Urwaldsteig Edersee – uralte Bäume und glitzerndes Wasser

Wander-Collection von
komoot

Auf schmalen Pfaden wanderst du unter dem Blätterdach uralter Buchen und knorriger Eichen. Der gesamte Boden ist von dichtem Laub bedeckt und die Geräusche deiner Schritte werden von den Blättern gedämpft. Während du über einen umgestürzten Baumriesen kletterst, der quer über dem Weg liegt, kannst du zwischen den mächtigen Stämmen blaues Wasser hervor blitzen sehen. Nach wenigen Schritten geben dir die Bäume den Blick frei und unterhalb des steilen Hangwegs liegt der Edersee und glitzert in der Sonne.

Der Urwaldsteig Edersee, mit weißem "UE" auf blauem Grund gekennzeichnet, schlängelt sich in sechs Tagesetappen und auf einer Strecke von rund 60 Kilometern auf urigen Waldpfaden und aussichtsreichen Hangwegen einmal um den Ederstausee. Das Panorama mit den baumbestandenen Bergen und dem tiefblauen Wasser verfügt zu jeder Jahreszeit über einen eigenen Charme. Im Frühjahr erwacht die Landschaft zu neuem Leben und der See füllt sich mit Schmelzwasser, im Sommer stehen die Hänge in saftigstem Grün, im Herbst verfärben sich die ausgedehnten Buchenwälder in den schönsten Farben und im Winter füllt sich das schneebedeckte Tal regelmäßig mit dichten Nebelbänken.

Der Edersee ist mit seinem Nationalparkbahnhof in Herzhausen sowie mit dem Bahnhof in Bad Wildungen bequem aus allen Himmelsrichtungen zu erreichen. Start- und Zielorte der einzelnen Etappen sind zwischen April und Oktober mit Bussen und zum Teil sogar mit Schiffen verbunden. Somit kannst du dir auch einzelne Etappen als Tagestouren auswählen. Wenn du aber erst in diese einzigartige Waldlandschaft eingetaucht bist, wirst du deine Wanderung nicht vor dem Ziel der sechsten Etappe beenden wollen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:06
    7,43 km
    3,5 km/h
    100 m
    270 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine erste Etappe auf dem Urwaldsteig verwöhnt dich mit spektakulären Ausblicken. Du startest in dem kleinen Örtchen Waldeck rund 150 Meter oberhalb des Stausees. Der Weg verläuft von hier weiter am Hang entlang und führt dich zu zahlreichen tollen Aussichtspunkten. Der Ausblick auf den Edersee, der sich hier durch das langgezogene Tal schlängelt, ist an jeder Stelle erneut beeindruckend.

    Nachdem du die Staumauer auf deinem Wanderweg passiert hast, folgst du dem Urwaldsteig hinunter zum Flussufer. Dein Etappenziel Hemfurth liegt auf der anderen Flussseite und erwartet dich mit zahlreichen kleinen Unterkünften.

    Die Länge der ersten Etappe erlaubt dir die Wanderung noch am Anreisetag zu beginnen. Den Startpunkt der Tour erreichst du mit dem Bus aus Bad Wildungen oder Herzhausen. Beide Städte verfügen über Bahnhöfe und sind somit bequem aus allen Richtungen zu erreichen. Mehr Infos zur Anreise erhältst du unter kurhessenbahn.de/kurhessenbahn/view/angebot/anreise.shtml

  • Mittelschwer
    03:32
    11,7 km
    3,3 km/h
    430 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe führt dich direkt hinein in den Urwald des Nationalparks. Von deinem Startpunkt in Hemfurth geht es in steilen Serpentinen hinauf zum Kleinen und Großen Hegelkopf. Dort erwarten dich naturbelassene Waldwege zwischen gewaltigen Buchen und Fichten.

    Beachte, dass du hier die Urwaldregion betrittst. Der urwüchsige Wald wird nicht bewirtschaftet und nicht durch Förster gepflegt. Hier folgt alles dem Lauf der Natur. Kranke oder tote Bäume werden nicht gefällt und liegen zum Teil umgestürzt zwischen den Stämmen. Diese Landschaft bietet zahlreichen Pflanzen und Tieren einen einmaligen Lebensraum.

    Der Urwaldsteig verläuft daraufhin oberhalb des Oberbecken II, dem Speicherbecken des Pumpspeicherkraftwerks und über weitere Pfade unterhalb des Daudenbergs zum Etappenziel Bringhausen. Wenn du kurz vor deinem Ziel aus dem Wald trittst, hast du einen tollen Blick über den kleinen Ort und den dahinter liegenden Stausee.

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  • Mittelschwer
    03:57
    13,8 km
    3,5 km/h
    290 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf deiner dritten Etappe geht es wieder hinein in den Urwald des Nationalparks. Nach deinem Start in Bringhausen verläuft der Urwaldsteig für ein kurzes Stück am Seeufer entlang. Du passierst die Bachmündungen der Banfe und des Bärenbachs, bevor es auf Waldwegen den Hang hinauf geht.

    Im Schatten der aufragenden Buchen wanderst du weit oberhalb des Sees und umrundest Berge und tief eingeschnittene Schluchten, bevor du den Aussichtspunkt auf dem Hagenstein erreichst.

    Vom Hagenstein aus geht es am Flusslauf der Eder entlang zum Etappenziel in Kirchlotheim.

    In Kirchlotheim finden sich verschiedene Ferienwohnungen, die sich als Unterkunft anbieten. Nur wenige Gehminuten entfernt findest du außerdem den Camping- und Ferienpark Teichmann. Dort kannst du in kleinen Blockhütten oder gemütlichen Zimmern übernachten.

  • Mittelschwer
    03:10
    11,4 km
    3,6 km/h
    190 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der vierten Etappe überquerst du bei Herzhausen die Eder. Hier befindet sich auch die Stauwurzel, denn ab der Ederbrücke wird aus dem Fluss der Stausee.

    Nachdem du Herzhausen hinter dir gelassen hast, verläuft der Urwaldsteig bequem entlang des Seeufers. Ohne größere Höhen zu überwinden, kannst du in Ruhe die Aussicht auf das Wasser und die Bergketten genießen.

    Du folgst auf deiner Wanderung dem gewundenen Talverlauf und passierst unterhalb des Hohenstein einen kurzen Abschnitt, der sich durch große Steinblöcke und knorrige Bäume auszeichnet.

    Dein heutiges Etappenziel ist das Dorf Asel. Es gehört zu den Dörfern, die vor dem Aufstauen der Eder im Tal lagen. Im Gegensatz zu manchen der anderen Dörfer, wurde Asel abgetragen und an einem erhöhten Punkt wieder aufgebaut. Im Stausee ist nur die Aseler Brücke verblieben, die nur wenige Jahre vor dem Bau des Stausees fertig gestellt wurde. Bei Niedrigwasser kommt sie wieder zum Vorschein.

  • Schwer
    03:09
    10,6 km
    3,4 km/h
    270 m
    260 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach deinem Start in Asel erklimmst du auf der fünften Urwaldsteigetappe den Katzenberg. Hier hast du noch einmal einen schönen Blick auf die versunkene Brücke, wenn das Wasser des Sees niedrig genug ist.

    Der Wanderweg verläuft jetzt am Hang entlang weiter zum Lindenberg, dessen Grat weit in den Stausee hineinragt. Oben auf dem Gratweg haben die Wanderer der letzten Jahre aus den losen Steinen der Kellerwald-Grauwacke unzählige Steinmänner errichtet.

    Vom Lindenberg geht es hinunter zum Seeufer, wo dich an der engen Talschleife eine tolle Aussicht auf den gegenüberliegenden Nationalpark erwartet.

    Über einen weiteren Hangweg, der durch das Naturschutzgebiet Kahle Hardt führt, erreichst du dein Etappenziel Scheid. Im Naturschutzgebiet stehen uralte Eichen, die sich in bizarren Formen am felsigen Untergrund festhalten.

  • Mittelschwer
    04:18
    14,7 km
    3,4 km/h
    440 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der letzte Tag auf dem Urwaldsteig verwöhnt dich noch einmal mit tollen Aussichten und verwunschenen Wäldern.

    Von Scheid startend, wanderst du hinein in die Nieder-Werber Bucht. Der Hangweg schlängelt sich dabei um zahlreiche schmale Täler, die hier von Bächläufen gebildet wurden.

    In Nieder-Werber überquerst du die Werbe, einen Zufluss der Eder undd steigst auf dem Urwaldsteig hinauf zur Mühlecke. Auf urigen Waldpfaden verläuft der Weg weit oberhalb des Sees und immer wieder eröffnen sich dir tolle Ausblicke.

    Nachdem du das schmale und fruchtbare Bärental durchquert hast, geht es hinauf zum Etappenziel. Das Schloss Waldeck erwartet dich am Ende deiner Wanderung mit einem Museum und einer grandiosen Aussicht von seiner Burgmauer.

    Oben auf der Mauerkrone kannst du noch einmal den Blick über den Edersee und seine baumbestandenen Ufer schweifen lassen. In sechs Tagen hast du auf malerischen Waldwegen den See umrundet und konntest dabei eine Natur kennenlernen, die heute in Deutschland selten geworden ist.

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