Safari – mit der S-Bahn zu den wilden Tieren

Collection von
S-Bahn Berlin

Wer in der Stadt lebt, trifft nur noch selten auf Tiere, mal abgesehen von Schoßhündchen, Schmusekatzen und puscheligen Hamstern. Aber gerade auf Kinder üben wilde Tiere eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Zum Glück wohnst du in Berlin, denn hier kannst du mit deinen Kindern jederzeit auf Safari gehen. Gemeint sind nicht nur die beiden Zoos im ehemaligen Westteil und Ostteil der Stadt, sondern vor allem Wildparks, Wildgehege und Beweidungsprojekte am Berliner Stadtrand. Hier sitzen keine traurigen Löwen oder Tiger hinter Gitterstäben, sondern muntere Wildschweine, Hirsche und Wildpferde toben durch ihre weiten, naturbelassenen Gehege. Hier haben deine Kinder und du die Chance, einheimische Wildtierrassen in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten – das ist Safari-Gefühl pur. Im weltoffenen Berlin leben aber mittlerweile auch ganz exotische Tiere. Schottische Hochlandrinder, polnische Przewalski-Pferde und asiatische Wasserbüffel haben hier ihre neue Heimat gefunden.

Wir haben dir neun Wander- und Radtouren zu den schönsten Wildtierprojekten im Berliner Umland zusammengestellt. Ob grunzende Wildschweine im Tegeler Forst, zutrauliche Konik-Pferde auf den Hobrechtsfelder Rieselfeldern, heulende Wölfe im Wildpark Schorfheide oder beeindruckende Wisente in der Döberitzer Heide, bei unseren Touren ist für jeden Tierliebhaber etwas dabei. Dazu sind die meisten der Wildtiergehege frei zugänglich und kosten keinen Eintritt. Bring dir für deine Wildtier-Abenteuer im Berliner Umland am besten ein Fernglas und ein wenig Zeit mit, denn die wilden Tiere verstecken sich nur zu gerne im Dickicht oder in den Wäldern.

Das Beste an unseren Touren: Alle lassen sich ganz bequem mit der Berliner-S-Bahn oder der Regionalbahn erreichen. Wenn es dann nach eurer Wanderung mit dem Zug nach Hause geht, könnt ihr eure Fotos bewundern und schon eure nächste Safari planen.

Fahrplanauskünfte und Ticketpreise findest du unter sbahn.berlin

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Leicht
    01:14
    4,83 km
    3,9 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Im Volkspark Wuhlheide, zwischen Köpenick und Karlshorst, lockt das 'Haus Natur und Umwelt' Tierfreunde jeden Alters an. Das Haus gibt es schon seit 1955 und lädt Großstadtkinder dazu ein, die Natur besser kennen zu lernen. In mehreren Volieren leben hier verschiedene Vogelarten, in Terrarien tummeln sich Insekten und Reptilien, in Aquarien kannst du einheimische Fische bestaunen und im Streichelzoo warten Ziegen, Schafe & Co. auf eine kleine Fütterung. Dazu gibt es Ausstellungen zu verschiedenen naturkundlichen Themen. Das 'Haus Natur und Umwelt' kannst du auf einer schönen Spazierrunde durch die Wuhlheide besuchen.

    Der S-Bahnhof Wuhlheide wird im 10-Minuten-Takt von der S-Bahn-Linie 3 angefahren. Am S-Bahnhof befindet sich auch gleich der Bahnhof der Parkeisenbahn. Die kleinen, nostalgischen Schmalspurzüge fahren auf einem Rundkurs durch den Volkspark. Das gesamte Personal vom Schaffner über den Zugführer bis hin zum Fahrdienstleiter sind Kinder und Jugendliche – allerdings werden die Züge von Erwachsenen gefahren. Eine Runde durch den Park kostet 2,50 Euro pro Person und ist ein schönes Erlebnis. Besonders praktisch: Direkt am 'Haus Natur und Umwelt' befindet sich auch eine Haltestelle. Im Anschluss an deinen Besuch im Streichelzoo und in der Naturkunde-Ausstellung geht es dann durch den Volkspark zurück zum S-Bahnhof Wuhlheide.

  • Leicht
    01:13
    13,9 km
    11,4 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die Schönower Heide im Norden von Berlin ist ein echtes Paradies für eine Safari-Tour. Der ehemalige Truppenübungsplatz steht heute unter Naturschutz. Auf der eingezäunten Fläche leben Damhirsche, Rothirsche und Mufflon-Wildschafe friedlich beieinander. Das Areal ist riesig und so hast du hier wirklich die Möglichkeit, die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Wundere dich aber nicht, wenn du auf der Tour nur einzelne Tiere erblickst. Die Hirsche und Schafe ziehen sich gerne in die kleinen Waldstücke und zwischen die Wachholderbüsche zurück. Am besten bringst du dir ein Fernglas und viel Zeit mit. Auf einer gemütlichen Radtour kannst du vom S-Bahnhof Zepernick aus einmal rund um die Schönower Heide fahren. Die Radwege sind allesamt gut ausgebaut und führen über Wanderwege oder kaum befahrene Straßen. Damit eignet sich die Tour auch perfekt für junge Radler.

    Im 20-Minuten-Takt geht es mit der S-Bahn-Linie S2 zum Bahnhof Zepernick, dem Startpunkt deiner Tour. Du radelst ein kurzes Stück durch ein kleines Wohngebiet und schon befindest du dich in der Natur. Über Felder und Wiesen geht es nach Norden in Richtung Schönower Heide. Nachdem du die Schönwalder Chausee überquert hast, beginnt der Rundweg um die Wildtierzone der Schönower Heide. Fahre die Runde am besten gegen den Uhrzeigersinn, denn dann kommst du in der richtigen Reihenfolge an den Schildern vom Tier- und Naturquiz vorbei. Am Wegesrand bieten sich dir immer wieder schöne Rastplätze an und so kannst du problemlos einen ganzen Tag auf der Schönower Heide verbringen. Wenn du die Runde abgeschlossen hast, geht es über die Felder wieder zurück zum Bahnhof Zepernick.

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  • Mittelschwer
    02:51
    9,15 km
    3,2 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Im idyllischen Tegeler Forst befindet sich nur unweit des Seeufers ein großes Wildgehege. Hier leben Mufflons, Damhirsche und grunzende Wildschweine. Besonders niedlich sind natürlich die gestreiften Frischlinge, die quietschfidel zwischen den Beinen der anderen Wildschweine herumtoben. Die Tiere sind alle ziemlich zutraulich und du kannst sie mit speziellem Wildfutter aus einem Automaten füttern. Eine Schachtel kostet 1 Euro und vor allem die Hirsche und Schafe futtern auch gerne direkt aus der Hand. Nach dem Besuch der wilden Tiere kannst du noch eine kleine Runde durch den friedlichen Wald mit seinen uralten Baumbeständen drehen.

    Deine Wanderung zum Wildgehege beginnt am S-Bahnhof Tegel, der alle 20 Minuten von der S-Bahn-Linie S25 angefahren wird. Von dort aus wanderst du Richtung Tegeler Hafen. Du schlenderst am Hafenbecken entlang und überquerst auf der alten Sechserbrücke die Hafenzufahrt. Kurz darauf erreichst du den Abenteuerspielplatz Robinson Crusoe. Am Ufer des Tegeler Sees geht es weiter zum Wildgehege. Wenn alle Schweine, Hirsche und Wildschafe ausreichend gefüttert (und vielleicht sogar gestreichelt) wurden, setzt du deine Runde durch den Tegeler Forst fort. Du wanderst wieder zum Hafen und schließlich zurück zum S-Bahnhof Tegel.

  • Leicht
    01:43
    6,72 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die Sumpflandschaft am Tegeler Fließ ist das ganze Jahr über einen Besuch wert. Im Sommer und Herbst kommt aber ein weiterer Grund für deinen Besuch hinzu: Dann lebt hier nämlich eine kleine Gruppe Wasserbüffel. Die schwarzen, asiatischen Büffel verbringen bereits seit mehreren Jahren ihre Sommermonate auf den feuchten Wiesen und fühlen sich hier richtig wohl. Die großen Tiere sorgen dafür, dass die einzigartige Sumpf- und Feuchtlandschaft am Tegeler Fließ erhalten bleibt. Auf einer Wanderung entlang des Fließes hast du gute Chancen, die ruhigen Wasserbüffel zu beobachten.

    Die Weiden der Wasserbüffel erreichst du am besten ab dem S-Bahnhof Waidmannslust, der im 10-Minuten-Takt von der S-Bahn-Linie 1 angefahren wird. Vom S-Bahnhof spazierst du durch ein kleines Wohngebiet. Am Ende der Straße triffst du dann schon auf den Tegeler Fließ. Du folgst dem schönen Wanderweg am Bachlauf entlang und wanderst wenig später durch die urwüchsige Moorlandschaft. Schau dich hier schon nach den Büffeln um, denn sie grasen nicht immer auf den gleichen Weideflächen. Nach einer Runde um die Feuchtwiesen geht es schließlich zurück zum S-Bahnhof Waidmannslust.

  • Leicht
    00:30
    1,98 km
    4,0 km/h
    0 m
    0 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    In Teltow, am Stadtrand von Berlin, findest du ein echtes Kleinod unter den Berliner und Brandenburger Zoos. Vor rund 30 Jahren öffnete hier der Vogelpark Teltow seine Pforten. Begonnen hatte das Ganze als private Ziervogelzucht, mittlerweile leben auf dem gepflegten Gelände unzählige Vogelarten, Zwergaffen, Ziegen, Schafe, Esel und Pferde. Der Vogelpark wird heute bereits in der zweiten Generation von der Familie Lübeck betrieben, die dritte Generation steht bereits in den Startlöchern. Den kleinen Tierpark kannst du auf einem kleinen Spaziergang durch Teltow Stadt besuchen.

    Der Bahnhof Teltow Stadt wird regelmäßig von den S-Bahn-Linien S25 und S26 angefahren. Von hier aus geht es an den S-Bahn-Gleisen über eine kleine Grünfläche direkt zum Vogelpark und Streichelzoo Teltow. Mit dem Spielplatz, der Gaststätte 'Zum weißen Kakadu' und den Tieren im Streichelzoo können Familien hier problemlos mehrere schöne Stunden verbringen. Nach dem Besuch geht es wieder zurück zum S-Bahnhof Teltow Stadt.

  • Mittelschwer
    02:37
    10,3 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Die alten Rieselfelder am Gut Hobrechtsfelde sind eines der schönsten Wandergebiete in Berlin. Weite Moorwiesen, kleine Bachläufe und abwechslungsreiche Waldstücke prägen hier die Landschaft. Dabei gedeiht die Landschaft fast ohne menschlichen Einfluss. Stattdessen werden die Flächen von Heckrindern, Schottischen Hochlandrindern und Konik-Wildpferden beweidet. Alle drei Tierrassen sind sehr robust und anspruchslos. Sie können problemlos das ganze Jahr ohne Zufütterung und ohne Stall auf der Weide verbringen. So leben die Pferde und Rinder hier wie Wildtiere auf den Weideflächen. Das Spannende: Die Wanderwege führen direkt über die Tierweiden und so kannst du die Rinder und Pferde aus nächster Nähe beobachten. Halte aber besonders bei den Rindern ein wenig Abstand. Die sind zwar friedlich, aber wenn sie nicht aufpassen stoßen sie dich mit dem Horn oder treten dir auf den Fuß. Auf keinen Fall solltest du die Tiere füttern, denn ihre Mägen sind auf die karge Wiesenkost spezialisiert und sonst bekommen sie schlimme Krankheiten.

    Deine Wanderung beginnt am S-Bahnhof Röntgental, den du im 20-Minuten-Takt mit der S2 erreichen kannst. Von hier aus führt dich der Wanderweg durch ein altes Torfstichgelände und direkt im Anschluss stehst du auf den alten Rieselfeldern. Während du von Weide zu Weide wanderst, solltest du die Augen offen halten. Die kleinen Rinder- und Pferdegruppen haben viel Platz und ziehen sich auch gerne in die kleinen Birkenhaine zurück. Aber keine Sorge, auf unserer Tour wirst du bestimmt einige zu Gesicht bekommen. Nach deiner Runde über die Felder kommst du schließlich am Gut Hobrechtsfelde an. Im alten Kornspeicher gibt es eine Ausstellung, die dich umfassend über die Geschichte der Rieselfelder und über das neue Beweidungskonzept informiert. Im Anschluss lohnt sich noch ein Abstecher zum Biergarten James, bevor du über die Felder zurück zum S-Bahnhof Röntgental wanderst.

  • Mittelschwer
    01:44
    6,82 km
    3,9 km/h
    20 m
    20 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Genau wie in Hobrechtsfelde, werden auch die alten Rieselfelder Falkenberge schon seit vielen Jahren nicht mehr zur Abwasserverrieselung genutzt. Auf den offenen Wiesenflächen leben stattdessen heute Schottische Hochlandrinder und Heckrinder, die sich um die Pflege der Landschaft kümmern. Die Heckrinder sind eine besondere Zucht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts versuchten die Gebrüder Heck aus verschiedenen europäischen Rinderrassen ein neues Rind zu züchten, das dem ausgestorbenen Auerochsen in Form und Größe gleichen sollte. Dazu kreuzten sie ursprüngliche Rinder wie das ungarische Steppenrind, das korsische Rind und das spanische Kampfrind. Auch wenn das Heckrind nicht ganz die Größe eines Auerochsen erreicht, so sind vor allem die Stiere eine wahrlich beeindruckende Erscheinung. Ein breiter Kopf, kräftige Schultern, dunkles Fell und vor allem gewaltige Hörner – das sind echte Urviecher. Auf einer kleinen Runde rund um die Falkenberger Rieselfelder kannst du die beiden Rinderrassen auf ihren Weiden beobachten.

    Mit der S-Bahn-Linie S7 geht es im 10-Minuten-Takt zum Bahnhof Ahrensfelde. Du folgst der Ahrensfelder Chaussee ein Stück in Richtung Südwesten, bis ein Feldweg nach rechts abzweigt. Am Rand von Feldern und Wiesen geht es nun weiter in Richtung Rieselfelder. An einer Weggabelung hältst du dich links und kurz darauf erreichst du die Weideflächen der Heckrinder und Schottischen Hochlandrinder. In einer gemütlichen Runde geht es auf guten Wanderwegen einmal rund um die alten Rieselfelder herum. Über die Grünanlage am Gehrensee wanderst du schließlich zurück zum S-Bahnhof Ahrensfelde.

  • Mittelschwer
    02:26
    9,45 km
    3,9 km/h
    50 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Am südlichen Rand des Naturparks Schorfheide-Chorin befindet sich der Wildpark Schorfheide. In großen Gehegen leben hier einheimische und ausgestorbene Wildtierrassen. Du findest hier Wildschweine, Rothirsche, Wildpferde und Elche, aber auch Wölfe und sogar Luchse. Die Tiere haben viel Auslauf und jederzeit die Möglichkeit, sich vom Trubel der Besucher zurückzuziehen. Viel artgerechter können Tiere in Zoos kaum leben. Bei einer Runde durch den Wildpark kannst du alle Tiere ausgiebig beobachten, auf großen Schildern viel über die einzelnen Arten lernen und die friedliche Landschaft des Naturparks genießen. Vom Bahnhof Groß Schönebeck führt ein kurzer, ausgeschilderter Weg direkt zum Wildpark Schorfheide.

    Mit der S-Bahn-Linie S2 fährst du bis zum Bahnhof Karow und steigt dort in die Regionalbahn RB27 um. Die bringt dich im Zwei-Stunden-Takt ganz bequem bis zum Bahnhof Groß Schönebeck. Hier angekommen, folgst du den Beschilderungen durch das Dorf bis zum Eingang des Wildparks. Bring dir für deine Runde durch den Wildpark genug Zeit mit, damit du alle Tiere ganz in Ruhe beobachten kannst. Im Wildpark gibt es auch ein kleines Café, dass dich mit Getränken, Eis und kleinen Leckereien verwöhnt. Nach deinem Besuch geht es auf gleichem Weg zurück zum Bahnhof Groß Schönebeck.

  • Schwer
    07:30
    29,2 km
    3,9 km/h
    130 m
    130 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Der Rundwanderweg in der Döberitzer Heide ist die absolute Königstour für alle Safari-Fans. Mit einer Strecke von über 30 Kilometern ist die Wanderung vor allem für ausdauernde Outdoor-Fans geeignet. Dafür bekommst du hier auch einiges geboten: Inmitten der Döberitzer Heide wurde ein gewaltiges Areal eingezäunt und zur Wildniskernzone erklärt. Darin leben heute Przewalski-Pferde, Wisente und Rothirsche ohne menschlichen Einfluss. Aber auch auf den anderen Flächen leben noch weitere Tiere. Um die Wildniskernzone herum beweiden Schafe, wollige Galloway Rinder und wuchtige Heckrinder die weiten Heideflächen. Und wenn du dich über die kleinen Luken in den Zaunaufbauten der Wildniskernzone wunderst – hier dürfen die wild lebenden Wildschweine hindurch schlüpfen, damit sie sich nicht an den Zäunen verletzen.

    Einmal pro Stunde bringt dich der Regionalexpress RE4 vom Berliner Südkreuz, Potsdamer Platz oder Hauptbahnhof zum Bahnhof Elstal. Von dort aus geht es ein kurzes Stück durch die Stadt und nach Überquerung der Bundesstraße erreichst du das Naturschutzgebiet Döberitzer Heide. Bald triffst du auf den Zaun an der Wildniskernzone. Der Rundweg ist ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Entlang des Wegs befinden sich mehrere schön gestaltete Rastplätze. Bei einer Pause kannst du die stille Landschaft in Ruhe auf dich wirken lassen. Ein besonderer Höhepunkt ist der Aussichtsturm am Südrand der Wildniskernzone. Der Turm überragt die umliegenden Kiefern und Birken und bietet dir ein herrliches Panorama bis hin zu den Bergen im Grunewald. Am Ende deiner Rundwanderung geht es wieder zurück zum Bahnhof Elstal.

    Wenn dir die Strecke für eine Wanderung zu lang ist, kannst du die Tour auch mit deinem Fahrrad bestreiten. Beachte dabei aber, dass der Weg an manchen Stellen sehr sandig ist. Steig hier einfach ab und schieb dein Rad ein Stück.

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