Der Nordseeküsten-Radweg Teil 5 – Niederlande & Belgien

Fahrrad-Collection von
komoot

Endlose Strände mit verführerisch weißem Sand vor der blauen Kulisse des Meeres. Weitläufige Dünenlandschaft mit freilebenden Tieren und einer vielfältigen Pflanzenwelt. Verträumte Waldstücke, die sich zwischen Dünen und Seen bis ans Meer erstrecken. Lange grüne Deiche mit weidenden Schafen, bunte Blumenfelder, die bis zum Horizont zu reichen scheinen, verzweigte Grachten und schnurgerade Dämme, die Ufer und Inseln miteinander verbinden.

Auf traumhaft guten Fahrradwegen führt dieser Teil des Nordseeküsten-Radwegs etwa 650 Kilometer weit durch die Niederlande und Belgien. Der über 6000 Kilometer lange Radweg durchläuft neben diesen beiden Ländern auch Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland und Großbritannien. In acht Etappen stellen wir dir hier den niederländischen und belgischen Teil vor, der dich von Bad Nieuweschans in den Niederlanden nach De Panne in Belgien führt.

In den fahrradfreundlichen Niederlanden und Belgien erwartet dich als Radfahrer eine gute Infrastruktur. Es gibt sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten, darunter vor allem auch Campingplätze, und sehr gut ausgebaute Fahrradwege. Lockere Strandbars und hübsche Cafés laden an den Stränden, in den Städten und Dörfern zum Rasten ein. Auch die An- und Abreise ist denkbar einfach. Denn sowohl am Startpunkt in Bad Nieuweschans als auch am Zielort der Tour in De Panne gibt es einen Bahnhof, sodass du einfach den Zug nehmen kannst.

Wenn du mehr als acht Tage Zeit hast oder falls dir die einzelnen Etappen zu lang sind, kannst du sie einfach halbieren, denn auf der Strecke gibt es viele Städte, Dörfer und Campingplätze, die du zum Etappenziel machen kannst. Natürlich kannst du diesen Teil des Nordseeküsten-Radwegs auch mit anderen kombinieren, um deine Reise zu verlängern und ein einziges großes Abenteuer daraus zu machen.

Die anderen Teile des Nordseeküsten-Radwegs findest du hier:
komoot.de/collection/527/der-nordseekuesten-radweg-teil-1-norwegen
komoot.de/collection/515/der-nordseekuesten-radweg-teil-2-schweden
komoot.de/collection/557/der-nordseekuesten-radweg-teil-3-daenemark
komoot.de/collection/564/der-nordseekuesten-radweg-teil-4-deutschland
komoot.de/collection/686/der-nordseekuesten-radweg-teil-6-england
komoot.de/collection/797/der-nordseekuesten-radweg-teil-7-schottland

Auf der Karte

Die Touren

  • Mittelschwer
    04:12
    72,7 km
    17,3 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    In dem Städtchen Bad Nieuweschans geht die Radtour auf dem Nordseeküsten-Radweg los. Der Ort liegt in den Niederlanden an der Grenze zu Deutschland und ist einfach mit dem Zug erreichbar. Außerdem endet die letzte Etappe des deutschen Nordseeküsten-Radwegs in Bad Nieuweschans, sodass du hier einfach weiterfahren kannst.

    Von dort geht es auf 72 flachen Kilometern Richtung Nordwesten. Zuerst radelst du durch ländliches Gebiet an die Küste, wo die Ems in die Nordsee mündet. Hier warten grüne Deiche auf dich, die teilweise von grasenden Schafen bevölkert werden. Die süßen Wollknäuel laufen auch gerne mal kreuz und quer über den Fahrradweg, von daher ist langsames, vorsichtiges Fahren empfehlenswert.

    Über einige Grachten geht es dann nach Delfzijl, welches etwa auf halber Strecke liegt. Der Ort bietet sich gut an, um eine Rast einzulegen. Neben Restaurants, die für das leibliche Wohl sorgen, kannst du in Delfzijl zum Beispiel auch der Windmühle Adam einen Besuch abstatten, die nicht nur von außen beeindruckt, sondern auch ein Kunstmuseum beherbergt.

    Frisch gestärkt geht es dann weiter an der Küste entlang Richtung Norden, bis du nach Westen abdrehst und an grünen Wiesen und bunt blühenden Blumenfeldern vorbei auf das heutige Etappenziel Warffum zusteuerst.

  • Mittelschwer
    04:00
    69,4 km
    17,3 km/h
    70 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch heute bleibt es auf dem Weg von Warffum nach Ferwert flach, weshalb die 69 Kilometer lange Strecke recht unkompliziert zu fahren ist.

    Kurz hinter Warffum kommst du durch den kleinen Ort Pieterburen, in dem es eine Robbenaufzuchtstation gibt. Ein Besuch bei den niedlichen Heulern ist ein echtes Highlight und lässt dir bestimmt das Herz aufgehen. Nachdem du die putzigen Robben genossen und dich von ihnen verabschiedet hast, geht es weiter an beeindruckenden Feldern vorbei und durch kleine Dörfer hindurch nach Westen, wo du in den Nationalpark Lauwersmeer kommst. Hier überquerst du auf dem 1969 fertiggestellten Damm die Bucht. Dabei hast du auf beiden Seiten eine wundervolle Aussicht auf das Wasser, wo bei genug Wind gerne ein paar Segler unterwegs sind.

    Im Anschluss führt dich der Weg direkt an der Nordseeküste entlang. Oft radelst du dabei auf den schönen Deichen, von denen du eine tolle Sicht auf das umliegende flache Land hast und immer wieder kleine, charmante Fischerdörfer entdecken kannst, die auf dem Weg ins Etappenziel Ferwert liegen.

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  • Schwer
    05:03
    87,8 km
    17,4 km/h
    60 m
    60 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    87 Kilometer führen dich heute auf komplett ebenem Terrain von Ferwert nach Den Oever. Dabei schlängelt sich der Radweg zunächst durch die ländliche Gegend in Küstennähe vorbei an den typischen Grachten, den weiten Feldern, die sich flach bis zum Horizont ziehen, und durch beschauliche Dörfer, die auf dem Weg liegen.

    Dann trifft der Radweg wieder auf die Nordseeküste, wo er direkt am Wasser entlangführt und dich durch die schöne Küstenstadt Harlingen bringt. Hier bietet sich eine gemütliche Rast an, denn der Ort verzaubert mit seiner hübschen Altstadt und lädt mit schönen Cafés zum Verweilen ein.

    Von Harlingen aus fährst du im Anschluss ein ganzes Stück an der Küste entlang, bis du auf den 32 Kilometer langen Abschlussdeich triffst. Auf beiden Seiten des Deiches, der genaugenommen ein Damm ist, befindet sich Wasser. Das macht die lange Tour auf dem schmalen künstlichen Landstück einzigartig und aufregend. Etwa in der Mitte gibt es eine Tankstelle und einen Campingplatz, falls du eine Rast einlegen möchtest.

    Am Ende des Deiches liegt das heutige Etappenziel Den Oever, wo du den Tag gemütlich am stimmungsvollen Hafen ausklingen lassen kannst.

  • Schwer
    05:16
    85,8 km
    16,3 km/h
    190 m
    190 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nachdem die letzten drei Etappen komplett flach waren, darfst du dich heute auf der 86 Kilometer langen Tour von Den Oever nach Wijk aan Zee auf ein paar kleine Steigungen freuen, die dich durch schöne Dünen führen.

    Zuerst fährst du aber von Den Oever auf dem noch flachen Abschnitt Richtung Südwesten, bis du auf die Westküste der Niederlande triffst. Dabei radelst du auch in einem schönen Bogen direkt am Ufer des Amstelmeers entlang.

    An der Westküste kommst du dann in den Genuss von traumhaften Sandstränden, die sich kilometerweit an der Nordseeküste entlangziehen und einzigartiger Dünenlandschaft, die natürlich und ursprünglich schön ist. Eine kleine oder große Pause in einer der relaxten Strandbars mit atemberaubender Aussicht auf das Meer, den weißen Strand und dem Rauschen der Brandung als Hintergrundmusik, ist ein absoluter Traum, bei dem so richtig Urlaubsfeeling aufkommt.

    Durch das Naturschutzgebiet Dünenreservat Nordholland, in dem du wildlebende schottische Hochlandrinder und Pferde sehen kannst, radelst du anschließend gemütlich bis ins Etappenziel Wijk aan Zee.

  • Mittelschwer
    04:56
    80,6 km
    16,3 km/h
    250 m
    250 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Heute wartet eine besonders schöne Etappe auf dich, die dich auf 80 Kilometern von Wijk aan Zee in das Städtchen mit dem ungewöhnlichen Namen Monster bringt. Den größten Teil der Strecke fährst du dabei wieder durch faszinierende Dünenlandschaft.

    Von Wijk aan Zee radelst du zuerst durch ein kleines Ballungsgebiet, das sich um den Hafen herum ausbreitet und deshalb teilweise industrielles Flair versprüht. Hier überquerst du auch den Nordseekanal. Danach geht es direkt in den Nationalpark Zuid-Kennemerland mit seiner schönen und vor allem wilden Landschaft, die sich aus Dünen, Wäldern und Seen zusammensetzt. Mit etwas Glück kannst du hier auch große Wildtiere wie Pferde sehen, während du durch die einzigartigen Dünenweiden radelst.

    Durch den schönen Urlaubsort Zandvoort geht es dann direkt zum Strand und von dort weiter Richtung Süden an der Nordseeküste entlang. Der gut ausgebaute Radweg führt dich auch hier durch wunderschöne Dünen, die sich an der gesamten Küste entlang bis nach Den Haag erstrecken. Nachdem du die Ausläufer der Stadt des niederländischen Regierungssitzes durchradelt hast, nimmst du Kurs auf die kleine – und trotz ihres Namens harmlose – Küstenstadt Monster, dem heutigen Etappenziel.

    Woher die Stadt Monster ihren Namen hat, ist bis heute nicht ganz klar. Es wird jedoch spekuliert, dass das Wort Monster von dem lateinischen Wort Monasterium abgeleitet wurde. Früher war der Ort Monster mit seiner Kirche und seinem Kloster ein beliebter Wallfahrtsort.

  • Mittelschwer
    04:47
    83,9 km
    17,6 km/h
    150 m
    150 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Von Monster geht es heute auf 83 Kilometern über mehrere Dämme nach Burgh-Haamstede. Die Strecke ist dabei angenehm flach, dennoch gibt es unterwegs viel Abwechslung und einiges zu sehen.

    Von Monster geht es zum Rhein-Maas-Delta, wo du auf den Rotterdamer Hafen triffst. Hier kommst du in den Genuss mit einer Fähre ein Stück durch den Hafen zu fahren. Danach rollst du mit dem Rad durch die beeindruckende industrielle Kulisse, bis du das Hafengelände schließlich hinter dir lässt und in eine schöne Dünenlandschaft eintauchst.

    Auf dem Haringvlietdam überquerst du dann einen weiteren Ausläufer des Rhein-Maas-Deltas, der dich auf fünf Kilometern schnurgerade auf die andere Seite bringt, wo kleine Orte und unzählige Grachten auf dem Weg zum nächsten Damm auf dich warten. Der Brouwersdam verwöhnt dich in der Mitte mit einem riesigen Sandstrand, der zu einer Pause einlädt. Hier kannst du gemütlich im weichen Sand liegen und Kitesurfer beobachten oder dich beim Baden erfrischen.

    Hinter dem Damm, auf den letzten Kilometern der Etappe, fährst du gemütlich an der Nordseeküste entlang und hast noch mehrmals die Möglichkeit an traumhaften Sandstränden, die hinter schönen Dünen liegen, anzuhalten und die atemberaubende Natur und das besondere Urlaubsambiente zu genießen. Das Etappenziel Burgh-Haamstede liegt nur unweit dieser Traumstrände, sodass du den Abend bei einem romantischen Sonnenuntergang dort ausklingen lassen kannst.

  • Schwer
    10:44
    181 km
    16,8 km/h
    310 m
    300 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Heute steht bereits die letzte Etappe in den Niederlanden und die Grenzüberquerung nach Belgien an. Von Burgh-Haamstede radelst du auf 97 Kilometern nach Knokke in Belgien.

    Auf dem Weg an der Nordseeküste entlang wirst du heute noch einmal ausgiebig die schöne Natur der Niederlande genießen können. Gleich zu Beginn radelst du durch ein großes Waldstück in unmittelbarer Küstennähe. Das Rauschen der Brandung zwischen den Bäumen hindurch zu hören ist ein einzigartiges Erlebnis. Danach fährst du über den Pijlerdam, wo du auf beiden Seiten eine grandiose Aussicht auf das Wasser hast.

    Im Anschluss radelst du einen großen Bogen an der Küste entlang. Hier warten wunderschöne Aussichtspunkte mit spektakulärer Sicht auf die wunderschönen Strände und idyllische Abschnitte durch urige Wälder auf dich.

    In der Küstenstadt Visslingen kannst du eine kleine Rast einlegen, bevor du mit der Fähre nach Breskens übersetzt und den letzten Teil der Tagesetappe in Angriff nimmst. Der führt dich in einigen Schleifen Richtung Belgien und schließlich über die Grenze, wo kurz dahinter das heutige Etappenziel Knokke auf dich wartet.

  • Schwer
    04:26
    75,0 km
    16,9 km/h
    180 m
    190 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die letzte Etappe der Radtour durch die Niederlande und Belgien führt dich auf 75 Kilometern von Knokke nach De Panne an der belgischen Nordseeküste entlang. Dabei geht es vorbei an schönen Stränden, über glamouröse Promenaden und durch hübsche Küstenstädte.

    Gleich am Anfang kommst du am schönen Strand von Knokke-Heist vorbei. Hier kannst du Kitesurfern zusehen oder einfach den riesigen Sandstrand genießen. Einige Kilometer weiter passierst du den Hafen von Zeebrugge, einem der modernsten Häfen Europas. Auf den folgenden Abschnitten kannst du zwischen den Küstenstädten die ein oder andere Passage durch die schönen Dünen Belgiens genießen.

    Auf etwa halber Strecke kommst du durch die größte Stadt dieser Etappe: Oostende. Auf der großen Strandpromenade des Seebads kannst du gemütlich Rasten und das bunte Treiben auf dich wirken lassen, denn nicht nur der große Strand laden hier zum Verweilen ein, sondern auch die vielen gemütlichen Straßencafés und Restaurants.

    Von Oostende geht es anschließend einige Kilometer schnurgerade an der Nordseeküste entlang, bis du einen kleinen Schlenker nach Nieuwpoort fährst. Ab dort schlängelt sich der Radweg dann bis ins Etappenziel De Panne, das an der Grenze zu Frankreich liegt. Nachdem du dort den restlichen Tag noch mal in vollen Zügen am Strand genossen hast, kannst du vom Bahnhof den Zug nach Hause nehmen oder natürlich deine Reise Richtung England fortsetzen, wo der Nordseeküsten-Radweg weitergeht.

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