Der Burgenwanderweg – unterwegs in der Toskana von Brandenburg

Wander-Collection von
komoot

Mit gleichmäßigem Schritt wanderst du entlang stiller und weiter Felder, kreuzt sprudelnde Bäche und durchschreitest dichte Wälder. Wenn du dich still verhältst, kannst du am Morgen und am Abend Rehe über die Wiesen laufen sehen. Immer wieder entdeckst du große und kleine Vögel, die in diesem Gebiet ihren Nachwuchs aufziehen. Mal geht es für dich hinauf auf die Hügel, von denen du die Aussicht genießen kannst, an anderen Stellen führen die Wege durch schmale und steile Täler, die hier "Rummel" genannt werden.

Leicht könntest du glauben, in der Toskana unterwegs zu sein. Stattdessen bist du aber auf dem Brandenburger Burgenwanderweg gelandet. Er verläuft in einer großen Runde über 147 Kilometer durch die Hügel und Waldlandschaft des Naturparks Hoher Fläming. Auf den acht Tagesetappen dieser Wanderung lernst du alle Besonderheiten des Hohen Fläming kennen- und lieben.

In die malerische Hügellandschaft sind viele kleine Dörfer eingebettet, die dich mit ihren historischen Ortskernen und vor allem ihren liebevoll gepflegten und jahrhundertealten Feldsteinkirchen anlocken. Die vier Burgen, Burg Eisenhardt in Bad Belzig, Burg Rabenstein in Raben, Schloss Wiesenburg und Burg Ziesar, übernehmen hier die Hauptrolle auf deiner Wanderung. Die alten Burgen sind allesamt hervorragend erhalten und laden dich auf eine gedankliche Zeitreise ins Mittelalter ein.

Durch die gute Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz lassen sich die Start- und Zielorte der einzelnen Etappen sowohl von Berlin als auch von Potsdam aus bequem mit dem Zug und mit dem Bus erreichen. Du musst dir also nur überlegen, ob du einzelne Tagesausflüge oder eine Mehrtageswanderung machen möchtest und schon kann es losgehen in die Toskana von Brandenburg.

Auf der Karte

Die Touren

  • Schwer
    05:08
    19,6 km
    3,8 km/h
    150 m
    160 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Bereits die erste Etappe führt dich direkt in die waldreiche Hügellandschaft des hohen Flämings. Deine Tour beginnt im Kurort Bad Belzig. Genieße dort noch einige Schritte durch die schön erhaltene und lebendige Altstadt, bevor es weiter zur Burg Eisenhardt geht. Die Burg auf dem Bricciusberg markiert den Anfang der ersten Etappe deiner Burgenwanderung. Wenn du Lust hast, kannst du noch die Aussicht vom Bergfried nutzen um dich mit deinem Wandergebiet bekannt zu machen.Der Weg führt dich danach über hügelige Felder und durch bewaldete Täler zu den kleinen Dörfern Kranepuhl und Lühnsdorf. In Lühnsdorf erwartet dich mit dem Landhaus Alte Schmiede auch eine erste Einkehrmöglichkeit. Im Anschluss überquerst du den Lühnsdorfer Bach und folgst dem Bach Plane bis zum heutigen Etappenziel Rädigke.Den Einstieg deiner Wanderung erreichst du problemlos mit dem Regionalexpress oder mit deinem eigenen PKW. Wenn du den Burgenwanderweg als Mehrtagestour planst, hast du die Möglichkeit in zwei verschiedenen Gasthöfen oder auf dem Campingplatz in Rädigke zu übernachten. Ansonsten bringt dich der Bus 572 täglich von Rädigke zurück nach Bad Belzig. Beachte bei deiner Planung, dass der letzte Bus um 17.49 Uhr abfährt. Weitere Infos erhältst du unter fahrinfo.vbb.de

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  • Mittelschwer
    04:10
    16,1 km
    3,9 km/h
    90 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe führt dich in einem großzügigen Bogen durch ein besonderes Highlight des Naturparks Hoher Fläming. Statt den direkten Weg nach Raben zu nehmen, folgst du dem Wanderweg in die Neuendorfer Rummel. Wie alle Rummeln im Naturpark, sind diese aus der Ferne kaum auszumachen, aber plötzlich findest du dich in einem schmalen Tal wieder. Die Neuendorfer Rummel gehört zu den schönsten und längsten Rummeln in der gesamten Gegend.Im Anschluss passierst du den Bach Plane und wanderst über einen ruhigen Feldweg durch die malerische Wiesenlandschaft des Naturparks. Der zweite Abschnitt endet in Raben, einem kleinen Dorf unterhalb der Burg Rabenstein, die allerdings erst in Etappe 3 besichtigt wird.Zum Start dieser Wanderung gelangst du mit dem Bus 572 von Bad Belzig aus. Der Bus verkehrt täglich fünfmal und benötigt für die Strecke Bad Belzig – Rädigke nur 20 Minuten. Planst du diese Wanderung als Mehrtagestour, gibt es für dich zwei Gasthäuser in Raben. Ansonsten kannst du nach einer Pause im Gastaus Hemmerling mit dem Bus zurück nach Bad Belzig fahren. Auch hier gilt: Der letzte Bus fährt um 17.56 Uhr. Weitere Infos erhältst du unter fahrinfo.vbb.de

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  • Schwer
    05:17
    20,3 km
    3,8 km/h
    120 m
    150 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der dritten Etappe kannst du direkt zu Beginn ein großartiges Highlight des Burgenwanderwegs erleben. Dein erstes Ziel ist die hochmittelalterliche Burg Rabenstein, in der regelmäßig Rittermärkte abgehalten werden. Nach einer ausgiebigen Besichtigung und einer Rast im burgeigenen Gasthaus geht es direkt weiter zum nächsten Tagesziel. Auf dem Weg nach Jeserig passierst du unterwegs das Quellgebiet der Plane. Deine Wanderung führt dich durch kleine Waldstücke und über weite Felder. In Jeserig kannst du eine weitere Rast einlegen, bevor es auf dem letzten Abschnitt bis nach Wiesenburg geht.Wie auch für Etappe 1 und 2 ist der Bus 572 ab Bad Belzig die perfekte Möglichkeit, um zum Startpunkt deiner Wanderung zu kommen. Wenn du eine Mehrtagestour geplant hast, kannst du ab deinem Etappenziel Bahnhof Wiesenburg ebenfalls mit dem Bus 572 oder zu Fuß zum Ortskern gelangen. Dort hast du die Möglichkeit, in verschiedenen Unterkünften zu übernachten. Alle Tageswanderer kommen bequem ab Bahnhof Wiesenburg mit dem Regionalexpress zurück nach Hause.

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  • Mittelschwer
    04:27
    17,0 km
    3,8 km/h
    150 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vierte Etappe führt durch einen besonders waldreichen Abschnitt des Burgenwanderwegs. Du beginnst deine Wanderung am Bahnhof in Wiesenburg und besuchst als erstes den traumhaften Schlosspark und das Wiesenburger Schloss. Wenn du magst, kannst du auch noch einen Abstecher zur St. Marien Kirche machen. Nach einem kurzen Stück durch die Altstadt von Wiesenburg geht es hinein in den Wald des Naturparks.Auf dem Weg nach Görzke passierst du den Waldgasthof 'Alte Hölle', der sich perfekt für eine Rast anbietet. Der Wanderweg verläuft weiterhin durch Buchen- und Mischwälder, bis die Bäume vor Görzke wieder lichter werden und dir den Blick auf die umgebenden Felder freigeben. Görzke zeichnet sich durch eine jahrhundertealte Töpfertradition aus und du findest auch heute noch zahlreiche Töpferläden in den Straßen des Ortes.Der Einstieg der heutigen Etappe liegt direkt am Bahnhof Wiesenburg, den du bequem mit dem Regionalexpress erreichen kannst. Auch am Etappenziel Görzke finden sich verschiedene Gasthöfe und Pensionen für Mehrtageswanderer. Alle anderen reisen ab Görzke mit dem Bus 559 nach Brandenburg an der Havel und von dort aus mit dem Zug nach Hause. Der 559 fährt mehrmals täglich und der jeweils letzte Bus fährt wochentags um 19.07 Uhr und am Wochenende um 19.22 Uhr ab Görzke ab. Weitere Infos erhältst du unter fahrinfo.vbb.de

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  • Schwer
    05:52
    22,8 km
    3,9 km/h
    130 m
    80 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die fünfte Etappe führt dich über hügelige Felder und durch lichte Wälder. Kurz nachdem du den ersten Waldabschnitt betreten hast, findest du ein wenig abseits des Weges die Überbleibsel der Kirchenruine Dangelsdorf. Auf deinem weiteren Weg kommst du in das kleine Dorf Dahlen, das vor allem mit seinem denkmalgeschütztem Gutspark beeindrucken kann. In dem Gutspark erwarten dich seltene Bäume aus der ganzen Welt.Dein heutiges Etappenziel liegt in Ziesar und ist die dritte Burg des Burgenwanderwegs. Die große Anlage war ursprünglich Sitz des Bischofs und wurde über die Jahre immer weiter ausgebaut. Zur Zeiten der DDR wurde das Gebäude auch als Internat genutzt.Auf dieser Etappe liegen keine Einkehrmöglichkeiten, daher empfiehlt es sich, genug Proviant auf der Wanderung mitzunehmen. Den Einstieg zur fünften Etappe erreichst du per Bus 559 aus Brandenburg an der Havel. Auch Ziesar erwartet Mehrtageswanderer mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten. Von Ziesar aus kannst du mit den Bussen 560 und 562 nach Potsdam oder Brandenburg an der Havel sowie mit dem Bus 588 nach Bad Belzig oder Wiesenburg fahren. Weitere Infos erhältst du unter fahrinfo.vbb.de

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  • Schwer
    05:33
    21,5 km
    3,9 km/h
    110 m
    110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine sechste Etappe des Burgenwanderwegs führt dich durch zwei grundverschiedene Landschaften. Der erste Abschnitt bis Bücknitz verläuft durch das Natuschutzgebiet Fiener Bruch. Die feuchten und hügeligen Wiesen sind der Lebensraum vieler und seltener Vögel. Unzählige Vögel kommen auf ihren Wanderungen durch das flache Tal und ziehen hier ihren Nachwuchs auf.Nach Bücknitz ändert sich die Landschaft und statt feuchten Wiesen erwarten dich trockene und sandige Kiefernwälder. Insbesondere im Sommer wird dich der warme Nadelholzduft an Südeuropa erinnern. Auf dieser Etappe kommst du auch an der alten Eulenmühle vorbei, an der du eine Rast einlegen kannst.Den Start deiner Wanderung erreichst du per Bus 560 und 562 aus Potsdam oder Brandenburg an der Havel sowie mit dem Bus 588 aus Bad Belzig. Im kleinen Dorf Friesdorf, dem Etappenziel, wirst du jedoch keine Unterkunft finden. Mehrtageswanderer fahren am Besten mit dem Bus 559 weiter nach Gräben oder Groß Briesen, wo sich geeignete Pensionen finden lassen. Der Bus 559 bringt dich aber auch zurück nach Brandenburg an der Havel, wenn es für dich nach der Wanderung wieder nach Hause geht. Weitere Infos erhältst du unter fahrinfo.vbb.de

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  • Schwer
    05:30
    20,9 km
    3,8 km/h
    180 m
    170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe Sieben führt dich durch verschiedene malerische Dörfer, in denen du die kleinen Dorfkirchen bewundern kannst. Der hohe Fläming zeigt sich heute von seiner besten Seite und der Weg führt immer wieder hinauf und herunter. Daher ergeben sich für dich immer wieder schöne Blicke auf die Umgebung. Besonders am Aussichtsturm bei Klein-Briesen hast du einen phänomenalen Rundumblick auf den Naturpark und seine weiche Hügellandschaft. Hier verstehst du es, wenn man den Hohen Fläming auch liebevoll die Toskana von Brandenburg nennt. Vor allem im Spätsommer, wenn sich die Felder golden färben, kommt hier eine besondere Stimmung auf.Im weiteren Verlauf geht es entlang des spudelnden Briesener Bachs und durch ein fruchtbares Waldgebiet. Am Etappenziel deiner Wanderung erwartet dich in Dippmannsdorf das Dippmannsdorfer Paradies, ein ausgedehntes Quellgebiet. Im gleichnamigen Gasthaus kannst du das Ende deiner Wanderung bei einer warmen Mahlzeit gemütlich ausklingen lassen.Den Startpunkt deiner Wanderung erreichst du mit dem Bus 559 aus Brandenburg an der Havel. Vom Etappenziel in Dippmannsdorf geht es für dich am Besten per Bus 580 weiter nach Bad Belzig oder direkt nach Potsdam, da es hier auch für Mehrtageswanderer keine Unterkünfte gibt. In Bad Belzig gibt es gute und günstige Pensionen, damit du für die letzte Etappe am nächsten Tag gut ausgeruht bist. Weitere Infos zu Busverbindungen erhältst du unter fahrinfo.vbb.de

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  • Mittelschwer
    04:11
    15,9 km
    3,8 km/h
    110 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der letzten Etappe geht es noch einmal richtig hoch hinaus. Deine Wanderung führt dich zunächst durch lichten Kiefernwald und dann auf den über 100 Meter hohen Galgenberg. Von dort aus hast du eine tolle Fernsicht über dein gesamtes Wandergebiet der letzten sieben Etappen.Unterwegs erreichst du das Gasthaus und Hotel Springbach-Mühle, die perfekt für eine Einkehr gelegen ist. Nach einer Rast geht es auf dem letzten Stück über die Wiesen und Felder zurück nach Bad Belzig. Dort schließt du deine Wanderung am Fuße der Burg Eisenhardt glücklich und erschöpft ab.Dippmannsdorf erreichst du für diese Etappe mit dem Bus 580 sowohl von Bad Belzig als auch von Potsdam aus. Am Ende in Bad Belzig angekommen, kannst du mit dem Regional-Express nach Hause reisen und auf der Fahrt deine Erinnerungen an diese Wanderung genießen. Weitere Infos zu Busverbindungen erhältst du unter fahrinfo.vbb.de

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