4 Tage auf dem Ilmtal-Radweg durch Thüringen

Fahrrad-Collection von
Ilmtal-Radweg

Weitläufiger Wald, durch den wilde Bäche rauschen, um sich zu einem einzigen Fluss zu vereinen. Weite Wiesen, die sich auf ausgedehnten Lichtungen entlang des Flussufers erstrecken. Bewaldete Hügel und steile Klippen, die die gewundenen Täler mit alten Mühlen, hübschen Fachwerkhäusern, prachtvollen Schlössern und historischen Burgen säumen.

Auf einer Strecke von 123 Kilometern kannst du diese herrliche Thüringer Landschaft erleben, während du auf dem Ilmtal-Radweg von der Quelle der Ilm in Allzunah bis zur Mündung in die Saale in Großheringen fährst. Beim Radeln an dem Fluss kannst du dich nicht nur an der schönen Landschaft erfreuen, sondern auch auf den Spuren des Dichters Johann Wolfgang von Goethe wandeln, der in Weimar gelebt hat und sich von einigen Orten entlang der Ilm zu Werken hat inspirieren lassen.

Damit du den Radweg an einem entspannten langen Wochenende fahren kannst, haben wir ihn in vier Etappen aufgeteilt, die zwischen 18 und 37 Kilometer lang sind. Der größte Teil der Strecke geht bergab und führt dich über gut asphaltierte Fahrradwege. Entlang des Radwegs hast du immer wieder die Möglichkeit, an Rastplätzen Pause zu machen oder in Restaurants und Cafés einzukehren. Am Ende jeder Etappe steht dir in den Orten eine große Auswahl an Unterkünften zur Auswahl und du hast auch die Option auf den Zug umzusteigen, falls du die Tour abkürzen möchtest oder das Wetter nicht mitspielt.

Der Zug (RennsteigShuttle) bringt dich an Wochenenden auch direkt zum Bahnhof Rennsteig, der etwa zweieinhalb Kilometer vom Startpunkt Allzunah entfernt liegt. Informationen zum genauen Fahrplan findest du auf der Website: rennsteigbahn.de. Damit du nicht viel planen musst, haben wir dir diese kurze Strecke in die erste Etappe mit eingebaut. Dein Trip auf dem Ilmtal-Radweg kann also direkt losgehen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    01:10
    18,5 km
    16,0 km/h
    120 m
    390 m
    Schwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Eigentlich beginnt der Ilmtal-Radweg in Allzunah an einem der Quellbäche der Ilm. Damit du aber bequem zum Startpunkt des Radwegs kommst, haben wir dir in diese erste Etappe auch gleich den Weg dorthin mit eingebaut. Vom Bahnhof Rennsteig radelst du etwa zweieinhalb Kilometer auf fast flacher Strecke durch den Thüringer Wald, bis du zur Ilmquelle in Allzunah kommst. Hier beginnt der Ilmtal-Radweg.Die Ilmquelle in Allzunah ist nicht die einzige Quelle der Ilm. Bei der Lengwitz handelt es sich um einen von drei Quellbächen, aus denen die Ilm ihr Wasser bezieht. Du radelst also auf den ersten Kilometern immer schön bergab an der Lengwitz entlang durch den Thüringer Wald, bis diese bei Stürzerbach mit den beiden anderen Quellbächen, dem Taubach und Freibach, zusammenfließt. Gemeinsam bilden die drei Bäche die Ilm. Weiter geht es auf dem meist leicht abschüssigen Fahrradweg vorbei an Wiesen und durch schönen Wald der Ilm folgend Richtung Ilmenau, dem ersten Etappenziel.Wenn du nach der kurzen 18 Kilometer langen ersten Etappe noch Energie hast, lohnt sich ein Besuch auf dem Kickelhahn, dem Ilmenauer Hausberg, auf dem ein Aussichtsturm steht. Der Turm ist das Wahrzeichen von Ilmenau und bietet dir einen tollen Ausblick. Das fand zu seiner Zeit auch Johann Wolfgang von Goethe, der sich von der schönen Aussicht zu dem Gedicht "Wandrers Nachtlied" inspirieren ließ.

  • Mittelschwer
    02:06
    37,7 km
    18,0 km/h
    110 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute warten 37 Kilometer des schönen Ilmtal-Radwegs auf dich, der dich von Ilmenau nach Kranichfeld bringt. Durch das Schortetal radelst du teilweise direkt am Ufer der Ilm entlang. Hinter Langewiesen kreuzt die längste Talbrücke Thüringens deinen Weg, die mit ihren stattlichen 1681 Metern Länge beeindruckt, vor allem, wenn du mit dem Fahrrad unten durchfährst.Über Gräfinau-Angstedt radelst du weiter auf dem Fahrradweg durch das Ilmtal, der kontinuierlich angenehm bergab führt. Zwischen den einzelnen Ortschaften, die auf dem Weg liegen, warten wunderschöne Abschnitte des Radwegs auf dich, die dich durch traumhafte Natur mit weiten Wiesen und kleinen Waldstücken führen. Bei Kleinhettstedt kannst du einen Zwischenstopp in der Senfmühle einlegen, die schon allein wegen der hübschen Fachwerkhäuser absolut sehenswert ist. In der Mühle kannst du die verschiedenen Senfsorten probieren, die dort hergestellt werden, und in dem Restaurant einkehren, um dich zu stärken.Nach der Rast geht es über die Karsthöhle hinter Dienstedt nach Kranichfeld, dem heutigen Etappenziel. Hier kannst du den Tag bei einem Besuch der beiden Burgen der Stadt, dem Oberschloss und der Niederburg ausklingen lassen.

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  • Mittelschwer
    01:49
    29,1 km
    16,0 km/h
    190 m
    270 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Kranichfeld geht es auf der 29 Kilometer langen dritten Etappe, die heute auch ein paar aufregende Steigungen für dich bereithält, nach Weimar, wo du wieder auf den Spuren Goethes wandeln kannst.Auf relativ direktem Wege führt dich der Radweg von Kranichfeld nach Tannroda. In dem kleinen Städtchen kannst du kurz Halt machen und die beeindruckende Burganlage bewundern. Danach geht es durch malerische Landschaft am Waldrand weiter Richtung Bad Berka. Im Kurpark der Stadt hast du die Möglichkeit, deine Beine in der Kneippanlage zu erfrischen und dem Goethebrunnen einen Besuch abzustatten, dessen Wasser heilende Wirkung haben soll.Hinter Bad Berka schlängelt sich der Radweg durch das Ilmtal, das hier auf der linken Seite von bewaldeten Hügeln gesäumt wird, die teilweise eindrucksvolle senkrecht ins Tal abfallende Felswände haben. Hier kannst du auch die Überreste der Buchfarter Felsenburg erkennen, die aus mehreren Kammern und Gängen besteht, die wahrscheinlich bereits im 10. Jahrhundert in die Klippen gehauen wurden. Ebenfalls in Buchfart befindet sich eine alte Mühle, die mit ihrem Mühlenladen zu einer kleinen Rast einlädt.In einem großen Bogen radelst du dann über weite Felder der Ilm folgend Richtung Weimar. Durch den malerischen Ilmpark geht es zu Goethes Gartenhaus, dem heutigen Etappenziel. Das Haus befindet sich im Ilmpark, wo du die schöne Natur genießen kannst, bevor du in der historischen Altstadt von Weimar den Tag ausklingen lässt.

  • Mittelschwer
    02:11
    37,5 km
    17,2 km/h
    150 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute steht die letzte Etappe der viertägigen Fahrradtour auf dem Ilmtal-Radweg an. Sie ist 37 Kilometer lang und bringt dich von Weimar zur Mündung der Ilm nach Großheringen. Von Weimar aus fährst du unter der über 130 Jahre alten Sechsbogenbrücke hindurch, die das Ilmtal überspannt, vorbei an romantischen Dörfern und malerischen Schlössern. Unterwegs auf dem Ilmtal-Radweg hast du heute immer wieder schöne Rastmöglichkeiten, sei es an einem Rastplatz oder den Orten auf dem Weg, die mit Restaurants und Cafés zum Verweilen einladen.Die Ölmühle in Eberstedt bietet sich zum Beispiel für eine solche Rast an, denn dort kannst du nicht nur gut essen, sondern bei verschiedenen Aktivitäten auch viel erleben. Auf dem Gelände kannst du unter anderem fischen, Ziegen im Tiergehege beobachten oder die Mühle besichtigen. Von Eberstedt radelst du dann bergab über Bad Sulza an der Ilm entlang, die von schönen Weinbergen gesäumt wird, bis zu ihrer Mündung in Großheringen. Hier kannst du von einer alten Holzbrücke aus sehen, wie sich die Ilm nach über 120 Kilometern mit der Saale vereint.In Großheringen hast du die Möglichkeit, deine Fahrradtour entweder auf dem Saaleradweg fortzuführen oder den Zug vom nahegelegenen Bahnhof zu nehmen, um wieder nach Hause zu fahren. Bevor du das tust, empfiehlt es sich aber in einem der Weingüter in Großheringen einzukehren, um die schöne Radtour auf dem Ilmtal-Radweg gebührend ausklingen zu lassen.

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