Badespaß – mit der S-Bahn zu den Badeseen in Berlin und Brandenburg

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S-Bahn Berlin
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Weicher Sand, duftende Kiefern, glitzerndes Wasser und der Geruch von Sonnenmilch – Sommergefühl pur. Was hier an Südfrankreich, Mallorca oder zumindest an die Ostsee erinnert, ist aber auch problemlos in Berlin und Brandenburg zu erleben. Selbst wenn es dir am Wannsee, am Weißen See oder gar im Prinzenbad zu voll ist, musst du für deinen Badeausflug nicht weit reisen. Im Berliner Umland findest du unzählige charmante Badesee, die mit ihren Wäldern, Stränden und dem glasklaren Wasser locken. Einige Seen, wie Müggelsee oder Helenesee, sind schon alte Klassiker, andere sind bis heute echte Geheimtipps.

Wir haben dir neun erstklassige Badeseen herausgesucht. Vom eleganten Strandbad Plötzensee, über den Tiefen See in Potsdam, ist bis zum abgeschiedenen Rahmer See für jeden etwas dabei. Jeder der Seen hat seine ganz eigenen Qualitäten: Ein gepflegtes Freibad, geheime Badestellen, weißer Sandstrand oder ein besonderes Familienangebot. Alle Touren sind extra kurz, so bleibt genug Zeit zum Planschen und Sonnenbaden. Da zu einem perfekten Badetag aber auch ein Eis, eine Bratwurst oder eine Schale Pommes gehören, findest du auf jeder Tour ein uriges Gasthaus oder einen gemütlichen Imbiss.

Besonders praktisch: Dank S-Bahn und Regionalbahn erreichst du jeden der neun Badeseen ganz ohne Auto. Wenn es dann abends wieder nach Hause geht, genießt du völlig entspannt den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft und kannst kaum das nächste Wochenende erwarten.

Fahrplanauskünfte und Ticketpreise findest du unter sbahn.berlin

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:41
    8,71 km
    3,2 km/h
    40 m
    40 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Der Müggelsee ist der größte der Berliner Seen. Im Sommer wird er zu einem echten Magneten für die Ostberliner. Rund um den See tummeln sich junge Leute, Familien und Alteingesessene. Neben den zwei Freibädern und den vielen kleinen Badestellen am Großen Müggelsee, ist der Kleine Müggelsee immer noch ein Geheimtipp. Der kleinere See liegt östlich von seinem Namensvetter und ist mit diesem über die Müggelspree verbunden. Am Badestrand geht es ziemlich friedlich zu und das sandige, flache Ufer ist perfekt für Familien geeignet.

    Deine Tour startet am S-Bahnhof Rahnsdorf, der im 10-Minuten-Takt von der Linie S3 angefahren wird. Von dort aus geht es durch den duftenden Kiefernwald am Krötenteich und am Fredersdorfer Mühlenfließ entlang nach Rahnsdorf. Hier springst du am Fähranleger Müggelseewerderweg auf die Fähre F23 und tuckerst damit über die Spree. Besonders nett: Die Fähre gehört zum öffentlichen Nahverkehr in Berlin. So kannst du hier mit deinem VBB-Ticket übersetzen. Von der Fährstation Müggelhort ist es nur noch ein kurzes Stück am Seeufer entlang bis zur Badestelle am Kleinen Müggelsee. Hier kannst du nach Herzenlust baden und in der Sonne dösen. Nach dem Badetag lohnt sich noch ein Abstecher zum Ausflugslokal Neu-Helgoland. Von hier fährt dich die Fähre F23 auch wieder zurück zum Müggelseewerderweg. Am Mühlenfließ entlang geht es dann zurück zum S-Bahnhof Rahnsdorf und mit der Linie S3 zurück nach Hause.

  • Leicht
    01:14
    4,72 km
    3,8 km/h
    40 m
    40 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Schlosspark Babelsberg hat innerhalb der Schlösser- und Gärtenlandschaft von Potsdam einen ganz besonderen Ehrenplatz verdient. Doch nur wenige Berliner wissen, dass sich im Park auch ein urgemütliches Freibad befindet. Direkt am Tiefen See, mit traumhaftem Blick auf Potsdam, lässt es sich hier herrlich planschen. Und das Freibad hat einiges zu bieten: Sandstrand, gepflegte Liegewiesen, Spielplätze und sogar ein Volleyballfeld.

    Die S-Bahnlinie 7 bringt dich alle 10 Minuten von Berlin zum S-Bahnhof Babelsberg. Von dort aus schlenderst du über die quirlige Rudolf-Breitscheid-Straße bis zum Park. Kurz hinter dem Kindermannsee erreichst du bereits das Strandbad. Mit der romantischen Kulisse von Potsdam und dem ehrwürdigen Schlosspark ist der Badetag besonders schön. Wenn du nach einigen Runden im kühlen Nass Hunger bekommst, kannst du einen Abstecher zum Café im Kleinen Schloss machen. Anschließend geht es auf einer kleinen Runde durch den Park in Richtung S-Bahn. Nach einem kurzen Stück durch die idyllischen Straßen von Potsdam-Babelsberg erreichst du wieder den S-Bahnhof. Von dort aus geht es mit der S-Bahn wieder zurück nach Berlin.

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  • Mittelschwer
    02:19
    9,13 km
    3,9 km/h
    20 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Beim Bau des Oder-Havel-Kanals senkte sich der Wasserstand des Lehnitzsees um mehrere Meter ab. Die Oranienburger waren ziemlich einfallsreich und richteten auf dem gewonnenen, sandigen Land mehrere Badestellen ein. Auf einer Runde um den See kannst du gleich beide offiziellen sowie einen kleinen, geheimen Badestrand entdecken. Alle drei Badestellen sind kostenlos und frei zugänglich. Familien baden am liebsten am Strandbad Oranienburg, denn hier gibt es auch einen Imbiss und Toiletten.

    Mit der Linie S1 geht es alle 20 Minuten hinaus zur Endhaltestelle S-Bahnhof Oranienburg. Du wanderst ein kurzes Stück durch die Stadt und erreichst dann bereits das Seeufer. Die erste Badestelle auf deiner Tour ist das Strandbad Oranienburg. An der breiten Liegewiese gibt es auch eine Wasserrettungsstation und vor allem das Hafenrestaurant LuBea mit angeschlossener Eisdiele. Am Seeufer entlang geht es weiter Richtung Norden. Du überquerst den Oder-Havel-Kanal auf einer Brücke. Am gegenüberliegenden Seeufer stößt du bald auf den Weißen Strand. Auch hier beaufsichtigt am Wochenende die Wasserwacht die Badegäste. Wenn du es noch abgeschiedener haben möchtest, kannst du auch noch bis zum Badestrand Bolli weiterwandern. Die Badestelle ist nicht offiziell gekennzeichnet, wird aber geduldet. Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Fußweg zurück zum S-Bahnhof Oranienburg.

  • Leicht
    01:18
    13,9 km
    10,7 km/h
    40 m
    40 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nah an der nördlichen Grenze von Berlin liegt der kleine Gorinsee. Der See liegt idyllisch eingebettet in einem Wald. Vom S-Bahnhof Zepernick ist es nur eine kurze Radtour bis zum kühlen Nass. Dabei geht es durch die idyllische Heidelandschaft des Guts Hobrechtsfelde. Hier leben seit einigen Jahren Wildpferde und Schottische Hochlandrinder, die sich friedlich um die Landschaftspflege kümmern. Der Badestrand am Gorinsee ist frei zugänglich und kostet keinen Eintritt. Es gibt hier zwar keine Toiletten, aber direkt am See befindet sich ein gemütliches Gasthaus. Wer hier nett fragt, darf auch die Toiletten benutzen. Außerdem gibt es am Gorinsee einen urigen Zeltplatz. Wenn du deine Campingausrüstung mitbringst, kannst du deinen Badeausflug problemlos verlängern.

    Die Linie S2 fährt den S-Bahnhof Zepernick im 20-Minuten-Takt an. Durch ein kleines Einfamilienhausgebiet radelst du in Richtung der Hobrechtsfelder Rieselfelder. Auf einem gut ausgebauten Radweg geht es an der Straße entlang durch das renaturierte Gebiet mit seinen offenen Weideflächen und kleinen Baumgruppen. Am Ende der Straße folgst du dem Radweg nach rechts in Richtung Hobrechtsfelde. Am alten Kornspeicher vorbei verlässt du die Straße. Hier radelst du direkt durch die Heidelandschaft. Wenn du Glück hast, entdeckst du auch die neugierigen Wildpferde. Nach einer kleinen Siedlung erreichst du schließlich den Gorinsee. Am Abend deines Badetags geht es dann auf einem hervorragenden Radweg entlang der Straße durch Wälder und Heidelandschaft zurück zum S-Bahnhof Zepernick.

  • Leicht
    01:58
    6,43 km
    3,3 km/h
    20 m
    20 m
    Fähre
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Das idyllische Strausberg ist jederzeit einen Ausflug wert. Vor allem im Sommer, denn der große Straussee lockt mit hervorragender Wasserqualität und herrlichen Badeplätzen. Besonders gemütlich ist es im Freibad Strausberg. Das Strandbad mit den eleganten Holzgebäuden besteht bereits seit 1925 und verwöhnt die Badegäste mit Sandstrand, Rutschen und Sprungtürmen. Wenn du es lieber abgeschiedener magst, kannst du dir aber auch einen der kleinen Badeplätze am bewaldeten Westufer des Sees aussuchen.

    Deine Tour startet am S-Bahnhof Strausberg-Stadt, den die S-Bahnlinie 5 im 20-Minuten-Takt anfährt. Von dort aus wanderst du direkt in Richtung Straussee. Du folgst dem Uferweg in Richtung Süden und erreichst kurz darauf das Freibad Strausberg. Wenn du dir lieber einen eigenen Badeplatz suchen möchtest, wanderst du weiter am See entlang. Am gegenüberliegenden Seeufer findest du verschiedene kleine Stellen, die zum Baden einladen. Nach deinem Badeausflug kannst du mit der Fähre F39 nach Strausberg übersetzen. Eine Fahrt mit der elektrisch betriebenen Fähre kostet nur 1,30 Euro. Vom Fähranleger wanderst du nur noch ein kurzes Stück bis zum S-Bahnhof Strausberg-Stadt.

  • Leicht
    01:39
    5,37 km
    3,2 km/h
    20 m
    20 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Berlin gilt als die grünste Großstadt Europas. Kein Wunder, dass du an vielen Stellen Natur und Stadt zugleich erleben kannst. Zu diesen Orten gehört auch der kleine Plötzensee am Rande von Wedding. Der kleine See liegt inmitten eines Waldstücks an der vielbefahrenen Seestraße. Trotzdem kannst du im eleganten Strandbad in Ruhe planschen und ausspannen. Der Plötzensee ist benannt nach der Plötze. Der kleine Karpfenfisch, auch als Rotauge bekannt, lebt bis heute in recht großer Anzahl in diesem Gewässer.

    Der S-Bahnhof Westhafen ist an die Ringbahn angeschlossen und wird somit jeweils im 10-Minuten-Takt von der S41 und der S42 angefahren. Am S-Bahnhof startest du und überquerst den Spandauer Schifffahrtskanal. Der grüne Uferweg führt dich unter der Brücke der Seestraße direkt zum Plötzensee. Wenn du magst, gehst du noch eine Runde am Ufer spazieren oder du breitest direkt dein Badetuch im Strandbad aus. Nach deinem Badeausflug geht es im Anschluss auf gleichem Weg zurück zum S-Bahnhof Westhafen.

  • Leicht
    01:09
    18,2 km
    15,8 km/h
    90 m
    90 m
    Fähre
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Direkt an der westlichen Stadtgrenze findest du die Badestelle Bürgerablage. Ursprünglich befand sich an der flachen Uferstelle eine Holzablage. Der Erlös der Holzstämme, die von hier nach Berlin verschifft wurden, floss direkt in die Bürgerkasse. Der Name Bürgerablage passt aber heute immer noch, denn zahlreiche Bürger liegen hier im Strand in der Sonne. Der kleine Badestrand ist perfekt für Familien geeignet, denn neben den obligatorischen Toiletten gibt es hier einen Imbiss und eine Wasserrettungsstation.

    Im 20-Minuten-Takt fährt die Linie S25 zum S-Bahnhof Tegel, an dem deine Tour startet. Von hier aus radelst du ein kurzes Stück über Straßen bevor du am Ufer des malerischen Tegeler Sees entlang fährst. Da zwischen Tegelort und Spandau keine Brücke über die Havel führt, nutzt du hier die kleine Fähre. Die Fährüberfahrt dauert nur wenige Minuten. Auf der anderen Uferseite angelangt, radelst du entlang des Havelufers in Richtung Norden. Schon bald erreichst du dein Ziel, die Badestelle Bürgerablage. Nach mehreren Bahnen in der Havel, und wenn deine Strandlektüre ausgelesen ist, radelst du auf gleichem Weg zurück zum S-Bahnhof Tegel.

  • Mittelschwer
    02:32
    8,30 km
    3,3 km/h
    30 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Südlich von Berlin liegt das Dorf Groß Köris. In der Umgebung wimmelt es nur so von traumhaften Badeseen. Wir haben dir in dieser Tour die zwei schönsten herausgesucht. Immer noch ein Geheimtipp ist der kleine Tonsee. Wie der Name vermuten lässt, wurde hier einst Ton abgebaut. Nachdem die Tongrube aufgegeben wurde, füllte sie sich mit Quellwasser. Heute genießt du hier eine tolle Wasserqualität und eine erstaunliche Sichttiefe. Ein Stück weiter nördlich lockt außerdem die Badestelle am Klein Köriser See.

    Vom Bahnhof Ostkreuz fährt dich die Regionalbahn RB24 im Stunden-Takt zum Bahnhof Groß Köris. Von dort aus wanderst du durch den lichten Wald in Richtung Tonsee. Die Kiefern und der sandige Boden erinnern gleich an Strandurlaub an der Ostsee. Achte am Tonsee gut auf die Beschilderung, damit du den Zugang zum See nicht verpasst. Am See befindet sich auch ein kleines Bistro mit Toiletten. Wer gerne nackt badet, kommt hier auch voll auf seine Kosten. Im südlichen Bereich findest du nämlich einen kleinen FKK-Badestrand. Alternativ führt dich die Tour in Richtung Norden zur Badestelle am Klein Köriser See. Auf dem Rückweg zum Bahnhof kannst du noch einen Abstecher zum Schulzensee machen. Hier liegt das kleine Schiffsrestaurant Klabautermann vor Anker. Anschließend geht es dann von Groß Köris mit der RB24 zurück nach Hause.

  • Leicht
    01:14
    4,77 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nördlich von Berlin findest du unzählige Badeseen. Ein ganz besonderer Geheimtipp ist der Rahmer See. Das kommt vor allem durch das nostalgische und familienfreundliche Strandbad. Die Betreiber haben konsequent den urigen DDR-Charme erhalten und sich damit erfolgreich gegen wilde Modernisierungen widersetzt. Dabei bekommst du hier alles was das Badeherz begehrt: Liegewiese, Rutsche und flaches Ufer. Außerdem versorgt dich der Imbiss mit kleinen Leckereien und köstlichem Eis.

    Mit der S2 geht es im 10-Minuten-Takt zum S-Bahnhof Karow und von dort dann mit der RB27 stündlich weiter zum Bahnhof Zühlsdorf. Vom alten Bahnhofsgebäude wanderst du ein kurzes Stück an den Gleisen entlang durch den Kiefernwald. Kurz darauf erreichst du das Strandbad Rahmer See. Vor allem Familien können hier problemlos den ganzen Tag verbringen. Für alle, die nach dem Badetag ausgehungert sind, lohnt sich anschließend der Abstecher im Restaurant zur Waldschänke. Von dort aus wanderst du über gemütliche Waldwege zurück zum Bahnhof Zühlsdorf.

Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    79,6 km
  • Zeit
    16:05 Std
  • Höhenmeter
    330 m
Badespaß – mit der S-Bahn zu den Badeseen in Berlin und Brandenburg
Collection von
S-Bahn Berlin