Sebastian Kowalke

Sierra de Guara – steile Felsen und grüne Berge

Wander-Collection von
komoot
Merken

Im Norden Aragoniens liegt am Ende einer gewundenen Landstraße das malerische Bergdorf Rodellar, eingebettet in von tiefen Schluchten durchzogenen grünen Bergen. Du befindest dich an dieser Stelle mitten im Naturpark Sierra y Cañones de Guara, dessen Kalksteinwände und Canyons besonders beliebt bei Felskletterern und Canyoningfans sind.

Abseits der offiziellen Kletterwände bietet der Park für Wanderer sowohl gemächliche als auch herausfordernde Wege mit beeindruckenden Panoramen, die durch tiefe Schluchten, über steile Serpentinen und durch verlassene Dörfer führen. Auf anderen Wanderungen folgst du den Flüssen durch die Canyons, die in Jahrtausenden tief in die Berge geschnitten wurden. Die umgebende Landschaft erinnert immer wieder aufs Neue an ferne Länder und du wirst kaum glauben, so ein Juwel direkt in Europa für dich entdeckt zu haben. Die abgeschiedene Natur beheimatet zahlreiche Tierarten, insbesondere Gänsegeier und Steinböcke. Immer wieder begegnen dir auf den Wegen kleine Ziegenherden, die halbwild in den Bergen leben und sehr zurückhaltend gegenüber Menschen reagieren.

Wir haben dir sieben unabhängige Tagestouren zusammengestellt, auf denen du sofort die beeindruckende Landschaft des Naturparks erkunden kannst. Das ausgedehnte Netz an Wanderwegen bietet dir unzählige Möglichkeiten, die Highlights im Naturpark miteinander zu verbinden. In den kleinen Städten und Dörfern gibt es außerdem zahlreiche günstige Unterkünfte und schön gelegene Campingplätze.

Um zum Naturpark Sierra y Cañones de Guara zu gelangen, fährst du am besten mit dem Zug oder dem Bus von Barcelona bis zur Provinzhauptstat Huesca. Von dort aus wirst du allerdings ohne eigenes Auto nicht alle Ziele des Parks erreichen. Daher bietet es sich an, ab hier einen Wagen zu mieten. Im Sommer gibt es außerdem einen unregelmäßigen Sonderbusverkehr, der dich von Huesca nach Rodellar, Alquezar und Bierge bringen kann. Beim Busunternehmen Alosa kannst du dich unter +0034 - 974 21 07 00 telefonisch über die Verfügbarkeit informieren.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:05
    12,9 km
    3,2 km/h
    490 m
    490 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom kleinen Bergdorf Rodellar steigst du hinab in das Tal des Río Mascún. Der Wanderweg führt zunächst entlang hoch aufragender Kalksteinfelswände und mehrmals über den schmalen Wasserlauf. Später geht es steil hinauf und nach dem schweißtreibenden Aufstieg wirst du mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Der gesamte Canyon breitet sich zu deinen Füßen aus und dein Blick folgt dem Río Mascún hinaus aus der Schlucht zu grünen weichen Tälern. Der Weg führt dich anschließend in das verlassene Dorf Otín, wo der Schatten der Bäume zu einer ausgedehnten Pause einlädt. Der Rückweg verläuft durch weite und grüne Wiesen. Am Ende wird es noch einmal steil: Es geht erst wieder hinab in den Canyon und danach aufwärts zurück nach Rodellar.

    Es gibt auf dem gesamten Weg weder eine Einkehrmöglichkeit noch Trinkwasser, bring dir daher unbedingt genügend Proviant mit. Bereits im Frühling wird es sehr warm und du benötigst ausreichend Flüssigkeit.

    Kurz vor dem Dorfplatz gibt es mehrere Parkplätze. Diese füllen sich bei gutem Wetter recht schnell, daher kann es eventuell nötig sein, etwas außerhalb am Straßenrand zu parken.

  • Mittelschwer
    02:39
    9,19 km
    3,5 km/h
    230 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Entlang des Río Alcanadre führt dich der Wanderweg hinein in die Schluchten des Natuparks Sierra de Guara. Mal verläuft der gut markierte Weg aussichtsreich mit Blick auf die umliegenden Berge und mal spannend entlang der glattgeschliffenen Felswände bis hin zum natürlichen Pool von Tamara. Auch ohne Canyoning-Erfahrung kannst du hier entspannt ins glasklare Wasser steigen. Bevor du den Rückweg angehst, kannst du noch einen Blick in die enger werdenden Canyons des Río Alcanadre werfen. Dort hinein geht es jedoch nicht ohne die richtige Ausrüstung und einen erfahrenen Guide. Zurück am Parkplatz angekommen erwarten dich noch die beiden Becken des Salto de Bierge, in die du vor deiner Rückfahrt eintauchen kannst.

    Der Parkplatz am Salto de Bierge füllt sich an Wochenenden in den Sommermonaten ziemlich schnell, daher solltest du so früh wie möglich vor Ort sein oder die Wochenenden komplett meiden. Bring dir außerdem genug Verpflegung für die Wanderung mit, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit gibt.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Mittelschwer
    04:45
    14,4 km
    3,0 km/h
    690 m
    690 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwischen all den Wanderungen in Canyons und Felslandschaften darf ein klassischer Gipfelaufstieg in dieser Collection natürlich nicht fehlen. Der Pico Gratal ist kein Berg für erfahrene Alpinisten, aber du benötigst trotzdem genug Kondition, denn insbesondere im spanischen Sommer können 700 Höhenmeter sehr fordernd sein. Der größte Teil der Strecke verläuft über Schotterwege und Feldwege, nur auf dem letzten Stück zum Gipfel wird es ein wenig rauer.

    Vernünftige Wanderschuhe sind genauso Pflicht wie ausreichender Proviant und vor allem Trinkwasser. Sollte es mit dem Wasser knapp werden, kannst du deine Flaschen unterwegs an der Quelle Fuente de Fenés wieder auffüllen.

    Der Einstieg zur Wanderung befindet sich direkt an der Staumauer des Stausees. Gleich daneben findest du einen ausgeschilderten Parkplatz.

  • Leicht
    01:46
    6,30 km
    3,6 km/h
    130 m
    130 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Schon am Wanderparkplatz wirst du mit einer großartigen Aussicht belohnt. Die roten Felsformationen des Naturparks sind einfach einzigartig, aber natürlich ist es aus der Nähe noch eindrucksvoller. Der Wanderweg führt dich in einem großzügigen Bogen einmal um das Huevo de Morrano, das Felsen-Ei, herum und belohnt zusätzlich mit tollen Aussichten auf Canyons und Berge.

    In den Vorpyrenäen wird es schon im Frühling sehr warm! Bring dir gutes Schuhwerk und vor allem ausreichend Trinkwasser mit zur Wanderung.

    Der Wanderparkplatz befindet sich direkt an der Landstraße von Bierge nach Yaso und ist leider sehr schlecht ausgeschildert. Die Zufahrt zum Parkplatz ist ein schmaler Schotterweg, der von der Landstraße abführt. Orientiere dich an der Ortseinfahrt zum Dorf Morrano, dann solltest du die Stelle nicht verpassen.

  • Mittelschwer
    03:12
    9,83 km
    3,1 km/h
    420 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Wanderung ist ein absolutes Highlight! Sie beginnt am Stausee Vadiello inmitten der berühmten Canyonlandschaft der Sierra de Guara. Dem Lauf des hier aufgestauten Flusses folgend, arbeitest du dich tiefer hinein in die Schluchten und Berge des Naturparks. Immer wieder eröffnen sich dir atemberaubende Aussichten auf eine Landschaft, die man eher im Südwesten der USA vermuten würde. Wenn du eine größere Herausforderung suchst, kannst du dem Flusslauf auch noch weiter aufwärts folgen.

    Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und ausgebaut. Steile Stellen werden von Drahtseilgeländern gesichert und unterwegs gibt es verschiedene Infoschilder, die dich über die Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks informieren - allerdings nur auf Spanisch. Bring dir dennoch feste Schuhe mit, da der Untergrund zum Teil aus Schotter besteht. Noch ein wichtiger Hinweis: Der einladende türkisblaue Stausee ist ein Trinkwasserreservoir, daher herrscht absolutes Badeverbot.

    Du erreichst den Einstieg zur Wanderung problemlos von Huesca aus. Fahr von der Schnellstraße in Richtung Loporzano ab und folge der Landstraße für 16 Kilometer bis zum Stausee. Sobald es in die Berge geht, wird die Straße etwas schmaler, bietet aber auch für Wohnmobile immer wieder Ausweichstellen. Direkt am Stausee befinden sich zwei Parkplätze, an denen du dein Auto abstellen kannst.

  • Leicht
    01:01
    2,99 km
    2,9 km/h
    140 m
    150 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Für diese Wanderung benötigst du Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, denn sie ist fordernder als die Daten vermuten lassen. Um auf den Felsen Peña de Miguel zu gelangen, musst du ein Stück an einem vorbereiteten Abschnitt hinaufklettern. Dafür wirst du oben mit einer 360 Grad Rundumsicht auf die umliegende Landschaft belohnt.

    Achtung: Die Höhendaten sind hier fehlerhaft. Es geht natürlich nicht nach unten ins Tal, sondern nach oben auf den Bergrücken. Plane daher für diese Tour besser zwei Stunden ein.

    Von Huesca aus kommend fährst du über die Landstraße nach Apiés. Drei Kilometer hinter Apiés fährst du an der Kreuzung rechts auf die schmale Straße in Richtung 'Parque Natural de Sierra de Guara' und Santa Eulalia. Folge der sich schlängelnden Landstraße für weitere fünf Kilometer bis zum Wanderparkplatz.

  • Mittelschwer
    03:15
    9,80 km
    3,0 km/h
    450 m
    450 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Etwas außerhalb des Naturpark Siera de Guara erheben sich über dem kleinen Ort Riglos die gewaltigen Steintürme Mallos de Riglos. Unsere Wanderung führt dich in einer großzügigen Runde um die berühmten Felsen herum und du hast die Gelegenheit, auch ohne Kletterei den umwerfenden Ausblick zu genießen. Die roten Steinformationen erinnern an Felsen in Utah und die Felswände ragen nicht nur über Riglos auf, sondern durchziehen die gesamte Landschaft. Überall ergeben sich tolle Aussichtspunkte, von denen aus du sowohl die Kletterer in den Felsen als auch die kreisenden Geier am Himmel beobachten kannst. Auf deiner Wanderung geht es für dich steil hinauf auf den Canyonrand und später direkt durch die Felsformationen hindurch zurück nach Riglos.

    An keiner Stelle wird die Wanderung kompliziert oder gefährlich, aber halte dich bitte von den ungesicherten Felskanten fern. Bleib einfach immer auf Abstand, dann bist du auf der sicheren Seite. Bring dir in jedem Fall feste Schuhe mit, der Untergrund des Wanderweges wechselt immer wieder zwischen Schotter und Feldweg. In Riglos gibt es sowohl Frischwasser als auch Einkehrmöglichkeiten, für die Wanderung jedoch benötigt du ausreichend Proviant.

    Riglos erreichst du von Huesca innerhalb einer Stunde sowohl per Auto als auch mit dem Regionalzug, der direkt in der kleinen Stadt hält. Wenn du mit dem eigenen Auto anreist, findest du kurz hinter dem Ortsschild auf der rechten Seite einen ausgeschilderten Parkplatz.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    65,4 km
  • Zeit
    20:44 Std
  • Höhenmeter
    2 550 m

Dir gefällt vielleicht auch