© Sebastian Kowalke

Buntes Blättermeer – mit der S-Bahn in den Herbst um Berlin

Collection von
S-Bahn Berlin
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Langsam schweben die Blätter von den Bäumen herab, Eichhörnchen legen ihre Wintervorräte an, Wildgänse sind die ersten Überwinterungsgäste und die Sonne steigt nicht mehr ganz so hoch über den Horizont – der Herbst ist da. Jetzt heißt es, die Fleecejacken aus dem Schrank holen und die Wanderstiefel wachsen, denn Oktober und November sind die perfekten Monate, um nochmal ein paar längere Wanderungen zu unternehmen. Vor allem der Oktober zeichnet sich in den meisten Jahren durch mildes Wetter aus.

Wir haben dir acht traumhafte Herbstwanderungen um Berlin zusammengestellt, auf denen du die Natur bei ihren Wintervorbereitungen erkunden kannst. Am Schlachtensee genießt du die bunten Blätter von Eichen und Buchen, an den Karower Teichen beobachtest du die Zugvögel und über die Mariendorfer Feldmark ziehen sanfte Nebelschwaden.

Alle unsere Touren sind ganz bequem mit der Berliner S-Bahn oder mit dem Regionalzug zu erreichen. So genießt du schon bei deiner Anreise den Blick auf die vorbeiziehende, friedliche Herbstlandschaft.

Jetzt musst du dich nur noch entscheiden: Soll es der kleine Spaziergang oder doch lieber die waschechte Tagestour sein. Stöbere einfach in den Wanderungen und lass dich inspirieren.

Fahrplanauskünfte und Ticketpreise findest du unter sbahn.berlin

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Leicht
    01:40
    6,61 km
    4,0 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Naturschutzgebiet an den Karower Teichen ist in jedem Fall das ganze Jahr über einen Ausflug wert. Unzählige Vögel leben hier an den bewaldeten Ufern der ehemaligen Torfstiche. Neben Enten, Schwänen, Rallen und Reihern kannst du hier sogar Kuckucke und Rohrweihen beobachten. Besonders spannend wird es für Vogelbeobachter aber im Herbst. Dann lassen sich nämlich große Schwärme von Zugvögeln an den Teichen nieder. Manche der Vögel bleiben nur für eine kurze Rast, die anderen überwintern hier gleich ganz.

    Deine Tour zu den Karower Teichen beginnt am S-Bahnhof Karow, der im 10-Minuten-Takt von der S-Bahn-Linie S2 angefahren wird. Von dort aus geht es durch eine kleine Einfamilienhaussiedlung weiter zu den Karower Teichen. Nachdem du die Panke überquert hast, wendest du dich nach rechts und erreichst wenig später das Naturschutzgebiet. Lass dir für deine Runde ruhig ausreichend Zeit und bring dir am besten auch gleich ein Fernglas mit. Den besten Ausblick hast du übrigens von einem der vier Aussichtspunkte. Wenn du schließlich deine Runde um die Teiche abgeschlossen hast, spazierst du wieder zurück zum S-Bahnhof Karow.

  • Leicht
    01:45
    5,74 km
    3,3 km/h
    20 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Während das Ufer des Schlachtensees an heißen Sommertagen von vielen Badegästen aufgesucht wird, kannst du hier im Herbst ganz alleine das Wasser und den stillen Wald genießen. Der See lässt sich auf gemütlichen Wanderwegen einmal vollständig umrunden. Im Restaurant Fischerhütte am Nordostufer des Schlachtensees kannst du dich auf deiner Tour auch an besonders kühlen Herbsttagen aufwärmen. Wenn es warm genug ist, nimmst du auf der Terrasse Platz. Unser Tipp: Besonders schön ist der Spaziergang an einem frühen Samstagmorgen. Dann schläft die Stadt noch und du kannst die morgendliche Ruhe ganz für dich allein genießen.

    Praktischerweise hält die S-Bahn-Linie S1 alle 20 Minuten direkt am Südufer des Schlachtensees. Am Ausgang des Bahnhofs stehst du im Paul-Ernst-Park und hast einen ersten Blick auf den See. Hier wendest du dich nach links und folgst dem Wanderweg immer am bewaldeten Ufer entlang. An den Badestellen geben dir die Bäume den Blick auf ein schönes Herbstpanorama frei: Rund um den See verfärben sich die Blätter der Eichen, Buchen und Birken. Nach einer gemütlichen Pause in der Fischerhütte geht es am Ufer zurück zum S-Bahnhof Schlachtensee.

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  • Mittelschwer
    02:23
    9,24 km
    3,9 km/h
    40 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Im Norden der Gartensiedlung Frohnau befindet sich der kleine Hubertussee. Der See entstand ursprünglich als Lehmgrube. Bereits um 1910 wurde er geflutet und renaturiert. Er war Teil des neuen Besiedlungsplans für den Frohnauer Forst. Aus dieser Zeit stammt auch eine andere Besonderheit des Waldes: Noch bevor ein erstes Haus errichtet wurde, hatte man bereits Kopfsteinpflasterstraßen angelegt. Obwohl der Besiedlungsplan nie in die Tat umgesetzt wurde, blieben die Pflasterwege erhalten. Auf einer gemütlichen Wanderung zum See kannst du die alten Straßen entdecken.

    Mit der S-Bahn-Linie S1 fährst du im 20-Minuten-Takt zum S-Bahnhof Frohnau. Du spazierst ein Stück durch die schön angelegten Straßen in Richtung Berliner Mauerweg. Am Rande der S-Bahn-Gleise führt der Mauerweg für ein Stück durch eine offene Wiesenlandschaft, bis er vor Hohen Neuendorf schließlich in den Wald abknickt. Hier verlässt du für wenige Meter den Mauerweg und spazierst weiter zu den Kopfsteinpflasterstraßen. Erst im Spätherbst, wenn der Boden vollständig mit Laub bedeckt ist, verschwinden die Straßen bis zum Frühling. Anschließend geht es zurück zum Mauerweg. Nachdem du einen alten Grenzwachturm passiert hast, erreichst du wenig später den Hubertussee. Du umrundest den See und folgst dann dem Wanderweg über einen Abschnitt des alten Mauerstreifens zurück zum S-Bahnhof Frohnau.

  • Mittelschwer
    02:42
    10,2 km
    3,8 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwischen Erkner und Woltersdorf liegt der idyllische Flakensee. An dessen Ostufer erhebt sich der Kranichsberg. Mit 104 Metern Höhe eine ziemlich stattliche Erhöhung – zumindest nach Brandenburgischen Verhältnissen. Oben auf dem Berg steht ein hölzerner Aussichtsturm, der dir ein herrliches Panorama über die umliegenden Seen und Wälder bietet. Besonders schön ist der Blick im Herbst, wenn die Blätter der umgebenden Waldflächen in den schönsten Farben aufleuchten.

    Mit der S3 fährst du im 20-Minuten-Takt bis zur Endhaltestelle Bahnhof Erkner. Vom Bahnhof aus spazierst du ein Stück durch die Stadt, überquerst die Löcknitz und befindest dich dann bereits mitten in der Natur. Hier beginnt der Theodor-Fontane-Weg. Er führt zunächst an der Löcknitz und dann am Flakensee entlang. Du folgst dem schönen Wanderweg bis zur Woltersdorfer Schleuse. Dort zweigt ein ausgeschilderter Weg in Richtung Aussichtsturm ab. Es geht ein wenig bergauf und dann über zahlreiche Stufen bis zur Aussichtsplattform. Der Aufwand lohnt sich: Von oben genießt du einen tollen Ausblick auf die Landschaft. Nach dem Turmbesuch geht es zurück zur Schleuse, wo du auch in einem der Cafés oder Restaurants eine kleine Pause einlegen kannst. Darauf folgt ein kurzer Schlenker durch Woltersorf und am anderen Ufer des Flakensees wanderst du zurück zum S-Bahnhof Erkner.

  • Mittelschwer
    03:01
    11,8 km
    3,9 km/h
    40 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Keine Sorge, du hast richtig gelesen: Diese Tour führt dich nicht zur Krummen Lanke im Grunewald, sondern zur Krummen Lake in Grünau. Parallel zur Dahme und zur Regattastrecke schlängelt sich die Krumme Lake, hier als träger Fließ, durch einen unberührten Mischwald. Im Spätsommer tanzen hier die Mücken im Sonnenlicht, aber im Herbst kehrt eine besondere Ruhe ein. Die blattlosen Bäume und der sanfte Morgennebel tauchen die Landschaft in eine besonders schöne Atmosphäre. Unsere Tour führt dich vom S-Bahnhof Grünau einmal entlang der Krummen Lake und dann am Ufer der Dahme zurück zum Bahnhof.

    Der S-Bahnhof Grünau, Startpunkt deiner Wanderung, wird regelmäßig von den S-Bahn-Linien S8, S9, S45, S46 und S85 angefahren. Am Bahnhof überquerst du das vielbefahrene Adlergestell, bevor du in den Grünauer Forst hinein gehst. Der Wanderweg schlängelt sich durch den Wald und am Waldfriedhof vorbei bis zur Krummen Lake. Hier wanderst du an dem stillen Fließ entlang und genießt die herbstliche Ruhe. Zurück geht es dann mit schöner Aussicht am Uferweg entlang der Dahme. Auf der anderen Uferseite kannst du die Müggelberge und den Müggelturm erblicken. Nachdem du die Krumme Lake auf einer Brücke überquert hast, erreichst du das Ausflugslokal Hanff's Ruh. Die Waldgaststätte gibt es schon seit über 100 Jahren und eine besondere Tradition wurde bis heute erhalten: Wenn du dein eigenes Kaffeepulver mitbringst, dann wird damit dein Kaffee gekocht – gezahlt wird nur das heiße Wasser. Am besten fragst du die Wirtsleute nach der Geschichte hinter dieser Tradition. Nach deiner Pause geht es dann zurück zum S-Bahnhof Grünau.

  • Mittelschwer
    02:19
    9,18 km
    4,0 km/h
    10 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Rund um Berlin schließen sich weite Waldgebiete an, aber im Süden liegen weite, offene Wiesenlandschaften. Besonders am Mauerweg zwischen Lichtenrade und Lichterfelde kannst du die weite Aussicht über Weiden und Felder genießen. Wenn hier im Herbst die Sonne tief steht und der Morgennebel über die Felder schwebt, dann ist das die beste Zeit für eine Wanderung.

    Los geht's am S-Bahnhof Lichtenrade, den du im 10-Minuten-Takt mit der S-Bahn-Linie S2 erreichen kannst. Vom Bahnhof aus folgst du der Prinzessinenstraße und nach wenigen Minuten stehst du an der Landesgrenze zwischen Berlin und Brandenburg. Wo früher der Todesstreifen der Berliner Mauer verlief, wachsen heute entlang eines Wander- und Radwegs junge Kiefern und Birken. Du folgst dem Weg direkt am Rand weiter Felder entlang. Außer ein paar Radfahrern und wenigen Wanderern werden dir hier im Herbst kaum andere Menschen begegnen – ein perfekter Ort für einen ruhigen Spaziergang. Du folgst dem Mauerweg, überquerst die Marienfelder Allee und gelangst schließlich zum S-Bahnhof Lichterfelde Süd. Von hier aus geht es mit den S-Bahn-Linien S25 und S26 zurück nach Hause.

  • Mittelschwer
    04:23
    16,5 km
    3,8 km/h
    170 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Im Sommer reisen jede Menge Badegäste nach Bad Saarow, um im Scharmützelsee zu planschen und zu schwimmen. Im Herbst hingegen locken vor allem die riesigen Wälder in der Umgebung zu ausgedehnten Wanderungen. Auf unserer Rundtour besuchst du gleich drei Höhepunkte in den Wäldern: Im Westen erkundest du die alten Tongruben und im Norden erwarten dich die größten landliegenden Findlinge Deutschlands sowie ein fantastischer Panoramablick vom Aussichtsturm. Die Wanderung verläuft auf schmalen Wanderwegen und breiten Forstwegen immer durch den friedlichen Mischwald.

    Der RE1 fährt dich alle 30 Minuten vom Berliner Hauptbahnhof, Ostbahnhof oder vom Bahnhof Zoologischer Garten bis nach Fürstenwalde. Hier steigst du um in die Regionalbahn 35 und rund 10 Minuten später erreichst du den Bahnhof Bad Saarow. Hier spazierst du an der schönen Seepromenade entlang und folgst dem Wanderweg hinein in den Wald. Nach einem kurzen Stück geht es durch die Tongruben. Der Weg schlängelt sich dann durch den hügeligen Wald in Richtung Norden bis zu den Markgrafensteinen. Die beiden gewaltigen Findlinge tragen die Namen Großer und Kleiner Markgrafenstein. Interessanterweise ist heute der Kleine Markgrafenstein der größere der beiden Findlinge. In der Mitte des 19. Jahrhunderts sprengte man über die Hälfte des größeren Findlings ab, transportierte es nach Berlin und fertigte dort eine gewaltige Granitschale. Diese kannst du auch heute noch bestaunen, denn sie steht im Lustgarten vor dem Berliner Dom. Nur wenige Meter von den Findlingen entfernt steht der Aussichtsturm. Über viele Stufen geht es 45 Meter hinauf und oben, hoch über den Bäumen, hast du eine fantastische Aussicht. Durch den Wald geht es im Anschluss zurück nach Bad Saarow. Wenn du Lust hast, gönnst du dir hier noch ein Stück Kuchen in einem der Cafés, bevor du wieder mit der RB35 und dem RE1 nach Hause fährst.

  • Mittelschwer
    04:34
    17,3 km
    3,8 km/h
    160 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Du hast im Herbst nochmal richtig Lust auf eine lange Tageswanderung? Dann ist der Hohe Fläming der richtige Ort. Von Bad Belzig aus wanderst du durch Kiefern- und Buchenwälder, entlang von hügeligen Feldern und durch kleine, verschlafene Dörfer bis nach Wiesenburg. Absolutes Highlight auf dieser Tour: Der Hagelberg. Mit einer Höhe von 201 Metern ist er die zweithöchste Erhebung in Brandenburg. Oben gibt es eine schöne Aussicht, ein Gipfelkreuz und sogar – ganz stilecht – ein Gipfelbuch.

    Nur eine gute Stunde dauert die Fahrt mit dem RE3 ab Berlin Ostbahnhof oder Hauptbahnhof, schon bist du im Hohen Fläming. Allein die pittoreske Altstadt und die beeindruckende Burg in Bad Belzig sind einen Besuch wert, aber heute steht wandern auf dem Programm. An der Burg Eisenhardt entlang wanderst du aus der Stadt heraus. Du folgst dem Kunstwanderweg durch stille Kiefernwälder bis zum Hagelberg. Hier lohnt sich eine Rast, um die schöne Aussicht auf die Hügellandschaft zu genießen. Zwischen den Feldern geht es dann weiter bis zum Gutsdorf Schmerwitz. Im Töpfercafé in der kleinen Kirche wärmst du dich bei einem Teller Suppe oder einer Tasse Kaffee auf und kraulst die zutrauliche Café-Katze. Frisch ausgeruht wanderst du dann weiter bis nach Wiesenburg. Auf deinem Weg zum Bahnhof passierst du den eindrucksvollen Schlossgarten – auch im Herbst ein toller Ort. Vom Bahnhof Wiesenburg geht es dann mit dem RE3 zurück nach Berlin.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    86,6 km
  • Zeit
    22:46 Std
  • Höhenmeter
    570 m

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