Friedliche Stille: Winterwandern in Oberstdorf

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Dorfromantik pur: Während kalte, klare Luft deine Lunge durchzieht, stapfst du durch knirschenden Schnee, der die stille Landschaft bedeckt. Frostige Tannen und die imposanten Gipfel der Oberstdorfer Bergwelt sind dabei auch von der weißen Pracht umhüllt. Das ist der Oberstdorfer Wintertraum!

Im südlichsten Ort Deutschlands wartet eines der größten Winterwanderwegenetze der Alpen auf dich. Auf rund 140 Kilometer präparierter Wege hast du die Qual der Wahl. Sehr beliebt sind die wildromantischen Fußmärsche durch eines der unberührten Seitentäler, wie Stillachtal, Trettachtal oder dem wunderbaren Oytal. Nicht minder sehenswert ist die Erlebniswanderung vorbei an den meterlangen Eiszapfen im Breitachklamm oder auf einem der Panoramawege mit der Bergkulisse der Allgäuer Alpen im Hintergrund. Eines aber haben alle Wanderungen gemeinsam. Zur Stärkung und zum Aufwärmen laden am Wegesrand zahlreiche gemütliche Einkehrmöglichkeiten. Genieße lokale Spezialitäten und lass es dir gut gehen. Auf einer unserer sieben Touren erlebst du sicherlich auch dein persönliches Wintermärchen!

Auf der Karte

Die Touren

  • Mittelschwer
    03:52
    13,6 km
    3,5 km/h
    350 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Über die sonnigen und aussichtsreichen Wiesen im Süden Oberstdorfs und entlang der eisigen Stillach führt die Winterwanderung zur Heini-Klopfer-Skiflugschanze. Der schiefe Turm von Oberstdorf kann ganzjährig besichtigt werden. Der herrliche Schanzenblick auf den vereisten Freibergsee und das tief verschneite Stillachtal ist jedoch nichts für schwache Nerven!Im Anschluss an die Skiflugschanze geht es über die Fahrstraße hinauf nach Schwand und Ringang, einer beschaulichen Anhöhe südlich des Freibergsees. Von hier führt der panoramareiche Weg bergab, an der Fellhornbahn Talstation vorbei über Anatswald nach Birgsau. Wanderer die noch nicht genug haben, ist der Anstieg über tief verschneite Bergwälder nach Einödsbach zu empfehlen!Der seit dem 15. Jahrhundert bewohnte Weiler Einödsbach, liegt malerisch auf 1114 Meter Höhe direkt unterhalb des Hauptmassives der Allgäuer Alpen mit den beeindruckenden Gipfeln der Trettach, Mädelegabel und Hochfrottspitze. Nach dem Besuch der südlichsten Siedlung Deutschlands führt der Rückweg auf gleicher Strecke bis nach Birgsau.Tipp:
    Dank einer sehr guten Busverbindung, kann die Winterwanderung beliebig verkürzt oder verlängert werden. So bietet die Tour eine Menge Untervarianten, abhängig davon, welche Sehenswürdigkeit du besuchen möchtest.

    von
  • Mittelschwer
    03:24
    11,5 km
    3,4 km/h
    330 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Mühlenbrücke in Oberstdorf führen Dammwege entlang der Trettach ins malerische Seitental. Dank schöner Aussichten und einer idyllischen Winterlandschaft geht es abwechslungsreich bis nach Dietersberg. Hier bildet der Aufstieg nach Gerstruben über eine steile, winterliche Alpstraße den anspruchsvollsten Teilabschnitt der Wanderung.
    Wann genau das Gerstruben besiedelt wurde, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit datieren. Vermutlich ist das Bergdorf aber seit über 600 Jahren bewohnt. Einst lebten hier das ganze Jahr über Menschen. Auf den fruchtbaren Wiesenhängen wurde Gerste angebaut. Heutzutage ist das Bergdorf mit seinen historischen Gebäuden und der kleinen Kapelle denkmalgeschützt. Eingerahmt von der malerischen Winterlandschaft der Allgäuer Alpen und in Nachbarschaft zur majestätischen Höfats ist dieser Ort einer der schönsten Sehenswürdigkeiten des Allgäus.

    Der Abstieg erfolgt zunächst auf gleicher Strecke. Zurück in Dietersberg, führt eine Wegvariante über die Zwingbrücke und den Golfplatz, weiter über den idyllischen Moorweiher zur Mühlenbrücke nach Oberstdorf. Wer sich in Dietersberg für die Gegenrichtung entscheidet, kann den Ausflug noch beliebig verlängern. Es gibt noch weitere Sehenswürdigkeiten im Trettachtal, die einen Besuch lohnen!

    Tipp
    Im sogenannten "Jakobe-Hüs" in Gerstruben wurde in liebevoller Kleinarbeit ein kleines Museum eingerichtet. Die ist in der Saison jeden Samstag von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

    von
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  • Mittelschwer
    02:26
    7,84 km
    3,2 km/h
    260 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am westlichen Ortsrand Oberstdorfs führt der Weg sonnig und aussichtsreich über die Schlechtenbrücke zur Waldesruhe. Anschließend geht es abwechslungsreich und idyllisch über den Bergkristall- und Edmund-Probst-Weg hinauf zum Freibergsee. Im Kessel oberhalb des Freibergsees angekommen, führt ein Rundweg einmal um den gesamten See. Wer die Wanderung noch etwas verlängern oder die Heini-Klopfer-Skiflugschanze besichtigen möchte, folgt dem rechten Wegverlauf. Über die linke Variante ist es nicht mehr allzu weit bis zum Seeblick. Hier ist das Panorama auf den See, die dahinterstehende Skiflugschanze und den tief verschneiten Allgäuer Hauptkamm ein Höhepunkt der Wanderung.

    Der Rückweg führt über einen dichten Fichtenwald auf der Nordseite des Freibergs. Hier geht es kurz, aber auch etwas steiler bergab bis zum unteren Renksteg. Die Stillach überquert wird es auf Wiesenflächen südlich von Oberstdorfs noch einmal sehr sonnig. Ein Blick zurück lohnt sich! So lässt sich das Panorama in Oberstdorfer Bergkulisse noch einmal ausgiebig genießen, bevor die Winterwanderung am südlichen Ortsrand endet.

    von
  • Mittelschwer
    03:51
    12,8 km
    3,3 km/h
    410 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Zentrum Oberstdorfs steigt der Weg vorbei an der Audi Arena (Skisprungstadion) zum Breitenberg an. Hier führt der Wallrafweg meist waldig-winterlich, aber auch aussichtsreich weiter bergauf. Bei Ankunft an der 1.149m hoch und etwas abseits gelegenen Gaisalpe, wird man von einem malerisch-winterlichen Ausblick in tief verschneite Berglandschaft und auf die umliegenden schneebedeckten Gipfel belohnt. Im Norden erstreckt sich das Panorama über das ganze Illertal bis weit ins Flachland. Im Sommer befindet sich hier ein Knotenpukt für viele alpine Bergtouren rund um die traumhaft gelegenen Gaisalpseen.
    Der Rückweg über die Fahrstraße nach Reichenbach. Im Winter dient der Abstieg zeitgleich als beliebte Rodelstrecke. In Reichenbach geht es über die Wiesenwege und Rubi panoramareich und sonnig zurück zur Dummelsmoosbrücke am Ortsrand von Oberstdorf.

    von
  • Leicht
    01:23
    4,54 km
    3,3 km/h
    150 m
    160 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Parkplatz geht es durch den unteren Eingang der Breitachklamm. Die Klamm ist die tiefste und sicherlich eine der eindrucksvollsten Felsenschluchten in Mitteleuropa. Gleichzeitig gehört sie zu den schönsten Naturgeotopen in Bayern. Insbesondere im Winter sind die gefrorenen Eisformationen entlang des gut ausgebauten, sich durch die Klamm schlängelnden Wanderweges ein außergewöhnliches Naturerlebnis. Unweit des oberen Eingangs befindet sich die einzige Brücke über die Breitachklamm, die man unbedingt noch besuchen sollte. Vom sogenannten Zwingsteg hat man einen überwältigenden Blick in die tosenden Tiefen der Schlucht. Auf der gegenüberliegenden Seite führt hier kurzer Anstieg hinauf Richtung Engenkopf. Oben angekommen, geht es über die Alpe Dornach zurück nach Tiefenbach. Alternativ bestehen am oberen Eingang in die Breitachklamm noch weitere Möglichkeiten die Winterwanderung ins Kleinwalsertal zu verlängern. Von der Walserschanze, dem nahegelegenen Grenzübergang fahren regelmäßig Busse zurück nach Oberstdorf.Die winterliche Rundwanderung zurück nach Tiefenbach, wird nach einem kurzen, steilen und privat präparierten Anstieg (hier ist gutes Schuhwerk vorausgesetzt, eventuell sind Stöcke oder Gleitschutz hilfreich) sehr schnell angenehmer. Entlang des Engenkopfes geht es gut befestigt und aussichtsreich bis zur Alpe Dornach. Von hier führt, die sehr gering frequentierte Fahrstraße hinab zurück zum Parkplatz bzw. der Bushaltestelle.

    Tipp:
    Im Winter werden zweimal wöchentlich Nachtwanderungen durch die Breitachklamm angeboten. Im Fackellicht werden die Formationen aus gefrorenem Eis zu einem mystischen Erlebnis.

    von
  • Mittelschwer
    02:50
    10,1 km
    3,6 km/h
    200 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von der Mühlenbrücke am südöstlichen Ortsrand von Oberstdorf, führt die Winterwanderung entlang der Trettach abwechslungsreich bis zur Brücke über den Oybach. Noch vor der Brücke steigt der tief verschneite Dr.-Hohenadel-Weg parallel zum wilden und oft gefrorenen Bachlauf hinauf ins Oytal. Auf der winterlichen - für den öffentlichen Verkehr gesperrten - Alpstraße geht es nun durch romantische Alleen und idyllische, tief verschneite Winterlandschaft bis zum Oytalhaus.Während im Sommer vom Oytalhaus etliche Wanderungen oder Bergtouren weiter in die Berge führen, endet im Winter hier das präparierte und gesicherte Winterwanderwegenetz. Die weiße Bergsilhouette des hinteren Oytales, die schroffen senkrecht aufsteigenden und zugefrorenen Felsen der Seewände oder die steilen, schneebedeckten Steilflanken des Himmelhornes beeindrucken gleichermaßen wie die sanfte, tief eingeschneite und bezaubernde Winterlandschaft am Talboden.

    Der Rückweg nach Oberstdorf führt zunächst auf gleicher Strecke, später der gut befestigten Alpstraße folgend talauswärts. Am Ausgang des Seitentales eröffnet sich ein Panorama über die winterlichen Allgäuer Alpen und den Oberstdorfer Talkessel. Am Nachmittag darf man hier auch sicherlich noch den ein oder anderen Sonnenstrahl genießen! Über den malerisch gelegenen Kühberg und die Skisprung Arena geht es zurück zum Ausgangspunkt der Rundwanderung.

    von
  • Mittelschwer
    01:46
    5,59 km
    3,2 km/h
    330 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der mittelschwere Anstieg von Riezlern zum Schönblick ist eine der aussichtsreichsten Winterwanderungen mit Blick auf das Kleinwalsertal und den Hochifen.

    Vom Busbahnhof in Riezlern wird es bereits auf den ersten Metern des Anstieges, abseits der Hauptverkehrsstraße schnell ruhiger. An der oberen Ortsgrenze Riezlerns vorbei, gewinnt der Weg schnell aber angenehm an Höhe. Nach den letzten Häusern geht es in den Tobel des Schmiedebaches. Am Ausgang der Schlucht wird der Weg kurzzeitig sehr steil. Bei eisigen Verhältnissen sind hier Stöcke oder weitere Hilfsmittel, wie Gleitschutz unter Umständen ratsam.

    In Oberwestegg angelangt, schlängelt sich der wieder flacher ansteigende Weg konstant nach oben. Das Winterpanorama reicht hier über das gesamte Kleinwalsertal bis hin zum Widderstein am Ende des Tales. Auch der Blick auf den Hochifen und das Gottesackerplateau - einem geologischen Juwel der Alpen - beeindruckt!

    Dem Höhepunkt entgegen, führt der idyllische Anstieg immer angenehmer entlang malerischer Alpgebäude bis zur Alpe Schrattenwang oberhalb des Schönblicks. Hier besticht die Aussicht auf das südliche Oberallgäu und den Oberstdorfer Talkessel. Gemütlich geht es von dort mit der Söllerbahn bis zur Talstation und vorn dort mit dem Bus zurück nach Oberstdorf.

    Tipp
    In Verbindung mit dem Abstieg vom Schönblick über die Hochleite nach Oberstdorf, kann man die Winterwanderung zu einer Tagestour ausweiten! Ideal für sportliche Wanderer, die auch im Winter anspruchsvollere Herausforderungen suchen.

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