Hoch hinaus ohne Alpen – kernige Touren mit richtig Höhenmetern

Rennrad-Collection von
komoot

Heute gibt es richtig anstrengende Touren mit ordentlich Höhenmetern für dich. Ganz ohne die üblichen Verdächtigen. Statt Alpen oder Schwarzwald haben wir uns mal im Rest von Deutschland umgeschaut und anstrengende Bergetappen für alle Flachlandtiroler kreiert. Das heißt aber auch: Ab sofort gibt es keine Ausreden mehr. Schwing dich auf dein Rad und hol alles raus aus dir und dem Hügel vor deiner Tür.

Den klassischen Alpenpass wollen wir dir gar nicht madig machen. Aber mal ehrlich: Wann hast du außerhalb des Urlaubs die Zeit, in die Alpen zu reisen und dort deine Waden zum Brennen zu bringen? Auch daheim kann es richtig herausfordernd werden. Die Touren dieser Collection taugen für die Wochenendfahrt oder sogar für eine Feierabendrunde. Dabei haben wir einen bunten Mix zusammengestellt. Einige Touren starten am Rand von Ballungsgebieten oder in der Nähe großer Städte. Wir haben darauf geachtet, dass die Ausgangspunkte per Auto oder Bahn gut erreichbar sind, so dass sich deine Anreise unkompliziert und schnell gestaltet. Zwei Touren beginnen tatsächlich mitten in der Großstadt. Wir waren selber überrascht, wie viele Höhenmeter man aus Hamburg und Berlin herausquetschen kann und würden zu gerne sehen, wie du dir verwundert die verschwitzten Augen reibst, wenn du nach getaner Arbeit die gesammelte Zahl auf deinem Fahrradcomputer erblickst. Viel Spaß beim Bergtraining!

Auf der Karte

Die Touren

  • Schwer
    02:45
    58,4 km
    21,2 km/h
    440 m
    450 m
    Schwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Wenn du in Berlin wohnst, hast du vieles. Nur keine Höhenmeter. Darum haben wir in unsere Bergtrainings-Trickkiste gegriffen und dir eine knackige Runde zusammengestellt, die mit ihrem Kletteranteil immerhin einen Hauch von Mittelgebirgs-Feeling aufkommen lässt. Und das quasi mitten in der Stadt. Glaubst du nicht? Dann pass mal auf...Los geht´s am Olympiapark – schließlich willst du ja hoch hinaus. Nicht weit von hier liegt des Berliners Geheimwaffe in Sachen Bergtraining, der Grunewald. Entlang der Havelchaussee sammelst du dank stetigem Auf und Ab schonmal ein paar Meter, bevor du auf der Krone eine kleine Sprint-Einlage hinlegen kannst. Es folgen zwei echte Anstiege. Der Teufelsberg hat mit etwa zehn Prozent Steigung sogar eine richtige Rampe zu bieten, während der Drachenberg mit seinem Pflaster nicht perfekt zum Fahren ist, aber immerhin etwas Abwechslung ins Spiel und ein paar Höhenmeter extra bringt. Außerdem ist die Aussicht von da oben grandios.Diese kurze Runde ist natürlich keine Alpen-Etappe. Mit einem einfachen Trick kannst du dennoch richtig Höhenmeter sammeln. Fahre die Runde einfach mehrmals. Durch die sehr unterschiedlichen Streckenteile wird es so schnell nicht langweilig und auf den beiden Bergsprints auf Teufels- und Drachenberg macht du ordentlich Meter. So bestimmst du selbst, ob du eine kurze Feierabendrunde fährst oder ein amtliches Bergtraining absolvierst. Ach ja, eine Sache noch. Nicht nur dich zieht der Grundewald mit seinen Highlights an. Vermeide am besten die Stoßzeiten für dein Training, damit du es auch richtig laufen lassen kannst.

  • Mittelschwer
    02:38
    49,8 km
    18,9 km/h
    410 m
    410 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Zugegeben, mit seinen 98 Metern Höhe ist die Erhebung des Aschberg wohl eher ein Hügel, dennoch ist er um Einiges höher, als jede Düne des hohen Nordens. Und um genau diese Anhöhe dreht sich diese kurze Tour, die auf rund 50 Kilometern immerhin 410 Höhenmeter packt.Los geht es auf einem Parkplatz am Rande von Eckernförde mit Blick aufs Windebyer Noor, einem Binnensee, der wie auch der Aschberg ein Relikt des eiszeitlichen Ostseegroßgletschers ist und direkt mal klar macht, dass diese Tour auch was fürs Auge ist. Du pedalierst zum Warmwerden nach Ascheffel, wo es dann erstmal spürbar bergauf geht. Und da du ja nicht nur gegen den Wind kämpfen, sondern auch ein paar Höhenmeter verputzen willst, wirst du heute die Straßen rund um den Aschberg genauer kennenlernen. Wir haben ein paar Schleifen rund um den einzigen Anstieg weit und breit gelegt, inklusive Pausenstopp auf dem mit 98 Metern höchsten Punkt, ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz zum Schluss erwartet dich eine schöne, wenn auch kurze Abfahrt, bevor du entspannt zurück zum Ausgangspunkt rollst.

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  • Schwer
    03:48
    70,1 km
    18,4 km/h
    1 180 m
    1 180 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    1180 Höhenmeter auf gerade mal 70 Kilometer Distanz – so steil kann Ruhrpott sein. Und dabei noch so schön. Das hier ist keine Tour, die rund um ein paar steile Straßen konstruiert wurde, sondern eine wirklich attraktive Runde am Rande des Ruhrgebietes, die mal wieder den Beweis erbringt, wie ruhig und grün es hier sein kann. Du startest auf einem großen Parkplatz an der Syburg und darfst gleich zu Beginn eine der schönsten Abfahrten Dortmunds genießen. Mit dem Rangierbahnhof in Hagen Vorhalle nimmst du noch etwas Industriekultur mit, bevor zwei richtig knackige Anstiege auf dich warten. Vor allem der Kettelbach in Hagen hat es in sich: Hier verdienst du dir mit brennenden Waden rund 200 Höhenmeter auf gerade mal zwei Kilometern. Oben angekommen wirst du kurz die tolle Aussicht genießen, bevor du die kleine Hansestadt Breckerfeld durchquerst. Und schon wartet das nächste Highlight auf dich. Die kommende Abfahrt durchs Ennepetal startet mit einem Blick auf die gleichnamige Talsperre und schlängelt sich dann über satte zehn Kilometer durch das wunderbar ruhige Tal runter in die Stadt Ennepetal. Noch einmal die Zähne zusammenbeißen, der Lohn folgt umgehend in Form einer langen Abfahrt. Die Asker Straße ist lang und steil und wird unter Rennradfahrern auch gern in die andere Richtung befahren. Abschließendes Highlight ist der Radweg entlang des Harkortsees zurück zum Ausgangspunkt.

  • Schwer
    03:34
    57,8 km
    16,2 km/h
    1 080 m
    1 070 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Bingen ist ein wunderschöner Ausgangspunkt für eine Rennradtour, der gerade vom Ballungszentrum Rhein/Main aus hervorragend erreichbar ist. Die schöne Lage am Rhein sorgt zumindest bei gutem Wetter umgehend für Urlaubsstimmung. Diese Tour hier auch, so schnell wirst du vergessen, dass du gerade mal eine halbe Autostunde von der Großstadt Mainz entfernt in die Pedale trittst.Die Fahrt beginnt am Mäuseturm, einem geschichtsträchtigen Ort direkt am Rhein. Dieser Ausgangspunkt ist nicht nur schön, sondern auch praktisch, denn ein großer Parkplatz sowie ein Bahnhof sind gleich nebenan. Direkt zu Beginn warten 500 Höhenmeter am Stück auf dich. Die verkehrsarme Straße hoch zur Lauschhütte ist perfekt geeignet zum Rennradfahren und danach bist du garantiert warm. Wo es hoch geht, geht´s auch runter. Genieße die Abfahrt, denn das war noch nicht alles, auch wenn wir diese Runde relativ kurz gehalten haben. Mit 1080 Höhenmetern auf nichtmal 60 Kilometer Länge hat sie es dennoch in sich.Einem moderaten Anstieg folgt die Abfahrt runter nach Bacharach am Rhein. Wunderschön gelegen, leider auch unter Motorradfahrern sehr bekannt und beliebt, so dass du an Wochenenden mit schönem Wetter besonders vorsichtig sein solltest. Du könntest nun ganz entspannt am Rhein entlang zurück nach Bingen rollen. Da du aber ja Höhenmeter sammeln willst, haben wir noch einen Extra-Bonus für dich. Die Auffahrt hoch nach Winzberg beschert dir nochmal zusätzliche 200 Höhenmeter. Nun hast du es aber geschafft. Zurück nach Bingen kannst du eher entspannt den Radweg am Rhein genießen oder, wenn du Gas geben möchtest, die Straße benutzen.

  • Schwer
    03:33
    64,5 km
    18,2 km/h
    1 030 m
    1 040 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    Vor den Toren von Köln liegt in östlicher Richtung das Bergische Land, dessen Name zwar nicht von seiner Topographie herrührt, sondern auf das Herzogtum Berg zurück geht. Dennoch ist es hier äußerst hügelig und man kann sich leicht richtig viele Höhenmeter verdienen. Und das auch noch in einer wunderschönen Umgebung. Im Bergischen Land gibt es viele Talsperren, jede einzelne davon ist ein Highlight.Diese Tour startet in Gummersbach – sowohl per Auto als auch per Bahn von Köln aus einfach erreichbar. Die ganz Hartgesottenen reisen mit dem Rad an. Nun erwartet dich ein richtig schöner Mix aus steilen Rampen, langen Auffahrten mit toller Aussicht, wunderbar abgelegen Landstraßen und einem kurzen Stück auf einem attraktiven Bahntrassen-Radweg. Viel mehr Abwechslung geht nicht und am Ende stehen satte 1030 Höhenmeter auf deinem Fahrradcomputer.

  • Mittelschwer
    01:40
    33,4 km
    20,1 km/h
    320 m
    320 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Hamburg und Höhenmeter, da wird der ein oder andere Berglandbewohner wohl nur müde drüber lächeln. Dennoch hat Hamburg eine echte Bergwertung zu bieten, die nicht zuletzt aufgrund des Cyclassics-Rennens einen gewissen Kultstatus erlangt hat. Immerhin wartet der Waseberg mit 16 Prozent Steigung und rauem Asphalt auf und wird spätestens dann zur Herausforderung, wenn man ihn gleich mehrmals hintereinander erklimmt. Diese Tour ist kurz, kompakt und startet zentral in Hamburg Altona am Platz der Republik. Von dort aus fährst du parallel zur Elbe direkt in Richtung Nobelvorort Blankenese. Nicht um dir die schönen Häuser anzuschauen, sondern um ein paar Höhenmeter zu sammeln. Immerhin rund 70 davon hat der Waseberg zu bieten. Nach genau neun Kilometern biegst du ab in den Mühlenberg. Merk dir die Stelle, denn genau hier landest du nach einer kleinen, hügeligen Runde von etwa 16 Kilometern Länge. Nach dieser Runde kannst du selber entscheiden, wie es weitergeht: Du kannst zurück zum Ausgangspunkt rollen, was dir am Ende 33,4 Kilometer und 320 Höhenmeter einbringt. Du kannst die Runde aber auch (mehrmals) wiederholen und einen kleinen „Grandfondo Wasenberg“ draus machen.

  • Schwer
    04:12
    82,3 km
    19,6 km/h
    1 060 m
    1 060 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Fährst du durch Deutschland in Richtung Norden, wird es irgendwann sehr flach. Bis er plötzlich kommt, ganz unerwartet. Und es nochmal von dir wissen will. Der Teutoburger Wald ist kein Hochgebirge, dennoch kann man sich hier jede Menge Höhenmeter verdienen. Der Teuto erfreut alle Nordlichter von Osnabrück bis Hannover mit seinen Hügeln und seiner schönen Landschaft und ist für einheimische Rennradfahrer, die nicht immer nur gegen den Wind kämpfen wollen, Pflicht.Diese Tour startet in Lengerich auf einem Wanderparkplatz nahe dem gut angebundenen Bahnhof. Zum Warmfahren strampelst du locker ein paar Kilometer nach Lienen, wo direkt das erste Berg-Highlight auf dich wartet. Auf den Serpentinen des Lienener Berg kommt ein Hauch von Gebirgsfeeling auf, immerhin erreichst du auf 205 Meter Höhe den höchsten Punkt der Runde. Und das auf einer Straße, die als nennenswertester Anstieg des westlichen Teutoburger Wald gilt.Im weiteren Verlauf erwartet dich ein echtes Auf und Ab. Immer wieder wirst du tolle Aussichten genießen und dich über langgezogene Abfahrten freuen, die du dir zuvor erarbeitet hast. Am Ende hast du auf 82 Kilometern ganze 1060 Höhenmeter platt gemacht.

  • Schwer
    05:35
    89,7 km
    16,1 km/h
    1 420 m
    1 420 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Der Harz ist dank seiner zentralen Lage Zufluchtsort für alle flachlandgeplagten Naturfans von Hannover bis Magdeburg. Am Rand des Harz liegt Clausthal-Zellerfeld, bestens geeignet als gut erreichbarer Ausgangspunkt für unsere sportliche und größtenteils über ruhige Straßen führende Tour, die zwar den Hochharz inklusive Brocken rechts liegen lässt aber dennoch fast 1500 Höhenmeter zusammen bringt.Das schafft sie mit vier wunderbar anstrengenden Auffahrten, von denen es eine schon in ein Rennen der Deutschland Tour geschafft hat. 2006 war der Anstieg hinauf nach Hahnenklee letzte Bergwertung vorm Tagesziel in Goslar. Mit anderen Worten: Du wirst richtig ins Schwitzen kommen. Damit du den Tag auch effizient nutzt, haben wir am Ende noch eine kleine Schlaufe um die Innerstetalsperre gelegt. Diese kleine Extrarunde ist schön zu fahren und bringt dir rund 20 Kilometer zusätzlich auf die Uhr. Du kannst die Runde ganz einfach abkürzen, indem du bei Kilometer 56,4 direkt nach rechts Richtung Lauenthal abbiegst.Start und Ziel der Tour liegen zentral am Bahnhof von Clausthal-Zellerfeld, von wo aus du eine gute Verbindung nach Hannover oder Magdeburg hast. Allerdings fährt hier kein Zug mehr: Zuerst nimmst du den Bus nach Gosslar – ab da geht es dann per Bahn weiter.

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