Im Winter mit der S-Bahn zu Berlins Schlössern

Collection von
S-Bahn Berlin

Du hast den S-Bahnhof gerade hinter dir gelassen, schon umfängt dich Stille im Wald, nur das ferne Rufen eines Raben ist zu vernehmen. Der gefrorene Boden knackt unter deinen Schritten und erste Schneeflocken schweben leise zu dir herab. Als du an den Mühlenteich trittst, erblickst du das Ziel deiner Wanderung: Auf der anderen Seite des gefrorenen Teichs erhebt sich das kleine Schloss Dammsmühle zwischen den Bäumen. Im Winter kannst du diesen magischen Moment für dich alleine genießen, denn nur wenige verlassen jetzt ihre Häuser.

Wenn im Winter die Tage kurz und die Berliner Straßen trist und grau sind, hilft dir nur ein Ausflug in die Natur von Berlin und Brandenburg. Gerade in dieser Jahreszeit herrscht hier eine besondere Atmosphäre. Wenn sich die Sonne nur wenig über den Horizont erhebt, wird die friedliche Landschaft in ein gleichmäßiges Dämmerlicht getaucht.

Damit du dich sofort auf deine Wanderung begeben kannst, haben wir dir acht Touren zusammengestellt, die dich durch besonders malerische oder unerwartete Natur zu den schönsten Schlössern in Berlin und Brandenburg führen. Abseits von Straßen und Autos bleibt der Schnee länger liegen und verwandelt die Schlossgärten in ein echtes Winterwunderland.

Damit du bereits die Anreise genießen kannst, starten und enden alle Wanderungen an Bahnhöfen, die du bequem mit der Berliner S-Bahn erreichen kannst. Wenn du im warmen Zug durch die winterliche Landschaft gondelst, kannst du bereits jetzt ganz zur Ruhe kommen.

Fahrplanauskünfte und Ticketpreise findest du unter sbahn.berlin

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:39
    7,21 km
    2,7 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Du beginnst deine Tour am S-Bahnhof Babelsberg. Von dort aus geht es ein kurzes Stück durch die Stadt, bevor du den beeindruckenden Schlosspark betrittst. Die Tour führt dich an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Anlage vorbei und du hast ausreichend Zeit, alle Gebäude ausgiebig zu besichtigen.Das Schloss mit seinem Park war die Prinzenresidenz von Wilhelm von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm I., und seiner Frau Augusta. Die groß angelegte Anlage mit seinen Hügeln ist das Ergebnis der Arbeit des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné und des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Die Anlage wurde über die Jahre immer wieder um weitere Gebäude ergänzt. Seit 1990 ist der Schlosspark zusammen mit den Schlossanlagen Sanssoucci, Glienicke und Pfaueninsel zum UNESCO-Weltkulturerbe.Im kleinen Schloss direkt am Havelufer ist heute ein Café untergebracht, in dem du dich, bei schöner Aussicht in den Park, mit einem Kakao oder Tee gemütlich aufwärmen kannst. Anschließend führt dich der Weg zurück zum Bahnhof Babelsberg und du kannst von dort aus mit der S-Bahn heimwärts reisen.

  • Mittelschwer
    04:27
    12,3 km
    2,8 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Diese Tour beginnt am S-Bahnhof Teltow Stadt und von dort aus geht es direkt zum Teltowkanal. Deine Wanderung verläuft entlang des idyllisch gelegenen und beidseitig begrünten Kanals in Richtung Kleinmachnow.Auf dem schön ausgebauten Uferweg kannst du das hektische Berlin hinter dir lassen. Genieße die friedliche Ruhe und die winterliche Kälte.Am Machnower See erwartet dich die "Neue Hakeburg", ein beeindruckendes Herrenhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Innere des Gebäudes lässt sich nur im Rahmen einer gebuchten Führung besichtigen, aber die frei zugänglichen Außenanlagen sind bereits einen Besuch wert.Von der Schleuse Kleinmachnow aus folgst du weiter dem Teltowkanal. Nachdem du die Autobahn unterquerst hast, führt dich die Tour durch den Düppeler Forst zum S-Bahnhof Wannsee.

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  • Mittelschwer
    04:32
    12,3 km
    2,7 km/h
    100 m
    110 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Wenn es um Berliner Schlösser geht, darf das idyllische Jagdschloss im Grunewald natürlich nicht fehlen. Als ältestes der Berliner Schlossanlagen hat es einen Ehrenplatz in dieser Collection verdient. Außerdem liegt es im größten Wald des Stadtgebiets, der zu ausgedehnten Wanderungen zwischen seinen hoch aufragenden Bäumen einlädt.Deine Wanderung beginnt am S-Bahnhof Heerstraße und führt von da aus direkt hinein in den Grunewald. Deine erstes Ziel ist der Drachenberg, der dich auf seinem 99 Meter hohen Gipfel mit einer tollen Rundumsicht über den Wald und bis zum Berliner Stadtzentrum belohnt. Wen im Winter die Sonne nah am Horizont bleibt, taucht sie das Panorama in ein friedliches Dämmerlicht.Auf gemütlichen Waldwegen geht es auf deiner Tour vorbei am Teufelsberg und an der berühmten Sanddüne. Im ehemaligen Wasserwerk Teufelssee kannst deine Finger an einem warmen Getränk im Bistro des Ökowerks auftauen. Am Grunewaldsee liegt schließlich das Jagdschloss. Das kleine Schloss wurde unter der Herrschaft des brandenburgischen Kurfürsten Jochim II. erbaut, der eine besondere Leidenschaft für die Jagd entwickelt hatte. Im Schloss wurden während der Jagdausflüge die gesamte Hofgesellschaft und die geladenen Gäste untergebracht. Nach zahlreichen verschiedenen Nutzungen befindet sich heute ein Museum im Schloss. Neben dem Museum kannst du auch das Schlosscafé besuchen, das im Winter allerdings nur am Wochenende geöffnet ist.Nachdem du in Ruhe das Jagdschloss besichtigt hast, führt dich die Tour vorbei am Ufer des Hundekehlsees zum S-Bahnhof Grunewald.

  • Mittelschwer
    04:11
    11,4 km
    2,7 km/h
    90 m
    90 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Diese Wanderung startet an einem ungewöhnlichen Punkt und führt doch mitten durch die Natur. Dazu steigst du am S-Bahnhof Ahrensfelde aus dem Zug und wanderst an den gewaltigen Hochhaussiedlungen der DDR vorbei nach Süden. Schon nach wenigen Minuten lässt du die Betonriesen hinter dir und gelangst zum Wuhletal.Die Wuhle schlängelt sich ruhig zwischen den Wohnblocks von Marzahn und Hellersdorf hindurch und hat hier ein einzigartigen Naturraum geschaffen. Dein Weg führt an Schottischen Hochlandrindern auf ehemaligen Weideflächen vorbei hinauf auf den Großen Ahrensfelder Berg. Vom Gipfel aus hast du eine großartige Aussicht auf die Bausünden der DDR und das flache Umland.Nach dem Abstieg folgst du weiter dem Wuhletal durch kleine Haine und über natürliche Wiesen. Am S-Bahnhof Wuhletal schlängelt sich dein Weg über das Gelände des Unfallkrankenhauses Marzahn zum Schlosspark Biesdorf, dem Ziel deiner Wanderung. Im liebevoll wiederhergestellten und preisgekörnten Schlosspark kannst du unter alten Bäumen schlendern und das winterliche und graue Berlin vergessen.Im Anschluss an deine Wanderung bietet sich noch der Besuch der Kunstausstellung im Schloss Biesdorf an. Bevor es für dich zum S-Bahnhof Wuhletal zurück geht, kannst du dich noch mit einem heißen Getränk und einem Stück Kuchen im schlosseigenen Café belohnen. Bei deiner Heimfahrt mit der S-Bahn bist du noch ganz verblüfft, diese naturbelassene Gegend mitten in Marzahn entdeckt zu haben.

  • Schwer
    05:14
    14,3 km
    2,7 km/h
    100 m
    110 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Du beginnst diese Tour am S-Bahnhof Wannsee und startest in Richtung Potsdam. Mach dem du die Brücke überquert hast, führt dich der Weg an den Yachthäfen und Villen der wohlhabenden Bewohner vorbei zum Wannseeufer.Nachdem du die letzten Gebäude hinter dir gelassen hast, kannst du auf der bequemen Uferpromenade das winterliche Panorama auf den See genießen. Gemütlich schlenderst du am Schilf entlang und kannst die Seele baumeln lassen.Du passierst den Fähranleger zur Pfaueninsel und anschließend erwartet dich der Ausblick von der Pforte der St. Peter und Paul-Kirche auf den See und das gegenüberliegende Ufer. Auf dieser Tour hast du mehrere schöne Möglichkeiten für eine Rast, denn der Weg führt dich am Blockhaus Nikolskoe, am Wirtshaus Moorlake und am Café Remise im Schloss Glienicke vorbei.Nimm dir Zeit das Schloss zu besichtigen, denn das Innere ist der besonderen Architektur in jeder Hinsicht ebenbürtig.Anschließend verläuft der Weg über die Glienicker Brücke hinüber nach Potsdam. Du folgst der Straße durch die Berliner Vorstadt und steigst am Potsdamer Hbf wieder in die S-Bahn, um die Heimreise anzutreten.

  • Mittelschwer
    02:23
    6,62 km
    2,8 km/h
    30 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Deine Tour beginnt direkt an der Stadtautobahn, am S-Bahnhof Messe Nord / ICC. Schnell lässt du das hektische Treiben des Berliner Westens hinter dir und betrittst den friedlichen Lietzenseepark. Am Uferweg kannst du bereits abschalten und genießt den Ausblick auf die imposanten Stadthäuser am anderen Seeufer.Du kreuzt nur kurz den Kaiserdamm und befindest dich dann auf der represäntativen Schlossstraße mit den klassizistischen Stülerbauten, einer ehemaligen Offizierskaserne. Während du den Grünstreifen entlang spazierst, hast du bereits das Schloss Charlottenburg im Blick.Der Weg führt dich in einer großen Runde durch den beeindruckenden Schlosspark und vorbei an seinen kleinen Gebäuden. Nachdem du von der winterlichen Landschaft verzaubert wurdest, kannst du dich noch im Café in der kleinen Orangerie aufwärmen, bevor es weiter geht zum Bahnhof Westend. Von dort aus geht es mit der S-Bahn wieder zurück nach Hause.

  • Mittelschwer
    03:09
    8,71 km
    2,8 km/h
    50 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Bei dieser Tour lässt du schon bei der Anfahrt mit der S46 Berlin weit hinter dir. Zunächst werden die Häuser kleiner, dann geht es an Waldstücken entlang hinaus nach Brandenburg. Von der Endhaltestelle in Königs Wusterhausen startest du zum kleinen Schloss.Das Schloss Königs Wusterhausen und die angeschlossenen Nebengebäude ergeben ein tolles Schlossensemble, das vor allem durch seine Schlichtheit beeindruckt. Nachdem du den Park und die Schlossanlage besichtigt hast, lohnt sich auch ein Besuch im Museum und im Schlosscafé.Anschließend machst du dich auf den Weg hinaus aus Königs Wusterhausen. Der Weg führt dich vorbei an Feldern und durch kleine Dörfer. Nachdem du in Miersdorf das Naturschutzgebiet Höllengrund durchquert hast, geht es vom S-Bahnhof Zeuthen zurück nach Hause.

  • Mittelschwer
    04:57
    13,7 km
    2,8 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Auf dieser Wanderung erwartet dich ein herausragendes Highlight. Deine Tour startet am S-Bahnhof Mühlenbeck-Mönchsmühle und führt dich über weite Felder hinein in einen ausgedehnten Kiefern- und Buchenwald. Obwohl die Autobahn nicht weit entfernt ist, dämpfen die großen Bäume bereits die Geräusche.Deine Wanderung führt dich über einsame Waldwege zum Mühlenteich. Das kleine Gewässer wird vom Tegeler Fließ gespeist und erwartet dich mit einer besonderen Aussicht. Am südwestlichen Ufer steht das Schloss Dammsmühle und überragt mit seinem Zwiebelturm alle Bäume. Das Herrenhaus steht hier mitten im Wald und ist heute leider verlassen. Trotz der zugenagelten Fenster und Türen strahlt es immer noch seinen Charme aus. Wie ein Märchenschloss spiegelt sich das helle Gebäude im Wasser des Teichs.Nachdem du das Schloss umrundet hast, folgst du dem Wanderweg am Ufer des viel größeren Mühlenbecker Sees entlang. Der See ist von allen Seiten von Bäumen umstanden und verwöhnt dich mit einem tollen Panorama. Am Ende des Sees folgst du dem Lauf des Tegeler Fließ und gelangst in Mühlenbeck langsam zurück in die Zivilisation. Hier kannst du dich auch in einem der Restaurants oder Cafés für deine Winterwanderung belohnen, bevor es wieder zum S-Bahnhof Mühlenbeck-Mönchsmühle zurückgeht.

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