Sonne, Steilküsten und endlose Straßen in der Algarve

Rennrad-Collection von
komoot

Portugals Westküste ist mit 300 Sonnentagen im Jahr Europas Spitzenreiter. Mitten im Naturpark Costa Vicentina gelegen, umgeben von den atemberaubendsten Stränden Europas und der fantastischen Hügellandschaft des Inlands wird es dir ganz warm ums Herz. Auf dem Fahrrad – aber auch beim entspannten Après-Ride-Bier in der Strandbar.

Ob als ambitionierter Rennradler oder gemütlicher Genussradler, an der Algarve finden sich Touren für Jedermann und ein großer Vorteil ist, dass die Küste auch sonst jede Menge zu bieten hat. Surfen, Reiten, Wandern, Motorradfahren, Kultur, Bootstouren und vieles mehr – hier kann es eigentlich gar nicht langweilig werden. Perfekt für einen unvergesslichen Sonnenurlaub mit dem Fahrrad. Von der langen, anspruchsvollen Rennradtour bis zur lockeren Regenerations-Sightseeingrunde ist alles dabei. Schließlich bist du ja im Urlaub. Am Ende gibt es nur eine schlecht Nachricht: Eigentlich willst du gar nicht mehr von hier weg.

Die Anreise in die Algarve ist am einfachsten per Flugzeug zum Flughafen Faro. Mehrere günstige Airlines hier hin und von dort aus erreicht man mit dem Bus oder Mietwagen im Umkreis von 60 Minuten viele größere und kleine Städte, die sich als Ausgangspunkt für verschiedenste Touren anbieten (z.B. Lagos, Aljezur, Monchique). Es gibt an der Algarve sehr viele wunderschöne Straßen aber auch Schotterwege in Küstennähe mit Blick auf den Atlantik. Grundsätzlich macht ein Rennrad mit etwas breiterer und robuster Bereifung Sinn – oder du nimmst direkt ein Gravelbike. In jedem Fall solltest du den ein oder anderen Ersatzschlauch einpacken. In dieser Collection konzentrieren wir uns im Wesentlichen auf rennradtaugliche Straßen.

Dreh- und Angelpunkt dieser Touren ist der kleine Küstenort Arrifina, eine wunderschöne Alternative zu den bekannten Zielen des Pauschaltourismus. Wir haben diesen Ort aufgrund seiner ruhigen und wunderschönen Lage ausgewählt. Hier kannst du nach getaner Arbeit richtig zur Ruhe kommen. Es gibt dort genügend Unterkünfte, die sich besonders auf Naturliebhaber und Outdoor-Sportler eingestellt haben. Die beste Reisezeit für einen Radurlaub in der Algarve ist der Herbst oder das Frühjahr, weil es im Sommer zum Radfahren einfach zu warm wird.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:04
    43,6 km
    21,1 km/h
    520 m
    540 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Vom Ausgangspunkt im beschaulichen Fischerdörfchen Arrifina startest du heute auf eine kurze (kulinarische) Kennenlern-Runde. Zunächst fährst du ein wenig landeinwärts nach Aljezur, ein kleines Städtchen, das mit dem besten Eiscafé der Gegend lockt. Während du die leckere Eiscreme genießt, kannst du dir überlegen, ob du von hier aus zurück in Richtung Küste radeln möchtest oder noch eine kleine Runde dran hängst.

    Wenn du noch weiter fährst, kannst du eine Besonderheit dieser Gegend genauer kennenlernen. Die Gegend rund um Aljezur ist bekannt für ihren Süßkartoffelanbau. Aus diesem Grund gibt es in Rogil auch das Museum Batata Doce. Dort folgt nach der Theorie die leckere Praxis. Der Süßkartoffelkuchen im angeschlossenen Café ist ein ganz klares Must-Eat auf dieser Tour. Dieses Highlight kostet etwa 15 Extra-Kilometer und führt dich zurück nach Aljezur, sodass du diesen Punkt auch einfach streichen kannst, wenn du es noch ruhiger angehen lassen möchtest.

    Zurück in Aljezur solltest du dir die Burgruine des Castelo de Aljezur und die großartige Aussicht über das ganze Tal nicht entgehen lassen. Auch wenn der Weg hinauf zur Ruine ganz schön steil ist, es lohnt sich. Nun führt dich die Route zurück an die Küste. In Amoreira hast du eine tolle Aussicht auf die traumhafte Bucht. Hier bietet es sich an in der „Taberna do Gabriel II“ eine kleine Erfrischung zu dir zu nehmen und die Aussicht zu genießen. Ein kleines Stück weiter wartet schon der ebenso traumhafte Strand von Monte Clerigo auf dich, bevor es dann zurück nach Arrifina geht.

  • Schwer
    08:51
    172 km
    19,4 km/h
    2 200 m
    2 210 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Lust auf einen herausfordernden Tag im Sattel? Dann ist diese Rennradtour genau richtig. Mit 172 Kilometern und 2210 Höhenmetern ist diese Tour anspruchsvoll, allerdings hat sie auch jede Menge motivierende Highlights zu bieten. Los geht es von Arrifina in Richtung Monchique Gebirge, welches mit dem 902 Meter hohen Fóia den höchsten Berg der Algarve beherbergt. Und genau dieser steht für heute zuerst auf deinem Tour-Menü. Ganz auf den Gipfel führt diese Tour zwar nicht, dennoch hast du über weite Teile des Anstieges eine atemberaubende Aussicht auf die gesamte Algarve und kannst sowohl auf die Süd- als auch auf die Westküste hinunter schauen. In Monchique säumen einige Cafés den Wegesrand, so dass du dich nach dem Anstieg problemlos stärken kannst. Übrigens: Monchique ist auch unter Mountainbikern ein sehr beliebtes Ziel, hier fand sogar schonmal ein City-Downhill-Rennen statt.

    Zeit zum Genießen, denn mit der nun folgenden 30 Kilometer langen Abfahrt steht ein echter Leckerbissen auf deinem Tagesmenü. Next Stop: Das Lands End in Sagres. Den Namen hat die eindrucksvolle Steilküste am Cape Saint Vincent bekommen, da die Einheimischen früher tatsächlich geglaubt haben, die Welt wäre dort zu Ende. Heute sind sie schlauer, der Aussichtspunkt hat aber nicht an Reiz verloren und wird durch einen Imbiss namens „Die letzte Currywurst vor Amerika“ abgerundet. Das Dessert deiner Tour, bevor es zurück geht.

    Frisch gestärkt trittst du ab hier den Rückweg in Richtung Aljezur an und kommst dabei an wunderschönen Stränden der Westküste vorbei. Du passierst kleine Dörfer wie Vila do Bispo, Bordeira und Carrapateira und bekommst einen guten Eindruck von der portugiesischen Lebensart.

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  • Schwer
    06:59
    107 km
    15,3 km/h
    1 510 m
    1 560 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour hat vor allem: ein bisschen Strand, ein bisschen Stadt und ein paar feine Anstiege über die Hügel der Algarve. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Aber wunderschön.

    Los geht es also von Arrifana hinauf zur Sierra de Monchique. Oben angekommen kannst du dir eine Pause gönnen, hier gibt es einen kleinen Supermarkt und ein paar Bars und Restaurants. Oder du startest gleich durch auf die wunderschöne Abfahrt, die nun auf dich wartet und dich geradewegs in Richtung Hafenstadt Lagos führt.

    Nun hast du dir eine Pause verdient. Wir empfehlen, in der Altstadt von Lagos eine Mittagspause einzulegen. Denn hier gibt es nicht nur genügend Gelegenheiten dazu, hier ist es auch echt schön. Verpasse es nicht, dir die historische Stadtmauer anzuschauen und einen kleinen Abstecher zum Hafen zu machen. Ein Blick Richtung Strand kann auch nicht schaden, auch wenn du mit Rad und Klickschuhen vielleicht besser nicht zum Sandstrand spazierst.

    Der Rückweg führt durch die Sierra do Espinhaco de Cao zurück in Richtung Monchique, wo du den morgendlichen Anstieg in umgekehrter Richtung genießen kannst und zum Abschluss der Tour direkt am Sandstrand von Arrifana ausgespuckt wirst. Spring noch kurz ins Wasser oder schau ein wenig den Surfern zu.

  • Schwer
    04:36
    68,7 km
    14,9 km/h
    740 m
    740 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Achtung: Dies ist keine normale Rennradtour. Diese Tour ist dem Umstand geschuldet, dass du dich gerade in der Algarve befindest. Jener wunderschönen Gegend mit super Wetter und einer wahnsinnig schönen Landschaft. Und mit den schönsten Stränden, die du dir vorstellen kannst. Genau denen ist diese Tour gewidmet. Heute machst du Strandhopping.

    Eine wunderschöne Eigenheit der Algarve sind die markanten Steilküsten. Also rechne damit, dass du nicht gemütlich in die Brandung rollst, sondern die letzten Meter gehend zurück legst. Dieses Opfer wirst du gern bringen, sobald du den ersten Hammer-Strand gesehen hast, an den dich die Route führt.

    Die ganze Tour ist keine 70 Kilometer lang und du musst keinen Berg erklimmen. Du hast also genug Zeit, eine Pause einzulegen, die Sonne zu genießen und an jedem Strand eine kleine Abkühlung im Atlantik zu nehmen. Vielleicht holst du dir hier und da ein Getränk in einer nahe gelegenen Strandbar oder gönnst dir ein Eis. Hauptsache du machst dir keinen Stress. Und falls du einen Strand so schön findest, dass du gern bleiben willst, tu es einfach. Du bist nie wirklich weit weg vom Ausgangspunkt der Tour in Arrifana. Apropos: Dort endet deine Fahrt natürlich auch am wunderschönen Sandstrand und wenn dein Timing passt, kommst du genau zum Sonnenuntergang, der die sichelförmige Bucht in goldenes Licht hüllt.

  • Schwer
    08:44
    126 km
    14,4 km/h
    1 500 m
    1 560 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Der Via Algarviana ist ein alter Pilgerweg und erfreut sich seit langem bei Wanderern großer Beliebtheit. Vor einigen Jahren erkannte man in Portugal das Potenzial des Rad-Tourismus in der Algarve und begann den Via Algarviana auch als Radwanderweg zugänglich zu machen. Insgesamt ist dieser Weg rund 300 Kilometer lang und führt bis an die spanische Grenze nach Alcoutim. Du begnügst dich heute mit dem ersten Teil, der am Leuchtturm von Cabo de São Vicente beginnt und ins Hinterland der Algarve in die waldigen Hügel der Serra de Monchique führt.

    Diese Tour wird dir die Algarve von ihrer schönsten, natürlichsten Seite präsentieren. Die 125 Kilometer sind relativ anspruchsvoll, plane ruhig einen ganzen Tag dafür ein. Rund 60 Kilometer wirst du auf dem Via Algarviana fahren, über kleine Landstraßen aber auch über Wald- und Feldwege. Du wirst durch dichten Wald mit Eukalyptus und Korkeichen fahren und der Natur so nahe sein, wie lange nicht mehr. Diese Tour ist wunderschön aber durchaus etwas ruppig. Ein (Gravel-)Rad mit etwas breiteren Reifen macht durchaus Sinn, ein superleichtes Race-Rennrad ist nicht zu empfehlen.

    Im letzten Drittel dieser Tour wird es nochmal anstrengend, wenn du die Serpentinen nach Marmelete hinauf pedalierst. Oben belohnst du dich selbst mit einer fantastischen Aussicht und wenn du magst mit einer kleinen Erfrischung. Die letzten Kilometer runter nach Arrifana kannst du dann richtig genießen.

  • Mittelschwer
    02:09
    44,5 km
    20,7 km/h
    480 m
    500 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Diese Tour vereint deine Leidenschaft fürs Radfahren mit der Tatsache, dass du im Urlaub bist. Darum wirst du heute zu einem absoluten Highlight der Algarve radeln, einer Bootstour durch die beeindruckenden Felsgrotten der Ponta da Piedade in Lagos.

    Dafür fährst du eine lockere Tour von Arrifana nach Lagos, der Hafenstadt an der portugiesischen Algarveküste. Lagos an sich ist schon ein Highlight und falls du es noch nicht getan hast, ist diese Tour die Chance, dir die schöne Altstadt mit ihrer beeindruckenden Stadtmauer in Ruhe anzusehen und in einem der zahlreichen Restaurants in Ruhe ein Mittagessen zu genießen.

    Nach dieser schönen Einstimmung bist du bereit für das touristische Highlight der Algarve: eine Bootstour, die du nicht mehr vergessen wirst. Rund 40 Minuten lang fährst du durch die Grotten der Steilküste und weisst gar nicht, welches Motiv du zuerst fotografieren sollst.

    Denke dran, ein Fahrradschloss mitzunehmen, damit du die Bootstour genießen kannst und die Radtour anschließend weitergehen kann.

  • Schwer
    06:24
    115 km
    18,0 km/h
    1 690 m
    1 720 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Diese Tour ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Grenzerfahrung. Denn du folgst über eine Strecke von rund 20 Kilometern der Grenze zwischen den Regionen Algarve im Süden und Alentejo im Norden, die vom kleinen Fluss Ribeira de Seixe markiert wird, durch dessen wunderschönes Tal du zurück in Richtung Atlantikküste fährst.

    Zuvor wirst du noch einmal durch die atemberaubenden Hügel der Serra de Monchique pedalieren und dabei den Berg Fóia von seiner Nordseite kennenlernen. Die Straße ist herrlich abgelegen und so kurvenreich, dass es allein darum nicht langweilig werden kann. Nach einer wunderschönen Abfahrt erreichst du dann den oberen Verlauf des Seixe, dem du bis Odeceixe folgst.

    Wenn du magst, kannst du hier nochmal einen Stopp am wunderschönen Strand an der Flussmündung einlegen oder dir die Windmühle ansehen, die so typisch für die Algarve ist. Dann geht´s über den ein oder anderen Hügel zurück nach Arrifana.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    676 km
  • Zeit
    39:48 Std
  • Höhenmeter
    8 640 m

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