Der Traumpfad von München nach Venedig

Wander-Collection von
komoot

Einmal über die Alpen, von den eigenen Füßen getragen. Ein wahrer Traum, der immer mehr Bergbegeisterte und Fernwanderer anlockt. Es gibt viele Wege in den Süden, dabei sticht eine Wanderung besonders hervor. Ludwig Graßler, Bergwanderer und Schriftsteller, hat als echter Pionier diesen speziellen Weg als Erster lange und ausgiebig geplant. 1977 machte er sich zu Fuß von München aus auf den Weg nach Venedig. Den Weg, den er dabei beschritten hat und in einem Buch veröffentlichte, bezeichnete er als den "Traumpfad". Er umfasst auf 28 Tagesetappen 550 Kilometer Strecke und über 20.000 Höhenmeter. Seitdem Ludwig Graßler sein Buch verfasst hat, haben sich unzählige Menschen auf den Weg gemacht, diesen traumhaften Fernwanderweg selbst zu erleben.

Auf deinem Weg von München, der "nördlichsten Stadt Italiens", zur Lagunenstadt Venedig durchquerst du das bayrische Alpenvorland, übersteigst den Karwendel, überschreitest in den Tuxer Alpen den Alpenhauptkamm und wanderst einmal quer durch die gesamten Dolomiten. Unterwegs erwarten dich Landschaften, die nur zu Fuß erreicht werden können, Alpenhütten an malerischen Orten und wildromantische Bergwelten.

Auch wenn dich auf diesem Weg keine technischen Schwierigkeiten oder Gletscherüberquerungen erwarten, so handelt es sich dennoch um eine echte Herausforderung. Schätze deine Kräfte und deine Kondition richtig ein, gönn dir ausreichend Pausen auf deinen Wanderungen und bereite dich gut vor, dann bist du dem Traumpfad gewachsen. Es erwarten dich 28 spektakuläre Tage, atemberaubende Bergpanoramen, einsame Natur und vor allem ein unvergessliches Erlebnis.

Auch wenn du nicht die gesamte Strecke am Stück wandern möchtest, so kannst du dir auch hervorragend einzelne Abschnitte oder mehrere Etappen auswählen. Besonders gut eignet sich dazu Etappe 13. Nahezu auf der Hälfte der Strecke kannst du im Pustertal in Südtirol deine Tour beenden. Hier hast du bereits den Alpenhauptkamm überschritten und einen Teil der Dolomiten erkundet. Mit diesem großartigen Erfolg kannst du zufrieden in Niedervintl in den Zug steigen und nach Hause reisen.

Auf der Karte

Alle Etappen des Traumpfads von München nach Venedig

  • Schwer
    08:54
    34,0 km
    3,8 km/h
    280 m
    220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Voller Energie startest du deine Alpenüberquerung im Zentrum von München, auf dem Marienplatz. Von hier aus geht es für dich zur Isar und am Flussufer entlang aus der Stadt hinaus. Nach dem ersten Drittel lässt du die Stadt vollständig hinter dir und wanderst am idyllischen Isarufer über bequeme Wanderwege bis nach Wolfrathshausen.

    Auch wenn die Wanderung ausschließlich auf guten Wegen verläuft und ohne Auf- oder Abstiege auskommt, solltest du dir aufgrund der großen Wegstrecke ausreichend Pausen einplanen. Am Weg liegen zahlreiche verschiedene Einkehrmöglichkeiten, wo du bei einer Rast wieder zu Kräften kommen kannst.

  • Schwer
    07:06
    26,7 km
    3,8 km/h
    240 m
    170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am zweiten Tag folgst du weiter dem Lauf der Isar in Richtung Alpen. Die Landschaft wird spürbar hügeliger und am Horizont lassen sich immer wieder Berge erkennen. Je nach Wasserstand der Isar verläuft dein Wanderweg mal direkt am Ufer, mal durch grünen Wald.

    Auf deinem Weg nach Bad Tölz finden sich keine Einkehrmöglichkeiten. Plane dir daher ausreichend Proviant ein, um bei Kräften zu bleiben. Am besten versorgst du dich noch in Wolfratshausen, bevor du deine Tagesetappe beginnst.

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  • Schwer
    06:01
    18,6 km
    3,1 km/h
    870 m
    190 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am dritten Tag lässt du nun das flache Land endgültig hinter dir. Nachdem du Bad Tölz verlassen hast, geht es für dich weitere sechs Kilometer am Ufer der Isar entlang. In Obergries verabschiedest du dich vom Flusslauf und wanderst über hügelige Felder und durch dichte Wälder in Richtung deines heutigen Etappenziels.

    Zwischen den Waldabschnitten bieten sich dir immer wieder schöne Aussichten auf die Berge und vor allem auf die naheliegende Benediktenwand. Direkt unterhalb dieser Felswand liegt die Tutzingerhütte, in der du heute übernachten wirst.

    In Arzbach an der Isar finden sich verschiedene Cafés und Lokale, in denen du eine Rast einlegen kannst, bevor du dich zum Aufstieg zur Turzinger Hütte machst.

  • Schwer
    08:12
    21,7 km
    2,6 km/h
    880 m
    1 430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am vierten Tag erwarten dich die ersten Berge und ein echter Gipfelaufstieg. Auf einer Strecke von über zwanzig Kilometern gilt es, rund 900 Höhenmeter im Aufstieg und 1400 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen.

    Nachdem du auf der Benediktenwand die großartige Aussicht auf das vor dir liegende Karwendelgebirge genossen hast, geht es auf Wanderpfaden und Waldwegen hinab zum Dorf Jachenau. In drei verschiedenen Gasthäusern kannst du hier eine Rast einlegen. Im Anschluss geht es hinauf zum Rißsattel. Von oben bietet sich dir ein grandioses Panorama auf Tal und Felswände. Ein letzter kurzer, aber steiler Abstieg führt dich zum Etappenziel Vorderriß.

    Wenn du es etwas ruhiger angehen lassen möchtest, kannst du problemlos den Gipfelaufstieg zur Benediktenwand auslassen. Entsprechend verringert sich die Strecke auf knapp 18 Kilometer und du sparst jeweils fast 300 Höhenmeter in Aufstieg und Abstieg.

  • Schwer
    07:22
    24,3 km
    3,3 km/h
    1 110 m
    100 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe belohnt deine bisherigen Bemühungen mit unvergleichlicher Alpenlandschaft. Dein Weg führt dich ins Rißtal hinein und am kleinen Örtchen Hinterriß vorbei zum Kleinen Ahornboden.

    Die Landschaft am Ahornboden ist unvergleichlich. Ein flaches und saftiges Tal voller Ahornbäume liegt zwischen den hellgrau aufragenden Felswänden des Karwendels. Der Weg führt langsam, aber stetig hinauf zum Hochalmsattel. Von dort sind es nur noch wenige Minuten bis zum grandios gelegenen Karwendelhaus, dem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    08:10
    15,2 km
    1,9 km/h
    1 430 m
    1 470 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der sechste Tag hält eine waschechte Bergtour für dich bereit. Über ein ausgedehntes Schotterfeld geht es auf markierten Wegen durch das Schlauchkar hinauf zur Birkkarspitze, dem höchsten Gipfel des Karwendel. Wenn du genug Energie hast, lohnt sich in jedem Fall der Aufstieg bis zum Gipfel. Für den Hin- und Rückweg auf die Birkkarspitze solltest du vom Schlauchkarsattel insgesamt eine Stunde einplanen.

    Im Anschluss geht es lange und gleichmäßig hinab ins Hinterautal. Plane genug Zeit und Pausen ein, denn nach dem Aufstieg durchs Schlauchkar sind die knapp 1.400 Höhenmeter im Abstieg eine echte Herausforderung für deine Knie. Im Hinterautal erwartet dich die Kastenalm mit leckeren Speisen und einer grandiosen Aussicht. Nach einer Rast geht es weiter zum Etappenziel Hallerangerhaus.

  • Schwer
    06:34
    18,7 km
    2,9 km/h
    400 m
    1 630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am siebten Tag führt dich der Wanderweg über bequeme Pfade hinab ins Inntal nach Wattens. Nach einem kurzen Aufstieg zum Lafatscherjoch geht es über einen sehr langen und kräftezehrenden Abstieg hinab durchs Halltal. Plane dir eine ausgiebige Rast im Gasthof St. Magdalena ein, damit du mit ausreichend Energie bis zum Etappenziel gelangst.

  • Schwer
    06:22
    17,6 km
    2,8 km/h
    1 510 m
    60 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die achte Etappe führt dich hinauf zu den Tuxer Alpen. Aus dem Inntal folgst du dem Wattenbach hinein ins Wattental. Auf Feldwegen und teils malerisch gelegenen Wanderpfaden geht es stetig hinauf. Auch wenn dich keine technischen Schwierigkeiten erwarten, so fordert die achte Etappe deine Kondition heraus.

    Auf deinem Weg durch das idyllische Tal kannst du in den Gasthöfen in Mühle oder Säge sowie im Gasthaus Haneburger eine Rast einlegen. Alle drei Einkehrmöglichkeiten liegen direkt an deinem Wanderweg.

    Auf dem letzten Drittel der heutigen Etappe betrittst du das Truppenübungsgelände Lizum/ Walchen. Die unstete Nutzung durch das Bundesheer hat das obere Wattental bis heute vor dem Skitourismus bewahrt und so erwartet dich traumhafte Natur.

    Beachte, dass zu manchen Zeiten auf dem Truppenübungsgelände Militärmanöver abgehalten werden. An diesen Tagen sind auch die Wanderwege militärisches Sperrgebiet. Die Sperrzeiten kannst du unter folgendem Link nachlesen: wattenberg.tirol.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=217151586

  • Schwer
    06:15
    11,6 km
    1,9 km/h
    1 080 m
    800 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Tuxer Alpen erwarten dich am neunten Tag deiner Wanderung mit einer anstrengenden und teils fordernden Bergtour. Da ein Großteil des Weges weit oberhalb der Baumgrenze liegt, ist phänomenale Fernsicht garantiert.

    Zunächst geht es über einen schweißtreibenden Aufstieg hinauf zum Geierjoch, dem höchsten Punkt der heutigen Etappe. Die großartige Aussicht auf die Tuxer Alpen entschädigt sind deine Belohnung und du kannst hier oben die weite Bergwelt genießen. Über einen weiteren Aufstieg entlang des Gschützsattels führt dich der Wanderweg hinab ins Weitental. Nach einem letzten Anstieg erreichst du das Etappenziel Tuxerjochhaus.

    Auf dieser Etappe finden sich keine Gasthäuser oder Berghütten, in denen du eine Rast einlegen kannst. Plane dir daher genug Proviant und Wasser für die Tour ein.

    Beachte, dass zu manchen Zeiten auf dem Truppenübungsgelände in Lizum Militärmanöver abgehalten werden. An diesen Tagen sind auch die Wanderwege militärisches Sperrgebiet. Die Sperrzeiten kannst du unter folgendem Link nachlesen: wattenberg.tirol.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=217151586

  • Schwer
    08:01
    13,8 km
    1,7 km/h
    790 m
    1 270 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Bei der zehnte Etappe handelt es sich um eine fordernde Bergtour. Sowohl große Kondition als auch Trittsicherheit sind Voraussetzung für diese Etappe.

    Nach einem kurzen Abstieg geht es über Geröllfelder und einzelne Schneefelder hinauf zum höchsten Punkt der Etappe, zur Friesenbergscharte. Beim Aufstieg bekommst du immer wieder einen Blick auf den Tuxer Gletscher, der sich westlich deiner Wanderroute befindet. An der Friesenbergscharte überschreitest du den Kamm und steigst auf einem drahtseilversicherten Serpentinenpfad ab. Es ist unerlässlich, dass du diesen Abschnitt konzentriert und ausgeruht angehst.

    Nach dem Abstieg kannst du im Friesenberghaus eine ausgiebige Rast einlegen. Im Anschluss geht es für dich weiter hinab zur Dominkushütte. Bereits beim Abstieg hast du eine großartige Aussicht auf den Schlegeisstausee und seine gewaltige Staumauer.

  • Schwer
    03:54
    10,3 km
    2,6 km/h
    490 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach der anstrengenden zehnten Etappe erwartet dich am elften Tag eine leichtere Wanderung. Auf bequemen Wanderwegen geht es bei moderaten Auf- und Abstiegen über das Pfitscher Joch. Dahinter erwartet dich das italienische Südtirol mit saftigen Tälern und großartigem Essen.

    Vom Joch geht es hinab ins Pfitschtal nach Stein oder St. Jakob, je nachdem wo deine Unterkunft dich erwartet.

    Auf dem heutigen Weg bieten sich dir gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten an. Genieße also den Tag und schone deine Kräfte für die nächsten Etappen.

  • Schwer
    08:15
    18,9 km
    2,3 km/h
    1 170 m
    1 540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am zwölften Tag geht es direkt wieder hoch hinaus. Glücklicherweise konntest du am Vortag etwas deine Kräfte schonen, damit du nun mit genug Ausdauer die Überschreitung der Gliederscharte angehen kannst. Nach dem fordernden Aufstieg zur Scharte kannst du in luftigen Höhen rasten und die spektakuläre Aussicht genießen.

    Beim Abstieg kommst du an der oberen Enbergalm vorbei. Wenn du Glück hast, ist sie geöffnet und du kannst dich mit dem bemerkenswerten Apfelstrudel der Hüttenwirtin stärken. Für den Abstieg bietet es sich ohnehin an, ausreichend Pausen einzuplanen, da noch 1.500 Höhenmeter im Abstieg auf dich warten.

    In Pfunders findest du neben verschiedenen Unterkünften außerdem einen Lebensmittelmarkt, um deine Vorräte aufzustocken.

  • Schwer
    08:23
    25,0 km
    3,0 km/h
    1 270 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner dreizehnten Etappe lässt du nun die Zentralalpen hinter dir und begibst dich in die Dolomiten mit ihrer einzigartigen Felslandschaft. Deine Tour beginnt mit einem leichten Abstieg nach Niedervintl ins Pustertal.

    Direkt auf der anderen Talseite geht es auf Serpentinen steil nach oben zur Ronerhütte. Anschließend führt auf ein Kammweg weiter zum Etappenziel Kreuzwiesenhütte. Von hier hast du bereits einen berauschenden Blick auf die Bergketten der Dolomiten, die dich in den nächsten Tagen erwarten.

    Wenn du nicht die gesamte Strecke des Traumpfads am Stück laufen möchtest, so kannst du deine Tour bequem in Niedervintl enden lassen. Dort befindet sich ein Bahnhof mit guten Zuganbindungen.

  • Schwer
    07:39
    20,8 km
    2,7 km/h
    1 120 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    An Tag 14 verteilen sich die Höhenmeter gleichmäßig auf zahlreiche Auf- und Abstiege auf der gesamten Strecke. Es erwarten dich auf dieser Etappe keine schwierigen Abschnitte, dennoch verlangt die große Strecke und die Höhenluft gute Ausdauer.

    Vorbei am idyllischen Glittner See mit seiner Bootsskulptur geht es über das Lüsner Joch immer weiter in Richtung Süden. Während der gesamten Strecke zeigt sich immer wieder der gewaltige Peitlerkofel. Nachdem du ins Gadertal hinab gestiegen bist, geht es steil hinauf zur Peitlerscharte. Dort passierst du schließlich den Peitlerkofel, den West-Eckpfeiler der Dolomiten und wanderst den letzten Abschnitt bis zum Etappenziel Schlüterhütte.

  • Schwer
    07:20
    17,1 km
    2,3 km/h
    890 m
    1 100 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 15 führt dich ins Herz der Dolomiten. Auf jedem Meter erwarten dich einmalige Aussichten auf die gewaltige Felslandschaft, die man nur hier oben selbst erleben kann.

    Allerdings ist die Tour eine echte Herausforderung. Neben stabiler Kondition sind heute unbedingte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, da dich einige ausgesetzte Stellen erwarten. Schätze dein Können richtig ein und lass es ruhig und konzentriert angehen, dann bist du auf der richtigen Seite.

    Wenn du keinen Proviant mit dir trägst, kannst du eine Rast in der Puezhütte einlegen. Inmitten der Dolomitenlandschaft kannst du deine Pause besonders gut genießen.

  • Schwer
    03:32
    6,21 km
    1,8 km/h
    880 m
    130 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    An Tag 16 geht es auf die Hochfläche der Sellagruppe hinauf. Auf Serpentinen geht es über ein Schotterfeld hinauf zum Piscadú-See und der gleichnamigen Hütte. Von dort folgen weitere 400 Höhenmeter Aufstieg, bis du das Hochplateau erreichst.

    Oben wirst du allerdings für alle Strapazen belohnt. Die Landschaft, die dich an diesem Ort erwartet, ist absolut einzigartig und scheint aus einer anderen Welt zu stammen. Hoch über den unter dir liegenden Tälern geht es vorbei am Antersass-Joch zum Etappenziel, zur Boèhütte.

    Auch heute musst du dein Können richtig einschätzen und deine Kräfte gut einteilen. Obwohl die Strecke kurz ist, verlangt der steile Aufstieg deine volle Konzentration und der Weg zwischen Piscadúhütte und Boèhütte ist an manchen Stellen etwas ausgesetzt. Da hier oben ein besonderes Klima herrscht, solltest du dich in jedem Fall vorab genau über das Wetter informieren. Auch im Sommer kann es auf der Hochebene zu Schnee und Eis kommen.

  • Schwer
    04:46
    11,8 km
    2,5 km/h
    340 m
    1 170 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    An Tag 17 kannst du es wieder etwas ruhiger angehen lassen. Dich erwartet zwar ein Abstieg von über 1.000 Höhenmetern, allerdings gibt es nur kleine Aufstiege und die Wanderung erstreckt sich über moderate zwölf Kilometer. Heute kannst du dir viele Pausen einplanen um die umwerfende Landschaft zu genießen, denn das hast du dir nach letzten Tagen wirklich verdient.

    Du startest auf der Hochfläche der Sellagruppe und steigst dann ab dem Pordoijoch hinab zum Pordoipass. Im Anschluss geht es nach einem kürzeren Aufstieg zum Fedaiasee. Dort erwartet dich am Ufer deine heutige Unterkunft, das Rifugio Marmolada Castiglioni, kurz "Marmoladahütte".

    Auf deiner heutigen Wanderung finden sich gleich mehrere Einkehrmöglichkeiten. Die Hütten mit den schönsten Aussichten sind in jedem Fall das Rifugio Forcella al Pordoi am Pordoijoch und die Bindelweghütte. Von der letzteren Hütte aus hast du bereits einen grandiosen Blick auf die Marmoladagruppe.

  • Schwer
    05:29
    19,2 km
    3,5 km/h
    50 m
    1 120 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf deiner 18. Etappe geht es auf bequemen Wanderwegen über die gesamte Strecke bergab. Hierbei wird es an keiner Stelle steil oder schwierig und du hast die Chance, die einmalige Serrai Sottoguda Schlucht zu genießen.

    Auf deinem gleichmäßigen Abstieg findest du verschiedene Hütten, Restaurants und Cafés und im Etappenziel Alleghe kannst du in verschiedenen Lebensmittelläden deinen Proviant ausgiebig aufstocken.

  • Schwer
    03:58
    6,41 km
    1,6 km/h
    1 250 m
    0 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am 19. Tag deiner Wanderung geht es hinauf zur Civetta-Wand. Zunächst geht es entlang am Seeufer und dann auf einem steilen Serpentinenpfad nach oben, die Felswand immer über dir im Blick.

    Auf der kurzen Strecke überwindest du über 1.200 Höhenmeter, dafür wirst du oben mit einem tollen Rundumblick belohnt.

    Wenn dir die letzten Tage noch sehr in den Knochen stecken, kannst du auch abkürzen und die Seilbahn von Alleghe zum Rifugio Col dei Baldi nehmen. In diesem Fall näherst du dich der Tissihütte von Nordosten. Die Strecke beträgt dann rund sieben Kilometer bei 640 Höhenmetern Aufstieg.

    Auf dem Weg über Masarè finden sich für dich keine Einkehrmöglichkeiten. Versorg dich am Besten vorab in Alleghe mit ausreichend Proviant und vor allem mit Wasser, bevor du startest.

  • Schwer
    06:08
    14,6 km
    2,4 km/h
    600 m
    1 020 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner 20. Etappe erwartet dich eine Wanderung mit traumhaften Aussichten. Du umrundest das Civettamassiv und steigst dabei in ein Tal hinab. Hier verläuft der Torrente Corpassa, ein Sturzbach, der nur unregelmäßig Wasser mit sich führt. Auf der anderen Seite geht es auf einem schmalen, aber gut markierten Pfad weiter zur Carestiatohütte, deinem heutigen Etappenziel.

    Auf der Wanderung passierst du das Rifugio Vazzoler. Wenn du Lust hast, kannst du hier eine Rast einlegen.

  • Schwer
    04:51
    13,1 km
    2,7 km/h
    520 m
    460 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am deinem 21. Tag musst du dich langsam von der Bergwelt verabschieden. Daher erwartet dich heute eine vergleichsweise kurze Tour mit moderaten Auf- und Abstiegen. So hast du die perfekte Chance, die Bergwelten der Belluneser Dolomiten zu genießen.

    Du steigst hinab zum Passo Duran, wo du in den Berghütten eine Rast einlegen kannst. Im Anschluss geht es aussichtsreich hinauf zur Forcella de Moschesin. Zwischen den aufragenden Felswänden führt dich dein Wanderweg schließlich zur Pramperethütte, dem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    05:58
    11,3 km
    1,9 km/h
    770 m
    1 360 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf Etappe 22 geht es noch einmal richtig hoch hinaus. Der Wanderweg führt dich zwischen den Cime de Zità hinauf auf das Massiv des Monte Talvena. Der Aufstieg verlangt noch einmal stellenweise deine Trittsicherheit, bevor du oben mit einer großartigen Aussicht belohnt wirst.

    Der Abstieg führt dich am Rifugio Pian de Fontana vorbei. Die kleine Berghütte eignet sich perfekt für eine Pause, damit du deine Kräfte für den Abstieg zum Etappenziel sammeln kannst. Über den Hang der Cima de la Scala führt dich der Wanderweg bei grandiosem Ausblick hinab zur Bianchethütte.

  • Mittelschwer
    02:37
    6,62 km
    2,5 km/h
    20 m
    780 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Da die Schiara, der höchste Gipfel der Belluneser Dolomiten, nur auf einem langen und sehr kräftezehrenden Klettersteig zu überwinden ist, schlagen wir dir den Abstieg von der Bianchethütte vor. Der Weg führt durch ein schmales und bewaldetes Tal hinab zur Landstraße.

    Dort kannst du von der Bedarfhaltestelle "La Pissa" mit dem Dolomiti Bus 001 zum Etappenziel Belluno fahren.

    Den Fahrplan kannst du hier nachschlagen: moovitapp.com/index/en-gb/public_transportation-line-001-Trento_e_Belluno-1903-856598-529703-2026459

  • Schwer
    07:40
    23,3 km
    3,0 km/h
    840 m
    950 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    An Tag 24 betrittst du das italienische Voralpenland. Über eine Hügelkette und die Hochebene Pian delle Femene geht es an kleinen italienischen Städten und Dörfern hinab nach Revine.

    Deine Wanderung führt durch traumhafte und abwechslungsreiche Landschaft. Hierbei wanderst du vor allem auf kaum befahrenen Straßen und bequemen Wanderwegen. Vom Sattel der Hochebene geht es auf einem steilen Bergpfad hinab zum Etappenziel.

Collection Statistik

  • Touren
    28
  • Distanz
    530 km
  • Zeit
    185:25 Std
  • Höhenmeter
    19 370 m

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