9 Tage auf dem Steigerwald Panoramaweg

Wander-Collection von
komoot

Über 200 Meter erhebt sich ein Höhenzug über die flache Ebene im Westen von Franken. Die dicht bewaldeten Berge erheben sich markant über dem flachen Vorland und bilden hier eine natürliche Grenze. Dieser Bergkamm ist der Steigerwald. An seinen saftigen und besonders fruchtbaren Hängen wird seit Hunderten von Jahren Wein angebaut, doch die Wälder auf den Gipfeln und Kämmen sind über weite Strecken unberührt. Zwischen den alten Baumstämmen auf den Bergrücken kannst du zahlreiche Burgruinen aus weniger friedlichen Zeiten entdecken, während du unterhalb des Höhenzugs durch malerische fränkische Winzerdörfer und Städtchen flanieren kannst.

Der Steigerwald Panoramaweg führt dich von Bad Wildsheim im Süden bis nach Bamberg im Norden einmal über den gesamten Kamm des Steigerwalds. In neun Tagen legst du eine Strecke von 160 Kilometer zurück und überwindest 3.000 Höhenmeter im Anstieg. Dabei ist der Weg sehr abwechslungsreich. Du wanderst durch unberührte Buchenwälder, genießt die Aussicht über die Weinberge, rastest in gemütlichen Gasthäusern und erforschst uralte Burgruinen.

Der Steigerwald Panoramaweg ist mit einem geschwungenen grünen 'S' auf weißem Grund markiert und hervorragend ausgeschildert. Auf den meisten Etappen erwarten dich entlang des Weges urige Einkehrmöglichkeiten und in den kleinen Dörfern und Städten schläfst du in Gasthäusern oder Ferienwohnungen. Die Stadt Iphofen, am Ende der dritten Etappe, ist per Zug zu erreichen und eignet sich somit perfekt, wenn du eine kürzere Strecke auf dem Panoramaweg wandern möchtest. Reservier dir einfach deine Unterkunft, schultere deinen Rucksack und lass dich neun Tage lang von der Fränkischen Gemütlichkeit am Steigerwald verwöhnen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:29
    13,0 km
    3,7 km/h
    170 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine erste Etappe auf dem Weg durch den Steigerwald beginnt in der idyllischen Stadt Bad Windsheim. Dein Tour beginnt am Bahnhof und der ausgeschilderte Steigerwald Panoramaweg führt dich durch den Kurpark aus der Stadt hinaus in die Natur.

    Du wanderst über flache Felder und kannst hier in Ruhe die weite Aussicht genießen. Durch eine schmale Allee erreichst du bald den Gräfweiher, einen kleinen See am Rande des Naturschutzgebiets Gräfholz.

    Du wanderst weiter durch den naturbelassenen Wald und hörst hier nichts außer Vogelgezwitscher und deinen eigenen Schritten. Etwa auf halber Strecke zum Etappenziel kommst du durch das kleine Dorf Oberntief. Hier findest du das urige Gasthaus Schwarzer Adler, in dem du eine zünftige Rast einlegen kannst. Beachte dabei, dass das Gasthaus Montags geschlossen ist.

    Nach deiner Rast folgst du dem Panoramaweg wieder in einen Wald hinein. Nachdem du den Schmalenbach gekreuzt hast, geht es über einen schmalen, nicht besonders steilen Bergrücken, bevor es entlang von Feldern und Wiesen zum Etappenziel nach Herbolzheim geht.

  • Mittelschwer
    04:42
    17,0 km
    3,6 km/h
    270 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf deiner zweiten Tagesetappe geht es hoch hinaus: Entlang der heutigen Tour finden sich die zwei höchsten Berge des Steigerwalds. Mit 498,5 Metern ist der Scheinberg der höchste Berg im Steigerwald und der benachbarte Hohenlandsberg ist mit 498 Meter Höhe nur wenig niedriger. Auf dem hohen Bergkamm findest du auch zwei Burgruinen. Die weite Aussicht über die Ebene haben sich schon die Burgherren im Mittelalter zu Nutze gemacht.

    Deine Tour beginnt in Herbolzheim und nach einem kurzen Stück über Wiesen und Felder folgst du dem Panoramaweg bergauf in einen ausgedehnten Wald. Rund 150 Höhenmeter erwarten dich beim Aufstieg zur Hohenlandsberg, doch hier im friedlichen Wald stellt das kein Problem dar. Oben angekommen kannst du die beeindruckenden Reste der Burgruine untersuchen, bevor du deine Wanderung fortsetzt.

    Weiter geht es durch den Wald und bald wanderst du am Hang des Scheinbergs entlang. Wenn du magst, kannst du einen Abstecher zu seinem Gipfel machen. Dieser ist allerdings vollständig bewaldet, daher erwartet dich hier keine Aussicht.

    Auf den Waldwegen erreichst du bald darauf Schloss Frankenberg und die Burgruine Hinterfrankenberg. Ursprünglich standen hier zwei Burgen von verfeindeten Adelshäusern, die ihren jeweiligen Herrschaftsanspruch durchsetzen wollten. Mittlerweile ist die eine Burg vollständig verfallen und die andere Burg wurde zu einem Schloss umgebaut.

    Der Panoramaweg Steigerwald führt dich im Anschluss am Waldrand und oberhalb der Weinberge entlang zum Kapellberg. Oben steht ein Aussichtsturm und ein Stück weiter den Weg entlang findest du auch die namensgebende Kapelle. Nachdem du die Aussicht auf dem Turm und an der Kapellenruine genossen hast, geht es bergab in das malerische Dorf Bullenheim. Die Weinberge, durch die du hier wanderst, sind besonders fruchtbar und werden daher auch liebevoll als Bullenheimer Paradies bezeichnet.

    Da die heutige Etappe nahezu ausschließlich durch abgeschiedene Natur führt, findet sich leider keine Einkehrmöglichkeit entlang des Wegs. Am besten versorgst du dich vorab mit Proviant und ausreichend Wasser.

    Im kleinen Bullenheim kannst du in einem der Gästezimmer des Weinguts Dürr in der Dorfmitte übernachten. Mehr Infos und Reservierung unter weinbau-duerr.de/ueber.htm. Wenn dort keine Plätze mehr frei sind, gibt es in den umliegenden Gemeinden weitere Gasthäuser, die oft auch einen Transfer von und nach Bullenheim anbieten.

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  • Schwer
    06:03
    21,9 km
    3,6 km/h
    350 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe führt dich etwas abseits des Steigerwald-Bergkamms über weite Wiesen durch das flache Vorland. Bei toller Fernsicht über die weite Ebene besuchst du mehrere malerische Dörfer, die dich mit ihren historischen Dorfkernen in eine andere Zeit versetzen.

    Du startest deine Tagesetappe in Bullenheim und steigst hinauf zum Kapellberg, den du schon am Vortag besucht hast. Über dessen bewaldeten Hang geht es hinab und bald geben die Bäume den Blick auf Weinberge, Felder und Wiesen frei.

    Das erste Dorf ist Hüttenheim mit seiner gut erhaltenen Kirchenburg und seinem malerischen Dorfkern. Von hier aus geht es auf dem Panoramaweg weiter nach Mönchsondheim. Auch hier findet sich eine imposante und verschachtelte Kirchenburg. Wenn du Lust und Zeit hast, kannst du dort auch das kleine Museum besuchen.

    Am Breitbach und am Moorseebach schlängelt sich der Wanderweg weiter über die weiten Felder und durch kleine Alleen. In Markt Einersheim stand früher auch eine Kirchenburg, doch heute sind nur noch Reste der Wehrmauer erhalten. Die beiden Tore, das Nürnberger und das Würzburger Tor, stehen noch und dein Weg führt genau hindurch.

    Ab Einersheim windet sich der Weg durch Weinberge hinauf zum Steigerwald und du wanderst ein Stück über die Bergkette, bis du zum Etappenziel Iphofen hinab wanderst. Am Stadtsee entlang umrundest du die alte Stadtmauer und trittst durch das Stadttor hinein in die malerische Altstadt.

    Auf der heutigen Tour erwarten dich in allen Dörfern schöne Cafés oder Gasthäuser und so musst du dir auf diesem Abschnitt keine Sorgen um deinen Proviant machen. Beachte aber, das viele Einkehrmöglichkeiten an Montagen geschlossen haben.

    Wenn du nur einen Teilabschnitt auf dem Panoramaweg wandern möchtest, eignet sich Iphofen perfekt als Start- oder Zielort. Der Regionalexpress von Würzburg nach Nürnberg hält hier am Bahnhof und so erreichst du Iphofen problemlos aus ganz Deutschland.

  • Schwer
    05:28
    19,0 km
    3,5 km/h
    470 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner vierten Tagesetappe macht der Steigerwald Panoramaweg seinem Namen alle Ehre. Auf und ab geht es über den aufragenden Bergkamm des Steigerwalds und immer wieder eröffnen sich dir traumhafte Ausblicke auf die malerische Landschaft.

    Du startest deine Tour im idyllischen Iphofen und wanderst von hier aus durch weit ausgebreitete Weinberge hinauf zum Steigerwald. Der Weg folgt dem bewaldeten Bergkamm und bald erreichst du das Schloss Schwanberg. Das Schloss steht auf einem vorgelagerten Bergsporn und ist schon von weitem sichtbar. Im Schloss ist heute ein Hotel, der beeindruckende Schlosspark ist aber weiterhin frei zugänglich. Neben einem Café findest du direkt am Schloss auch einen Aussichtspunkt mit toller Weitsicht.

    Du durchquerst den Schlosspark und den anschließenden Friedwald und wanderst auf schattigen Waldpfaden weiter. Kurz vor der ehemaligen Fürstenresidenz Castell durchquerst du eine schmale Senke und steigst auf der anderen Seite zum Herrenberg und zum Schlossberg auf. Von dort oben hast du eine einmalige Aussicht auf Castell und die Weinberge. Wenn du magst, kannst du hier auch einen Abstecher zum Dorfkern machen und dort in einem der gemütlichen Gasthäuser eine Rast einlegen.

    Wenn du dich an der Aussicht satt gesehen hast, wanderst du weiter auf dem Panoramaweg. Einzelne Abschnitte führen dich durch dichten Wald, aber immer wieder eröffnen sich dir grandiose Aussichten auf die liebliche Landschaft. Kurz bevor du dein Etappenziel im malerischen Abtswind erreicht, erwartet dich noch ein letzter Höhepunkt. Am Aussichtspunkt Frankenblick scheint dir die gesamte Landschaft von Mittelfranken zu Füßen zu liegen. Bei guter Sicht geht der Blick weit bis nach Thüringen und zur Rhön.

    Dank der Bahnanbindung eignet sich Iphofen auch perfekt als Startpunkt für eine verkürzte Wanderung auf dem Steigerwald Panoramaweg.

  • Mittelschwer
    04:51
    17,8 km
    3,7 km/h
    290 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am fünften Tag auf dem Steigerwald Panoramaweg erwartet dich über weite Strecken wieder unberührte Natur. Gleichmäßig wanderst du über den bewaldeten Kamm des Steigerwalds und kannst hier zwischen den hohen Bäumen richtig abschalten. Hier in Oberfranken gibt es noch große, naturbelassene Buchenwaldgebiete, die ein einmaliger Rückzugsort für wilde Tiere sind.

    Du startest deine Tagesetappe im idyllischen Abtswind und nach einem kurzen Stück über Felder und durch Weinberge geht es hinauf in den Wald. Über Waldpfade schlängelt sich der Panoramaweg auf dem Bergrücken entlang und nachdem du die Autobahn A3 auf einer Brücke überquert hast, erreichst du in einer Senke das kleine Dorf Gräfenneuses.

    Es folgt ein Aufstieg zum Aussichtspunkt Frankenpanorama, wo du in einer kleinen Hütte bei schönem Ausblick eine Rast einlegen kannst. Anschließend folgst du dem Wanderweg wieder durch ausgedehnte und urige Buchenwälder weiter in Richtung Etappenziel.

    Vor deinem Etappenziel geht es hinab vom Steigerwald und die Bäume weichen Feldern und kurz darauf erreichst du das Naturschutzgebiet Weihergrund. Am diesem unberührten Feuchtgebiet entlang wanderst du bequem bis zu deinem Etappenziel.

    Auf der heutigen Etappe gibt es nur eine Einkehrmöglichkeit in Gräfenneuses, allerdings hat das dortige Gasthaus Rose ein wenig eingeschränkte Öffnungszeiten. Plane hier am besten selbständig, ob du eine Rast im Gasthof oder mit eigenem Proviant machen möchtest.

  • Mittelschwer
    04:46
    16,9 km
    3,5 km/h
    340 m
    370 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe auf dem Steigerwald Panoramaweg bietet dir eine besonderes abwechslungsreiche Wanderung. Heute erwarten dich dichte Wälder, der höchste Weinberg am Steigerwald, malerische Dörfer und eine Burgruine.

    Du verlässt Ebrach in Richtung Westen und biegst am Pfistersee in den Handthalgrund ab. In diesem schmalen Tal, das zu beiden Seiten von alten Buchenwäldern gesäumt wird, reihen sich Weiher und Teiche aneinander. Du wanderst an den Gewässern entlang und steigst langsam zum bewaldeten Bergkamm des Steigerwalds auf. Auch der heutige Weg führt dich durch die ausgedehnten und naturbelassenen Buchenwälder von Oberfranken.

    Du überschreitest den Bergkamm und beim Abstieg in Richtung Handthal wanderst du an einer kleinen Kapelle mit toller Aussicht vorbei. Im winzigen Handthal mit seinen schönen, alten Häusern kannst du perfekt eine Rast einlegen, bevor du zum Stollberg aufsteigst. An seinen sonnigen Hängen befindet sich der höchste Weinberg von Franken. Oben angekommen erwartet dich eine großartige Aussicht, ein gemütliches Gasthaus und die beeindruckenden Überreste der Stollburg.

    Vom Stollberg aus schlängelt sich der Panoramaweg durch dichte und abgeschiedene Wälder und du wanderst auf bequemen Waldpfaden zwischen den hoch aufragenden Bäumen. Nach rund einer Stunde erreichst du den Waldrand und vor dir öffnet sich ein toller Ausblick auf die hügelige Landschaft von Oberfranken.

    Der letzte Abschnitt führt dich über Felder zum Etappenziel in Michelau.

    In Michelau gibt es keine Pension und kein Gasthaus. Dafür kannst du hier in einer der verfügbaren Ferienwohnungen übernachten. Infos zu den Ferienwohnungen bekommst du unter michelau.de/unterkuenfte.html. Wenn dort keine mehr frei sind, solltest du einen Transfer ins nahe Gerolzhofen einplanen und dort übernachten.

  • Schwer
    05:38
    20,1 km
    3,6 km/h
    410 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der siebten Etappe erwartet dich auf dem Zabelstein einer der schönsten Panoramablicke der gesamten Wanderung. Dazu geht es durch dichten Wald bis hinauf zum Gipfel und anschließend über Felder und Wiesen zum Etappenziel Echenau.

    Der Panoramaweg startet heute in Michelau und über Weinberge wanderst du bei großartiger Aussicht langsam hinauf zum Bergkamm des Steigerwalds. Zunächst wechseln sich Wiesen und kleine Waldstücke ab, doch nach rund 90 Minuten erreichst du einen Buchenwald, der sich über den gesamten Bergrücken erstreckt. Auf Waldpfaden und schmalen Forstwegen wanderst du stetig hinauf zum Zabelstein.

    Oben erwartet dich neben der atemberaubenden Aussicht vom Aussichtsturm außerdem noch die Burgruine und ein kleiner Kiosk, bei dem du dich für den Aufstieg belohnen kannst.

    Vom Zabelstein folgst du dem Panoramaweg abwärts. Sobald du den Wald verlassen hast, kannst du einen kurzen Abstecher nach Falkenstein einlegen, um dort in einem der Gasthäuser Rast zu machen.

    Anschließend führt dich der Panoramaweg durch ein kleines Waldstück und über weite Felder und Wiesen bis zum Etappenziel in Eschenau.

  • Schwer
    06:55
    24,1 km
    3,5 km/h
    520 m
    610 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner vorletzten Etappe geht es noch einmal hoch hinaus. Der Steigerwald Panoramaweg führt dich am großen Knetzberg vorbei, der mit einer Höhe von 489 Meter zu den höchsten Bergen des Steigerwalds gehört. Entlang der heutigen Tour finden sich immer wieder Spuren aus der Zeit der Kelten, die hier von 2.000 bis 200 vor Christus lebten.

    Von Eschenau geht es direkt steil aufwärts zum großen Knetzberg. Der Wanderweg führt dich fast bis zum Gipfel und dann an seinem Hang entlang über den Silbersattel zum kleinen Knetzberg. Auf beiden Bergen lassen sich bis heute Spuren der Kelten finden. Wenn du den Wald genau untersuchst, kannst du vielleicht auch noch Reste der einstigen Ringmauer entdecken.

    Durch ausgedehnten Buchenwald geht es hinab nach Zell am Ebersberg. Mehrere Gasthäuser und Heckenwirschaften laden hier zu einer Rast ein, bevor du deinen Weg fortsetzt. Von Zell geht es hinauf zum Schlossberg. Hier oben hast du noch einmal eine schöne Sicht auf das kleine Dorf und die umgebenden Weinberge, bevor der Panoramaweg wieder in den Wald hineinführt.

    Du umrundest den Seeberg und wanderst dann durch ein Tal am Seebach entlang und durch kleine Dörfer. In Unterschleichach mündet der Seebach in die Aurach. Du folgst ihrem Lauf und wanderst oberhalb des Tals durch ein Waldstück bis nach Tretzendorf. Hier verlässt du die Aurach und wanderst in Richtung Norden über Felder und Weinberge weiter in Richtung Etappenziel.

    Nachdem du einen letzten bewaldeten Kamm überschritten hast, kannst du von der Wallburg die Aussicht auf Eltmann am Main genießen. Du steigst hinab und erreichst nach einem kurzen Weg dein Etappenziel.

    Auf der heutigen Etappe durchquerst du immer wieder kleine Dörfer und Gemeinden. Dort findest du auch Gaststätten und Cafés, in denen du eine gemütliche Rast einlegen kannst. Am besten eignen sich Zell am Ebersberg, Unterschleichach und Tretzendorf.

  • Schwer
    07:40
    27,3 km
    3,6 km/h
    540 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit 27 Kilometern Länge ist die neunte und letzte Etappe die längste Wanderung auf dem Steigerwald Panoramaweg. Auf dieser Strecke wird dir zum Abschluss allerdings noch einiges geboten. Es erwarten dich noch einmal traumhafte Ausblicke auf das Maintal, die Fränkische Alb und auf die Berge des Steigerwalds, bevor du dich mit einem Rauchbier in Bamberg für deine Wanderung belohnen kannst.

    Nach deiner wohlverdienten Rast startest du mit deiner Tour in Eltmann am Main. Der Panoramaweg führt dich hinauf zur Wallburg und du wanderst an den Hängen des Steigerwalds oberhalb des Maintals weiter in Richtung Osten. Zwischen Eltmann und Bamberg sind die Buchenwälder stärker gerodet worden und so hast du eine phantastische Aussicht.

    Bei Roßstadt verlässt du den Main und wanderst über einen schönen Höhenweg auf dem letzten Ausläufer des Steigerwaldkamms über Felder, entlang von Wiesen und durch kleine Waldstücke. Auf deinem Weg nach Bamberg wirst du immer wieder mit schönen Ausblicken belohnt. Du passierst kleine Dörfer und vor deiner Ankunft am Etappenziel geht es ein letztes Mal durch einen Buchenwald.

    Wenn du am Waldrand wieder unter den Bäumen heraustrittst, erwartet dich dort schon der Ausblick auf Bamberg. Auf deinem Weg in die Altstadt werden die Häuser langsam höher und vor allem älter. An der Neuen Residenz vorbei wanderst du durch die perfekt erhaltene Innenstadt zum weltberühmten Bamberger Rathaus.

    Die gemütliche und lebendige Innenstadt ist der perfekte Abschluss für deine Wanderung auf dem Steigerwald Panoramaweg. Mit den alten Häusern, den Fachwerkbauten und den Kopfsteinstraßen ähnelt Bamberg den kleinen fränkischen Dörfern und Städtchen, die du auf deinem Weg besucht hast. Aber einen Unterschied gibt es: In Bamberg wird nicht Wein, sondern Bier getrunken.

Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    177 km
  • Zeit
    49:32 Std
  • Höhenmeter
    3 370 m
    3 450 m

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