4 Tage, 3 Länder – auf dem RurUfer-Radweg durch die Eifel

Fahrrad-Collection von
RurUfer-Radweg
3-4 days
162 km
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Eine verwunschene Moorlandschaft in ungewöhnlichen Höhen bildet den Auftakt der einzigartigen Landschaft am RurUfer-Radweg. Schmale Flusstäler, die von bunten Sandsteinfelsen und dicht bewaldeten Hügeln gesäumt werden, folgen. Idyllische Altstädte mit romantischen Fachwerkhäusern. Eine imposante Seenlandschaft mit der zweitgrößten Talsperre Deutschlands. Und ein Fluss, der mitten hindurchfließt.

In nur vier Tagen kannst du durch drei Länder und diese traumhaft abwechslungsreiche Landschaft fahren. Der RurUfer-Radweg bringt dich auf knapp über 160 Kilometern vom Hohen Venn in Belgien über die Eifel in Deutschland bis nach Roermond in den Niederlanden. Wir stellen dir die Route an der Rur beziehungsweise der Roer in dieser Collection in vier Etappen vor – eine tolle Radtour für einen Kurztrip an einem langen Wochenende.

Um mit dem Fahrrad zum Startpunkt Signal de Botrange auf dem Hohen Venn in Belgien zu kommen, nimmst du am besten von Aachen aus den Fahrradbus. Der fährt von Ende März bis Ende Oktober an Sonn- und Feiertagen mehrmals täglich sowie an Samstagen einmal am Tag nach Kalterherberg an der belgischen Grenze. Von dort sind es mit dem Fahrrad etwa 13 Kilometer bis zum Startpunkt des RurUfer-Radwegs. Falls du nicht mit dem Fahrrad auf den Hohen Venn fahren möchtest, kannst du die Tour alternativ direkt in Kalterherberg starten. Vom Zielpunkt in Roermond kannst du für den Rückweg dann einfach den Zug nehmen.

Unterwegs auf dem Weg vom Ursprung der Rur im belgischen Hochmoor über den Nationalpark Eifel bis hin zur Mündung in die Maas hast du genug Möglichkeiten, dich bei Bedarf in gemütlichen Restaurants und Cafés zu stärken. Auch was Unterkünfte in den Etappenzielen und entlang des RurUfer-Radwegs angeht, hat das Fahrradparadies Eifel einiges zu bieten. Viele Gastgeber freuen sich auf Tourenradfahrer und heißen dich mit ihren fahrradfreundlichen Unterkünften herzlich willkommen, damit du eine unvergesslich schöne Radtour erlebst.

Der RurUfer-Radweg wird in der Broschüre "Deutschland per Rad entdecken" des ADFC empfohlen und wird als Qualitätsradroute mit 3 Sternen bewertet. Mehr Infos: adfc.de/artikel/radurlaub-als-sternstunde

Auf der Karte

Die Etappen des RurUfer-Radwegs

  • Mittelschwer
    02:54
    41,2 km
    14,2 km/h
    390 m
    740 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Tour auf dem RurUfer-Radweg geht am Signal de Botrange los. Das ist der höchste Punkt in Belgien und der befindet sich in dem Hochmoor Hohes Venn in der Nähe der deutschen Grenze. Um dort hinzukommen, nimmst du am besten den Fahrradbus von Aachen. Der bringt dich in den kleinen Ort Kalterherberg, der an der Grenze zu Belgien liegt. Von dort aus sind es etwa 13 Kilometer mit dem Fahrrad bis zum Startpunkt im Hohen Venn.

    Von Signal de Botrange führt dich die erste Etappe auf 41 Kilometern bis nach Rurberg. Dabei geht es weite Strecken bergab. Durch die wunderschön abwechslungsreiche Landschaft darfst du dich aber auch auf kleine Anstiege zwischendurch freuen.

    Auf dem Plateau des Hohen Venn schlängelt sich der Radweg durch die einzigartig schöne Landschaft des Hochmoors. Im Tal erreichst du dann die deutsch-belgische Grenze und den Ort Kalterherberg, der dich auf der deutschen Seite willkommen heißt. Wenn du mit dem Fahrradbus anreist, wirst du in Kalterherberg abgesetzt und kannst die Tour auch direkt von hier aus starten

    Von Kalterherberg radelst du durch das enge Rurtal, das mit eindrucksvollen Felsformationen und märchenhaftem Wald beeindruckt, bis nach Monschau. Die kleine Stadt verzaubert mit ihrer idyllischen Altstadt, die von der Rur durchflossen wird. Hinter Monschau geht es weiter durch das tief eingeschnittene Rurtal, das sich zwischen bewaldeten Hügeln hindurchschlängelt, bis es den Rursee erreicht. An diesem wunderschönen See liegt auch das heutige Etappenziel Rurberg.

  • Mittelschwer
    03:16
    43,3 km
    13,3 km/h
    410 m
    580 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dem Weg durch das schöne Rurtal und den Nationalpark Eifel wird es heute wieder abwechslungsreich hügelig. 43 Kilometer bringen dich auf spannenden Passagen von Rurberg nach Düren.

    Zu Beginn der Etappe fährst du am Ufer des Rursees entlang. Dabei hast du von den Höhen immer wieder eine eindrucksvolle Aussicht auf das blaue Wasser des Sees und die bewaldeten, grünen Hügel auf der anderen Uferseite. Sobald du den See hinter dir gelassen hast, schlängelt sich der Radweg wieder durch das enge Rurtal und folgt den vielen Schleifen des Flusses. Dein ständiger Begleiter sind die schönen Hügel, die das Tal säumen und mit dichtem Wald bewachsen sind. Da du nicht die ganze Zeit direkt am Ufer der Rur entlang fährst, führen dich auch einige Abschnitte durch den kühlen, schattigen Wald.

    Am Stausee Obermaubach kannst du eine kleine Pause einlegen und Wassersportfans beim Segeln zusehen. Wenn du Lust hast, kannst du dir auch selber ein Ruderboot leihen und den See vom Wasser aus erkunden. Hinter dem Stausee öffnet sich die Landschaft dann und es wird flacher. Ohne große Umwege rollst du durch grüne Auen und mehrere kleine Orte bis ins Etappenziel Düren. Hier kannst du den Tag am schönen Marktplatz ausklingen lassen, an dem du nicht nur das denkmalgeschützte Rathaus findest, sondern auch zahlreiche gemütliche Restaurants, die zum Verweilen einladen.

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  • Mittelschwer
    02:31
    31,7 km
    12,6 km/h
    40 m
    100 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe führt dich auf kurzen 31 Kilometern von Düren geradewegs Richtung Nordwesten nach Linnich. Dabei geht es die ganze Zeit entspannt bergab. Es ist der ideale Tourtag, um dir unterwegs richtig viel Zeit zu nehmen, damit du die Highlights auf der Strecke in vollen Zügen genießen kannst.

    Nachdem dich auf den letzten zwei Etappen wunderschöne Hügel und schmale Täler begleitet haben, geht es jetzt vor allem durch weite Auen direkt am Rurufer entlang. Kleine Dörfer, Wälder und Wiesen erstrecken sich links und rechts vom Radweg und prägen das Landschaftsbild bis nach Jülich.

    Die historische Festungsstadt an der Rur lädt zum Bummeln und Rasten ein. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt von Jülich findest du viele Cafés und Restaurants, die zum Einkehren und Verweilen einladen.

    Frisch gestärkt fährst du dann weiter an der Rur entlang, die sich auf dem letzten Abschnitt ins Etappenziel Linnich noch einmal von ihrer schönsten Seite zeigt. Am Barmener See zum Beispiel kannst du mit etwas Geduld Wildvögel beobachten oder dich an ausgewiesenen Stellen beim Baden im Wasser erfrischen.

    Ein weiterer besonders schöner Fleck auf dem Weg ins Etappenziel ist der Alte Rurarm, an dem du vorbeikommst. An diesem verwunschenen, fast schon unwirklichen Ort, scheint die Zeit stillzustehen. Es ist ein Paradies für Vögel, die sich hier ungestört fühlen und deshalb auch gerne zeigen.

    Vorbei am historischen Wehr, wo du dem Rauschen der Rur lauschen kannst, geht es schließlich ins Etappenziel Linnich.

  • Mittelschwer
    03:21
    46,2 km
    13,8 km/h
    70 m
    110 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute steht schon die letzte Etappe des RurUfer-Radwegs an. Sie bringt dich von Linnich auf 46 Kilometern bis in die Niederlande nach Roermond, wo die Rur in die Maas mündet.

    Der flache, leicht abschüssige Radweg führt durch die weiten Rurauen und an schönen Feldern und Wiesen vorbei Richtung Nordwesten. Das Rurufer meistens an deiner Seite, folgst du den kleinen Schleifen des Flusses, die sich immer wieder durch beschauliche Orte schlängeln und an wunderschönen Seen vorbeiführen.

    Die Seen sind tolle Plätze für eine Rast, besonders der Effelder Waldsee an der niederländischen Grenze. In dem Seebad kannst du an einem Sandstrand am Ufer relaxen und dich im kühlen Wasser erfrischen. Falls du mehr Action brauchst, kannst du auf dem See zum Beispiel auch wakeboarden. Für das leibliche Wohl sorgt ein Imbiss.

    Erfrischt und gestärkt bist du dann bereit, die Grenze zu überqueren und die letzten Kilometer durch die Niederlande bis nach Roermond zu radeln. Hier mündet die Rur nach über 160 Kilometern und zwei Grenzüberquerungen in die Maas. Die Mündungsstelle ist ein toller Ort, um dich von dem Fluss, den du durch drei Länder begleitet hast, zu verabschieden und die spannende Tour Revue passieren zu lassen, bevor du vom Bahnhof in Roermond den Zug nimmst, um wieder nach Hause zu fahren.

Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    162 km
  • Zeit
    12:01 Std
  • Höhenmeter
    910 m

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