© Naturpark Südeifel, Charly Schleder

Mystische Schluchten und dichte Wälder – Wandern in der Südeifel und in Luxemburg

Wander-Collection von
NaturWanderPark delux
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Gerade noch wanderst du bei traumhafter Aussicht über die liebliche Hügellandschaft, als dich der Wanderpfad in einen dichten Buchenwald führt. Du folgst dem Weg, über dir rauschen leise die Blätter im Wind und die Sonne malt feine Schatten auf den Waldboden. Schon bald erkennst du zwischen den Baumstämmen Steine und Felsen und kurz darauf stehst du inmitten einer schmalen Schlucht. Zu beiden Seiten ragen die Sandsteinfelswände auf und hoch über dir erblickst du den blauen Himmel. Auf einer Metalltreppe geht es schließlich nach oben und auf der Felskrone, hoch über den Bäumen erwartet dich eine atemberaubende Aussicht auf die Südeifel.

Der NaturWanderPark delux erstreckt sich zu beiden Seiten der deutsch-luxemburgischen Grenze. Ein ausgedehntes Netz aus 23 Wanderwegen führt dich entlang von Wildbächen, zu idyllischen Stauseen, durch malerische Flusstäler, in tiefe Wälder und vor allem hinein in die mystischen Schluchten. An vielen Stellen kannst du Sandsteinfelsen, dunkle Höhlen und schmale Schluchten erkunden, von denen die Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert sind.

Wir haben dir zehn Wanderwege ausgewählt, auf denen du die vielfältige Landschaft der Südeifel, der Luxemburger Ardennen und des Müllerthal - Kleine Luxemburger Schweiz erkunden kannst. Dabei führen dich die Wege immer mal wieder über die Grenze nach Luxemburg, die mal mitten im Wald und mal entlang von Flüssen verläuft. Die Touren sind hervorragend ausgeschildert und dank guter Wanderwege kannst du die abwechslungsreiche Natur in vollen Zügen genießen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:36
    15,8 km
    3,4 km/h
    420 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Route bietet alles, was das Wandererherz höher schlagen lässt – und das nicht nur durch den einen oder anderen Anstieg. Markanter Anziehungspunkt ist der Stausee Bitburg mit seinen Wassersportmöglichkeiten. Umrahmt von rotleuchtenden Buntsandsteinfelsen bietet die Seepromenade Gelegenheit zum Flanieren.Das landschaftlich reizvolle Prümtal ist geprägt durch wunderschöne Schleifen, sogenannte Mäander. Hier sind unter anderem Biber und Mufflons heimisch. Nur das fast musikalische Plätschern der Prüm selbst unterbricht die idyllische Ruhe.Der Hammer Büsch präsentiert sich als offener Hangwald mit einer herrlichen Aussicht auf Schloss Hamm. Die Burbesbergbesteigung ist im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt der Wanderung: Der Blick von hier reicht bis zum Erbes- und Idarkopf im Hunsrück.

  • Mittelschwer
    03:43
    13,0 km
    3,5 km/h
    300 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wer auf Spuren des Mittelalters wandern will, für den ist diese Route genau richtig. Auf romantischen Felsenpfaden führt sie rund um die Burg Neuerburg. Das mächtige Bauwerk bildet mit der Pfarrkirche Sankt Nikolaus, dem Glockenturm und dem heutigen Pfarrhaus – früheres Vogthaus – ein prächtiges Ensemble. Der Beilsturm, einst Wachturm, und der über eine alte Wehrmauer führende „Koblenzer Pfad“ lassen das Mittelalter noch einmal erstehen. Der Panoramaweg und die Kanzel bieten eindrucksvolle Aussichten in das Tal der Enz und in das Herz des malerischen Städtchens.Eligius- und Kreuzkapelle, die Mariensäule am Markt sowie das „Schwarzbildchen“ – in einer 700 Jahre alten Eiche ruhend – lassen die Frömmigkeit des Neuerburger Völkchens erahnen. Der farbenprächtige Stadtpark direkt am Enzbach lädt ein, die Seele baumeln und die Tour Revue passieren zu lassen. Der Marktplatz ist Start- und Endpunkt der Wanderung und bietet sich zur anschließenden kulinarischen Stärkung an.

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  • Mittelschwer
    03:48
    13,6 km
    3,6 km/h
    260 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour verläuft wahrlich im Herzen Europas. Das Ourtal zwischen Tintesmühle und dem Ort Ouren ist hier eng, steil und urig. Tief hat sich der Fluss ins Rheinische Schiefergebirge gegraben. Früher beherbergte die Our Tausende von Flussperlmuscheln. Damit der Bestand sich wieder erholt, befindet sich in der Kalborner Mühle eine Aufzuchtstation dieser seltenen Flussbewohner. Auf der Hälfte der Tour erreicht man das Europadenkmal in Ouren. Für jedes der sechs Gründerländer des Vereinten Europa steht ein großer Steinblock in der Parkanlage des Europadenkmals.Nach einem kurzen und heftigen Aufstieg zur Königslei öffnen sich fantastische Ausblicke über die Baumwipfel. Munter zieht der Bach seine Schleifen. Libellen schillern in der Sonne und Bachforellen glitzern im glasklaren Wasser. Seltene Auwaldbestände flankieren die Our. Sie zählen zu den vitalsten Lebensräumen Europas! Hier jagen Eisvogel und Reiher. Vielleicht lässt sich sogar ein Schwarzstorch blicken.

  • Mittelschwer
    03:46
    11,9 km
    3,2 km/h
    460 m
    460 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Ourtal ist immer ein Garant für eine abwechslungsreiche Wanderung. Eine grandiose, uralte Mittelgebirgslandschaft zieht sich durch das Ourtal. Die Our erweist sich hier als wahrer Meister der Landschaftsgestaltung. Ein nahezu alpines Erlebnis gewährt der felsige Grenzsteig entlang des Lätges-Berges mit grandiosen Ausblicken. Nach soviel Auf und Ab lädt der Ourtalstausee – das Unterbecken des Pumpspeicherkraftwerkes – mit seiner Uferpromenade und den Ourstaden von Bivels zum erholsamen Flanieren ein.Auf einem Bergfels hoch über der Ourschleife thronen die Ruinen der Burg Falkenstein. Wenige Schritte flussabwärts residiert das mittelalterliche Städtchen Vianden mit seinem wiederaufgebauten Schloss – eine der bedeutsamsten und mächtigsten Burgen Europas.

  • Schwer
    05:15
    18,9 km
    3,6 km/h
    340 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wer den Gegensatz von sanften Hochflächen und tief eingeschnittenen Tälern mag, für den ist diese Tour gerade das Richtige. Grundsgraben, Kalkgraben, Schulersgraben und natürlich ganz besonders das Tal der Kyll sind Garanten für eine abwechslungsreiche Wanderung. Die pittoreske Galerie ehemaliger Buntsandstein-Steinbrüche ist Zeugnis einer langen, traditionsreichen Natursteinindustrie. Das Zusammenspiel roter Felspartien mit dem prächtigen Laubdach hoher Buchen fasziniert.Der malerische Ort Auw an der Kyll ist umrahmt von Wäldern und roten Sandsteinfelsen. In seinem Herzen steht die ehrwürdige Mutter-Gottes-Kirche. Der Stillegraben mit seinen bizarren und doch anmutigen Sandsteinkaskaden, über die sich der Schaalbach ergießt, gewährt uns einen interessanten Einblick. Beim Durchstreifen des Orenhofener Waldes erreichst du den höchsten Punkt der Wanderung, den Burgknopp, einen mittelalterlichen Burghügel.

  • Mittelschwer
    03:23
    12,2 km
    3,6 km/h
    230 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wanderer auf dem Irsenpfad erleben eines der idyllischsten Täler der Eifel. Wer Ruhe und Einsamkeit sucht, findet sie hier im Islek. Umrahmt von über 500 Meter hohen, mächtigen Höhenzügen, schlängelt sich die Irsen durch eine malerische Auenlandschaft. Das Geplätscher der Irsen begleitet die Stille des Irsentales.Fleißige Biber haben ihre Spuren hinterlassen, sie sind hier wieder heimisch geworden. Das Besondere dieser Route ist das Zusammenspiel der Ruhe, die das Tal ausstrahlt und der weiten Ausblicke, die die Anhöhen gewähren. Medizin für Körper und Seele in dieser hektischen Zeit.

  • Schwer
    06:00
    21,0 km
    3,5 km/h
    470 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Bizzare Felslandschaften, blütenreiche Wiesen und farnreiche Wälder kennzeichnen diese Route. Aber auch besonders seltene Tier- und Pflanzenarten, wie zum Beispiel Falken und Orchideen finden hier ihr Zuhause.Viele Sehenswürdigkeiten entlang der Route laden zum Verweilen ein. So beispielsweise die Liborius Kapelle, von der man einen wunderbaren Blick auf Echternach und seine Umgebung hat, oder die Schweineställe, eine 300 Meter lange und etwa 60 Meter breite Schlucht mit schmalem Ein- und Ausgang, aber auch das barocke Schloss Weilerbach mit einem schönen Schlossgarten nach französischen Vorbildern.Nicht zu vergessen, das Diana-Denkmal in Bollendorf, welches einer römischen Göttin gedenkt, zuständig für den Schutz des Waldes und des Jagdglücks.

  • Schwer
    06:24
    20,3 km
    3,2 km/h
    700 m
    720 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Das Bollendorfer Plateau auf der deutschen Seite, das luxemburgische Beforter Plateau und das tief eingeschnittene Sauertal als verbindendes Element machen diese Route zu einem unvergesslichen Erlebnis. Auf Schritt und Tritt zeigen sich die Felsensteige im Luxemburger Sandstein als wahres Eldorado für Felswanderer.Die Felskulissen bieten unzählige Szenerien und Färbungen. Auf der luxemburgischen Seite nennt man diese Landschaft „Kleine Luxemburgische Schweiz“. Seltene Kalktuffhöhlen, wie die Tränenlay, großartige Aussichten und klammartige Schluchten, mystische Felsenwege und Wurzelpfade, beeindruckende Felstürme und grenzenlose Flusspanoramen komponieren eine faszinierende Landschaft. Der historische Ortskern von Beaufort mit Schloss Beaufort sind ein Muss für jeden Kulturinteressierten.Aber auch Bollendorf mit dem Sauerstaden, der Burg Bollendorf, Schloss Weilerbach und der Römischen Villa hat vieles zu bieten.

  • Schwer
    05:03
    18,8 km
    3,7 km/h
    230 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Teufel selbst hat dieser Route seinen Stempel aufgedrückt. Sein Teufelswerk dokumentieren Schluchten und Klüfte in den Felsbastionen des Ferschweiler Plateaus – vor allem die 28 Meter tiefe nach ihm benannte Schlucht. Selten zeigt sich die Urkraft der Natur so imposant wie an den Irreler Wasserfällen. Auf einer Länge von 140 Metern kämpft sich das klare Wasser der Prüm zwischen mächtigen Felsblöcken hindurch. Die Wanderbrücke über die Prüm eröffnet einen faszinierenden Blick auf das Naturschauspiel.Apropos Blick: Von der hoch über dem Sauertal gelegenen Liboriuskapelle bietet sich ein herrlicher Ausblick auf das romantische Echternach. Seit dem 16. Jahrhundert bewohnten Einsiedlermönche die in Fels gehauene Klause unterhalb der Kapelle, deren Überreste noch zu bestaunen sind. Den Eingang zum Gutenbachtal markiert der Felsenweiher: Eine bizarre Anlage, umgeben von Terrassen, Bassins, Treppen und Brücken. Erlebnisangebote in dieser spektakulären Landschaft bietet das Naturparkzentrum Teufelsschlucht.

  • Mittelschwer
    03:52
    14,3 km
    3,7 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Route macht ihrem Namen alle Ehre. Vier Bäche mit ganz unterschiedlichem Charakter sind dem Wanderer muntere Wegbegleiter. Auf alten Bergbaupfaden entlang des Alfbachs wird die Geschichte des schmucken Erholungsortes Bleialf wach. Hier wurde bis zur Mitte des 20. Jh. Bleierz gewonnen.Ab Halenfeld verläuft der Weg über Graswege am Donsbach entlang. Nach einem kurzen Hügelintermezzo mit grandioser Fernsicht liegt der nächste Bach zu Füßen: der Ihrenbach. Spuren emsiger Bautätigkeit verraten den Biber. Zahlreiche Teiche sind Jagdrevier blau- und grünschillernder Libellen. Wieder geht es über den offenen Hügelrücken.Weidend dahinziehende Schafe beleben als weiße Flecken das satte Grün der Wiesen- und Weidelandschaft. Krönender Abschluss der abwechslungsreichen Tour ist ein erholsames Plätzchen am romantischen Weiher bei Richelsberg.

Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    160 km
  • Zeit
    45:50 Std
  • Höhenmeter
    3 610 m
Mystische Schluchten und dichte Wälder – Wandern in der Südeifel und in Luxemburg
Wander-Collection von
NaturWanderPark delux