© Maren Kowalke

Madeira – Wanderurlaub mitten im Atlantik

Wander-Collection von
komoot

Mitten im tiefblauen Atlantik ragen die rotbraunen Berghänge von Madeira aus den Fluten. Während der sonnenverwöhnte Süden dicht besiedelt ist, findest du an der Nordküste und im Inselinneren immer noch einmalige und unberührte Natur. Obwohl die Insel recht klein ist, hat sie vielfältige Landschaft zu bieten: Die schroffen Gipfel des zentralen Bergmassivs, die wolkenverhangene Hochebene Paul da Serra, die steilen Felswände der Nordküste und die verwunschenen Lorbeerwälder. Neben den fordernden Berg- und Küstentouren kannst du die Inselnatur aber besonders bequem entlang der Levadas entdecken. Das sind schmale Bewässerungskanäle, die bereits seit hunderten von Jahren das Wasser von den Gebirgsbächen hinab zu den Terrassenfeldern der Bevölkerung leiten. Die Wanderwege entlang der Levadas verlaufen oft nahezu ebenerdig und so können auch gemütliche Wanderer tief in die Natur von Madeira vordringen.

Wir haben dir acht Touren ausgewählt, auf denen du die gesamte Vielfalt von Madeira entdecken kannst. Die Levadatouren, der Urwald von Fanal und auch die Halbsinsel São Lorenço sind für Familien geeignet, während die Touren im Zentralmassiv die Herzen eines jeden erfahrenen Bergwanderers höher schlagen lassen. Wenn du eine gesamte Woche auf Madeira verbringst, brauchst du nur noch die Reihenfolge der Touren für dich festlegen und startest dann mit der Erkundung der einzigartigen Vulkaninsel.

Madeira hat ein sehr mildes Klima, die Winter sind recht warm und im Sommer wird es nicht zu heiß. Somit findest du hier das gesamte Jahr über perfektes Wanderwetter. Die Insel erkundest du am besten in einem Mietwagen, mit dem du auch die entlegensten Wanderwege erreichen kannst.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Leicht
    01:45
    5,91 km
    3,4 km/h
    170 m
    170 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Einst war Madeira vollständig von dichten, nebelverhangenen Wäldern bedeckt, doch die ersten Siedler rodeten die Wälder, um Flächen für Landwirtschaft zu schaffen. Nur in den unwegsamsten Tälern und auf den windigen Hochebenen finden sich heute noch größere Urwälder. Einen besonders schönen Urwald findest du auf der westlichen Hochebene am Forsthaus von Fanal: Hier stehen jahrhundertealte und knorrige Stinklorbeerbäume. Bis zum Frühsommer ziehen hier täglich dichte Nebelfelder über die Berge und verwandeln die einzigartige Landschaft in einen mystischen Urwald.Die Tour startet am Forsthaus Fanal, wo du einige Parkplätze finden kannst. Zwischen den gewaltigen Baumriesen geht es ein Stück aufwärts zu einer weiten Heidefläche mit großartiger Aussicht hinab zur Nordküste. Der Weg schlängelt sich an der Hochebene entlang in den dampfenden und tropfenden Stinklorbeerwald. Die Bäume sind mit Flechten und Farnen überwuchert und außer den leise im Wind raschelnden Blättern umgibt dich eine friedliche Stille.Nachdem du den Wald verlassen hast geht es zwischen knorriger Baumheide zu zwei Aussichtspunkten mit erstklassigen Panoramablicken hinab in die umgebenden Täler. Auf dem Weg in Richtung Forsthaus wirst du einigen Kühen begegnen, die hier oben auf den weiten Wiesen leben.Du passierst wieder das Forsthaus und auf der weiten Wiese stehen hier besonders große Exemplare der Lorbeerbäume. In einer kleinen Runde wanderst du entlang der großen Bäume und kannst dazwischen immer wieder Panoramablicke auf Nordküste und Atlantik genießen.Noch ein Hinweis: Trotz des Namens stinken die Lorbeerbäume nicht. Nur wenn die Bäume gefällt werden, riecht das frisch geschlagene Holz ein wenig unangenehm.

  • Mittelschwer
    03:22
    9,85 km
    2,9 km/h
    500 m
    500 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Levada do Rei gehört zu den schönsten Wandertouren auf Madeira. Der schmale Bewässerungskanal führt durch dichte Wälder und ist über den gesamten Weg sehr gut begehbar. Am Ende der Wanderung erreichst du, umgeben von dichtem Lorbeerwald, den Ribeiro Bonito. Der 'Schöne Fluss', so die deutsche Übersetzung, fließt als Wildbach durch ein enges Tal und speist die Levada do Rei. Auch bei dieser Tour sind die Höhendaten nicht korrekt: Außer einer kurzen Treppe zu Beginn der Wanderung verläuft der Weg nahezu ebenerdig und so kann die Wanderung als leicht eingestuft werden.Die Tour startet am Café Quinta do Levada do Rei. Dort befinden sich auch einige Parkplätze, an denen du deinen Mietwagen abstellen kannst. Du passierst eine Wanderinfotafel und erreichst kurz darauf ein Wasserreservoir. Links vom Wasserbecken sprudelt die Levada einen kurzen Hang herab und auf einer Treppe geht es entlang des Wasserlaufs nach oben.Du wanderst entlang der Levada gegen de Fließrichtung und zunächst geht es durch einen duftenden Eukalyptuswald. Über dir rauscht der Wind in den Blättern und manchmal gibt der Wald den Blick auf das dicht begrünte Tal frei.Nachdem du einen schmalen Bachlauf überquert hast, kommst du an eine Weggabelung. Du folgst dem ausgeschilderten Wanderweg PR18 nach links in Richtung Ribeiro Bonito. Der Wald wird urwüchsiger und dich umgeben knorrige Lorbeerbäume.Nach einem kurzen Tunnel führt dich der schmale Pfad unterhalb einer steilen Felswand entlang zu einem Wasserfall und wenig später erreichst du das traumhafte Tal des Ribeiro Bonito. Nach einer ausgiebigen Rast geht es auf gleichem Weg zurück zum Start.Die Levada do Rei wird aufgrund ihrer unberührten Natur gerne besucht. Wenn du das Tal und den Fluss für dich alleine genießen möchtest, startest du am besten so früh wie möglich.

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  • Schwer
    05:06
    13,5 km
    2,7 km/h
    900 m
    900 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Levada Central ist eine der schönsten Levadas und führt dich bei fantastischer Aussicht oberhalb des dramatischen Tals Ribeira da Janela durch den grünen Urwald von Madeira. Der Wanderweg ist zunächst sehr gut ausgebaut und wird mit der Strecke etwas fordernder. An mehreren Stellen ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt, da nicht an allen steil abfallenden Abschnitten Geländer vorhanden sind. Die Höhendaten für diese Tour sind aufgrund der steilen Felswände nicht korrekt: Der Levadaweg verläuft über die gesamte Strecke nahezu ohne Steigung und ist damit auch für gemütliche Wanderer geeignet. Bis zum ersten Tunnel kann die Wanderung als leicht und ab den Tunnels als mittelschwer eingestuft werden.Am Startpunk befinden sich mehrere Parkplätze und ein schöner Rastplatz mit tollem Ausblick. Von dort geht es auf einem zunächst breiten und bequemen Wanderweg an der Levada entlang. Der Weg führt durch steil aufragende Eukalyptusbäume und durch eine urweltliche Farn- und Mooslandschaft.Nach rund viereinhalb Kilometern Strecke verschwindet die Levada in einem schmalen Tunnel. Der Weg im Tunnel ist schmal und zum Teil nass. Hier benötigst du unbedingt eine Taschenlampe oder besser eine Stirnlampe sowie festes Schuhwerk. Nach dem ersten Tunnel kommst du in ein malerisches, schmales Tal. Ein breiter Wasserfall schießt die Wand herunter und der Wanderweg führt direkt darunter hindurch in den nächsten Tunnel.Der zweite Tunnel macht eine Kurve, so dass du das Ende zunächst nicht sehen kannst. Dieser Tunnel ist meist noch feuchter und an manchen Stellen bietet es sich an, dass du auf der schmalen Mauer zwischen Levada und Wanderweg balancierst. Nur wenige Wanderer passieren den zweiten Tunnel und so erwartet dich danach ein noch naturbelassenerer Urwald.Diese Wanderung führt dich noch ein Stück weiter zu einem Levadahaus, in dem die Levadaarbeiter bei Ausbesserungsarbeiten übernachten. Die Hütte ist verschlossen, aber eine Bank vor der Tür lädt zu einer ausgedehnten Rast ein. Nach deiner wohlverdienten Pause geht es auf gleichem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

  • Mittelschwer
    02:41
    9,26 km
    3,5 km/h
    240 m
    240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Unzählige Levadas fließen auf Madeira von den Bergen hinab auf die Terrassenfelder. Viele der Bewässerungskanäle werden sorgsam gepflegt und erfreuen sich großer Beliebtheit bei Wanderern aus aller Welt. Vor allem die Levadas durch die grünen und dichten Wälder stehen hoch im Kurs. Die Levada do Bica da Cana jedoch führt unterhalb der Hochebene Paul da Serra durch nahezu steppenartige Landschaft und gewährt dir fantastische Aussichten auf die höchsten Berge von Madeira. Die Levada wird seit Jahren nicht mehr gepflegt und ist teilweise etwas überwachsen, daher ist es die perfekte Tour für abenteuerlustige Wanderer. Da die Wanderung nicht offiziell ausgeschildert ist, kannst du hier abseits der Touristenströme einsam unberührte Natur von Madeira erleben.Die Wanderung startet am Forsthaus Posto Florestal Cova Grande. Direkt auf der anderen Straßenseite ist eine Wiese, auf der geparkt werden kann. Nach wenigen Schritten entlang der Straße biegst du zur Levada ein. Zunächst ist der Wanderweg nicht gut zu erkennen, doch bald kannst du problemlos dem Weg neben der Levada folgen. Lass dich nicht von den verbrannten Ginsterbüschen täuschen, denn bald ändert sich die Landschaft und oberhalb und unterhalb der Levada erstrecken sich steinige Wiesen.Der Weg neben der Levada ist zum Teil sehr schmal und es gibt an keiner Stelle ein Geländer, insgesamt ist der Weg für erfahrene Wanderer jedoch kein Problem. An mehreren Stellen wird der Wanderweg von herabfließenden Bergbächen überspült und ist somit recht matschig, daher solltest du feste Wanderschuhe tragen. Dann ist der Weg absolut traumhaft und du wanderst entlang der Berghänge und kannst die großartige Aussicht ins tiefe Tal genießen.Am Ende unserer Tour liegt ein Wasserfall, der in einen kleinen Teich herabstürzt – ein perfekter Ort für eine Rast. Außer dem Rauschen des Wassers vernimmst du kein Geräusch und kannst ganz für dich die Natur genießen. Nach deiner Pause geht es auf gleichem Weg zurück zum Start.

  • Mittelschwer
    02:12
    7,35 km
    3,3 km/h
    230 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Halbinsel São Lorenço bildet auf Madeira einen einzigartigen Naturraum. Aufgrund der geringen Höhe und der ausgesetzten Lage ganz im Osten der Insel fällt hier kaum Niederschlag. Infolgedessen wächst hier nur wenig Vegetation. Während die Wiesen im Frühling noch grün und mit blühenden Blumen durchsetzt sind, verwandelt sich die Insel bereits im Frühsommer in eine staubige, rote Steppe. Ein ausgebauter und gesicherter Weg führt bis zur äußersten Spitze und entlang des Wegs erwarten dich einmalige Aussichten auf die felsige Küste. Der Wanderweg ist sehr gut besucht, daher lohnt es sich früh aufzustehen. Am schönsten ist es bei Sonnenaufgang, wenn die ersten Strahlen über die Klippen von São Lorenço fallen.Die Tour startet am Ende der Landstraße, wo du auch Parkplätze findest. Von dort geht es neben einem Wanderinfoschild über Stufen und hölzerne Brücken auf die Halbinsel. Der Weg schlängelt sich über Grate und entlang der Hänge und dank der kargen Vegetation hast du eine erstklassige Aussicht. Auf der Halbinsel kannst du ein außergewöhnliches Naturereignis erleben: Während sich die Wellen krachend an den Klippen auf der Nordseite der Insel brechen, liegt das Wasser auf der Südseite still und glitzernd da.Mehrere Aussichtspunkte laden zum Fotografieren ein und auf der letzten Insel steht das Info- und Ausflugszentrum Casa do Sardinha. Von dort ist es ein steiler, aber kurzer Aufstieg zum Pico do Furado, dem östlichsten Punkt der Halbinsel. Vom Gipfel des Berges hast du einen erstklassigen Blick auf São Lorenço, Madeira und die Nachbarinseln.Nach einer Runde um das Casa do Sardinha geht es auf gleichem Weg zurück zum Startpunkt.

  • Schwer
    05:27
    15,8 km
    2,9 km/h
    770 m
    770 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Norden von Madeira ist berühmt für seine Steilküste, die an vielen Stellen über hunderte Meter senkrecht zum Meer hin abfällt. Im Nordosten der Insel führt ein spektakulärer Pfad durch die steile Felswand und du hast unglaubliche Ausblicke auf den Atlantik und die rotbraunen Felswände. Obwohl der Pfad an allen steilen Stellen mit einem Drahtgeländer gesichert ist, solltest du schwindelfrei sein, um das Erlebnis in vollen Zügen zu genießen.Du startest deine Tour in dem kleinen Küstenort Porto da Cruz am Fuße des berühmten Adlerfelsens. Hier findest du einen großen, kostenlosen Parkplatz, auf dem du deinen Mietwagen sicher abstellen kannst. Nach einem kurzen Stück durch den Ort geht es an der Küste entlang nach Osten. Über Treppen geht es hinauf zu einer trockenen Levada und du steigst auf einer wenig befahrenen Straße zwischen Terrassenfeldern weiter auf.Nach rund zwei Kilometern führt ein schmaler Pfad zwischen zwei kleinen Häusern einen Berghang hinauf zu einer weiteren trockenen Levada. Der Weg ist zum Teil etwas überwachsen und wenn du magst kannst du alternativ auch über die Straße weiter wandern, die bald wieder mit dem Wanderweg zusammentrifft. Wenn die Straße endet, geht es auf einem zunächst breiten, aber bald schmaler werdenden Wanderweg durch dichten, grünen Wald an der steilen Küste entlang. Immer wieder hast du schöne Ausblicke auf den Atlantik, der hunderte Meter unter dir gegen die Felsen brandet.Nach einer Kurve weicht der Wald zurück und der Pfad führt direkt durch die nackte Felswand. Der Wanderweg ist direkt in den Fels geschlagen und ist eines der spektakulärsten Erlebnisse auf Madeira. Fast auf dem gesamten Abschnitt befinden sich Drahtseilgeländer, trotzdem solltest du nicht zu nah an die Abbruchkante herantreten. Nach dem spannenden Felsenweg erreichst du das Ziel der Tour, die Passhöhe Boca do Risco. Hier kannst du eine ausgiebige Rast einlegen, bevor du auf gleichem Weg zurückwanderst.Wenn du mit dem Bus anreist, kannst du vom Boca do Risco auch durch das Tal hinab nach Machico wandern und von dort mit dem Bus zurück zu deiner Unterkunft fahren. Von Funchal aus erreichst du sowohl Start- als auch Zielpunkt mit der SAM-Buslinie 53. Fahrpläne unter sam.pt/en

  • Schwer
    06:10
    11,0 km
    1,8 km/h
    1 000 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Pico Ruivo ist mit 1.862 Metern der höchste Gipfel auf Madeira. Er dominiert die atemberaubende Berglandschaft des madeirischen Zentralmassivs, das von schroffen Gipfeln, senkrechten Felswänden und tiefen Tälern gebildet wird. Der ausgeschilderte Bergwanderweg PR1 führt vom dritthöchsten Berg Pico do Areerio über schmale Grate, dunkle Tunnels und felsige Steige bis hinauf zum Gipfel des Pico Ruivo. Auf den schmalen und teils rustikalen Bergpfaden sind festes Schuhwerk, Trittsicherheit, Kondition und vor allem Schwindelfreiheit Pflicht. Für erfahrene Bergwanderer ist die Wanderung eine absolute Traumtour.Unterhalb der Radarstation auf dem Pico do Areerio befindet sich ein großer Parkplatz. Der erste Abschnitt des Weges ist hervorragend ausgebaut und gesichert. Auch im Sommer ist es hier wegen der starken Winde recht kühl, daher unbedingt passende Kleidung tragen. Über steinerne Stufen geht es bei unglaublichen Panoramablicken abwärts. Der Weg windet sich entlang der Felswände hinab und führt dich durch mehrere, teils feuchte Tunnel. Am besten hast du eine Taschenlampe bei dir, im Notfall reicht das Licht von deinem Telefon.Nach dem letzten Tunnel führt der Weg auf einem in den Fels geschlagenen Pfad direkt durch die Steilwand. Aufgrund zahlreicher kleinerer Felsstürze ist das Drahtseilgeländer nicht mehr überall intakt, daher solltest du nicht zu nahe an die Kante treten.Bald darauf geht es über Treppen steil hinauf zum Pass zwischen Pico Ruivo und Pico das Torres, den beiden höchsten Bergen Madeiras. Oben erwartet dich eine einzigartige Aussicht. Anschließend geht es durch einen verbrannten Baumheidewald zunächst abwärts und dann hinauf zur Berghütte Casa Ruivo.Auf der Hütte kann leider nicht übernachtet werden und sie öffnet nur sehr sporadisch für Getränke- und Souvenirverkauf. Von dort beginnt auf gut ausgebauten Stufen der letzte Aufstieg zum Gipfel. Oben erwartet dich eine spektakuläre Rundumsicht auf die Gipfelwelt von Madeira. Nach einer Rast und ausreichend Fotos am Gipfel geht es auf gleichem Weg zurück zum Start.

  • Schwer
    05:07
    9,44 km
    1,8 km/h
    800 m
    800 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Das Zentralmassiv von Madeira lädt zu ausgedehnten Bergtouren ein. Eine besonders schöne Strecke ist der Bergwanderweg zwischen dem Encumeada-Pass und dem Pico Ruivo. Der fordernde Bergweg wird nur selten begangen und führt dich durch atemberaubende Natur. Unsere Wanderung führt als klassische Bergtour vom Wanderparkplatz am Pass bis zum Pico do Jorge. Dessen unwegsamen Gipfel kannst du zwar auf den letzten Metern nicht besteigen, doch auch unterhalb der Gipfelpyramide erwarten dich großartige Ausblicke.Vom Encumeada-Pass folgst du dem ausgeschilderten Wanderweg PR 1.3 Vereda de Encumeada. Auf unzähligen steinernen Stufen steigst du durch urwüchsigen Lorbeerwald hinauf zur Einsattelung zwischen Pico da Encumeada und Pico Ferreiro. Oben auf dem Grat hast du einen fantastischen Ausblick auf das Tal von São Vicente im Norden und zugleich auf das Tal von Ribeira Brava im Süden.Du umrundest den gewaltigen, gestuften Gipfel des Pico Ferreiro und wanderst unterhalb der Felswände durch eine atemberaubende Hochgebirgslandschaft.Mit großartigem Blick auf den Pico do Jorge steigst du in Richtung des Gipfels auf. Der Wanderweg umrundet den Berg nur wenige Meter unterhalb des unzugänglichen Gipfels und führt dich zu einem von Ginster bewachsenem Hochplateau an der Ostseite des Pico do Jorge.Von hier hast du einen spektakulären Ausblick auf den riesigen Gebirgsstock des Pico Grande, auf das Tal Curral de Freiras und auf den Grat bis zum Pico Ruivo. Nach einer wohlverdienten Rast geht es auf gleichem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    82,1 km
  • Zeit
    31:50 Std
  • Höhenmeter
    4 610 m

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