Ein langes Trail-Wochenende in der Nordeifel

Mountainbike-Collection von
komoot

In der Nordeifel verschmelzen ursprüngliche Natur, eine wunderschöne Landschaft, atemberaubende Aussichten und jede Menge flowige Trails zu einem tollen Mix aus Genuss und sportlicher Herausforderung. Und das alles liegt nur einen Katzensprung entfernt von Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet, Köln oder Aachen. Perfekt für ein Wochenend-Abenteuer voller Bike-Action inmitten einer idyllischen Landschaft, in der die Natur noch Natur sein darf.

Mit dieser Collection möchten wir dir ein richtig tolles Wochenende bereiten. Ganz ohne Stress, dafür mit ganz vielen tollen Trails und ganz viel Natur. Dabei hast du die Wahl: Wenn du nicht so viel Zeit hast, suchst du dir eine der Touren als Tagesprogramm heraus. Möchtest du hingegen zwei, drei oder sogar vier Tage in der Eifel verbringen, schlagen wir dir Hürtgenwald-Simonskall als „Basislager“ vor. Die kleine Gemeinde mitten im schönen Hürtgenwald hat nicht nur verschiedene Gasthäuser zum Übernachten im Angebot, sondern stellt mit seinem neuen Mountainbike-Park Hürtgenwald das neue Bike-Epizentrum der Nordeifel dar. Von hier aus haben wir dir drei tolle Touren herausgesucht, auf denen du die ganze Vielfalt der Gegend erradeln kannst. Hier warten jede Menge kulturelle und landschaftliche Highlights auf dich. Im Nationalpark Eifel rund um den Rursee leben über 2.000 seltene Tier- und Pflanzenarten!

Die Anreise in die Eifel ist ganz unkompliziert. Du kannst sie mit dem Auto erledigen und direkt nach Hürtgenwald fahren. Wenn du Lust auf eine Extra-Portion Abenteuer im Bike-Packing-Style hast, haben wir noch einen besonderen Vorschlag parat: Die erste Tour der Collection startet am Bahnhof von Düren und führt dich über feinste Trails nach Hürtgenwald. Düren ist per Bahn nahezu perfekt angebunden und ermöglicht dir eine auto freie Anreise, bei der die Entspannung direkt vor der Haustür beginnt.

Für welche Variante du dich auch entscheidest, der Spaß auf dem Bike ist vorprogrammiert. Denn die Trails in der Eifel sind in jedem Fall deluxe und mega flowig, so dass es egal ist, ob du Mountainbike-Einsteiger oder Routinier bist – hier kommt jeder auf seine Kosten.

Weitere Infos
Bikepark: mtb-park-huertgenwald.de
Übernachtung: simonskall.de

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:03
    59,5 km
    11,8 km/h
    910 m
    910 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Diese Tour startet direkt am Dürener Bahnhof. Von hier aus bist zu ruckzuck auf schönen Trails – schließlich wird Düren nicht umsonst das „Tor zur Eifel“ genannt. Durch den Meroder Wald, in dem du an der Ruine des Klosters Schwarzenbroich vorbei kommst, steuerst du auf die Wehebachtalsperre zu, die – rein optisch – ein echter Knaller ist. Weiter geht’s: Etwa auf halber Distanz dieser Runde landest du in Hürtgenwald-Simonskall, wo der Bikepark Hürtgenwald sein Zuhause hat.

    Hier hast du nun die Wahl. Wenn du das ganze Wochenende in der Eifel verbringen möchtest, bietet sich Hürtgenwald als Basisstation an. Hier gibt es ein paar rustikale Pensionen und hier gibt es den Bikepark, dessen tolle Trails dich einladen, wenn du noch Zeit und Energie hast. In diesem Fall schlägst du nun hier dein Quartier auf und hebst dir den Rest der Tour für den Rückweg auf.

    Wenn du einfach nur eine Tagestour fahren möchtest, folge einfach der Route, die dich zurück zum Ausgangspunkt bringt. Besonders bemerkenswert ist dabei der sogenannte „Kalltrail“. Der ist ein Relikt aus dem zweiten Weltkrieg und erinnert an die „Schlacht im Hürtgenwald“. Die Kämpfe der Wehrmacht gegen die US Army in dieser Gegend zählen zu den schwersten des ganzen Krieges – die Bodenplatten auf dem Trail erinnern daran, dass hier einst Panzer vorbei rasselten. Wie gut, dass diese Zeiten vorbei sind. Stattdessen kannst du hier heute die wunderschöne Landschaft und das ländliche Idyll genießen. Vorbei an der Obermaubach-Talsperre und Burg Untermaubach schließt diese Tour wieder am Bahnhof von Düren ab.

    Richtig cool ist, dass der Dürener Bahnhof so gut angebunden ist. Von Köln aus gibt es sogar eine S-Bahnverbindung. So kannst du total unkompliziert mit der Bahn anreisen und das Auto zu Hause stehen lassen. Keine Parkplatzsuche, kein Stau-Stress, sondern Erholung pur!

  • Schwer
    03:56
    44,7 km
    11,4 km/h
    720 m
    710 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die Tour startet in Richtung Nordwest und somit in Richtung Aachen. Wunderschöne Trails durch den Hürtgen- und den Rotterwald werden dich begeistern, ab und an gibt es sogar richtig was zum Staunen. Zum Beispiel bei den „Kluckensteinen“, einer beeindruckenden Aneinandereihung von Felssäulen, die früher abgebaut wurden und deren Überreste heute als Naturdenkmal geschützt werden. Oder am „Kartoffelbaum“, wo dich eine Art Kunst zum Mitmachen ganz bestimmt zum Schmunzeln bringen wird.

    Wenig später streifst du nicht nur die Dreilägertalsperre, sondern auch die Deutsch-Belgische Grenze und somit das Hohe Venn, eine absolut beeindruckende Hochmoorlandschaft. Von hier aus geht es sachte bergauf bis auf 570 Meter Höhe, wo noch einmal ein richtig toller Ausblick aufs Umland und an klaren Tagen bis nach Aachen und das Rheinische Braunkohlerevier auf dich wartet, bevor es zurück in den Hürtgenwald geht.

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  • Schwer
    04:43
    50,7 km
    10,8 km/h
    1 120 m
    1 140 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Diese Tour ist schon ganz schön fordernd und wird dich einige Stunden beschäftigen. Aber keine Sorge: Natürlich sind sämtliche Herausforderungen nur vom Allerfeinsten. Du startest durchs Kalltal hoch nach Simmerath, dem höchsten Punkt der Tour und eine erste gute Gelegenheit zu einer kleinen Pause.

    Von hier aus geht es weiter. Ein wunderbarer Trail, der für die nächsten vier Kilometer nur bergab führt, bringt dich ins Rurtal. Und das ist kein Schreibfehler. Tatsächlich heißt der namensgebende Fluss genau so, wie der bekannte Kollege aus dem Ruhrgebiet. Um Verwechslungen zu vermeiden, ließ man einst das „h“ weg. Wer auf Nummer sicher gehen will, sagt lieber gleich „Eifel-Rur“. Und all das ist ja ganz interessant, wenn du erstmal dort bis, wirst du aber gar keinen Kopf dafür haben, denn dafür sind die Trails einfach viel zu gut. Noch ein wenig auf und ab, durchaus anspruchsvoll (sowohl in Sachen Steigung als auch technisch) und schon bist du an der Rurtalsperre.

    Die Rurtalsperre ist ganz schön groß, bezogen aufs Volumen ist sie der zweitgrößte Stausee Deutschlands. Und der Weg, der an ihr entlang führt, ist wirklich schön. Wir wählen die ruhigere Variante (die mit weniger Spaziergängern) im Osten, was nochmal mit einem knackigen Anstieg verbunden ist. Gefolgt von einer tollen Abfahrt, die dich direkt auf der Staumauer des Sees ausspuckt. Kurz durchatmen und einfach mal genießen – der Blick auf den See ist wirklich beeindruckend.

    Ein letzter Anstieg und die abschließende Abfahrt über den historischen Kalltrail – schon bist du zurück am Ausgangspunkt in Hürtgenwald.

    Tipp: Falls dir diese Tour ein bisschen zu fordernd ist, haben wir dir noch die „Kurze Rursee-Runde“ zusammengestellt.

  • Mittelschwer
    02:26
    25,6 km
    10,5 km/h
    590 m
    610 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Deutlich kürzer und mit weniger Höhenmetern kommt die kurze Rursee-Runde daher, die aber nicht minder schön ist: Allerlei landschaftliche und kulturelle Highlights warten am Rande der Trails darauf, von dir entdeckt zu werden.

    Da wären zum Beispiel die Kaiserfelsen, eine beeindruckende Ansammlung von Sandstein-Säulen, die eine meterhohe Schlucht bilden – und du fährst mitten hindurch. Über technische und richtig spaßige Trails mit ein wenig „Auf“ und ganz viel „Ab“ flowst du runter nach Woffelsbach am Rursee. Hier kannst du im Sommer am Schiffsanleger den Seglern und Kanuten zusehen während du dir eine kleine Pause in diesem Idyll am See gönnst.

    Der Rückweg wird nochmal spannend: Du folgst dem Schmugglerpfad, der heute prima als Bike-Trail taugt, dessen ursprüngliche Bestimmung nach dem zweiten Weltkrieg es aber war, Kaffee von Belgien nach Deutschland zu schmuggeln. Entlang dem Schilsbach sammelst du nochmal ein paar Höhenmeter, um die finale Abfahrt zurück nach Simonskall voll und ganz genießen zu können.

Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    181 km
  • Zeit
    16:07 Std
  • Höhenmeter
    3 350 m

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