Bikepacking auf den Kanaren I – von Lanzarote nach Gran Canaria

Fahrrad-Collection von
komoot
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Auf den Kanaren ist immer Sommer, oder zumindest Frühling. Wenn im Winter die Sehnsucht nach einer ungewöhnlichen Bikepacking-Tour groß wird, haben wir hier den perfekten Getaway für dich. Bikepacking und Kanaren, das ist eine ungewöhnliche Kombination. Doch dank des guten Fährnetzes lassen sich die unterschiedlichen Inseln wunderbar nacheinander kennenlernen. Du wirst die sieben großen Kanareninseln besuchen und jede Insel hat ein anderes Gesicht. So sammelst du auf kleinem Raum unterschiedliche Eindrücke.

Auf den Hauptinseln gibt es jeweils einen Flughafen, der dich, meist direkt, wieder nach Hause fliegt. So kannst du dein Abenteuer fast nach Belieben aufteilen. Dies ist der erste Teil des Kanaren Bikepacking Abenteuers. Du startest auf Lanzarote, der Insel der Feuerberge. Von dort setzt du nach Fuerteventura über, hier ist das Landschaftsbild eher von Sand bestimmt und du wähnst dich teilweise in der Sahara. Vom südlichsten Zipfel der Insel bringt dich eine weitere Fähre nach Gran Canaria. Auf der bergigen Insel warten Canyons und Passüberquerungen auf dich. Hier kannst du entweder mit der Fähre nach Teneriffa übersetzen oder den Flieger nehmen und dir die anderen Inseln für ein späteres Abenteuer aufheben.

Das dies kein herkömmliches Fahrrad-Abenteuer ist, bei dem du auf einem flachen Flussradweg dahin rollst, wird auch von der großen Anzahl an Höhenmetern unterstrichen. Sind die beiden ersten Inseln noch relativ flach, wird es auf Gran Canaria richtig bergig. Du brauchst also eine exzellente Kondition und packst am besten sehr sehr leicht. Was kein Problem sein sollte, da es überall auf der Insel einfache Unterkünfte gibt. Also säg den langen Zahnbürstengriff ab und rein ins Paradies.

Der zweite Teil des Abenteuers führt dich auf die vier Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Du findest ihn hier: komoot.de/collection/456/bikepacking-auf-den-kanaren-von-teneriffa-nach-la-palma

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:06
    45,0 km
    14,5 km/h
    540 m
    530 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die Kanaren sind vulkanischem Ursprungs. Hier auf Lanzarote kannst du das am spektakulärsten erleben, denn unter der Oberfläche brodelt es gelegentlich und überall auf der Insel hast du mindestens einen Vulkankrater im Blick. Am Fähranleger von Arrecife startet dein Inselhopping Abenteuer.

    Du verlässt die Stadt gen Norden, im Örtchen Nazaret steht die Villa Lagomar, dieses New Age Bauwerk gehörte einst Omar Sharif und du kannst dir gut vorstellen, wie hier in den 70ern wilde Parties gefeiert wurden.

    Neben den vulkanischen Aktivitäten wurde die Landschaft maßgeblich vom Architekten César Manrique geprägt. Überall stehen Bauwerke und Projekte vom ihm. Ein sehr beeindruckendes Schaffenswerk sind die Jameos del Agua. Hier verwandelte er die Höhlen eines erkalteten Lavastroms in einen Freizeitkomplex.

    Die Straße durch den Naturpark La Corona bringt dich zu deinem Etappenziel, dem Fischerdorf Orzola. Auf dem Weg dorthin erblickst du einige Sandstrände mit einem kleinen Vulkansteinriff davor.

  • Schwer
    06:29
    90,8 km
    14,0 km/h
    1 520 m
    1 520 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute fährst du Lanzarote der Länge nach von Norden nach Süden ab. Gleich nach dem Start in Orzola wartet der Anstieg zum Mirador del Rio auf dich. Erst kaum merklich, dann doch gleich mit knackigen Steigungsprozenten. Oben angekommen hast du einen super Ausblick rüber zur kleinen Nachbarinsel La Graciosa. Auf der feinen, kleinen Straße fährst du hinab vom Mirador, immer die Vulkanlandschaft im Blick.

    Nach Haria warten die ersten Serpentinen auf dich, hast du den Anstieg geschafft siehst du den Peñas del Chache vor dir. Er ist der höchste Berg Lanzarotes, da aber eine Radaranlage auf seinen Gipfel steht, eher wenig spektakulär. Du rollst auf dem Kamm hinab bis nach Teguise und biegst dann zum Strand nach Famara ab. Hier kannst du die steil ins Meer abfallenden Felsflanken des Bergzugs anschauen, auf dem du eben noch fleißig pedaliert bist. Hast du dich daran satt gesehen, ist es sehr unterhaltsam, den Surfern am Strand zuzusehen.

    Vom Strand geht es beständig bergauf in die Feuerberge des Timanfaya Nationalparks.
    Nach Yaiza wartet noch ein kleiner Anstieg auf dich. Hast du den geschafft rollst du entspannt nach Playa Blanco. Von hier setzt die Fähre nach Fuerteventura über. Du hast deine erste Insel geschafft.

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  • Schwer
    04:34
    62,5 km
    13,7 km/h
    940 m
    550 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch Fuerteventura merkst du den vulkanischen Ursprung gleich an, es stehen viele Vulkankegel in der Gegend herum. Doch fühlt sich die Insel deutlich sandiger an und du merkst, dass du hier nur 100 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt bist.

    Am Hafen in Corralejo angekommen startest du gleich auf die Straße durch die Dünen des gleichnamigen Naturparks. Hier kannst du überall kurz anhalten und ins Wasser springen, um dich für den bevorstehenden Tag zu erfrischen.

    Die ersten 20 Kilometer bist du auf relativ flachem Terrain direkt an der Küste unterwegs. Am Playa de las Valdivias biegst du rechts in Richtung Tindayas ab, jetzt wird es bergiger. Hast du den kleinen Pass hinter Vallebron überquert, genießt du eine gute Aussicht auf den heiligen Berg der Insel, den Montaña Tindaya.

    Vor dem Etappenziel Betancuria wartet noch ein knackiger Anstieg auf dich, der kurz vor Ende seine höchsten Steigungsprozente hat. Hier, kurz vor der ehemaligen Hauptstadt, wurde zwei ehemaligen Königen der Insel mit zwei 4,5 Meter hohen Statuen ein Denkmal gesetzt.

  • Schwer
    05:02
    71,2 km
    14,2 km/h
    910 m
    1 310 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Dein Tag startet im beschaulichen Bergdorf Betancuria. Es bleibt erst einmal einsam. Erst bergig, dann wüstenartig – genieß die Ruhe. Bei Costa Calma erreichst du den schmalsten Teil der Insel, hier ist sie nur knapp 5km breit. Hinter dem Touristenort öffnet sich die Laguna de Sotavento. Hier toben sich viele Kite- und Windsurfer aus, setz dich ein paar Momente in den Sand und schau ihnen zu.

    Der feine Sandstrand zeiht sich bis zu deinem Etappenziel Morro Jable an der Küste entlang. Überall leuchtet das Wasser hell türkis. In Morro Jable befindet sich der Anleger der Fähren, die dich nach Gran Canaria bringen.

  • Schwer
    05:12
    55,1 km
    10,6 km/h
    1 970 m
    900 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Gran Canaria unterscheidet sich sehr von den vorher besuchten Inseln. Hier wird es wirklich bergig und damit auch kräftezehrender. Die Insel entschädigt dich dafür aber mit feinen Canyons und deutlich mehr Vegetation. Die fast kreisrunde Insel hat verschiedene Klimazonen. Der Süden ist wüstenartig trocken, im Norden ist es grüner und bewachsen.

    In Las Palmas kommst du in einer Großstadt an, hier gibt es unzählige Geschäfte und Bars, nimm dir ein wenig Zeit um die Gassen zu erkunden. Stärke dich beim Frühstück gut, denn die Tour führt dich in das bergige Zentrum der Insel, auf über 1500hm.

    Das hast du am Cruz de Tejeda erreicht. Es geht zwar noch höher auf der Insel, aber hier ist das geografische Zentrum der Insel und schon die alte Königsstraße führte hier entlang.

    Im feinen Bergdorf Tejeda kannst du deinen ersten richtigen Bergfahrtag deines Ausflugs auf die Kanaren ausklingen lassen, versprochen, es kommen noch einige.

  • Schwer
    04:14
    63,0 km
    14,9 km/h
    1 250 m
    2 290 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Tejeda aus startest du in einen 500hm Anstieg auf das Dach der heutigen Tour. Dort angekommen kannst du dich auf fast 30km Abfahrt einstellen. Und die geht durch richtig feine Landschaft. Auf zahlreichen Kehren gleitest du auf wenig befahrener und gut geteerter Straße durch die Berge des zentralen Gran Canaria. Immer wieder gibt es am Wegesrand einen Mirador, hier lohnt es sich kurz anzuhalten, so dass du die Großartigkeit der Landschaft in dich aufsaugen kannst.

    Nach dem Tauropass biegst du rechts in Richtung Norden ab. Hier versteckt sich mit knapp 500hm der zweite Anstieg des Tages und es wird bunt. Die Felsen bei den Los Azulejos haben sich durch verschiedene Einschlüsse in verfärbt und sehen so aus, als ob jemand mit einem riesigen Textmarker versucht hat die Wand zu markieren.

    Hast du den Mirador de Tasartico erreicht hast du auch alle positiven Höhenmeter für heute hinter dich gebracht und rollst die letzten Kilometer entspannt ans Meer.

  • Schwer
    04:32
    54,9 km
    12,1 km/h
    1 610 m
    1 600 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Es geht wieder in die Berge und du besuchst das höchst gelegene Bergdorf der Insel. Hast du das am höchsten Punkt des Tages erreicht, rollst du locker ans Meer hinunter.

    Die ersten Kilometer des Tages werden von einem Canyon bestimmt, in dem gleich mehrere Stauseen dafür sorgen, dass die Umgebung ganzjährig mit Wasser versorgt wird. Die Straße hängt teils spektakulär im Fels und die Staumauern bauen sich imposant vor dir auf. Teil dir deine Kräfte gut ein, so schön der Anstieg ist, so lang und zäh ist er auch.

    Oben angekommen verändert sich das Landschaftsbild ein wenig und es gibt tatsächlich vereinzelte Wiesen. In Artenara wartet dann die verdiente Pause auf dich. Jetzt geht es gut 20km fast nur bergab bis in den Hafenort Las Nieves. Hier wartet die Fähre nach Teneriffa auf dich.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    443 km
  • Zeit
    33:08 Std
  • Höhenmeter
    8 740 m

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