Wandern mit Fjordblick – 8 Tagestouren in Westnorwegen

Wander-Collection von
komoot

Atemberaubende Fjordpanoramen, aussichtsreiche Berggipfel und Gletscher zum Greifen nah - das erwartet dich auf diesen acht Tagestouren in Norwegens wildem Westen. Zwischen den rauen Felsen des skandinavischen Fjells, wie hier die Berglandschaft heißt, und dem türkiesblauen Wasser der Fjorde liegen oft nur wenige Meter. Besonders hier im südlichen und westlichen Teil des Landes formte die Eiszeit eine wildromantische Landschaft zwischen den schneebedeckten Gipfeln und den kilometerlangen Fjorden, die jedes Outdoor-Herz höher schlagen lassen.

Am besten kommst du mit dem Auto zu den Ausgangspunkten der Wanderungen. Alle Tagestouren lassen sich bestens auf einer zweiwöchigen Rundreise durch Fjell- und Fjordnorwegen erkunden. Bis auf Parkgebühren an einigen besonders beliebten Zielen kostet das Wandern oder der Eintritt in Nationalparks in Norwegen nichts. Zu einigen der "Hot Spots" fahren auch mehrmals täglich Busse aus den größeren Orten - hier solltest du ein wenig mehr Zeit einplanen. Die Campingplätze sind meist sehr gut ausgestattet und auch wildcampend ist unter gewissen Voraussetzungen gestattet (“Jedermannsrecht”).

Erklimme die Gipfel im westlichen Fjordland, blicke an der steilen Felswand des Preikestolen 600 Meterm in die Tiefe, wandle auf historischen Handelsrouten in Borgund, schlemme eine Waffel im Rondane Nationalpark und besuche die Heimat der Riesen und ihre spektakulären Gletscher am Jostedalsbreen. Ein abwechslungsreicheres Wanderprogramm wirst du kaum woanders finden. Bergstiefel, Regenjacke und natürlich deine Kamera sollten auf jeder Tour dabei sein. Lass dir auch nicht die wunderbar gemütlichen Berghütten des DNT entgehen, die urige Zimmer und ein üppiges Frühstücksbuffet bieten - die perfekte Grundlage für jeden Wandertag. God tur!

Auf der Karte

Die Touren

  • Schwer
    04:03
    9,37 km
    2,3 km/h
    490 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ein spektakuläres Fjordpanorama erwartet dich auf dem Plateau des Preikestolen in der Nähe von Starvanger. Diese kurze Tagestour führt dich von der mit dem Auto erreichbaren Preikestolhytta bis auf den Preikestolen und wieder zurück.
    Start ist die gut ausgebaute Preikestolhytta am Revsvatnet. Trotz der kurzen Strecke solltest du festes Schuhwerk tragen, um die felsigen Höhenmeter bis zum Gipfel des Neverdalsfjells auf 709 Metern zu erklimmen. Von hier oben kannst du das bunte Treiben auf dem frei stehenden Plateau des Preikestolen beobachten.
    Wenn du schwindelfrei bist, solltest du unbedingt auf die natürlich entstandene Plattform des Preikestolen und von dort die 600 Meter in die Tiefe blicken - ein atemberaubender Moment, besonders da kein Zaun, kein Gitter, nicht einmal ein Seil dich von dem Abgrund trennt.
    Bei einer Picknickpause kannst du den spektakulären Blick über den Lysefjord genießen, bevor du dich über die rauen Felsen, vorbei an tiefblauen Bergseen wieder auf den Weg zurück zur Hütte machst.

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  • Mittelschwer
    04:46
    14,6 km
    3,1 km/h
    280 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    Eine Wanderung entlang der höchsten Passstraße Europas ist ein besonderes Erlebnis. Selbst wenn die Langlaufsaison hier mitunter bis August geht, kannst du die wilde Berggegend im Sommer auch zu Fuß gut erkunden.
    Du startest an der Sognefjellshütte und führt zunächst parallel zur Straße bis zum höchsten Punkt der Landstraße FV55 auf 1434 Metern, welcher durch ein kleines Schild am sogenannten Fantesteinen gekennzeichnet ist.
    Dort biegst du ab und wanderst an den zahlreichen kleinen Seen der Hochebene vorbei bis zur Spitze des Bøverbreen, einem Ausläufer des Smørstabbreen. Hier bist du dem Gletscher zum Greifen nahe. Touren auf den Gletscher selbst kannst du in der Sognefjellhytta anfragen.
    Weiter geht der Weg entlang des Flusses Utla bis zu einer alten Ausgrabungsstätte, an welcher du auf den Rückweg zur Sognefjellshytta triffst. Vorbei an mehreren Gewässern schlängelt sich der Weg durch die bunte Fjelllandschaft wieder hinauf zur Hütte, wo du dich mit einer Waffel für die Tour belohnen kannst.

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  • Schwer
    10:13
    24,5 km
    2,4 km/h
    1 080 m
    1 090 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine von Norwegens schönsten und spektakulärsten Wanderungen führt über den Besseggen Grat in Jotunheimen.
    Du startest an der großen DNT-Hütte Gjendesheim und folgst dem Pfad steil den Berg hinauf. Schon jetzt ist die Aussicht auf den Gjendesee beeindruckend.
    Nach dem Veslfjellet führt eine leichte Kletterpartie hinab auf den Besseggen Grat, das sogenannte "Band". Vergiss beim Hinunterklettern nicht, ab und an den spektakulären Blick zu genießen: zur Linken des Besseggen Grats den Türkis-blauen 600 Meter tiefer gelegenen Gjendesee, zur Rechten das dunkelblaue Bessvatnet, einer der wohl saubersten Seen Europas.
    Hinter dem auf 1604 Meter Höhe gelegenen Bandet führt der Weg wieder ein Stück den Berg hinauf und immer entlang des Steilhangs, den Gjendesee auf der einen, das mächtige Gebirge Jotunheimens auf der anderen Seite.
    Auf Höhe der DNT-Hütte Memurubu angekommen führt der Wanderweg in vielen kleinen Serpentinen den Berg hinunter bis zur Berghütte. Von dort kannst du nach einer Pause im Café der Hütte entweder entlang des Seeufers zurück nach Gjendesheim wandern, oder eines der Boote nehmen, die direkt vom Kai vor der Hütte aus starten.

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  • Mittelschwer
    03:48
    11,0 km
    2,9 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    Gletscher zum Anfassen bekommst du auf dieser Tagestour durch das wunderschöne Tal des Austerdalsbreen.
    Vom Parkplatz aus folgst du dem gut ausgeschilderten und erkennbaren Pfad hinein ins Gletschertal. Der Weg führt immer entlang des Gletscherbachs an riesigen Felsbrocken und winzigen Birken vorbei. Links und rechts von dir erheben sich steil die Felswände des Tals - kaum zu glauben, dass hier noch vor einigen Jahren alles mit einer dicken Schicht Eis bedeckt war.
    Sobald du am Ende des Tals angekommen bist und den Geröllhügel erklommen hast, eröffnet sich auch endlich der Blick auf den Austerdalsbreen, welcher von den Gletscherausläufen Odin, Thor und Loki gespeist wird, die wiederum Teil des Jostedalsbreen sind. Auf einem der großen Felsbrocken, die der Gletscher bei seinem Rückzug im Laufe der Jahre hinterlassen hat, kannst du eine Pause vor diesem spektakulären Blick machen, bevor du mit Blick ins Tal wieder zum Parkplatz zurückkehrst.
    Auf dem Rückweg solltest du ab Mitte 2018 mal einen Abstecher zur Tongestølen Turisthytte machen, welche nach der völligen Zerstörung im Jahr 2011 nun nach Plänen des berühmten norwegischen Architekturbüros Snøhettas wieder aufgebaut wird.

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  • Mittelschwer
    03:09
    8,37 km
    2,7 km/h
    580 m
    580 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Eine kurze, aber lohnenswerte Wanderung bringt dich auf einen der schönsten Aussichtspunkte Westnorwegens: den Molden, dessen Berghang von 1116 Meter Höhe steil ins Meer hinabfällt.
    Die Wanderung beginnt am Parkplatz. Du folgst dem Schotterweg ein kurzes Stück, bevor zu deiner linken ein schmaler Pfad den Berg hinauf abzweigt. Ab jetzt geht es immer bergauf bis zu einem kleinen Plateau mit einem Holzverschlag oberhalb der Baumgrenze, um den ein paar Schafe friedlich grasen.
    Der Weg zweigt nun wieder nach links hinauf zum Gipfel ab und führt über einige große Felsstufen bis sich das Gelände ebnet. Das letzte Stück Geröllfeld führt dich direkt zum Gipfel - einem kleinen steinernen Tumhaufen auf 1116 Metern.
    Den besten Ausblick hast du von der Kante in der Nähe der Funkmasten auf der anderen Seite des Plateaus. Auf dem Weg dorthin lohnt der Weg entlang des nördlichen Randes des Gipfelplateaus, wo du auf gleich zwei Fjorde herabschaust: den Lustrafjord zu deiner Rechten und den Gaupnefjord zu deiner Linken.
    Angekommen an der Ostseite des Moden fällt der Berg steil hinab in den Fjord und du blickst auf ein spektakuläres Fjordpanorama über den Lustrafjord. Einen besseren Pausenplatz gibt es wohl kaum.
    Auf dem Rückweg lohnt ein Abstecher zu einem kleinen Aussichtspunkt im Wald, von welchem aus du einen schönen Blick über das Tal hast, bevor die Wanderung wieder am Parkplatz endet.

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  • Mittelschwer
    04:50
    17,4 km
    3,6 km/h
    320 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    Sommer wie Winter ist Norwegens ältester Nationalpark ein beliebtes Ausflugsziel für Outdoorsportler. Das Ziel dieser Tageswanderung ist die Peer Gynt Hütte, die dich mit leckeren Waffeln bereits erwartet.
    Du startest am Parkplatz in Mysusæter und folgst der Straße Richtung Tal ein kleines Stück, bevor die bunt markierten Wanderwege nach rechts abbiegen. Nach einem kurzen Stück an grasbewachsenen Ferienhütten vorbei, zweigt der Pfad in den Wald ab und begegnet schon bald dem Fluss Store Ulla, der sich in vielen kleinen Wasserfällen seinen Weg ins Tal bahnt.
    Du folgst dem Weg entlang der Wasserfälle bis zur Brücke über den Store Ulla. Dort weist auch schon ein Schild den Weg zur Peer Gynt Hütte. Beim Aufstieg auf die Hochebene kannst du die verschiedenen Vegetationszonen des Nordens besonders gut beobachten: von kleinen Mischwäldern über Hochmoore und Birkenwälder bis zur kargen Fjelllandschaft überhalb der Baumgrenze.
    Sobald du die Hochebene erreicht hast, führt ein breiter Weg, die Gipfel des Rondanegebirges immer zu deiner Rechten, bis zur Peer Gynt Hütte.
    Nach einer ausgiebigen Pause kannst du noch die Gegend erkunden, bevor dich derselbe Weg wieder zurück bis zur Brücke über den Store Ulla führt. Hier kannst du geradeaus weiter der Straße folgen und die Ferienhäuser der Norweger mal ganz aus der Nähe betrachten, bevor du wieder zurück am Parkplatz bist.

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  • Mittelschwer
    02:36
    5,85 km
    2,3 km/h
    560 m
    560 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    Diese kurze, knackige Wanderung führt dich auf den Hausberg Sogndals, den Stedjeåsen. Von dort hast du einen tollen Ausblick auf den Sognefjord und die umliegende Landschaft.
    Vom Parkplatz an der Kirche geht es einige Treppen zwischen Wohnhäusern hinauf bis zum Start des Wanderwegs. Bereits nach einigen Metern kannst du eine schöne Aussicht auf Sogndal genießen, bevor dich der dichte Nadelwald auf dem Anstieg nach oben verschluckt.
    In dem düsteren Wald wirken die Ruinen ehemaliger Siedlungen noch mystischer. Steil windet sich der Pfad durch den Wald bis zu einer Weggabelung. Folge dem Weg nach rechts und schon kurze Zeit später stehst du am Gipfel des Stedjeåsen. Nur ein kleines Holzschild lässt erahnen, wo du dich befindest, zwischen Bäumen und Hochmoor.
    Folgst du dem Rundweg auf dem Berg nun weiter, gelangst du an die Südkante und hast endlich das eigentliche Ziel dieser Wanderung erreicht: den Aussichtspunkt auf den Sognefjord. Mach es dir auf dem Waldboden oder einem der Steine bequem und genieße das Fjordpanorama, bevor du dich wieder auf den Rückweg machst.

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  • Leicht
    01:36
    4,61 km
    2,9 km/h
    240 m
    240 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    Diese kurze Rundwanderung führt dich von der Stabkirche Borgund über eine alte Handelsstraße, auf welcher schon vor über 300 Jahren Norwegens Könige mit ihrem Gefolge gereist sind.
    Der Wanderweg startet hinter einem unscheinbaren Gatter etwas oberhalb des Eingangs zum Friedhof der Borgund Stabkirche. Von hier führt ein Trampelpfad durch ein kleines Waldstück, bis er auf die alte Handelsroute, den Vindhellavegen, stößt.
    Folge dem Vindhellavegen bis du an dessen höchster Stelle stehst. Von hier kannst du die Serpentinen auf der anderen Bergseite bereits erahnen. Wenn du an der Höhle des Schmiedes vorbei kommst, blick zu deiner Linken, dort erkennst du noch den ursprünglichen Weg mit einer Steigung von 1:4 - nicht zu bewältigen mit den Transportmitteln des 18. Jahrhunderts.
    Die Handelsroute führt nun immer weiter bergab, bis sie wieder auf die Straße stößt. Hier an dem kleinen Parkplatz befindet sich ein ungewöhnliches Denkmal - es ist dem ersten Autotouristen Norwegens gewidmet. Der Niederländer Beduin kam hier bereits 1901 auf seinem Weg nach Lærdal vorbei.
    Für den Rückweg hast du zwei Optionen: Entweder folgst du der asphaltierten Straße und genießt den Blick auf den reißenden Strom und seinen unzähligen Wasserfällen und Stromschnellen zu deiner Rechten, oder du zweigst auf den Sverrestigen ab und folgst dem Pfad des Königs Sverre über den Berg und zurück zur Stabkirche.

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