Karwendel und Wetterstein – 10 Tage durchs Reich der Kletterpioniere

Wander-Collection von
komoot
10-19 days
141 km
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Langsam lässt du den Ausflugstrubel hinter dir und läufst am Bach entlang hinauf zum Enger Grund. Auf den grünen Hängen kannst du Gämsen weiden sehen, die immer wieder interessiert zu dir herüber sehen. Die Nordwand der Grubenkarspitze, die sich in einem Halbbogen um den Enger Grund legt, wächst immer steiler über dir empor. Du legst deinen Kopf ehrfürchtig in den Nacken, die über 1.000 Meter hohe Steilwand ist schlicht atemberaubend. Plötzlich hörst du in der Stille der Berge Rufe aus der Felswand über dir. Du suchst die Wand ab, wo du zwei winzige Gestalten weit oben entdeckst. Obwohl du hier auf sicherem Boden stehst, merkst du, wie dein Herz schneller schlägt und deine Hände feucht von Schweiß werden. Du vergisst völlig die Zeit und kannst den Blick nicht von den Kletterern lassen, bis beide sicher den Gipfel der Grubenkarspitze mit einem Jubeln erreichen.

Die Felswände von Karwendel und Wettersteingebirge sind bereits seit dem Anfang des alpinen Klettern zu Beginn des 20. Jahrhunderts die beliebtesten Orte der kühnsten Kletterer. Hier sind die besten ihrer Generation geklettert und haben immer wieder neue und kompliziertere Routen in den Wänden entdeckt und durchstiegen.

Diese mehrtägige Wanderung führt dich in zehn Etappen durch die schönsten Täler und entlang der berühmtesten Kletterwände von Karwendel und Wettersteinmassiv. Mit dabei sind die Aufstiege zu den schönsten Gipfeln, die du auch ohne Kletterausrüstung sicher erreichen kannst. Dabei überwindest du auf einer Strecke von 129 Kilometern rund 9.000 Höhenmeter im Anstieg. Die Route ist so gestaltet, dass du problemlos Gipfelaufstiege auslassen oder hinzunehmen kannst. Außerdem endet die sechste Etappe in Scharnitz, das sich dank seines Bahnhofs ideal eignet, um die Tour in zwei mehrtägige Abschnitte zu teilen. Somit brauchst du dich nur noch entscheiden, ob du vier, sechs oder zehn Tage unterwegs sein möchtest, bevor du dich mit deinen Bergstiefeln und deinem Rucksack auf den Weg ins Reich der Kletterpioniere machst.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    04:43
    11,7 km
    2,5 km/h
    1 410 m
    0 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner ersten Etappe startest du deine Wanderung am Bahnhof Schwaz im Inntal. Nachdem du den kleinen Ort Fiecht hinter dir gelassen hast, führt dich die Tour hinein ins Stallental, ein schmales Seitental des Inntalls. Der Stallenbach hat hier im Laufe der Zeit ein zehn Kilometer langes Tal mit hoch aufragenden Felswänden gebildet.Zunächst folgst du dem breiten und bequemen Schotterweg durch den dichten Stallenwald, bis du nach rund fünf Kilometern den Stallenboden betrittst. Das Hochtal ist mit lichten Latschenhainen bestanden und präsentiert dir spektakuläre Aussichten auf die Gipfel der südlichen Karwendelkette. Vor dir erheben sich die Rotwandlspitze, die Lamsenspitze, das Schafjöchl und vor allem der gewaltige Hochnissl. Die Nordwand des Hochnissl, den du auf der heutigen Wanderung passierst, ist auch zugleich die erste berühmte Kletterwand dieser mehrtägigen Wanderung. Die 800 Meter hohe und extrem steile Felswand wird aufgrund ihrer Schwierigkeit jedoch nur äußerst selten begangen.Der Wanderpfad führt dich im Schatten der Felsriesen weiter hinauf zum Etappenziel, der gemütlichen Lamsenjochütte.

  • Schwer
    05:19
    13,6 km
    2,6 km/h
    440 m
    1 150 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine zweite Etappe führt dich über das östliche und westliche Lamsenjoch zum Engtal. Bevor du hinabsteigst, kannst du noch vom Gipfel der Hahnenkamplspitze die spektakuläre Aussicht auf Engtal und Ahornboden bewundern.Über Serpentinen geht es hinab zur Binsalm, wo du eine bequeme Rast einlegen kannst um dich auf der Terrasse mit den Gipfeln des Karwendels vertraut zu machen.Anschließend wanderst du auf dem bequemen und hervorragend ausgeschilderten Panoramaweg hinab zum Ahornboden und zum Bergdorf Engalm. Dein Weg führt dich aber noch weiter zu einer der größten Kletterwände des nördlichen Kalkalpen. Wenn du den Engen Grund bis zum Fuß der Grubenkarspitze folgst, ragt über dir die Nordwand des Berges über 1.000 Meter senkrecht empor. Eine Klettertour durch die teils brüchige Felswand dauert rund elf Stunden und verlangt herausragende Fähigkeiten. Durch die gewölbte Form der Wand bleiben einzelne Stellen auf dem Weg nach oben selbst im Sommer feucht und klamm und stellen die Kletterer vor eine besondere Herausforderung.Nachdem du die Felswand, die Kletterer und hoffentlich auch die Gämsen bewundern konntest, führt dich der Weg durch den Engen Grund zurück zum Etappenziel. In manchen Bauernhäusern der Engalm oder im Alpengasthof Eng kannst du die Nacht verbringen, um dich für den nächsten Tag auszuruhen.

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  • Schwer
    05:43
    14,8 km
    2,6 km/h
    1 110 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der dritte Tag erwartet dich mit wildromantischer Berglandschaft.Vom Almdorf Eng führt dich der Wanderweg hinauf zum Hohljoch. Auf deinem Weg nach oben läufst du parallel zu den Wänden der Grubenkarspitze und der Spritzkarspitze, die schroff und abweisend über dem Engen Grund in den Himmel ragen.Kurz nachdem du die Waldgrenze hinter dir gelassen hast, erreichst du unterhalb des Pfeilers der Dreizinkenspitze das Hohljoch. Hier folgst du dem ausgeschilderten Pfad zur Falkenhütte.Der Wanderweg führt dich nun entlang der legendären Laliderer Wände. Die Kette aus senkrechten Felswänden ist stellenweise über 900 Meter hoch und gilt als eine der größten Wände der Ostalpen. Matthias Auckenthalter durchstieg 1932 im jungen Alter von 26 Jahren als erster die Nordwand der Lalidererspitze. Der Kletterpionier, der so maßgeblich für die Beliebtheit des Karwendels verantwortlich war, starb jedoch bereits 1936 wenige Kilometer entfernt bei einem Absturz an der Schüsselkarspitze.Deine Wanderung führt dich im Anschluss an der Falkenhütte vorbei hinab zum Kleinen Ahornboden. Wie auch beim Großen Ahornboden an der Engalm findest du hier eine einzigartige Landschaft. Die zahlreichen Bergahornbäume sind hunderte von Jahren alt. Da die Bäume mittlerweile ihre natürliche Altersgrenze erreicht haben, werden zum Erhalt der Landschaft einzelne Bäume neu gepflanzt. Vom Ahornboden geht es für dich im Anschluss über den Hochalmsattel hinauf zum Karwendelhaus, dem heutigen Etappenziel.Da die Falkenhütte bis 2019 renoviert wird, finden sich auf deiner heutigen Wanderung keine Einkehrmöglichkeiten. Am besten versorgst du dich an der Enalm oder im Alpengasthof Eng mit Proviant, bevor du aufbrichst.

  • Schwer
    08:10
    15,3 km
    1,9 km/h
    1 430 m
    1 470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner vierten Etappe erwartet dich eine einmalige Gipfelbesteigung. Vom Karwendelhaus geht es durch das steile und fordernde Schlauchkar hinauf zum aussichtsreichen Schlauchkarsattel. Das Schlauchkar ist zu Beginn noch gut zu begehen, ab einer gewissen Höhe wird das Geröll feiner und im Frühsommer finden sich teilweise noch kleinere Schneefelder. Achte hier gut auf deine Schritte, dann bist du auf der sicheren Seite.Nachdem du eine kurze Rast am Sattel eingelegt hast, um die Aussicht bis zu den Hohen Tauern zu bewundern, geht es mit leichter Kraxelei hinauf auf den höchsten Gipfel des Karwendels. Oben auf der Birkkarspitze erwartet dich ein unglaubliches Panorama. Über dir erblickst du nur noch den Himmel, während sich um dich herum die schroffen Gipfel des Karwendels aneinander reihen.Wenn du dich von diesem unglaublichen Ausblick losgerissen hast, geht es über den Schlauchkarsattel hinab in Richtung Hinterautal. Der Abstieg in Richtung Süden erfordert Trittsicherheit und ist im oberen Abschnitt mit Drahtseilen versichert.Nach einer ausgiebigen Rast an der Kastenalm, die normalerweise von Mai bis September geöffnet hat, folgt der leichte Aufstieg zum Hallerangerhaus.

  • Schwer
    06:46
    12,5 km
    1,9 km/h
    1 330 m
    1 180 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Dein fünfter Tag beginnt am Fuße einiger der beliebtesten Kletterwände des Karwendels. Im Südosten ragt die wuchtige Speckkarspitze empor. Hier begeistern sich die Kletterer zum einen für die senkrechten und glatten Kalkwände der Schnittlwand und zum anderen für eine raue Wasserrinne, die in der sogenannten Hundertwasser-Route durchklettert wird. Südwestlich, direkt auf der anderen Seite des Lafatscher Jochs, erheben sich der große und der kleine Lafatscher. Wie ein herausgeschnittenes Kuchenstück bildet die Lafatscher-Nordverschneidung hier gleich zwei raue Kletterwände.Deine Wanderung führt dich zwischen diesen beiden Kletterparadiesen hindurch hinauf zum Lafatscher Joch und auf den Gipfel der Speckkarspitze. Nach dem anstrengenden, aber großartigen Aufstieg hast du ein erstes Gefühl, welcher Herausforderung sich die Kletterer beim Weg durch die senkrechten Wände stellen.Vom Gipfel geht es durch das Lafatscher Joch hinab ins Halltal und durch ausgedehnte Latschenfelder über die Stempelreise weiter zum Serpentinenpfad auf das Stempeljoch. Obwohl hier nur 500 Höhenmeter überwunden werden, ist der Weg über die Geröllfelder und die drahtseilversicherten Bergpfade eine fordernde Wanderung, die jedoch jederzeit mit spektakulären Aussichten belohnt wird.Nachdem du das Stempeljoch erreicht hast, geht es durch die Pfeis, ein grünes Hochtal, gemütlich hinab zum Etappenziel, der Pfeishütte.Als Alternative zum Aufstieg zur Speckkarspitze kannst du deine Wanderung auch direkt über das Lafatscher Joch zum Halltal fortsetzen. In diesem Fall sparst du rund drei Kilometer Strecke und 500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Auf der heutigen Tour findet sich keine Almhütte, daher solltest du ausreichend Proviant für deine Wanderung einplanen. Wenn du genug Energiereserven hast, kannst du am Issjöchl auf der halben Strecke einen kleinen Umweg zum Gasthof Knappenhaus einlegen und dort eine Rast machen.

  • Schwer
    05:37
    18,8 km
    3,3 km/h
    60 m
    1 020 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die sechste Etappe belohnt dich mit einer absoluten Genusswanderung. Auf bequemen Wanderwegen geht es durch das malerische Samertal hinab zum Gleirschtal. Das schmale Tal liegt eingebettet zwischen den hohen Gipfeln der Erlspitzgruppe im Westen, der Nordkette im Süden und der Gleirsch-Halltal-Kette im Norden.Der breite Wanderweg folgt dabei stets dem Lauf des Gleirschbachs, der jedoch auf Höhe der Möslalm ein breites Feuchtgebiet bildet und erst wieder nach zwei Kilometern einen zu einem Bachlauf wird. Kurz bevor der Bach in die Isar mündet, hat er eine tiefe und besonders schöne Klamm in den weichen Karwendelfels geschnitten.Nachdem du durch die Klamm gewandert bist, folgst du dem Lauf der Isar bis in den kleinen, aber verkehsreichen Grenzort Scharnitz.Wenn du deine Tour entlang der berühmtesten Kletterwände der Kalkalpen verkürzen möchtest, dann kannst du deine Wanderung in Scharnitz beenden und mit dem Zug die Heimreise antreten.

  • Schwer
    05:42
    11,8 km
    2,1 km/h
    980 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Am siebten Tag lässt du das Karwendelgebirge hinter dir und steigst in das Wettersteingebirge ein. Auf der heutigen Tour überquerst du die Arnspitzgruppe. Diese kompakte und frei stehende Bergkette trennt das Leutaschtal vom Isartal und gehört bereits zum Wettersteingebirge.Nach deinem Start in Scharnitz geht es am Fuß der Berge entlang des Gießenbachs, bis du auf den Adlerweg stößt. Auf dem Adlerweg, dem beliebtesten Fernwanderweg von Tirol, wanderst du hinauf zum Hohen Sattel.Hier angekommen führt dich die Wanderung zunächst durch lichte Latschenwälder und später über Geröllfelder zur Einsattlung zwischen Weißlehnkopf und Arnplattenspitze. Auf dem Kammweg wanderst du über die aussichtsreichen Gipfel von Weißlehnkopf, Arnkopf und Zwirchkopf hinab ins Leutaschtal zum Etappenziel Weidach.Auf dieser Etappe finden sich keine Einkehrmöglichkeiten, aber du hast in Scharnitz zahlreiche Möglichkeiten, deinen Wanderproviant vorab aufzustocken.

  • Schwer
    07:03
    14,3 km
    2,0 km/h
    1 210 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die achte Etappe führt dich hinauf zum Wettersteinmassiv. Deine Wanderung startet in Weidach, einem Ortsteil von Leutasch. Nachdem du die Leutasch überquert hast, folgst du dem Wanderweg durch das kleine Dorf Gasse und betrittst dann das steile Puittal.Die ausgedehnten Bergwiesen, die im Sommer von Schafen bewohnt werden, sind dramatisch eingerahmt von der Nordwand der Gehrenspitze und den Südwänden der Wettersteinkette.Insbesondere die Gehrenspitze und die Wand der Schüsselkarspitze sind das absolute Kletterparadies. Die Schüsselkarwand ist eine der beliebtesten Kletterwände der gesamten Nördlichen Kalkalpen und wird bereits seit Beginn des 20. Jahrhundert geklettert. Die erste erfolgreiche Durchsteigung gelang dem Kletterduo Otto Herzog und Hans Fiechtl im Jahre 1915. Seitdem haben unzählige Kletterer immer anspruchsvollere Routen in der Steilwand verewigt. Die Nordwand der Gehrenspitze mit ihren 500 Meter hohen Felsen wird hingegen nur selten geklettert. Da der Stein sehr brüchig ist, gehen nur wenige Kletterer das Risiko ein.Deine Wanderung verläuft schließlich über das Scharnitzjoch und du kannst die Gehrenspitze über den schmalen, aber einfachen Westgrat ganz ohne Kletterei erreichen. Von der Gehrenspitze, einem Vorgipfel des Wettersteinmassivs, hast du nun einen besonderen Ausblick auf die Südwand der Schüsselkarspitze.Über den Westgrat geht es zurück zum Scharnitzjoch und dann hinab zur Wettersteinhütte, dem heutigen Etappenziel.Entlang des Wanderwegs der heutigen Tour wirst du keine Einkehrmöglichkeit finden. Am besten hast du deinen Proviant im Rucksack dabei und legst eine aussichtsreiche Rast am Scharnitzjoch ein.

  • Schwer
    05:54
    13,5 km
    2,3 km/h
    710 m
    1 030 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Tour an deinem neunten Tag führt dich oberhalb der Baumgrenze und direkt unterhalb der Felswände des Wettersteingebirges durch das Gaistal. Du startest deine Tour an der Wettersteinhütte, nachdem du dein Frühstück bei sensationeller Aussicht genossen hast.Der schmale Wanderweg verläuft abwechselnd über grüne Bergwiesen und flache Geröllhalden und bietet dir bei jedem Schritt ein perfektes Alpenpanorama. Die Rotmoosalm erwartet dich auf halber Strecke für eine gemütliche Rast, bei der du dich für den Rest der Tour stärken kannst.Bevor du dich auf den Abstieg zum Etappenziel machst, erwartet dich noch der kurze Aufstieg zum Predigtstein. Der markante Felsrücken des Berges belohnt dich mit einem tollen Rundumblick. Wenn du dich satt gesehen hast, kannst du dich auf den Weg zur Tillfuß Alm machen, auf der du deine letzte Nacht der Wanderung verbringen wirst.

  • Schwer
    04:23
    14,9 km
    3,4 km/h
    250 m
    650 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner letzten Etappe erwartet dich eine verhältnismäßig leichte Wanderung mit wenigen Höhenmetern im Aufstieg.Von der Tilfuß Alm wanderst du durch das malerische Gaistal immer entlang am Ufer der Leutascher Ache, bis du den kleinen Igelsee erreichst.Ab diesem Punkt geht es auf bequemen Wegen und mit toller Aussicht hinab nach Ehrwald. Dabei passierst du die Ehrwalder Alm, die sich perfekt für eine gemütliche Rast eignet.Bevor du Ehrwald erreichst, hast du die Chance, einen Blick auf das letzte Kletterparadies dieser Wanderung zu werfen. Südlich von deinem Wanderweg ragen die Seebenwände in den Himmel. Nach heftigen Regenfällen speichert der wiesenbedeckte Gipfel das Wasser und gibt es allmählich in die Wand ab. Die kleinen Rinnsale stellen dann die Kletterer noch tagelang vor besondere Schwierigkeiten. Da die Wand jedoch dank der Seilbahn und der Nähe zu Ehrwald hervorragend zu erreichen ist, ändert dies nichts an ihrer Beliebtheit.Vom Ausblick zu den Seebenwänden folgst du dem Wanderweg nach Ehrwald. Nach deinen zehn Tagen zwischen den schönsten Bergen der Nördlichen Kalkalpen lässt du die Ausblicke auf die steilen und schroffen Felswände nochmals Revue passieren. Vielleicht hat dich ja das Fieber der Kletterpioniere gepackt und du meldest dich direkt für deinen ersten Kletterkurs an. Aber auch wenn du lieber mit beiden Füßen auf festem Boden bleibst, halten wir bald schon die nächste Hüttentour für dich bereit.

Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    141 km
  • Zeit
    59:20 Std
  • Höhenmeter
    8 940 m

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