Alpencross – 9 Tage über Berg und Tal nach Lienz

Wander-Collection von komoot
8-17 Tage
3-6 Std / Tag
131 km
7 260 m
7 590 m

Kein Handyempfang, keine E-Mails und kein Strom für neun Tage. Fernab von Straßen und Autos führt dich diese Wanderung vom Steinernen Meer mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern an Orte, die nur zu Fuß zu erreichen sind. Zwischen Schneefeldern und grauen Gipfeln kannst du hier die Unwirtlichkeit der höchsten Berge der Ostalpen am eigenen Körper spüren und eine neue Ruhe für dich kennenlernen.

Wenn dir auf dem E5 zwischen Oberstdorf und Meran mittlerweile zu viele Menschen unterwegs sind, dann ist diese Alpenüberquerung genau das Richtige für dich. In nur neun Tagesetappen führt der Weg über insgesamt 130 Kilometer vom Königssee in Bayern ins schöne Lienz in Tirol. Dabei erwartet dich eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften. Die graue Karstlandschaft des steinernen Meeres, die grünen Hänge der Pinzgauer Grasberge und die vergletscherten Gipfel der Hohen Tauern bieten dir täglich unglaubliche Alpenpanoramen. Der Wanderweg hat keine offizielle Ausschilderung und folgt stattdessen in seinen verschiedenen Abschnitten anderen Wegen, wie unter anderem dem Wiener Höhenweg.

Die Wanderung erfolgt ohne Gletscherüberquerung und nur entlang gut ausgebauter Wanderwege. Trotz allem verlangt sie von dir eine sehr gute Kondition, da dich täglich lange Auf- oder Abstiege erwarten. Abgesehen von einer kurzen Postbusfahrt am vierten Tag bist du nur zu Fuß und nahezu ausschließlich in der Natur unterwegs. Übernachtet wird in den zahlreichen Berghütten, die sich entlang des Weges befinden. Am besten du reservierst deine Schlafplätze vorab, denn besonders in den Sommermonaten kann es auf manchen Hütten eng werden. Wenn das erledigt ist, kann du direkt mit einer der schönsten und abwechslungsreichsten Alpenüberquerungen starten.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    06:24
    16,4 km
    2,6 km/h
    1 090 m
    70 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Auf deiner ersten Etappe erwarten dich bereits grandiose Momente. Zu Beginn geht es mit dem Boot von Schönau über den Königssee. Es lohnt sich früh zu starten, dann musst du den See nicht mit zu vielen Leuten teilen.

    Dein heutiges Ziel ist das Kärlingerhaus, das knapp 1.000 Meter oberhalb des Sees liegt. Der Wanderweg führt zunächst am Seeufer entlang und schlängelt sich dann durch den Wald nach oben in Richtung Saugasse. Die Berge zu beiden Seiten deines Weges werden immer steiler und unwegsamer und der Pfad führt in Serpentinen weiter nach oben.

    Am höchsten Punkt angekommen, kannst du bereits den Funtensee und das Kärlingerhaus vor dir erblicken. Der letzte Abschnitt führt dich über Wiesen in die Senke zur Berghütte.

    Die Bahnverbindungen zwischen Lienz und Schönau am Königssee sind sehr zeitraubend, daher bietet es sich nicht an, dein Auto in Schönau oder Berchtesgaden stehen zu lassen. Vielmehr lohnt es sich, sowohl An- als auch Abreise komplett mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu planen. Vom Bahnhof Berchtesgaden kannst du mit den Bussen 841 und 842 bis nach Schönau und Königssee fahren. Den Bootsfahrplan und den Busfahrplan findest du unter den folgenden Links: seenschifffahrt.de/koenigssee/fahrplan/fahrplan-und-fahrbetrieb und rvo-bus.de/oberbayernbus/view/index.shtml

  • Schwer
    06:10
    14,5 km
    2,4 km/h
    610 m
    1 430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die zweite Etappe führt dich über das spektakuläre Hochplateau des Steinernen Meeres. Nach deinem Start am Kärlingerhaus geht es noch durch ein letztes Waldstück bevor du die Baumgrenze erreichst.

    In der zerklüfteten Karstlandschaft des Steinernen Meeres wirst du kaum noch Vegetation entdecken können. In der rauen Umgebung wachsen keine Bäume und keine Sträucher, nur wenige Stellen sind von kargem Grün bedeckt. Der Weg führt langsam ansteigend durch diese unglaubliche Landschaft zum Riemannhaus. Dort bietet es sich an, eine Rast einzulegen bevor es an den langen Abstieg geht.

    Der Pfad vom Riemannhaus aus führt zu Beginn entlang der steilen Bergwände und Stahlseile bieten dir zusätzliche Sicherheit. Plane bei deinem Abstieg ausreichend Pausen ein. Unterschätze nicht die Anstrengung für deine Knie, insbesondere mit dem Gepäck für eine mehrtätige Bergtour auf dem Rücken.

    In Maria Alm angekommen kannst du dir eine gemütliche Pension oder ein bequemes Hotel aussuchen, um für den nächsten Tag wieder zu Kräften zu kommen. Im Bett liegend, kannst du deine Beine spüren und die Eindrücke der ersten zwei Tage ordnen.

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  • Schwer
    05:58
    14,1 km
    2,4 km/h
    1 480 m
    200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wie es sich für eine zünftige Alpenüberquerung gehört, so erwartet dich auch am dritten Tag ein strammer Aufstieg. Nachdem du in Maria Alm deine Vorräte aufgestockt hast, geht es hinauf auf die Pinzgauer Grasberge. Die saftigen grünen Hänge werden von Kühen, Ziegen und Schafen bevölkert, die ihre Sommer in der Höhenluft verbringen.

    Nachdem du die Aussicht vom Gipfel der Schwalbenwand genossen hast, geht es über den Kamm am Schönwieskopf entlang zum Hundstein. Dort oben auf dem Gipfel erwartet dich das Statzerhaus, dein heutiges Etappenziel.

    Zwischen Maria Alm und dem Statzerhaus findet sich keine Einkehrmöglichkeit, plane daher am besten genug Proviant und Pausen für die Wanderung ein.

  • Mittelschwer
    04:43
    15,5 km
    3,3 km/h
    0 m
    1 330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vierte Tagesetappe haben wir dir in zwei Teilabschnitte eingeteilt, da zwischen Abschnitt 04A und 04B eine kurze Fahrt mit dem Bus liegt. Ohne Busfahrt würden heute insgesamt rund 40 Kilometer Wegstrecke vor dir liegen, die zu einem größeren Teil entlang einer Landstraße verläuft. Dank der Busfahrt erwarten dich somit nur 23 Kilometer auf schönen Wanderwegen.

    Der erste Abschnitt des vierten Tages beginnt für dich mit dem Abstieg vom Statzerhaus. Hier lohnt es sich, wirklich früh aufzustehen: Der Sonnenaufgang ist auf dem Hundstein ein einmaliges und prägendes Erlebnis.

    Von dort geht es über einen bequemen und gut ausgebauten Wanderweg gleichmäßig hinab nach Bruck. Der Zeller See und das umgebende Tal bieten dabei ein wunderbares Panorama. In Bruck hast du ein weiteres Mal die Gelegenheit, Proviant nachzukaufen, bevor es mit dem Postbus nach Ferleiten – Wildpark weitergeht.

    Den Busfahrplan kannst du hier nachschlagen: grossglockner.at/grossglockner/2-routenplaner/buslinie-650-zell-am-see---ferleiten.pdf

  • Mittelschwer
    02:07
    6,96 km
    3,3 km/h
    380 m
    0 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von der Haltestelle Ferleiten – Wildpark geht es für dich durch das Käfertal in Richtung Etappenziel Trauneralm.

    Zu beiden Seiten des grünen und ausladenden Tals erheben sich hohe Berge und am südlichen Ende kannst du bereits die Bergketten des Nationalparks Hohe Tauern sehen. Der Aufstieg zur Trauneralm ist mit knapp 400 Höhenmetern relativ kurz. Nach dem fordernden Abstieg vom Statzerhaus auf dem ersten Etappenabschnitt bist du trotz allem zufrieden und glücklich, dein heutiges Ziel erreicht zu haben.

  • Schwer
    04:41
    8,68 km
    1,9 km/h
    1 130 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am fünften Tag geht es für dich hinauf in den Nationalpark Hohe Tauern, der sich über die Bundesländer Tirol, Salzburg und Kärnten erstreckt. Zum Hauptkamm der Hohen Tauern gehört auch der Großglockner, der höchste Berg von Österreich.

    Von der Trauneralm geht es auf einem Serpentinenpfad steil hinauf zur Pfandlscharte. Von der Pfandlscharte aus hast du einen großartigen Blick zurück ins Käfertal und vor allem auch auf die aufragenden Gipfel des Nationalparks. In dieser unglaublichen Hochgebirgslandschaft bietet sich eine Rast an, um die Natur zu genießen und genug Kraft für den weiteren Weg zu sammeln.

    Von dort aus geht es gemächlich bergab zum Etappenziel Glocknerhaus. In kurzer Entfernung zum Glocknerhaus und direkt an der Großglocknerhochalpenstraße liegt ein großer Supermarkt. Hier lohnt es sich, noch einmal die Vorräte aufzufrischen, denn deine nächsten Etappen verlaufen ausschließlich innerhalb des Nationalparks.

  • Schwer
    04:53
    10,4 km
    2,1 km/h
    1 000 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner sechsten Etappe geht es mitten hinein in die Hohen Tauern und die wildromantische Berglandschaft. Zunächst folgt der Wanderweg dem Fluss Möll, der aus dem Margaritzenstausee hinaus fließt und talwärts rauscht. Du hast freien Blick auf das grüne Tal, das dir ein perfektes Alpenpanorama bietet.

    An der Mündung des Leiterbachs in die Möll verlässt du das Mölltal in Richtung Leitertal. Entlang des Leiterbachs führt dich der Wanderweg durch das beeindruckende Tal hinauf zum Etappenziel Glorer Hütte. Der Aufstieg durch das Leitertal erfolgt zwar über gute Wanderwege, die Höhenmeter solltest du jedoch nicht unterschätzen.

    Auch auf dieser Etappe findet sich unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Bereite dich mit ausreichend Wasser und Proviant vor, damit du mit genug Energie bis zur Glorer Hütte kommst.

  • Schwer
    07:19
    15,6 km
    2,1 km/h
    910 m
    1 590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    An diesem Tag erwartet dich eine echte Höhentour. Über Gipfel und Pässe sammelst du 900 Höhenmeter im Aufstieg und fast 1.600 Höhenmeter im Abstieg. Zum Glück liegt genau auf der Mitte die Elberfelder Hütte, an der du bei einer ausgiebigen Rast wieder zu Kräften kommen kannst.

    Von der Glorer Hütte startend überschreitest du zunächst den Gipfel des Kastenegg, der dich oben mit einer tollen Aussicht belohnt. Nach einem kurzen Abstieg geht es auf dem Wiener Höhenweg direkt wieder hinauf zum Kesselkees-Sattel. Dort steht eine kleine Biwakschachtel, die von Bergsteigern als Startpunkt für eine Besteigung des Bösen Weibls genutzt wird.

    Von hier folgst du dem Wiener Höhenweg hinab zur Elberfelder Hütte. Nachdem du von dort aus in einem weiteren Anstieg die Gößnitzscharte überschritten hast, steigst du abwärts zum Etappenziel Lienzer Hütte.

  • Mittelschwer
    02:38
    5,70 km
    2,2 km/h
    550 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach den zurückliegenden fordernden Etappen erwartet dich heute eine echte Genusstour. Auf einem kurzen Stück wanderst du von der Lienzer Hütte oberhalb des Debanttals zum Wangenitzsee und der gleichnamigen Hütte.

    Nach der entspannten Wanderung hast du hier genug Zeit, dieses einmalige Panorama zu genießen und den See zu umrunden. Anschließend kannst du dich an der Hütte erholen und wieder zu Kräften kommen.

    Diese Ruhepause ist auch nötig, denn auf der letzten Etappe erwarten dich knapp 2.000 Höhenmeter im Abstieg nach Lienz. Wenn du die achte Etappe lieber verlängern und somit den Abstieg am letzten Tag verkürzen möchtest, kannst du noch weitere acht Kilometer bis zur Winklerner Hütte wandern. Von dort aus sind es dann auf der letzten Etappe nach Lienz auf einer Strecke von rund 16 Kilometern nur noch 1.300 Höhenmeter im Abstieg.

  • Schwer
    07:33
    22,8 km
    3,0 km/h
    120 m
    1 940 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine letzte Etappe erwartet dich noch einmal mit traumhaften Panoramaaussichten und einem fordernden Abstieg. Plane genug Ruhepausen für deine Knie ein, dann bist du auf der sicheren Seite.

    Nahezu der gesamte Weg führt bergab und du kannst deutlich wahrnehmen, wie sich die Landschaft um dich herum verändert. Aus der rauen Hochgebirgslandschaft werden wieder grüne Wiesen und später führt dich der Wanderweg durch lichte Wälder. Lienz ist berühmt für seine vielen Sonnenstunden und du kannst dich im Sommer auf warme Temperaturen einstellen.

    An zahlreichen Aussichtspunkten vorbei, von denen du das Tal überblicken und die Lienzer Dolomiten bewundern kannst, verläuft der Wanderweg hinab durch die kleinen Örtchen Iselsberg, Göriach und Debant.

    Wenn du das mediterrane Lienz erreichst, kannst du den Staub von 130 Kilometern und fast 8.000 Höhenmetern in Auf- und Abstieg von deinen Wanderstiefeln klopfen. Während die Touristen über die Straßen flanieren, schwelgst du mit neugewonnener Ruhe in den unvergesslichen Erinnerungen der letzten neun Tage.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    131 km
  • Zeit
    52:26 Std
  • Höhenmeter
    7 260 m7 590 m

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