Auf der Trans Nationalpark-Route durch die Kalkalpen

Mountainbike-Collection von
komoot

Bizarre Felswelten, atemberaubende Ausblicke, reißende Bergströme, krasse Steilwände und urige Almhütten. Der Kalkalpen Nationalpark ist einmalig schön. Und mittendrin zwischen Ennstal und Steiermark befindet sich ein Netz gut ausgebauter Natur- und Forststraßen. 450 Kilometer Genuss verteilt auf 11.500 Höhenmeter. Willkommen in den Kalkalpen.

Acht Touren stellen wir dir vor, die zusammen so eine Art „All you can ride“-Buffet für Kalkalpen-Biker ergeben. Du hast die freie Auswahl. Du kannst Biken bis zum Umfallen in einer 450 Kilometer langen Runde, die du zum Beispiel auf acht Tage verteilst, entsprechend unserer Touren-Vorschläge. Du kannst es aber auch ruhiger angehen lassen, die Runde etwas kürzer halten und eine Fünf-Tagestour draus machen. Oder du fährst die Etappen einzeln und nutzt die Zeit, die übrig bleibt, um die Gegend ohne Bike zu genießen und zu erkunden.

Du hast die Wahl, ob du im komfortablen Sternehotel nächtigst, oder ob du eine urige Almhütte dem Luxus vorziehst. Du kannst dir aussuchen, ob du den Nationalpark auf eigene Faust erkundest oder lieber eine organisierte Tour inklusive Guide und Gepäcktransport fährst. Du hast sogar die Wahl, wo du startest. Fast alle Etappenorte sind bestens erreichbar und das sogar direkt mit der Bahn. Haben wir zu viel versprochen? Deine schwierigste Aufgabe besteht eigentlich darin, dein persönliches Kalkalpen-Menü zusammen zu stellen. Viel Freude dabei!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:36
    55,7 km
    9,9 km/h
    1 570 m
    1 400 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Technische Grundkenntnisse genügen.

    Molln bietet sich an als Ausgangspunkt für die Trans Nationalpark Tour, befindet sich hier doch das große Nationalpark-Zentrum. Ansonsten geht es hier aber durchaus beschaulich zu und so radelst du erstmal ein kleines Stück über asphaltierte Wege und Straßen, bevor es mit dem ersten Anstieg hinauf auf den Hohen Trailing auf über 950 Meter Höhe direkt ordentlich zur Sache geht. Aber du weisst ja: Wo es hoch geht, geht´s auch wieder runter. Und hier wirst du fürstlich entlohnt.

    Die Abfahrt führt dich entlang des Krummen Steyrling in den Bodinggraben, eines der schönsten Täler der Kalkalpen, in dem mit dem Jagahäusl auch noch eine potentielle Pausenstation auf dich wartet. Frisch gestärkt machst du dich nun auf den Weg zum zweiten Anstieg dieser Tour, die mit rund 1155 Metern im wahrsten Sinne des Wortes den Höhepunkt des heutigen Tages markiert.

    Ziel der Etappe ist Windischgarsten, wo du zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten hast oder per Bahn die Rück-/Weiterreise antreten kannst.

    Wenn du noch Power hast, empfehlen wir dir einen Besuch des Nationalpark-Panoramaturm Wurbauerkogel, von dem aus du bei guter Sicht einen tollen Ausblick auf 21 Zweitausender in der Umgebung hast.

  • Schwer
    07:48
    77,7 km
    10,0 km/h
    2 430 m
    2 530 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die Steiermark wird auch als grünes Herz Österreichs bezeichnet. Nicht ohne Grund, wie du heute erfahren wirst. Hier ist es jedoch nicht nur grün, sondern manchmal auch ganz schön steil. Heute stehen zwei hohe Gipfel auf deinem Programm und mehrere kleinere, mach dich also drauf gefasst, dass du ein bisschen ins Schwitzen kommst. Wir versprechen dir aber, dass es sich lohnt.

    Die Wege sind stets gut befahrbar und die kulinarische Verpflegung unterwegs ist 1 a. Heute wollen wir dir gleich zwei idyllische Hütten ans Herz legen, die sich hervorragend für einen Mittagsstopp inmitten der faszinierenden Bergwelt anbieten. Ob Karlhütte oder Gowilalm – du wird begeistert sein. Für beide Hütten ist allerdings ein kleiner Umweg vonnöten. Am besten schaust du dir vorher an, wo du gern pausieren möchtest, dann kannst du dir den Umweg zur anderen Hütte sparen. Natürlich darfst du gerne auch bei beiden einkehren.

    Das heutige Etappenziel ist die kleine Marktgemeinde Sankt Gallen. Die Route führt dich direkt auf den Marktplatz, wo sich der bikerfreundliche Gasthof Hensle als Unterkunft anbietet.

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  • Schwer
    05:24
    57,0 km
    10,6 km/h
    1 790 m
    1 790 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Wenn sich das wilde Wasser der Enns seinen steilen Weg durch die Kalkberge des Nationalparks sucht, dann ist das ein ganz schönes Gesäuse. Tatsächlich hat der Nationalpark, den du auf der heutigen Tour durchkreuzt, daher seinen Namen. Auf kurzer Strecke überwindet die Enns samt ihrem Nebenfluss Salza eine ganze Menge Höhenmeter und wird so zu einem tosenden Strom. Und somit zu einer Spielwiese für Rafting-Fans. Falls dir also diese stramme Mountainbike-Tour nicht ausgereicht hat – eine rasante Wildwasser-Abfahrt könnte den Rest des Tages actionreich ausklingen lassen. Die steilen Bergwände bieten übrigens noch eine weitere sportliche Herausforderung. Das Ennstal ist bekannt für seine Kletterwände. Wenn du also nach sportlicher Abwechslung suchst, bist du hier genau richtig.

    Die heutige Fahrt hält drei kernige Anstiege für dich bereit. Du durchfährst idyllische Täler entlang wilder Bergflüsse und kletterst wieder einmal auf über 1000 Meter Höhe. Alpen-Panorama inklusive. Und noch ein Highlight wartet gegen Ende der Tour auf dich. Die Lackneralmhütte auf 1020 Metern Höhe ist ein Juwel für Freunde rustikaler Berg-Unterkünfte. Hier kannst du die Bergwelt in herrlicher Abgeschiedenheit und Ruhe vollends genießen und somit ist diese Hütte eine echte Alternative zum regulären Etappenziel Palfau. Allerdings ist ein wenig Planung nötig, wenn du in diesen Naturfreundehaus verweilen möchtest. Die Hütte öffnet erst im Mai und das auch nur am Wochenende, außerdem sind die Kapazitäten begrenzt. Zum regulären Etappenziel Palfau wartet noch einmal eine rasante Abfahrt auf dich.

  • Schwer
    07:29
    68,9 km
    9,2 km/h
    2 520 m
    2 250 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Der Weg ist das Ziel. Was so abgedroschen klingt, umschreibt am besten den Charakter dieser Tour, die dich vom Start in Palfau zum Etappenziel nach Johnsbach führt. Echte Highlights im Sinne von historischen Gebäuden oder bekannten Sehenswürdigkeiten gibt es nicht. Und genau das ist das Highlight. Du bist einfach inmitten der Natur und ob es nun die Wahnsinns-Aussicht auf die umliegenden Berge ist oder ein tosender Gebirgsbach in einer atemberaubenden Schlucht: Du wirst dich dabei ertappen, wie du dauernd anhalten möchtest, um den Moment in Ruhe zu genießen.

    Prägend für die heutige Tour sind die steilen Bergwände des Gesäuse und das Wildwasser von Enns und später vom deutlich kleineren Johnsbach, der dich zum Ziel des heutigen Tages führt. Dort kannst du mit einer Ehrenrunde hinauf in Richtung Gscheideggkogel auf rund 1300 Meter Höhe noch einen drauf setzen, oder dich direkt der Johnsbachtaler Gastfreundschaft erfreuen. Das Ende der Route führt dich direkt zum Gasthof Kölblwirt, der auf Biker eingestellt ist und sogar einen eigenen Bike-Verleih betreibt.

  • Mittelschwer
    03:12
    42,8 km
    13,4 km/h
    660 m
    940 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Du kannst dich in den Kalkalpen tagelang in unberührter Natur aufhalten, dich total verausgaben und einen Tausender nach dem anderen hinaufstrampeln. Du brauchst aber auch mal eine Pause. Diese Tour ist dafür wunderbar geeignet. Nennen wir es „aktive Regeneration“. Denn natürlich sitzt du auch auf dem Rad. Mit nur 42 Kilometern Länge und gerade mal 660 Höhenmetern lässt diese Tagesration Mountainbiking aber genug Luft für interessante Zwischenstopps.

    Der erst Zwischenstopp bietet sich im Bergsteigerdorf Johnsbach an und ist eher besinnlich. Auf dem wohl bekanntesten Friedhof der Gegend kannst du in friedlicher und ruhiger Umgebung der Schicksale gedenken, die den Gefahren der Bergwelt zum Opfer gefallen sind.

    Echte Hochkultur erlebst du dann in Admont. Hier befindet sich die weltweit größte Kloster-Bibliothek. Einen Besuch solltest du dir keinesfalls entgehen lassen. Weiter geht es entlang der Enns, deren wunderschönen Flusslauf du noch einmal genießen kannst, bevor du dich über den Buchauer Sattel aufmachst in Richtung Etappenziel Sankt Gallen.

  • Schwer
    05:27
    59,3 km
    10,9 km/h
    1 290 m
    1 360 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Technische Grundkenntnisse genügen.

    Diese Tour ist zweifelsohne eine der schönsten Etappen auf der ganzen Trans-Nationalpark-Runde. Einen wesentlichen Teil dazu trägt die Reichramiger Waldbahn bei, die allein für sich schon ein absolutes Highlight ist. Hier kannst du auf historischem Trassenverlauf einen der schönsten Radwege weit und breit genießen, der dank seiner 17 in den Berg gesprengten Tunnel noch phantastischer wirkt, als er ohnehin schon ist. Ganz nebenbei fährst du hier ein Stück Forst-Geschichte ab. Denn die Bahn, die früher hier fuhr, war typisch für die Forstarbeit dieser Region.

    Auch der Wasserfall Schleierfall ist schon allein für sich einen Stopp wert, doch auch hier wird der Forstarbeit vergangener Tage neues Leben eingehaucht. Hier kannst du die gefährliche Arbeit der Holzflößer nachempfinden. Oder einfach nur ein tolles Foto vom Wasserfall machen und danach zur Erfrischung in den schwarzen Bach hüpfen.

    Gleich zwei Almhütten sorgen unterwegs für landestypische Verpflegung. Auf der Anlaufalm kannst du ihm Sommer sogar übernachten. Das wäre jedenfalls unser Tipp für ein besonders unvergessliches Kalkalpen-Abenteuer.

  • Schwer
    07:27
    79,9 km
    10,7 km/h
    2 240 m
    2 330 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Steyr war einst das Zentrum der österreichischen Eisenproduktion und das Thema Eisen bestimmt auch die heutige Tour, die an einigen Relikten der alten Zeiten vorbeiführt. So fährst du entlang der Enns eine ganze Weile lang parallel zur sogenannten Eisenstraße, die einstige „Eisenwerksstraße“ zwischen Steyr und der Stadt Eisenerz. Du passierst ehemalige Hammerwerke und hast vom Damberg aus einen wunderbaren Ausblick auf Steyr selbst.

    Auf dem Damberg geht es ohnehin abwechslungsreich zu: Neben besagter Aussicht kannst du eine besinnliche Pause an der Lorenzikapelle einlegen und im Anschluss wieder spaßige (aber machbare) Singletrails genießen.

    Mit über 80 Kilometern Länge hat es diese Tour ganz schön in sich. Du könntest sie aber relativ einfach abkürzen, indem du die Damberg-Runde weglässt. Bei Kilometer 42,1 kannst du links abbiegen und somit rund 25 Kilometer sowie eine ganze Menge Höhenmeter sparen.

  • Schwer
    06:01
    57,3 km
    9,5 km/h
    1 780 m
    1 690 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Wer sein Rad liebt... na du weisst schon. Auf dieser Tour könnte es dir durchaus passieren, dass du dein Mountainbike schiebst. Und dann ist es keine Schande. Denn heute fährst du über eine der steilsten Forststraßen von ganz Österreich, die mit 26 Prozent Steigung ganz klar den heftigsten Anstieg der gesamten Trans Nationalpark Tour bereit hält.

    Doch es lohnt sich: Wir haben kurz hinter diesem Anstieg zwei wunderbar idyllisch gelegene Berghütten ausfindig gemacht, die du wahlweise einzeln oder auch nacheinander anfahren kannst. Zwar musst du dafür noch ein paar Extra-Höhenmeter machen aber sieh es einfach als „Cooldown“.

    Die fürstliche Belohnung für die bestandene Bergprüfung folgt umgehend. Und zwar mittels lokaler Leckereien und dank der astreinen Aussicht, die du von da oben hast. Wenn du eine extra Portion Alpen-Abenteuer suchst, kannst du dir in einer der Hütten eine urige Unterkunft mieten. Dann solltest du allerdings rechtzeitig vorher anrufen und dich anmelden.

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