Auf dem GR 132 La Gomera umrunden

Wander-Collection von komoot

La Gomera, die kreisrunde Insel ist das Wanderparadies der Kanaren. Mit ihren vielen Schluchten und Mircoklimata bietet die Insel immer wieder unterschiedlichste Vegetationen auf kleinem Raum. Der Fernwanderweg GR 132 umrundet die Insel im Uhrzeigersinn und führt dich an ihrer schroffen Küste entlang. In einigen Abschnitten wird es spektakulär Steil, andere führen dich durch dichten Wacholderbewuchs oder lassen dich auf dem Mars wähnen.

Zwar kommst du jeden Tag an mindestens einer Siedlung vorbei, da die Insel aber spärlich besiedelt ist, solltest du deine Übernachtungen genau planen. Ebenso die Versorgung mit Proviant und vor allem Wasser. Nicht alle Brunnen führen immer Wasser, plane daher immer eine Notreserve ein. Auch wenn auf der Nordhalbkugel noch Winter ist, kann hier die Sonne ganz schön Gas geben. Zögere nicht, die Lokals nach Wasser zu fragen, sie werden dir gerne aushelfen. Das Wildcampen ist offiziell nicht erlaubt, stellt aber in Ausnahmefällen die einzige Option dar und ist daher anscheinend geduldet. Damit das auch so bleibt, denk daran jeden Ort so zu verlassen, wie du ihn vorgefunden hast. Falls du auch noch das Innere der Insel und den Berühmten Nebelwald erkunden willst, sei dir der GR 131 ans Herz gelegt, der dich einmal über die Insel führt.

La Gomera erreichst du am besten per Fähre von Teneriffa aus, wo es zwei große internationale Flughäfen gibt. Die Fähren fahren zwischen Los Cristianos und San Sebastian de la Gomera. Es gibt zwei Unternehmen, Las Armas ist günstiger, Fred Olsen ist mit seinem spektakulären Trimaran schneller auf La Gomera.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    08:10
    25,9 km
    3,2 km/h
    1 060 m
    1 010 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die erste Etappe auf deiner Umrundung von La Gomera beginnt in San Sebastián, der Hauptstadt der Insel. Hier legen die Fähren zu den Nachbarinseln an und ab, die Stadt bildet das wirtschaftliche Zentrum der Insel. In den Gassen findest du gemütliche Bars und alle möglichen Geschäfte, falls du etwas vergessen haben solltest.

    Ist es im Zentrum größtenteils flach, geht es in den äußeren Teilen der Stadt teilweise steil hinauf, ein Vorgeschmack für die nächsten Tage.

    Aus der Stadt führt dich eine stetig ansteigende Teerstraße, die aber immer kleiner wird und bald zu einem kleinen Weglein wird. Bis unterhalb des Jaragán geht es bergauf. Jetzt hast du gleich den Naturpark Majona erreicht, durch den du auf den nächsten Kilometern wandern wirst. Der Naturpark ist für seine steilen Schluchten und Klippen bekannt. Der Wanderweg umgeht diese zum Glück.

    Am Fuße des Enereda windet sich der Weg auf einer Art Hochplateau. Hier gibt es viele schattenspendende Pinien, Palmen und Heidekraut. Auf deinem Weg hast du immer wieder tolle Aussicht auf die Nachbarinsel Teneriffa samt Teide.

    Am Playa de Caleta angekommen hast du dein Tagesziel schon fast erreicht. Du kannst dir aussuchen, ob du hier schon ins Wasser springen möchtest oder ob du dich am Strand von Hermigua mit einer Abkühlung belohnen willst.

    Schwer
    05:52
    16,7 km
    2,8 km/h
    940 m
    930 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Hermigua geht es auf der heutigen Etappe an den Strand von Vallehermoso. Dabei läufst du durch Heidelandschaft, vorbei an bewirtschafteten Terrassen und auf Wegen, die dicht von Wacholderbäumen umwachsen sind.

    Vom Strand aus folgst du der Küstenstraße. Schaust du den Berg hinauf, siehst du viele Terrassen auf denen allerlei Platanen angebaut werden. Platanen sind die Kanarische Version der Bananen.

    Im Ort Agulo, dessen Straßen von bunten Häusern gesäumt sind, kannst du eine frühe Pause einlegen, um dich für den kommenden Anstieg zum Besucherzentrum des Garajonay Nationalparks zu stärken. Hier wirst du über die einzigartig verschiedene Flora und Fauna des Nationalparks informiert.

    Nun hast du den Höhepunkt der heutigen Etappe erreicht und es geht bis nach Vallehermoso größtenteils bergab. Bei Las Rosas erreichst du einen Stausee, der das Wasser der Berge auf die umliegenden Terrassenfelder verteilt. Spätestens ab hier ist der Rand des Weges von wild-wachsenden Wacholderbäumen überwachsen.

    Am Strand von Vallehermoso erwartet dich ein großes Schwimmbecken, du kannst dich entscheiden, ob du lieber hier oder im Meer dein wohlverdientes Wandertagsabschlussbad nehmen willst.

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  • Schwer
    06:43
    18,1 km
    2,7 km/h
    1 030 m
    970 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zum Beginn deines heutigen Wandertages wartet ein steiler, aber sehr schöner Anstieg vom Strand zum Mirador Montana de Alcala auf dich. Hast du diesen erreicht und dich der wunderbaren Aussicht erfreut, verläuft der Weg gemächlicher auf einem Bergkamm bergauf. Dieser ist der geologisch älteste Teil der Insel und bietet ungewöhnliche Anblicke. Auf jeden Fall gewährt dir der Weg immer wieder wunderbare Ausblicke auf die Nordküste der Insel.

    Bewegst du dich auf dem Bergrücken meist auf relativ ebenen Terrain, so geht es kurz vor den magischen Quellen "Chorros de Epina" noch einmal steil bergauf. Hier wartet aber gleich ein schöner Platz zum Rasten. Hinunter zum Strand geht es nun nur noch den Berg hinunter.

    Schwer
    06:16
    15,0 km
    2,4 km/h
    1 010 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die heutige Etappe ist die kürzeste deines Trips, nichts desto trotz wartet wieder eine einzigartige Landschaft auf dich.

    Es stehen zwei der zentralen Sehenswürdigkeiten der Insel auf dem Programm. Die schroff abfallenden Basaltklippen des Lomo del Carretón, der das zentrale Hochplateu von der Küste abtrennt, und das berühmte Valle Gran Rey.

    Einst Zufluchtsort der Aussteiger hat es sich heute zu dem touristischen Magneten der Insel gemausert, das ändert aber nichts an seiner Schönheit. Über Jahrmillionen hat sich hier der Barranco de Arure in das Gestein gefressen und eine beeindruckende Schlucht geformt.

    Der Camino de La Merica führt dich auf einen Grat an der Flanke des Tals. Auf deiner rechten Seite fällt der Berg gen Meer ab, auf deiner linken Seite die Abbruchkante des Tals.

    Schließlich an den Riscos de La Merica angekommen, kannst du dein Tagesziel, den Strand circa 600 Höhenmeter unter dir gut sehen. Ein steiler, sich eng windender Weg führt dich hinab.

    Schwer
    06:54
    18,7 km
    2,7 km/h
    1 080 m
    880 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Gestern hast du ihn dir noch von weit oben angeschaut, heute siehst du dir den Grund des Tals genauer an. Bis zum kleinen Ort El Guro folgst du dem Flussbett des Barranco de Arure. Nach der Kirche, an der du dein Trinkwasser auffüllen kannst, geht es dann wieder steil die Talflanke hinauf.

    Am Degollada del Cerrillal hast du Kante des Tals erreicht und schaust gleich in das nächste Tal, das des Barranco de Argaga hinab. Mach kurz halt, verschnaufe und genieß die Rundumsicht, denn es wird noch einmal steil auf dem Weg zur Eremita Nuestra Senora de Guadalupe. Die Kapelle ist gleichzeitig der höchste Punkt des Tages und du hast von dort wieder einen atemberaubenden Ausblick. Ab hier geht es konstant bergab zum Playa de Iguala. Von dort sind es nur noch ein Katzensprung zum Tagesziel, der kleinen Siedlung La Dama. Hier befindet sich die größte Bananenplantage der Insel.

    Schwer
    08:00
    23,8 km
    3,0 km/h
    1 030 m
    1 170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine heutige Etappe führt dich von La Dama über Alajeró nach Playa de Santiago. Im Grunde genommen geht es einmal den Berg hoch, bis Alajero und dann wieder hinunter. Aber nicht ohne, wie typisch für La Gomera, wieder einige Schluchten zu besuchen. Große Teile des Weges hinauf bist du am Lauf des Barranco de la Negra unterwegs. Dieser gehört zur geschützten Landschaft “Orone”, hier nisten einige seltene Vögel, wie der Fischadler.

    Auf deinem Weg hinauf begegnen dir immer wieder kleinere Siedlungen. In Alajeró angekommen kannst du dich vom Aufstieg erholen und auf der Hälfte des Wandertages einkehren. Der zweite Teil der Wanderung geht nur bergab, ist aber durch lange landwirtschaftliche Bewirtschaftung ziemlich karg und bietet wenig Schatten. Dafür ist die Aussicht auf dem sich bergab windenden Weg, vor allem hinüber zum Teide, wunderbar.

    Am Playa de Santiago angekommen warten schon einige Bars darauf, dich mit einem kühlen Getränk zu versorgen.

    Schwer
    06:54
    21,1 km
    3,1 km/h
    900 m
    900 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die letzte Etappe führt dich nicht mehr so hoch in die Berge, wie die vorhergehenden. Dafür verläuft sie durch größtenteils unbewohntes Gebiet, so kannst du, bevor du wieder in den Trubel der Inselhauptstadt zurückkehrst, noch einiges an Ruhe tanken.

    Es warten vier, teils richtig einsame, Strände auf dich. Einer ist schöner als der andere. Der bemerkenswerteste ist wohl der Playa de El Cabrito, der als Naturdenkmal klassifiziert ist. Auf deinem Weg begegnest du immer wieder den Überresten von landwirtschaftlicher Nutzung und wirst dich das ein oder andere Mal fragen, wer wohl ohne große Maschinen die ganzen Steine auf den steilen Hängen der Insel bewegt hat.

    Durch die fast nicht vorhandene Bewaldung des Küstenstreifens wirst du kaum Schatten finden, dafür aber tolle Ausblicke auf den meist aus den Wolken herauslugenden Teide.

    In San Sebastian angekommen kannst du entweder sofort auf eine der nach Teneriffa ablegenden Fähren springen oder noch ein paar Tage bleiben, um das Innere der Insel zu erkunden.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    139 km
  • Zeit
    48:49 Std
  • Höhenmeter
    7 060 m