, Avignon und Arles bis nach Montpellier fährst. Du rollst entlang der Weinhänge der Côtes du Rhône, Pfirsichplantagen und den Provence-typischen Lavendelfeldern bis zu den Reisfeldern und Flamingos der Camargue in Richtung Languedoc-Roussillion. Durch acht Departments geht es vorbei an steilen Felsschluchten zu platten Feldern und weiten Horizonten.

Nachdem die Rhône die Alpen verlassen hat, schlängelt sie sich zielstrebig in Richtung Mittelmeer. Auf der abwechslungsreichen Tour folgst du dem Flusslauf für etwa etwa 500 km bis zu der Mündung. Der Radweg „ViaRhôna“ befindet sich derzeit noch im Aufbau und ist streckenweise etwas unübersichtlich. Die Wege sind aber breit, zum Teil sehr wenig befahren, es gibt nur minimale Höhenmeter und am Wegesrand findet man immer mal einen fischenden Gesprächspartner. Entlang der Rhône finden sich zahlreiche Campingplätze, auf denen du mit deinem Zelt übernachten kannst.

Also auf zu deiner Reise ans Mittelmeer!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:06
    51,0 km
    16,4 km/h
    190 m
    230 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Lyon ist von Paris oder Basel schnell zu erreichen und eignet sich perfekt für den Start deiner Tour in Richtung Mittelmeer.

    Bevor es los geht, lohnt es sich noch eine Runde in der Altstadt drehen, die Basilique Notre-Dame de Fourvière besichtigen und bei der Touristeninformation auf dem Place Bellecour noch ein paar Details zu den Streckenabschnitten der ViaRhôna einholen. Dort startet die Route und du fährst gemütlich aus der Stadt heraus. Durch kleine Vorortsiedlungen mit Industriecharme à la Ruhrgebiet kommst du aber schnell ins Grüne. Die Via führt direkt am Fluß entlang und ist gut ausgeschildert.

    Nach 50 km kommst du direkt an dem kleinen Campingplatz L’ile des Pêcheurs vorbei, ideal um dein Lager für die erste Nacht aufzuschlagen.

  • Mittelschwer
    03:45
    60,5 km
    16,1 km/h
    120 m
    140 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Campingplatz aus startest du weiter in Richtung Süden. Der Weg von hier ist perfekt fürs Tourenfahren ausgebaut und in Condrieu kannst du dir bei der Boulangerie Au Plaisir Des Saveurs noch ein Pain au Chocolat gönnen.

    Die Landschaft verändert sich, es wird bergiger rechts und links der Rhône und auf den Hängen kannst du aus der Ferne die Weinlagen der Côtes du Rhône bewundern. Der Fluss trennt die Departments Loire im Westen und Isère im Osten voneinander. Das schöne an der Streckenführung ist, dass sie dich über Hängebrücken von Ufer zu Ufer pendeln lässt.

    In Serrières lohnt es sich, fürs Lunch einen kleinen Stopp einzulegen und bei Le Bateau de Emile etwas kleines zu essen.

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  • Schwer
    06:22
    105 km
    16,5 km/h
    230 m
    280 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach Tournon-sur-Rhône kommst du durch Valence, die Hauptstadt des Departments Drône. Hier lohnt es sich, ein Stück zu schieben und die historische Altstadt anzuschauen. Vorbei an der Fontaine Monumentale bis zur Esplanade du Champ de Mars, von wo aus du einen wunderschönen Ausblick in die Umgebung hast.

    Die Weinberge werden von Steilklippen am Flussufer abgelöst. In Montélimar angekommen, kannst du dir zum frühen Dinner einen Galette (Buchweizen Crêpe) gönnen. Dein Tagesziel, der Campingplatz Rochecondrie, ist nun nicht mehr weit.

  • Schwer
    05:49
    96,6 km
    16,6 km/h
    330 m
    380 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dies ist eine lange Etappe an dessen Ziel der ehemalige Papstsitz Avignon auf dich wartet. Du fährst zunächst weiter Richtung Süden und lässt Viviers hinter dir.

    Der Streckenabschnitt führt dich vorbei an den spektakulären Klippen des Defilé de Donzères und der Pont de Robinet. Diese Stelle gilt als wahres Tor zur Provence. Ab hier werden die Klippen wieder weniger und die Landschaft wird flacher. In Pont-Saint-Esprit kannst du eine Mittagspause einlegen und die Aussicht auf die gleichnamige mittelalterliche Brücke genießen.

    Danach ist die Via Rhôna leider noch nicht wirklich gut ausgebaut und es ist nötig, öfter mal in die Karte zu schauen. Durch Caderousse mit seinem 10 Meter hohen Schutzwall gegen Flutwellen gelangst du nach Avignon. Direkt in der Stadt, auf einer kleinen Insel in der Rhône, liegt dein heutiger Campingplatz.

  • Mittelschwer
    04:15
    71,3 km
    16,8 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach den vielen Kilometern der letzten Tage wartet heute wieder eine kürzere Tour mit dem schönen Ziel Arles.

    Es lohnt sich morgens noch eine Runde in Avignon zu drehen und sich das Treiben rund um den Papstpalast anzuschauen. Dann geht es raus aus der Stadt, hier ist die Landschaft jetzt wirklich flach. Es geht vorbei an Feldern, Reben und Weingütern.

    Der Weg führt nicht immer direkt an der Rhône entlang, bis nach Beaucaire. Hier kannst du gut eine Pause einlegen und dir noch einmal in der Touristeninformation die neuesten Informationen zur Streckenführung holen, da diese zum Teil noch ausgebaut wird.

    Von hier ist es nun nicht mehr weit nach Arles. Kurz vor der Stadt entzweit sich der Flusslauf in Le Petit Rhône und Le Grande Rhône. Die Route verfolgt erst einmal den Weg der Le Grande Rhône in Richtung Port-St-Louis-du-Rhône.

  • Mittelschwer
    04:15
    72,2 km
    17,0 km/h
    110 m
    120 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Strecke heute führt dich direkt durch das Naturschutzgebiet der Camargue, vorbei an Flamingos, Reis- und Salzfeldern. Ziel ist das Mittelmeer.

    Am Morgen empfiehlt es sich noch einen schönen Spaziergang durch die Innenstadt von Arles zu machen, in der auch Vincent van Gogh gelebt hat. Die ViaRhôna verläuft jetzt entlang des Canal du Rhône à Sête.

    In der wahrlichen, trotz allem sehr malerischen, Touristenhochburg Aigues-Mortes, kannst du die vollkommen intakte Stadtmauer bestaunen und dann weiterfahren in Richtung Westen nach La Grande Motte. Das ist ein absolutes Kontrastbild, da die Stadt in den 60er Jahren aus dem Boden gestampft wurde, um die Touristenströme aufzufangen.

  • Leicht
    01:46
    26,2 km
    14,9 km/h
    110 m
    60 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach sechs langen Tagen ist die letzte Etappe eher eine kleine Spazierfahrt. Besonders im Sommer lohnt es sich, einfach ein paar Stunden am Strand zu verbringen. Ein Stück raus aus der Stadt gibt es auch im Hochsommer genug Platz im Sand. Die Tour führt dich dann direkt entlang der Mittelmeerküste nach Montpellier. Die Aussicht über die flache Küste ist wunderschön. Nach circa zehn Kilometern geht es in Richtung Norden und in die historische Altstadt sowie Neustadt von Montpellier. Hier, in der zweitältesten Universitätsstadt Frankreichs, endet deine Reise ans Mittelmeer.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    483 km
  • Zeit
    29:18 Std
  • Höhenmeter
    1 280 m
    1 400 m

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