Natur und Kultur – Radfahren im Oberpfälzer Wald

Fahrrad-Collection von
Oberpfälzer Wald

Glitzernde Flüsse, die sich durch die Täler der wunderschönen Mittelgebirgslandschaft schlängeln und romantische Burgen, die auf sanften Hügeln thronen. Seen und Teiche, die sich zu einer einzigartigen Wasserlandschaft zusammentun und weite Wiesen und Felder, die sich mit dem urtümlichen und ein wenig geheimnisvollen Wald abwechseln.

Während du durch ursprüngliche Landschaft unter dem Schäfchenwolkenhimmel radelst, den Wind in den Haaren und die Sonne im Gesicht spürst, kannst du dich am Wegesrand der schönen Radwege des Oberpfälzer Waldes über mittelalterliche Städtchen, sagenhafte geologische Schätze, kulinarische Köstlichkeiten und Kunst und Kultur freuen.

Im Oberpfälzer Wald warten wunderschöne Bahntrassen-Radwege auf dich, wo früher Dampfloks entlang zuckelten, wie zum Beispiel der Vizinalbahn-Radweg von Wiesau nach Bärnau durch das „Land der tausend Teiche“. Oder der Bockl-Radweg, Bayerns längster Bahntrassen-Radweg. 52 erlebnisreiche Kilometer führen dich von Neustadt a.d. Waldnaab nach Eslarn, vom Waldnaabtal durch das Naturparkland bis zum Böhmerwald. Und selbst an der Grenze ist noch lange nicht Schluss – auf dem Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg geht’s flugs zu den tschechischen Nachbarn.

Auch auf traumhaften Fluss-Radwegen, die am Wasser entlangführen, herrlich flach und ein Top-Tipp für Familien und Genussradler sind, kannst du den Oberpfälzer Wald erkunden. Zu den schönsten gehören der Fichtelnaab-Radweg, der Waldnaabtal-Radweg und der Schwarzachtal-Radweg. Egal, wonach dir ist – dank der vielen variantenreichen Routen findest du im Oberpfälzer Wald genau die richtige Länge und Strecke für dein Fahrradabenteuer.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    04:07
    59,1 km
    14,4 km/h
    730 m
    740 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Feuerspeiende Berge mitten im Oberpfälzer Wald? Keine Sorge, hier kommen die Vulkane ganz idyllisch daher und sind lange erloschen. Dafür bieten die Feuerberge ausgezeichnete Fernsichten, vor allem auf die Kemnather Teichpfanne und das Naturschutzgebiet Gabellohe. Die Strecke entlang der Haidenaab und hinauf zu den Vulkankegeln ist durchaus sportlich, aber Ausblicke wie der vom Schlossberg Waldeck sind die Anstrengung locker wert. Dessen trotzige Felsen blicken weit ins Land und die liebevoll restaurierte Burgruine lädt zum Träumen ein. Der Start- und Zielort Kemnath grüßt mit seinen vielen „Phantastischen Karpfen“ rund um die historische Altstadt – eine Hommage an die jahrhundertealte Tradition der Fischzucht im „Land der 1000 Teiche“.

  • Schwer
    05:18
    72,3 km
    13,6 km/h
    820 m
    820 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Geologisch betrachtet ist der Egergraben ein Grabenbruch im Kleinformat – eine Senke, die von den höherliegenden „Grabenschultern“ umrahmt wird. Die gleichnamige Radtour führt dich zu den schönsten Stellen dieser Höhen und Tiefen. In der Niederung geht es durch die Große Teichpfanne mit mehr als 2.500 Weihern. Fast ein Jahrtausend Fischzucht haben hier ein Paradies für viele seltene Pflanzen- und Tierarten geschaffen. Die Höhenstrecken dagegen bieten exzellente Fernsichten. Und überall säumen kulturelle Highlights den Weg. Neben den imposanten barocken Kirchenbauten des Klosters Waldsassen und der Kappl bei Münchenreuth lädt in Tirschenreuth der Fischhofpark (ehemals Gartenschau-Gelände) zum Verweilen ein.

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  • Schwer
    04:06
    63,2 km
    15,4 km/h
    700 m
    700 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Rund um den Naturpark Steinwald führt dieser Radweg an zahlreichen bizarren Granitfelsen vorbei. Die fast durchgehend asphaltierte Strecke geht von Erbendorf über Krummennaab nach Reuth, wo du das Schloss mit idyllischem Innenhof passierst. Ebenfalls sehenswert: die Barockkirche mit Akanthusaltar. Der Haferdeckfelsen bei Friedenfels neigt sich wagemutig über den darunterliegenden Teich – ein Ort, der an Idylle kaum zu übertreffen ist. Weiter geht es nach Fuchsmühl, dessen Wallfahrtskirche schon von weitem grüßt. Imposante Aussichten begleiten dich entlang der Passhöhe bei Herzogöd. Über die Stieglmühle und Waldershof erreichst du Pullenreuth. Hier lohnt sich ein Abstecher zur „Erlebbaren Glasschleif“ mit Naturpark-Infostelle. Durch das malerische Fichtelnaabtal geht es zurück nach Erbendorf.

  • Mittelschwer
    03:29
    46,1 km
    13,2 km/h
    390 m
    390 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour führt dich mitten durchs Herz des „Land der 1000 Teiche“. Am Startort Tirschenreuth lockt der Fischhofpark (ehemals Gartenschau-Gelände) genauso wie die Großaquarien im MuseumsQuartier und im „Haus am Teich“. Auf dem Weg durch die Tirschenreuther Teichpfanne mit ihren mehr als 2.500 Teichen lohnt sich ein kleiner Abstecher auf dem Vizinalbahn-Radweg zur „Himmelsleiter“. Auf dem Aussichtsturm kommst du nicht nur dem Himmel ein ganzes Stück näher, sondern hast auch einen einmaligen Blick über die Teichlandschaft.Die Burg Falkenberg blickt trotzig von ihrem mächtigen Granitfelsen auf den gleichnamigen Ort. Dort bietet sich eine der Zoiglstuben für einen Zwischenstopp mit dem Kultbier und einer deftigen Brotzeit an.Tipp für warme Sommertage: die Wiesauer Waldseen und der Rothenbürger Weiher laden zu einer Abkühlung ein.

  • Schwer
    05:00
    73,3 km
    14,7 km/h
    850 m
    850 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Wie der Name verrät, führt diese einfache Rundtour, die kein spezifisches Können erfordert, durch die traumhafte Naturparklandschaft des einzigen Qualitäts-Naturparks der Ferienregion. So vielseitig zeigt sich der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald nur hier. Die grünen Bachauen von Zott, Pfreimd und Floß, gesäumt von alten Mühlen, einstigen Hammerwerken und alten Schlössern in schmucken Städtchen und Dörfern lassen die Tour zum Erlebnis werden. Die trutzigen Burgen und barocken Wallfahrtskirchen auf den Höhen des Oberpfälzer Waldes warten darauf, entdeckt zu werden. Eine Einkehr in lauschigen Landgasthäusern, schattigen Biergärten und gemütlichen Cafés am Weg gehört natürlich ebenso dazu wie der Besuch von kleinen Museen oder der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

  • Schwer
    05:37
    76,4 km
    13,6 km/h
    750 m
    690 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour auf den Spuren des Kultbiers des Oberpfälzer Waldes, des Zoigl, und auf dem längsten und wohl bestausgebauten Bahntrassenradweg Bayerns ist Naturerlebnis, Bike-Spaß und Gerstensaft-Genuss. Los geht es in Wiesau. Über Falkenberg mit seiner imposanten Burg geht es durch das wildromantische Naturschutzgebiet Waldnaabtal zur Zoiglhauptstadt Windischeschenbach mit Neuhaus, wo du unbedingt den Besuch einer Zoiglstube einplanen solltest. In Neustadt/WN erfolgt der Umstieg vom Waldnaab- in den 52 km langen Bockl-Radweg. Eher gemütlich gelangst du, weitgehend mit herrlichem Panoramablick über das Naturparkland, über Floß und Vohenstrauß ins Rosenquarzstädtchen Pleystein. Von hier erreichst du weiter auf Dampfross-Spuren über den Grenzmarkt Waidhaus den Ziel- und Zoiglort Eslarn. Von dort kannst du bequem mit dem Radlerbus nach Weiden i.d.OPf. fahren, von wo aus du mit der Bahn wieder zurück zum Startpunkt Wiesau gelangst.

  • Schwer
    07:50
    114 km
    14,6 km/h
    1 120 m
    1 130 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die als mehrtägig gedachte Rundtour ist besonders für Natur-, Kultur- und Geologiefreunde, aber auch für Genießer und Zoiglfans zu empfehlen. Sie ist einfach zu fahren und erfordert kein spezifisches Können. Los geht es an der Service- und Infostelle Hexenhäusl zwischen Freizeitsee und Naturschutzgebiet Rußweiher in Eschenbach i.d.OPf. Von dort geht es zum barocken Klosterdorf Speinshart, einem der schönsten Dörfer Süddeutschlands und vorbei an Deutschlands schönstem Naturwunder 2013, dem Vulkankegel Rauher Kulm zum GEO-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung mit tiefstem Bohrloch und höchstem Landbohrturm der Erde in der „Zoiglhauptstadt“ Windischeschenbach. Über das historische Bleikristallzentrum Neustadt/WN radelst du zum Parkstein, dem schönsten Basaltkegel Europas mit Vulkanausbrüchen im Stundentakt im Museum – diese 115 Kilometer lange Tour verspricht bleibende Eindrücke in Hülle und Fülle.

  • Schwer
    03:34
    54,6 km
    15,3 km/h
    670 m
    800 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Im Erholungs- und Zoiglort Eslarn direkt an der Grenze zu Böhmen, alternativ in Neustadt/WN startet diese interessante Radtour, die einfach zu fahren ist und kein spezifisches Können erfordert. Naturidylle und Kulturerlebnis ist vom Grünen Dach Europas bis zum Ziel an der Waldnaab angesagt: Wiesen, Felder und Wälder, stille Flussläufe und der 801 Meter hohe Fahrenberg, der Hausberg der Region als „Höhepunkt“ oder die beeindruckenden Geotope Pleysteiner Kreuzberg und das Felsenmeer im Doost. Von Eslarn bis Saubersrieth geht es auf Nebenstrecken, ab hier durch das Tröbesbachtal zum Erholungsort Moosbach. Dem Pfreimd- und Zottbachtal folgst du ins Rosenquarzstädtchen Pleystein. Auf den Spuren der Leuchtenberger ab Höfen auf dem NEW-Radweg Nr. 11 erreichst du Neustadt/WN. Wenn du möchtest, kannst du auf dem 52 Kilometer langen Bockl-Radweg oder bequem mit dem Radlerbus zurück zum Start gelangen.

  • Schwer
    14:50
    200 km
    13,5 km/h
    1 760 m
    1 750 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die 4-tägige Radtour ist wie geschaffen für Liebhaber der Oberpfälzer Bier-Kultur. Besuche in Schwandorf die historischen Felsenkeller, in denen früher das Bier gelagert wurde, und den größten Bierkrug der Welt in Oberviechtach. Die Burgen zu Lengenfeld, Stefling, Stockenfels, Hof und Zangenstein zeugen vom Burgenreichtum im Oberpfälzer Wald. Ruhe und Erholung, Grenz-Geschichte, bayerische Kultur und Kunst fahren bei diesem Radtrip immer mit. Wie wär's mit dem Oberpfälzer Freilandmuseum Neusath-Perschen, einer szenischen Führung mit dem Venezianischen Kaufmann in Nabburg oder dem Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee? Vom Herrschergeschlecht der Leuchtenberger bis zu den Schmugglern an der Grenze, von den Festspielen bis zu den Burgen – im Oberpfälzer Wald gibt es jede Menge zu erfahren.

  • Mittelschwer
    04:27
    60,5 km
    13,6 km/h
    380 m
    380 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wo einst die Dampfloks schnauften, radelst du heute auf ehemaligen Bahnlinien entspannt durch eine glitzernde Seen- und Flusslandschaft. Das idyllische Flüsschen Schwarzach führt dich in das mittelalterliche Neunburg vorm Wald. Zwischen der ehemaligen Pfalzgrafenstadt und Bodenwöhr wirst du durch ein verwinkeltes Landschaftsidyll geführt, bevor du in der Weite der Bodenwöhrer Senke ankommst und von den ersten Seen empfangen wirst. Die Tour führt direkt am Hammersee und Murner See vorbei, die an heißen Sommertagen Abkühlung versprechen. Das zweitgrößte Naturschutzgebiet der Oberpfalz, das Charlottenhofer Weihergebiet, ist einer der markantesten Höhepunkte der Radtour.

  • Schwer
    04:40
    59,3 km
    12,7 km/h
    670 m
    680 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die atemberaubenden Flusslandschaften von Schwarzach, Ascha und Murach zeigen ein kaum noch vorhandenes Landschaftsidyll. Sogar Schwarzstorch und Eisvogel fühlen sich hier wohl. Im Naturschutzgebiet Prackendorfer und Kulzer Moos entdeckst du auf dem Moorlehrpfad schützenswerte Pflanzen und Tiere der Roten Liste. Die Radtour führt vom Eixendorfer See über Neunburg vorm Wald nach Oberviechtach, Winklarn und zurück zum Ausgangspunkt. Zu den landschaftlichen Höhepunkten zählt das wildromantische Murnthal und der Blick über den weiten – mit Segelbooten bestückten – Eixendorfer See.

  • Schwer
    04:39
    60,0 km
    12,9 km/h
    620 m
    620 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Flüsse Naab, Pfreimd, Schwarzach und Murach im Naturpark Oberpfälzer Wald geben dieser Rundtour ihren Namen. Zwischen Murach und Pfreimdtal darfst du mit dem Rad einen Bergrücken erklimmen, der dir herrliche Ausblicke eröffnet. Am höchsten Punkt – bei Gleiritsch – gibt es noch einige Rebhuhnvorkommen, die du mit etwas Glück in der Feldflur erspähen kannst. Ein landschaftlicher Genuss ist das Pfreimdtal mit naturbelassener Flussaue. Beim Örtchen Stein findest du seltene Magerrasen auf Granit, welche durch eine Ziegenherde vom Gehölzbewuchs freigehalten werden.

Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    939 km
  • Zeit
    67:37 Std
  • Höhenmeter
    9 460 m

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