Genussradeln auf Oberschwabens schönsten Radwegen

Fahrrad-Collection von
Oberschwaben Tourismus
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Die Radwege führen über sanft hügelige Strecken zu landschaftlich schön gelegenen Städten und Dörfern, vorbei an Burgen und Schlössern, dampfenden Thermalbädern und vielen Badeseen. In der Radlerregion OberschwabenAllgäu gibt es so viel zu entdecken, dass dafür eine Radtour oft nicht ausreicht. Deshalb stellen wir dir in dieser Collection gleich zwei Radwege vor: den Donau-Bodensee-Radweg und den Oberschwaben-Allgäu-Radweg.

Der Donau-Bodensee-Radweg schlängelt sich eingebettet ins herrliche Alpenpanorama in vier Etappen durch die abwechslungsreiche Landschaft. Die Strecke beginnt in Ulm an der Donau, der Stadt mit dem höchsten Kirchturm der Welt und führt dann durch die hügelige Landschaft Oberschwabens und des Württembergischen Allgäus bis hinunter an den Bodensee. Auf einzelnen Abschnitten ist Muskelkraft gefragt aber dafür bieten sich zwischendurch zahlreiche Entspannungsmöglichkeiten entlang der Strecke an: Badeseen, Kurorte und wohltuende Thermen, laden zum Verweilen ein. Gelegenheiten für längere Pausen, ergeben sich für Radler auch beim Durchqueren zahlreicher Orte der Oberschwäbischen Barockstraße mit ihren einzigartigen Sehenswürdigkeiten.

Der Oberschwaben-Allgäu-Radweg beginnt in Ulm und verläuft im Uhrzeigersinn. Auf der knapp 360 Kilometer langen, in acht Etappen aufgeteilten und durchgehend beschilderten Radstrecke gelingt es Genussradlern alles kennenzulernen wofür Oberschwaben und das Württembergische Allgäu bekannt sind. Die Runde führt durch einige Städtchen und Dörfer, dabei warten auf Kulturliebhaber historische Bauwerke und Museen sowie Bäder und Thermen auf Erholungssuchende. Die schwäbische Gastlichkeit wird mit regionalen Spezialitäten und mit traditionell gebrautem Bier zelebriert.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:18
    48,6 km
    14,7 km/h
    180 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Bahnhof in Ulm aus fährst du vorbei am romantischen Fischer- und Gerberviertel aus der Geburtsstadt von Albert Einstein hinaus und folgst dem Europafluss stromaufwärts. Nach 15 entspannten Einrollkilometern dreht der Donau-Bodensee Radweg nach Süden und schlängelt sich sanft ansteigend durch offene Ackerflächen.

    Die erste Station am Wegesrand ist Laupheim, die einst größte jüdische Gemeinde des Königreichs Württemberg. Das im Schloss Großlaupheim untergebrachte Museum zur Geschichte von Christen und Juden befasst sich auf drei Etagen mit dem Zusammenleben der beiden verwandten Religionen.

    Danach folgt die Radwanderstrecke abseits der Hauptverkehrsstraßen dem Verlauf des schmalen Flusses Riß, der namensgebend für die vorletzte Eiszeit im Alpenraum ist – der Riß-Kaltzeit. An seiner Seite geht es über Schemmerberg und Warthausen dem ersten Etappenziel Biberach entgegen. Du steuerst durch das Ulmer Tor, dessen Anfänge auf das Jahr 1365 zurückgehen und rollst staunend ins Herz der ehemaligen Reichsstadt, die den geografischen Mittelpunkt des idyllischen Landstrichs bildet.

  • Mittelschwer
    02:11
    33,2 km
    15,2 km/h
    270 m
    210 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Anfangs fällt es noch schwer, sich von Biberach mit einem bildschönen Marktplatz-Ensemble zu trennen, an dem sich das Auge gar nicht sattsehen kann – doch die Weiterfahrt lohnt. So kannst du dich heute auf prächtige Naturpassagen freuen, die dich zielsicher nach Bad Waldsee geleiten.

    Ummendorf und Fischbach sind die ersten Stationen der Etappe. Anschließend zieht sich der erste Steilanstieg auf eine Höhe von 640 Metern. Eine grandiose Aussicht und eine berauschende Abfahrt sind der Lohn. Mit einem welligen Höhenprofil geht es durch das Gemeindegebiet von Eberhardzell und im Zickzack durch offene Sommerwiesen sowie grüne Waldlandschaften.

    Nach Haisterkirch nimmst du Geschwindigkeit auf und saust nach Bad Waldsee hinunter, dem heutigen Etappenziel. Reizvoll inmitten zweier kleiner Seen gelegen verspürt die historische Altstadt mit ihren einladenden Plätzen, dem 1426 vollendeten Rathaus und dem Heilig-Geist-Spital einen nostalgischen Charme. Der heutige Kneippkurort erhielt 1956 das Prädikat "Moorheilbad". Das Herzstück der Gesundheitsoase ist die Waldsee-Therme. Das fluorid- und schwefelhaltiges Thermalwasser ist die beste Voraussetzung für einen erholsamen Aufenthalt, um müde Radlerbeine wieder munter zu machen.

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  • Mittelschwer
    02:50
    44,6 km
    15,7 km/h
    440 m
    480 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der Fahrt durch das ländliche Oberschwaben geht es heute von Bad Waldsee nach Wangen im Allgäu. Kleine Nebenstraßen geleiten dich dabei durch ruhige Dörfer und sehenswerte Städte.

    Du verlässt das kesselartige, von hohen Waldhügeln eingerahmte Tal und reist weiter gen Süden. Nach einer guten Wegstrecke taucht die Radroute steil und kurvenreich ins wildromantische Tal der Wolfegger Ach hinab, in dem du auf das Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg triffst.

    Das 10 Hektar große Freilichtmuseum veranschaulicht mit 15 originalen Bauernhöfen den Arbeitsalltag und die Wohnbedingungen der Landbevölkerung aus drei Jahrhunderten. Für Liebhaber alter Fahrzeuge dürfte das Automuseum Wolfegg eine große Anziehungskraft haben, gibt es doch über 200 Oldtimer zu bestaunen.

    Dörfer, Blumenwiesen und große Waldinseln säumen den Weg nach Kißlegg, das sich malerisch am Ufer des Zellersees ausbreitet. Zu den beeindruckenden historischen Bauwerken der Stadt gehören das zwischen 1721 und 1727 erbaute dreigeschossige Neue Schloss, sowie die katholische Pfarrkirche St. Gallus und Ulrich. Weiteres Wahrzeichen der Stadt ist die markante Vierseitanlage des Alten Schlosses mit seinen hohen Staffelgiebeln.

    Die Reise führt im Württembergischen Allgäu an idyllischen Seen und stattlichen Bauernhöfen vorbei, bevor sich der Donau-Bodensee-Radweg der Stadt Wangen im Allgäu nähert. Die Große Kreisstadt präsentiert sich in einer faszinierenden städtebaulichen Einheit. So lautet ein viel zitierter Spruch "In Wange bleibt ma hanga", dem du am besten bei einem Spaziergang durch die historische Altstadt mit ihren Brunnen, den Stadttürmen und den schmucken Barockfassaden auf den Grund gehst.

  • Mittelschwer
    01:55
    32,2 km
    16,8 km/h
    260 m
    420 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dem letzten Teilstück ist das prächtige Alpenpanorama stets präsent. Es gibt nochmals einige Hügel zu erklimmen, bis du schließlich die finale Abfahrt hinunter zum Bodensee auskosten kannst.

    Am westlichen Ortsrand von Wangen im Allgäu nimmt dich die ansprechende Wiesenlandschaft auf. Die Fahrradroute taucht in bewaldete Täler ab und klettert anschließend auf grüne Höhen. In einem weiten Bogen durchradelst du Haslach und Neukirch, die von mehreren Naturschutzgebieten umgeben sind, in denen sich malerische Weiher in liebliche Hügelzüge einbetten.

    Wenig später radelst du leicht erhöht den sanften Schwüngen der wildromantischen Argen nach, die sich beim Weiler Summerau tief in die Landschaft gegraben hat. Im Dorf Berg neigt sich das Terrain und du kannst dich an der traumhaften Abfahrt berauschen. Zwischen den Orten reifen Äpfel und Kirschen, während sich in den günstigen Hang- und Sonnenlagen weitläufige Hopfenreihen ausbreiten. Dazwischen ziehen sich lieblich anmutende Weinstöcke in Reihen zum Ufer des Bodensees hinunter, die vom milden Seeklima und der sonnenverwöhnten Südlage profitieren.

    Nach all den unterschiedlichen Landschaften und den kulturellen Höhepunkten Oberschwabens rollst du in Kressbronn ein. In dem Urlaubsort findet vor allem das Schlössle mit seinem Museum Beachtung. Die Ausstellung präsentiert historische Schiffsmodele, die in detailverliebter Arbeit von Ivan Trtanj erstellt wurden.

    Schließlich durchschreitest du den kleinen Park und rollst hinunter ans Ufer. Im Angesicht des ergreifenden Bodenseepanoramas, über dem sich am gegenüberliegenden Ufer mächtig die Alpenkette abzeichnet, geht eine mehr als 150 Kilometer lange Radtour auf dem Donau-Bodensee-Radweg würdig zu Ende.

  • Mittelschwer
    03:41
    52,6 km
    14,3 km/h
    370 m
    280 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ulm, reizvoll am Ufer der Donau gelegen, markiert als ehemalige Reichsstadt den Anfang des spannenden Rundkurses auf dem Oberschwaben-Allgäu-Radweg.

    Vom Bahnhof der Universitätsstadt fährst du zunächst zur Donau und ziehst dann entlang des Flusses Iller in Richtung Süden. Die Fahrradroute gewinnt an Höhe und ein paar Kilometer weiter blickst du auf Laupheim. Keimzelle der Stadt war das Schloss Großlaupheim, in dem heute das Kulturhaus und das Museum zur Geschichte von Christen und Juden untergebracht ist.

    Der vorbildlich ausgebaute Radweg klettert anschließend gemächlich das Tal der Rottum hinauf. Zu beiden Seiten drängt der dunkelgrüne Wald an die Flussniederung heran. Dazwischen liegen immer wieder große Streuobstwiesen und ruhig gelegene Dörfer wie Mietingen, Schönebürg oder Reinstetten.

    Bald kündet eine erhabene Klosteranlage das erste Etappenziel Ochsenhausen an. Die ehemalige Benediktiner-Reichsabtei wurde zwischen 1615 und 1647 nach jesuitischem Vorbild erbaut und Anfang des 18. Jahrhunderts mit einem üppigen Barockdekor ausstaffiert. Die berühmte Gabler-Orgel, das Klostermuseum, die Sternwarte, sowie der Bibliothekssaal sind wahre Glanzstücke.

  • Mittelschwer
    02:55
    43,6 km
    14,9 km/h
    390 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe führt dich durch saftige Wiesen und beschauliche Dörfer. Höhepunkte des Tages sind das Wurzacher Ried, der gleichnamige Kurort sowie die Stadt Leutkirch im Allgäu.

    Hinter Ochsenhausen erklimmt der Radweg die ersten Hügel des Tages. In den nächsten Stunden schweift der Blick von schmalen Landstraßen über versprengte Dörfer und Grünstreifen hinweg. Im Westen erspähst du den Höhenzug des bis zu 776 Meter hohen Altdorfer Waldes und gen Süden bauen sich die mächtigen Allgäuer Alpen mit ihren beeindruckenden Gipfeln, Graten und wildromantischen Tälern auf.

    Hier kannst du das Fahrrad genüsslich rollen lassen und hinunter in die Senke des Wurzacher Rieds sausen. Zu verdanken hast du diese Bilderbuchlandschaft den gewaltigen Eisströmen, die einst das nördliche Alpenvorland bedeckten. Mehrmals, zuletzt in der Würmeiszeit, die vor 10.000 Jahren endete, begruben riesige Gletscher das Terrain unter ihren Eis- und Geröllmassen, modellierten die Hügel und hobelten Täler und Seebecken aus. In den weitläufigen Moorflächen, den bunten Riedwiesen und den unzähligen Wassergräben des 1.812 Hektar großen Naturschutzgebiets finden 800 Pflanzen- und 1.500 Tierarten ideale Lebensbedingungen.

    In der nahen Kurstadt findest du Entspannung im Thermalbad Vitalium-Therme. Eine wichtige Station an der Oberschwäbischen Barockstraße ist das dreiflügelige Schloss mit dem opulent ausgeschmückten Treppenhaus.

    Auch in der Innenstadt von Leutkirch im Allgäu, dem heutigen Etappenziel wirst du augenblicklich zum Zeitreisenden: Gepflasterte Gassen werden von ansehnlichen Fachwerk- und Bürgerhäusern gesäumt, von denen das 1379 fertiggestellte Gotische Haus zu den ältesten der Region zählt.

  • Mittelschwer
    03:03
    50,0 km
    16,4 km/h
    350 m
    440 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute erwartet dich ein beschauliches Teilstück durch welliges Wald- und Wiesenland. Den geschichtlichen Rahmen bilden die Städte Leutkirch im Allgäu, Isny im Allgäu und Wangen im Allgäu.

    Südlich von Leutkirch i.A. radelst du genüsslich durch das idyllische Allgäu, wie man es von vielen Fotos her kennt: Kristallklare Bäche plätschern durch kräftig grüne Wiesen, die hier und da Platz für ein Dorf oder eine beschauliche Kleinstadt machen.

    Isny im Allgäu schmiegt sich dicht an die Nordausläufer der Allgäuer Alpen und ist der erste Höhepunkt des Abschnitts. Der heutige heilklimatische Luftkurort blickt auf eine fast 1.000 Jahre währende Geschichte zurück, die sich im Altstadtbild mit den hohen Mauern, Türmen und Toren widerspiegelt. Bereits beim Näherkommen fällt die Nikolaikirche auf, die eine harmonische Einheit mit dem benachbarten Gotteshaus St. Georg und Jakobus sowie den Gebäuden des einstigen Benediktinerklosters bildet.

    Der folgende 25 Kilometer-Abschnitt bis Wangen im Allgäu ist Radelgenuss pur: Das eindrucksvolle Zackenband der Alpen rückt näher und wirkt zum Greifen nah. Ein kurvenreiches Sträßchen schlängelt sich nach Eglofs hinein. Der harmonische Dorfplatz wird von herrschaftlichen Gasthäusern, dem liebevoll bemalten Rathaus und der Barockkirche St. Martin eingerahmt. Ein Blickfang ist der neugotische Brunnen.

    Im Etappenziel Wangen im Allgäu schlägt das Herz des Württembergischen Allgäus. Steinerne Zeitzeugen aus über fünf Jahrhunderten verteilen sich in der von regionaltypisch bemalten Türmen bewachten Historienstadt. Im denkmalgeschützten Zentrum wird jeden Mittwoch der bekannte Wochenmarkt abgehalten, der erstmals 1286 erwähnt wurde.

  • Mittelschwer
    02:50
    47,0 km
    16,6 km/h
    390 m
    510 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit Blick auf den glänzenden Bodensee und der mächtigen Alpenkette dahinter passierst du historisch gewachsene Städte, die mit allerlei Sehenswerten glänzen.

    Dem Fluss Obere Argen folgend radelst du wieder hinaus in das bäuerliche Hügelland. Ab Oberrussenried verändert sich das Landschaftsbild. Die dunklen Waldstreifen lockern auf und machen Platz für den Obstanbau. Zwischen den charmanten Dörfern werden in erster Linie Äpfel geerntet, die vom milden Seeklima und der sonnenverwöhnten Südlage profitieren. Daneben reifen Birnen, Zwetschgen, Süßkirschen aber auch Hopfen, der in der Region auf rund 1.200 Hektar angebaut wird.

    An diesem romantischen Flecken Erde breitet sich die Stadt Tettnang aus, in der dir der tiefblaue Bodensee entgegenschimmert. Sehr eindrucksvoll wirkt die Silhouette des zwischen 1712 und 1720 errichteten Neuen Schlosses. Hinter den alten Mauern unterstreichen der prächtige Bacchussaal, das imposante Treppenhaus sowie die Schlosskapelle die glänzende Hofhaltung der Grafen Montfort-Tettnang. Die "Hopfenstadt" empfängt seine Gäste mit prächtigen Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die sich dicht um das Torschloss drängen. Wie sehr sich die Region dem Anbau der für das Bierbrauen so wichtigen Pflanze verschrieben hat, erlebst du im Tettnanger Hopfenmuseum, das sich im Ortsteil Siggenweiler befindet.

    In aussichtsreicher Fahrt geht es über Meckenbeuren zum Etappenziel Markdorf, das sich am Fuße des bewaldeten, 754 Meter hohen Gehrenbergs ausbreitet. Die "Perle des Linzgaus" lässt sich bestens zu Fuß erkunden. Besondere Anziehungskraft hat die Kirche St. Nikolaus, das Bischofschloss und die historischen Mauertürme.

  • Schwer
    03:58
    59,3 km
    14,9 km/h
    670 m
    550 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Fahrradroute windet sich heute über aussichtsreiche Bergkuppen, taucht in entlegene Waldtäler ab und macht Station in ruhigen Dörfern.

    Zu Beginn der Etappe gilt es den nächsten Anstieg zu nehmen, der sich steil durch ein Wohngebiet hinauf windet. Auf einer von Kornfeldern geprägten Hochfläche kippt die ruhige Nebenstraße und die Räder brausen ins Rotachtal hinunter. Du folgst den eleganten Schleifen des Fließgewässers auf einem breiten Forstweg und eroberst Höhenmeter für Höhenmeter zurück. Auch hier zeigt sich Oberschwaben lieblich mit kleinen Seen, lichten Wäldern und Dörfern.

    Wilhelmsdorf liegt idyllisch am Rande des Pfrunger-Burgweiler Rieds, dem zweitgrößten Moorgebiet Südwestdeutschlands mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Neben der beeindruckenden Schlossanlage verfügt die Gemeinde Altshausen mit dem barocken "Heiligen Grab" über eine weitere herausragende Sehenswürdigkeit. Das kostbare Meisterwerk entstand im Jahre 1783 aus zwei großen bemalten Leinwänden, Bildtafeln sowie sieben Bögen und ist eines der letzten Heilgengräber im Süddeutschen Raum.

    10 steigungsfreie Radkilometer weiter rollst du in den Kneippkurort und das heutige Etappenziel Aulendorf ein. Keimzelle der Siedlung war das Schloss Aulendorf. Seit der erstmaligen Erwähnung der Burganlage gegen Anfang des 13. Jahrhunderts entwickelte sich das Bauwerk zu einem prächtigen Residenzschloss. Nach dem erlebnisreichen Reiseabschnitt finden Körper und Seele im 34-Grad-Celsius warmen Thermalwasser der Schwaben-Therme neue Kraft und Lebensenergie.

  • Mittelschwer
    02:27
    38,4 km
    15,6 km/h
    330 m
    320 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dem Weg von Aulendorf nach Bad Buchau sind das Kloster Schussenried und die Altstadt von Bad Saulgau neben dem Federsee sowie dem Federseemuseum die großen Attraktionen der Etappe. Wohlige Wärme bieten die Thermalbäder in Bad Saulgau und Bad Buchau.

    Der Oberschwaben-Allgäu-Radweg leitet dich zielsicher durch das Tal der Schussen, das von grünbewaldeten Hügeln gesäumt wird. Nachdem du Bad Schussenried passiert hast, erklimmst du zwei Hügel und rollst nach Bad Saulgau hinunter.

    Hier im Herzen Oberschwabens lohnt es sich, zu einem Spaziergang aufzubrechen. Zu sehen bekommst du neben liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern gleich mehrere Kirchenbauten.

    Während sich der weitere Weg im Zickzack durch Felder und Baumgruppen schlängelt, kannst du die himmlische Ruhe und den weiten Blick über das wellige Land genießen. Kurz vor dem heutigen Etappenziel Bad Buchau rollst du auf einem Holzbohlenweg ins Naturschutzgebiet Federsee hinein, das durch Naturerlebnispfade, Stege sowie Aussichtsplattformen für Besucher zugänglich ist.

  • Mittelschwer
    02:54
    48,8 km
    16,9 km/h
    260 m
    330 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute geht es von Bad Buchau nach Ehingen durch die Dörfer des nördlichen Oberschwabens und scheinbar grenzenloser Weite.

    Von Bad Buchau aus fährst du auf dem topfebenem Radweg um das Schutzgebiet des Federsees und kannst den Blick über die offenen Streuwiesen schweifen lassen. Ab Dentingen steigt das Gelände deutlich an und dein Weg hält geradewegs auf den 767 Meter hohen Berg Bussen zu. Kurz vor dem Gipfel des "heiligen Berg Oberschwabens" dreht die Fahrradroute nach Osten. Die Straße krümmt sich, das Panorama weitet sich und die Räder beginnen von alleine zu rollen.

    Nach traumhaften Abfahrtskilometern kommst du nach Oberstadion, in dem der Besuch des Krippenmuseums lohnt. Das 2008 eingeweihte Museum präsentiert auf einer Ausstellungsfläche von 600 m² rund 160 Krippen und zählt damit zu den bedeutendsten Schauen dieser Art in Deutschland.

    Auf den letzten Kilometern des Tages reihst du dich in den Tross der Donau-Radler ein und rollst hinunter nach Ehingen, dem Etappenziel der heutigen Tour.

  • Mittelschwer
    02:14
    32,0 km
    14,4 km/h
    330 m
    360 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Kurz bevor sich in Ulm der Kreis schließt, gilt es die letzten Hügelkuppen zu bezwingen, die weitreichende Blicke über das Donautal garantieren.

    Ehingens Geschichte reicht bis ins Jahr 961 zurück und bildet somit einen würdigen Startpunkt für das letzte Teilstück. Im Ortszentrum dominiert das heutige Amtsgericht den Marktplatz, an dem sich auch das 1713 errichtete Rathaus befindet. Radelst du durch die Untere Stadt, so fällt dir das hoch aufragende Heilig-Geist-Spital auf. In dem markanten Fachwerkbau ist eine Sammlung des städtischen Museums untergebracht.

    Nach dem Verlassen der Bierkulturstadt mit ihren fünf traditionsreichen Brauereien, erklimmst du einen ersten Höhenrücken. Ruhige, geschotterte Flurwege geleiten dich nach Oberdischingen, wo du in die Herrengasse einfährst. Zu beiden Seiten der Straße reihen sich langgestreckte Gebäude im französisch-barocken Mansard-Stil nahtlos aneinander.

    Fünf Kilometer weiter östlich liegt Erbach. Bereits beim Näherkommen zieht das in mehreren Bauabschnitten errichtete Schloss Erbach die Blicke auf sich. Treppauf, treppab erwarten den Entdecker zahlreiche Salons, ein Restaurant sowie im Keller ein Theater. Ebenfalls sehenswert ist die benachbarte Pfarrkirche St. Martin aus dem Jahre 1767, deren Innenraum mit wunderschönen Fresken des schwäbischen Malers Franz Martin Kuen ausgeschmückt ist.

    Das Terrain steigt auf dem letzten Stück mehrmals an und so radelst du in aussichtsreicher Höhe den Schleifen der Donau nach. Vor dir taucht das gewaltige Ulmer Münster auf, von dem dich nur noch ein paar Pedaltritte trennen. Nach über 360 erlebnisreichen Kilometern endet hier in Ulm die Radtour auf dem Oberschwaben-Allgäu-Radweg, die nicht abwechslungsreicher hätte sein können.

Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    530 km
  • Zeit
    34:16 Std
  • Höhenmeter
    4 250 m

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