10 Tage auf dem Albschäferweg durch die Ostalb

Wander-Collection von
komoot

Mit gleichmäßigem Schritt wanderst du durch den dichten Mischwald, immer wieder treffen Sonnenstrahlen auf den friedlichen Waldpfad. Während du weiter läufst, kannst du das freundliche Blöken von Schafen vernehmen. Um dich herum wird der Wald langsam lichter und schon führt dich der Pfad hinaus auf eine weite Wiese. Direkt vor dir breitet sich die Weite der Schwäbischen Alb aus. Die Wiesen und Felder liegen leicht gewellt vor dir, vereinzelte Waldstücke und kleine Dörfer sind in der Landschaft zu sehen. Du lässt deinen Blick schweifen und schon erblickst du eine Schafherde, die hier ruhig auf der Wiese grast. Gemächlich wandern die Schafe weiter, ihr Blöken kannst du noch lange hinter dir vernehmen.

Jahrhundertelang wanderten die Albschäfer mit ihren Schafherden über die Hochebenen der Schwäbischen Alb. Du kannst ihren Spuren heute auf dem Albschäferweg folgen. Auf einer zehntägigen Rundtour wanderst du einmal durch die gesamte Ostalb. Dabei legst du eine Strecke von 160 Kilometern zurück und überwindest rund 2.200 Höhenmeter. Diese sind aber gleichmäßig verteilt und so erwarten dich keine steilen Auf- oder Abstiege. Der Wanderweg schlängelt sich gemütlich durch die hügelige Landschaft und führt dich über weite Wiesen, entlang von Wachholderheiden und durch dichte Mischwälder. Unterwegs erwarten dich naturnahe Wege, kleine Dörfer und alte Burgen und Schlösser.

Der Albschäferweg startet offiziell in Giengen an der Brenz, dass dank Eisenbahnanschluss auch ohne Auto aus ganz Deutschland zu erreichen ist. Da es sich aber um einen Rundweg handelt, kannst du auch bei jeder anderen Etappe einsteigen. Besonders geeignet ist Etappe Sieben, da der Startort Heidenheim ebenfalls per Zug zu erreichen ist. Der Weg ist auf der gesamten Strecke hervorragend mit einem weißen Schäfer auf blauem Grund markiert. In deinen Etappenzielen findest du verschiedene Gasthäuser, Pensionen oder Hotels, in denen du übernachten kannst. Da der Albschäferweg aber zu großen Teilen durch Natur abseits der Dörfer und Städte führt, finden sich nur selten Gasthäuser entlang der Etappen. Dank verschiedener Einkaufsmöglichkeiten in den Etappenzielen, kannst du dich aber gut selbst mit Proviant versorgen. Folge einfach dem Blöken der Schafe und mach dich auf zur Schwäbischen Alb.

Auf der Karte

Die Touren

  • Mittelschwer
    04:37
    17,3 km
    3,7 km/h
    220 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Deine erste Etappe startet in Giengen an der Brenz. Du beginnst deine Wanderung am Bahnhof, folgst zunächst dem Weg entlang der Brenz und kreuzt dann den Fluss in Richtung Süden.

    Sofort lässt du die kleine Stadt hinter dir und du befindest dich in friedlicher Natur. Der Albschäferweg führt dich über weite Felder und entlang kleiner Wadstücke. Nach einer Weile überquerst du auf einer Brücke eine Landstraße und erreichst auf einem einem schmalen Bergsporn die Ruine der Güssenburg. Hier kannst zwischen den alten Gemäuern herumschlendern, bevor du auf dem Wanderweg Hermaringen umrundest und wieder zum Ufer der Brenz gelangst.

    Du folgst dem Flusslauf, mal näher am Wasser, mal etwas entfernt und wanderst durch Bergenweiler bis nach Sontheim an der Brenz. Der Albschäferweg führt dich am Rand von Sontheim entlang und bei guter Sicht kannst du von hier aus die Alpen erblicken.

    Der letzte Abschnitt bis zum Etappenziel führt dich durch einen ruhigen Wald und zuletzt über einige Felder, bevor du Stetten ob Lontal erreichst.

    Auf deiner ersten Etappe kannst du einen Abstecher nach Hermaringen oder Sontheim machen, um dort in einem Restaurant oder Café eine Rast einzulegen. In beiden Orten findest du auch Supermärkte, um deinen Proviant aufzustocken.

  • Mittelschwer
    03:57
    14,5 km
    3,7 km/h
    200 m
    220 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer geruhsamen Nacht startest du deinen zweiten Tag auf dem Albschäferweg in Stetten ob Lontal. Nach wenigen Schritten hast du das Dorf verlassen und kreuzt bald das Lonetal und die Lone. Der Weg führt dich auf der anderen Talseite hinauf in einen dichten Wald und du wanderst auf gemütlichen Pfaden weiter in Richtung Kaltenburg.

    Von der Südseite offenbart die Burg nicht gleich ihre gesamte Pracht, aber sobald du das Gelände betrittst, kannst du sehen, wie gut die Burg immer noch erhalten ist. Nachdem eine Mauer 2010 zum Teil eingestürzt ist, sind zur Zeit leider nicht alle Teile der Burg zu besichtigen.

    Direkt unterhalb der Burg liegt die Charlottenhöhle. Wenn du magst, kannst du der traumhaften und großen Tropfsteinhöhle einen Besuch abstatten und einen Blick in das Höhlenmuseum werfen, bevor du deine Wanderung fortsetzt.

    Du wanderst weiter, überquerst die Bundesautobahn A7 und tauchst anschließend wieder in den Wald. Auf bequemen Waldwegen erreichst du die Domäne Falkenstein. In der Vorburg der einstigen Burg Falkenstein ist ein nachhaltiger landwirtschaftlicher Betrieb untergebracht. Von der eigentlichen Burg auf einem vorgelagerten Felssporn sind kaum noch Spuren vorhanden, aber die Aussicht ins Eselsburger Tal ist in jedem Fall einen Besuch wert.

    Zwischen Wald und Feldern führt dich der Albschäferweg weiter in Richtung Etappenziel Anhausen. Hier findest du ein freundliches B&B, in dem du dich für den nächsten Tag erholen kannst.

    Auf dieser Etappe kannst du entweder eine Rast vor der Überquerung der Autobahn an der dortigen Raststätte oder bei einem Abstecher nach Eselsburg einlegen. In Eselsburg findest du direkt am Fluß die Eselsburger Talschenke, bei der du dich für den weiteren Weg stärken kannst.

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  • Schwer
    05:16
    19,9 km
    3,8 km/h
    260 m
    100 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der dritten Etappe erwartet dich die stille und abgeschiedene Natur der Schwäbischen Alb. Du verlässt Anhausen und folgst dem Albschäferweg über bequeme Waldwege und an ausgedehnten Weiden entlang nach Heldenfingen.

    Direkt am Wegesrand findest du das Heldenfinger Kliff, ein Rest der Steilküste eines Urmeeres, das hier vor 15 Millionen Jahren gegen die Felsen gebrandet ist.

    Du wanderst von hier aus weiter und gelangst bald in das ausgedehnte Hungerbrunnental. Zu beiden Seiten wird das saftige Tal von Wald umschlossen und außer anderen Wanderern und einigen Schafen wird dich hier nichts an die Zivilisation erinnern. Du folgst dem schönen, naturbelassenen Pfad und kannst von deinem Alltag perfekt abschalten.

    Kurz vor deinem Etappenziel in Gerstetten kannst du noch an den baumumstandenen Egleen Seen eine Rast einlegen und auf einer Bank die grandiose Aussicht genießen. Von hier aus ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur Mitte des Ortes.

    Auf der dritten Etappe findet sich keine Einkehrmöglichkeit, aber in Heldenfingen gibt es die Bäckerei Banzhaf. Diese hat von Montag bis Samstag von 05.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet, nur am Montag, am Donnerstag und am Samstag bleibt der Laden nachmittags zu. Wenn du zur passenden Zeit in Heldenfingen ankommst, kannst du dich dort mit frischem Proviant versorgen.

  • Schwer
    05:10
    18,7 km
    3,6 km/h
    280 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am vierten Tag folgst du dem Albschäferweg durch malerische Mischwälder und über schmale Heideflächen. Mit dem Steinheimer Becken am Ende der heutigen Etappe erwartet dich bereits ein einmaliges Naturerlebnis.

    Du startest in Gerstetten, lässt die Egleen Seen hinter dir und wanderst am Wasserturm vorbei. An Sonntagen kannst du sogar auf die Aussichtsplattform. Von oben erhältst du eine schöne Übersicht auf die umgebende Landschaft.

    Bald lässt du die offenen Felder hinter dir und wanderst über Wald- und Forstwege durch ausgedehnte Mischwälder. Vereinzelt geben die Bäume den Blick auf Wiesen und Heideflächen frei und immer wieder hast du die Chance, auf Schafe zu treffen.

    Du passierst das kleine Küpfendorf und nach einem weiteren Waldstück erreichst du das Steinheimer Becken. Der Weg führt dich in Sontheim auf den Burgstallfelsen. Vom höchsten Punkt des Felsens breitet sich der gut sichtbare und 15 Millionen Jahre alte Meteorkrater zu deinen Füßen aus. Das Becken liegt deutlich unterhalb der umgebenden Alblandschaft und bis heute sind die Kraterränder zu erkennen. Du wanderst über den Kraterrand weiter und nach dem Knillberg erreichst du die Schäfhalde. Auf der flachen Erhöhung befindet sich ein Segelflugplatz und direkt daneben findest du das Ausflugslokal Heiderose.

    Nach einer wohlverdienten Rast geht es um den Flugplatz herum und hinab ins Steinheimer Becken.

  • Mittelschwer
    04:28
    16,5 km
    3,7 km/h
    280 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner fünften Etappe verlässt du morgens das Steinheimer Becken und steigst zum nördlichen Kraterrand auf. Bei schöner Aussicht auf den Krater wanderst du gemütlich am Waldrand entlang und bald darauf erreichst du das Wental.

    Im Wental stehen unzählige große und kleine Felsen und Steinformationen aus Dolomitkalkstein. Der Albschäferweg führt dich direkt durch das Tal und seine einzigartige Landschaft. Nachdem du alle Felsen bestaunt hast, führt dich der Wanderweg durch einen dichten Mischwald weiter in Richtung Etappenziel.

    Während du auf den Waldpfaden und Forstwegen zwischen den hochaufragenden Stämmen dahin wanderst, findest du eine einmalige Ruhe in der friedlichen Natur. Glücklich und zufrieden erreichst du schließlich das Etappenziel Zang.

    Auf halber Strecke durch das Wental liegt das Landhotel Wental mit angeschlossenem Restaurant. Wenn du keine Rucksackvesper bei dir hast, kannst du hier eine gemütliche Rast einlegen. Das Restaurant ist von Dienstags bis Sonntags geöffnet. Ansonsten kannst du dich aber auch problemlos in den Supermärkten in Steinheim mit Proviant versorgen.

  • Mittelschwer
    04:49
    17,5 km
    3,6 km/h
    260 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach deiner erholsamen Nach im kleinen Albdorf Zang schlenderst du noch einige Schritte durch das Dorf. Wenn du Lust hast, dann lohnt sich der Abstecher zum kleinen Dorfweiher. Der Teich liegt idyllisch zwischen den kleinen Häusern.

    Anschließend verlässt du das Dorf in Richtung Osten. Der Albschäferweg führt dich zunächst am Waldrand entlang und nach einem kurzen Waldstück erreichst du bereits die ersten Häuser von Königsbronn. Bevor du zum Dorfkern hinabsteigst, kannst du noch einen Abstecher auf den Felssporn der ehemaligen Burg Herwartstein machen. Von hier oben hast du einen tollen Blick über den Ort und auf das idyllische Brenztal.

    Wenn du magst, kannst du beim Abstieg den Albschäferweg verlassen, um dir den Brenztopf anzusehen. Die von Felsen gesäumte Quelle der Brenz liegt in der Mitte des Dorfes, wo du auch mehrere Gasthäuser und Cafés finden kannst.

    Der Albschäferweg führt dich danach am Ufer der Brenz bis zum Itzelberger See. Hier verlässt du das Brenztal und wanderst durch einen großen Mischwald weiter zum Etappenziel Heidenheim.

    Diese Tour endet am Wanderheim Naturfreundehaus am Hahnenschnabel. Hier kannst du für einen fairen Preis übernachten. Das Haus liegt etwas oberhalb von Heidenheim und ist von Wiesen und Wäldern umgeben. Infos und Reservierung unter naturfreundehaus-heidenheim.de/unserhaus/index.html

  • Mittelschwer
    03:40
    13,5 km
    3,7 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die siebte Etappe auf dem Albschäferweg fällt mit einer Strecke von rund neun Kilometern recht kurz aus. Daher lohnt sich auch unbedingt der Abstecher zum Schloss Hellenstein. Der Umweg ist bereits in der Tour enthalten und er verlängert die Strecke auf 13,5 Kilometer.

    Um zum Schloss zu gelangen, wanderst du ein Stück durch die Straßen von Heidenheim. Das Schloss, das Wahrzeichen der Stadt, thront weithin sichtbar auf einer Erhebung über den Häusern. Nach einem kurzen Aufstieg kannst du das Schloss und die Museen besichtigen, bevor du deine Wanderung auf dem Albschäferweg fortsetzt.

    Zurück geht es wieder ein kurzes Stück durch die Stadt, bevor du den Brenzpark erreichst. Dieser ist von März bis Oktober geöffnet und kostet einen kleinen Eintritt. Dennoch lohnt sich der Weg durch die toll gestaltete Parkanlage. Nachdem du den Brenzpark verlassen hast, bist du wieder zurück auf dem Albschäferweg.

    Es geht ein Stück die Brenz hinauf, bevor du die Stadt verlässt und zu einem ausgedehnten Waldstück hinauf wanderst. Hier kannst du die Stille und Ruhe genießen, bevor du die Ramensteinhöhle erreichst. Die Höhle ist frei zugänglich und so kannst du ihr Innenleben selbst erforschen.

    Von der Höhle ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Etappenziel in Nattheim.

    Auf dieser Etappe gibt es keine Einkehrmöglichkeit entlang des Wegs. Am besten stockst du in Heidenheim deine Vorräte auf, bevor du deine Wanderung startest.

  • Mittelschwer
    04:00
    14,4 km
    3,6 km/h
    240 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der achten Etappe auf dem Albschäferweg wanderst du über die Hochflächen des Härtsfelds. Das Härtsfeld hat einen erheblich steinigeren Untergrund als andere Regionen in der Ostalb und daher waren hier früher die Erträge der Landwirtschaft erheblich niedriger. Dies machte die Landschaft besonders beliebt für die Wanderschäfer. Mit heutigem Wissen lassen sich auch hier gute Ergebnisse in der Landwirtschaft erzielen und so werden die Schafherden immer seltener.

    Du verlässt Nattheim und wanderst an Feldern und Wiesen vorbei in Richtung eines dichten Waldes. Du durchquerst den Wald auf bequemen Wegen und passierst danach die Orte Fleinheim und Auernheim. Bei toller Aussicht wanderst du oberhalb der Felder und Wiesen am Waldrand entlang weiter in Richtung Neresheim, dem heutigen Etappenziel. Lange bevor du den Ort erreichst, kannst du bereits das berühmte Kloster über der Hochebene aufragen sehen.

    Auf der achten Etappe findest du keine Einkehrmöglichkeit am Albschäferweg. Idealerweise stattest du dich mit einer Rucksackvesper aus und machst deine Rast einfach nach deinen eigenen Bedürfnissen.

  • Mittelschwer
    03:55
    14,5 km
    3,7 km/h
    180 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vorletzte und neunte Etappe auf dem Albschäferweg führt dich zu drei historischen Bauwerken.

    Nur wenige Minuten von deinem Startpunkt in Neresheim gelangst du zu der gewaltigen Benediktinerklosteranlage Neresheim. Heute leben nur noch zehn Mönche in den großen Gebäuden, aber du kannst hier Kurse absolvieren und im Kloster übernachten. Ein besonderes Highlight ist die riesige Abteikirche mit ihrem strahlenden Innenraum.

    Das nächste Zwischenziel ist die Burg Katzenstein. Die gut erhaltene Festungsanlage kann von März bis Dezember besichtigt werden und die gemütliche Burgschänke eignet sich perfekt für eine gemütliche Rast.

    Über die weiten Felder der Schwäbischen Alb wanderst du weiter zum Härtsfeldsee. Im Sommer kannst du hier baden, um dich von deiner Wanderung ein wenig abzukühlen.

    Du folgst dem Albschäferweg weiter nach Dischingen, wo dich die beeindruckende Pfarrkirche erwartet. Anschließend folgst du weiter dem Lauf der Egau bis zum Etappenziel Ballmertshofen.

    Beachte auf dieser Tour, dass die Burgschänke in Burg Katzenstein im Januar und Februar geschlossen, sowie im November und Dezember nur eingeschränkt geöffnet ist. Wenn du in diesen Monaten deine Wanderung unternimmst, solltest du dich vorab mit ausreichend Proviant versorgen.

  • Schwer
    05:45
    21,3 km
    3,7 km/h
    280 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe des Albschäferwegs ist zugleich auch die längste Tour dieser Fernwanderung. So hast du ausreichend Zeit, bevor du nun von ihr Abschied nehmen musst.

    Du verlässt Ballmertshofen in Richtung Westen und erreichst bald die bayerische Landesgrenze. Der Albschäferweg schlängelt sich durch dichten Wald und über Wiesen an dem kleinen Ort Zöschingen vorbei.

    Immer wieder wechseln sich heute kurze Waldstücke mit Feldern und Heidelandschaft ab und nach neun Tagen hast du schnell deinen Rhythmus wiedergefunden. Zufrieden und voller Energie wanderst du weiter und überschreitest wieder die Grenze zu Baden-Württemberg.

    Bald darauf verlässt du nun vollständig den Wald und vor dir breiten sich die weiten Wiesen der Ostalb aus. Gemächlich geht es bei traumhafter Aussicht hinab nach Giengen. Bevor du das Stadtzentrum erreichst, lohnt sich noch der Abstecher zum Pavillon. Von der kleinen Aussichtsplattform kannst du noch einen letzten Blick auf die Weite der Alb werfen, bevor du dich nun von ihr Abschied nehmen musst.

    Deine letzten Schritte auf dem Albschäferweg führen dich in die gemütliche Innenstadt von Giengen. Nach zehn Tagen in der friedlichen Natur erscheint dir aber selbst diese kleine Stadt wie eine Metropole. Mit zufriedenem Lächeln denkst du zurück an die Heideflächen, die Wiesen und die friedlichen Wälder, bevor du deine Heimreise antrittst.

    Die letzte Etappe bietet dir leider keine Einkehrmöglichkeit entlang der Strecke. Zum Glück gibt es in Ballmertshofen ausreichend Einkaufsmöglichkeiten, so kannst du dich vorab mit einer guten Rucksackvesper ausstatten.

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