Der Meraner Höhenweg – in 8 Etappen durch das sonnige Südtirol

Wander-Collection von
komoot

Der Meraner Höhenweg gehört zu den schönsten Fernwanderwegen in den Alpen. In acht Etappen umrundest du die Texelgruppe, einen gewaltigen Gebirgsstock im Süden der Ötztaler Alpen. Dabei wanderst du entlang der sonnenverwöhnten Hänge des Vinschgaus, steigst durch das malerische Pfossental zum Eisjöchl hinauf und durchquerst das friedliche Pfelderer Tal. Neben der einzigartigen Natur erwarten dich auf dem Meraner Höhenweg aber auch verschlafene Bergdörfer, uralte Almhütten und vor allem freundliche Südtiroler. Auf den acht Etappen des Rundwegs legst du 90 Kilometer Strecke zurück und überwindest rund 5.000 Höhenmeter. Aufgrund gepflegter Wege, guter Hütteninfrastruktur und moderater Streckenlänge eignet sich der Meraner Höhenweg auch für sportliche Bergwanderanfänger. Nur die vierte Etappe erfordert mit dem steilen, felsigen Aufstieg zum Eisjöchl erste Erfahrungen im Bergwandern sowie eine sehr gute Kondition. Wenn dir diese Etappe zu abenteuerlich ist, kannst du sie einfach auslassen und dir aus den verbliebenen Etappen deine persönliche Tour zusammenstellen. Plane deine Tour als klassische Streckenwanderung und fahre vom Ziel deiner letzten Etappe mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt deiner Wanderung. Da es sich beim Meraner Höhenweg um einen Rundweg handelt, kannst du an beliebiger Stelle einsteigen. Am besten eignen sich die erste und die siebte Etappe, da du hier mit der Seilbahn zum Höhenweg auffahren kannst. Dank des guten Busnetzwerks des Meraner Umlands kannst du dir auch nur eine einzelne Etappe auswählen und als Tageswanderung planen. Besonders beliebt sind dabei die Etappen im Süden der Texelgruppe, denn hier erleichtern mehrere Seilbahnen den Aufstieg. Bis auf die hochalpine vierte Etappe, kannst du den gesamten Meraner Höhenweg von Anfang Mai bis zu den ersten Schneefällen im November begehen. Der Weg über das Eisjöchl ist von Ende Mai bis Ende September schneefrei und sicher zu überqueren. Beachte bei deiner Planung, dass die meisten Unterkünfte am Meraner Höhenweg nur über wenige Zimmer verfügen. Wenn du deine Übernachtungen in den Hütten und auf den Almen gebucht hast, steht deiner Tour auf dem Meraner Höhenweg nichts mehr im Wege. Den Meraner Höhenweg erreichst du problemlos mit dem eigenen Auto oder mit Bus und Bahn. Von Deutschland und Österreich gibt es eine Direktverbindung mit der Bahn nach Bozen. Mit dem Regionalzug geht es weiter nach Meran und von dort mit dem Linienbus zu den Seilbahnen am Meraner Höhenweg. Alternativ kannst du auch mit dem Fernbus von Deutschland und Österreich nach Südtirol anreisen. Fahrplanauskunft unter bahn.de , flixbus.de und sii.bz.it/de

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    02:57
    8,35 km
    2,8 km/h
    180 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die erste Etappe des Meraner Höhenwegs ist eine herrliche Einstiegswanderung. Ganz bequem fährst du von Partschins aus mit der Texelbahn hinauf nach Giggelberg. Der Meraner Höhenweg führt dich hier durch lichte Bergwälder und über weite Almwiesen – immer hoch oben an den steilen Hängen der Texelgruppe. Unbestrittener Höhepunkt der ersten Etappe ist die Schlucht der 1.000 Stufen. Über unzählige Holzstufen, Eisenleitern und Steintreppen wanderst du bergauf und bergab in Richtung Unterstellhof. Am ersten Tag wird auf mehreren Almhütten für dein leibliches Wohl gesorgt.

    Deine Wanderung beginnt an der Talstation der Texelbahn. Hier steigst du in die Gondel und fährst hinauf nach Giggelberg. Dabei überwindest du über 900 Höhenmeter. Schon bei der Auffahrt genießt du den herrlichen Blick auf den Vinschgau. Oben angekommen hast du bei klarer Sicht die Chance, die felsigen Berggipfel der Dolomiten am Horizont zu entdecken. Der Meraner Höhenweg schlängelt sich als gut ausgebauter Bergwanderweg an den steilen Hängen der Texelgruppe entlang. Immer wieder wechseln sich Waldstücke und Bergwiesen auf der heutigen Etappe ab. Nach rund vier Kilometern Strecke erreichst du die Schlucht der 1.000 Stufen. Der Meraner Höhenweg windet sich hier durch zwei schmale, tief eingeschnittene Seitentäler. Auf Treppen und Brücken wanderst du durch die wildromantische Landschaft. Nachdem du die Schluchten durchquert hast, wanderst du bei herrlicher Aussicht über einen bequemen Wanderweg weiter zum Etappenziel Unterstellhof.

    Die Texelbahn fährt von März bis Oktober täglich im 30-Minuten-Takt. Eine einfache Fahrt kostet 9,40 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder. Nutzer der Seilbahn parken kostenlos auf dem großen Parkplatz neben der Talstation. Wenn du mehrere Tage auf dem Meraner Höhenweg unterwegs bist und dein Auto auf dem Parkplatz stehen lassen möchtest, gib kurz dem Personal an der Kasse Bescheid. Mehr Infos zur Seilbahn unter texelbahn.com

  • Schwer
    05:07
    13,0 km
    2,5 km/h
    760 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner zweiten Etappe verlässt du den Vinschgau und steigst über das Schnalstal ins einsame Pfossental auf. Noch befindest du dich an der Südseite der Texelgruppe und so wirst du im Sommer mit vielen Sonnenstunden verwöhnt. Der Meraner Höhenweg folgt am zweiten Tag schmalen, aber bequemen Wanderpfaden. Die meiste Zeit geht es über Weiden und Wiesen. So sind berauschende Fernblicke garantiert.

    Der Unterstellhof, Startpunkt der heutigen Etappe, befindet sich direkt oberhalb des Taleingangs des Schnalstals in den Vinschgau. Der Meraner Höhenweg führt dich nun hinein in das stille Schnalstal. Hoch über der Talsohle genießt du die Aussicht auf die Ötztaler Alpen, die weit über dem Talschluss aufragen. Im steten Wechsel von Auf und Ab schlängelt sich der Wanderweg an den Berghängen entlang. Bald kannst du auf einer Anhöhe unter dir das Dorf Katharinaberg erblicken. Oberhalb von Katharinaberg erwartet dich dann der Montferthof zu einer gemütlichen Rast. Mit frischer Energie wanderst du weiter und wenig später führt dich der Wanderweg hinein ins Pfossental. Der Wanderweg steigt nun stetig an. Das Tal wird zusehends schmaler und bald erreichst du die Vorderkaser Alm, dein heutiges Etappenziel.

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  • Mittelschwer
    01:35
    4,87 km
    3,1 km/h
    380 m
    0 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe ist eine echte Genusswanderung. Rund fünf Kilometer wanderst du von Alm zu Alm durch das atemberaubende Pfossental. Lass dir für die heutige Wanderung ruhig genug Zeit, um das idyllische Tal und die malerischen Almen in vollen Zügen zu genießen.

    Die dritte Etappe des Meraner Höhenwegs beginnt an der Vorderkaser Alm. Von hier aus folgst du einem breiten Schotterweg durch das beeindruckende Pfossental. Der Weg steigt gemächlich an und führt dich bei fantastischer Aussicht zur Mitterkaseralm, zur Rableidalm und schließlich zur Eishof Alm. Dort lässt du den Tag bei einer zünftigen Mahlzeit gemütlich ausklingen.

    Diese Wanderung eignet sich auch perfekt als Tagestour. Nach einer Rast auf der Eishof Alm wanderst du wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

  • Schwer
    06:32
    16,8 km
    2,6 km/h
    810 m
    1 200 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vierte Etappe ist die mit Abstand abenteuerlichste Wanderung auf dem gesamten Meraner Höhenweg. Auf steilen, felsigen Bergpfaden geht es hinauf aufs Eisjöchl. Auf einer Höhe von 2.879 Metern befindest du dich hier am höchsten Punkt des Meraner Höhenwegs. Von dort aus führt dich der Bergwanderweg über die Stettiner Hütte und die Lazins Alm hinab zum Bergdorf Zeppichl.

    Du verabschiedest dich vom idyllischen Eishof und beginnst am frühen Morgen deine Wanderung. Zunächst folgst du noch dem breiten Schotterweg, doch der wird zusehends schmaler und felsiger. Nachdem du die letzten Bäume hinter dir gelassen hast, schlängelt sich der Wanderweg in unzähligen Serpentinen hinauf zum Eisjöchl. Die Landschaft wird immer karger und oben genießt du einen fantastischen Ausblick auf eine dramatische Hochgebirgslandschaft. Gönn dir ruhig eine Verschnaufpause, bevor du den langen Abstieg beginnst. Nur wenige Meter vom Eisjöchl entfernt, erwartet dich bereits die Stettiner Hütte zu einer wohlverdienten Einkehr. Frisch gestärkt folgst du dem Meraner Höhenweg dann hinab ins grüne Pfelderer Tal. In Kehren wanderst du an den felsigen Hängen der Hochwilden abwärts und genießt bei jedem Schritt die Aussicht auf das unter dir liegende Tal und die umliegenden Berge. An der Lazins Alm angekommen, wird die Landschaft wieder freundlicher und grüner. Von hier aus wanderst du auf einem bequemen, breiten Wanderweg bis zum Etappenziel Zeppichl.

  • Schwer
    06:16
    18,6 km
    3,0 km/h
    310 m
    940 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der fünften Etappe des Meraner Höhenwegs wanderst du aus dem malerischen Pfelderer Tal bis zum Passeiertal. Dabei geht es die meiste Zeit gemächlich bergab. So kannst du dich gut von der fordernden Tour am Vortag erholen.

    Ausgeruht startest du deinen fünften Tag auf dem Meraner Höhenweg im Bergdorf Zeppichl. Du folgst dem breiten Schotterweg hinab zum nahegelegenen Pfelders. Hier führt dich der Wanderweg über den Pfelderer Bach. Auf einem schmalen, bequemen Wanderweg geht es am Ufer entlang. Der Ausblick auf die umgebenden Berge und vor allem auf das liebliche Tal begleitet dich bei jedem Schritt. Du überquerst am Gasthaus Bergkristall erneut den Bach. Der Meraner Höhenweg steigt nun sachte am Hang entlang an. Bald führt dich der Wanderweg hinein in einen lichten Bergwald. Nachdem du den Wald verlassen hast, passierst du vereinzelte Höfe und unbewirtschaftete Almen. Waldstücke und Wiesen wechseln sich auf diesem Abschnitt ab, bevor du das Almdorf Christl erreichst. Das Dorf befindet sich hoch über dem Passeiertal und bei einer Rast im Gasthaus lässt du die weite Aussicht auf dich wirken. Anschließend folgst du dem Wanderweg oberhalb vom Passeiertal in Richtung Süden zu deinem Etappenziel Matatz.

  • Schwer
    07:21
    18,6 km
    2,5 km/h
    1 020 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner sechsten Etappe steht nochmal ein ordentlicher Höhenunterschied auf dem Programm. Zugleich erreichst du im Kalmbachtal den tiefsten Punkt des Meraner Höhenwegs. Insgesamt erwarten dich auf dieser Etappe viele kürzere Auf- und Abstiege und du wanderst auf gut gepflegten Wanderwegen.

    Deine sechste Etappe auf dem Meraner Höhenweg beginnt im Almdorf Matatz. Der Weg verläuft bergab und führt dich hinein in das Kalmbachtal. Das kleine Seitental des Passeiertals wird von einem munteren Wildbach durchflossen und ist dicht bewaldet. Nach der Durchquerung wanderst du stetig bergauf. Am Ende des Aufstiegs erreichst du das gemütliche Almdorf Magdfeld. Auch wenn das Frühstück noch nicht zu lange zurückliegt, lohnt sich hier ein Abstecher ins gleichnamige Berggasthaus. Heute wanderst du immer wieder durch lichte Bergwälder, die dir vor allem im Sommer kühlen Schatten spenden. Auf den offenen Weiden zwischen den Waldstücken spazierst du an vielen, romantischen Bergbauernhöfen entlang. Die meisten haben keine Gaststube, doch kurz vor Ende der Etappe kannst du dich im Longfallhaus nochmal richtig verwöhnen lassen. Nach einem letzten Aufstieg erreichst du schließlich den Berggasthof Hochmuth, dein heutiges Etappenziel. Beim Abendessen auf der Terrasse genießt du dann den tollen Blick auf Meran und den Vinschgau.

  • Schwer
    02:14
    5,35 km
    2,4 km/h
    500 m
    30 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach der langen sechsten Etappe erwartet dich am siebten Tag ein kurzer Bergspaziergang. Gerade mal fünf Kilometer liegen Startpunkt und Etappenziel auseinander. Auf dieser kurzen Strecke werden trotzdem rund 500 Höhenmeter im Aufstieg bewältigt.

    Lass dir heute beim Frühstück ruhig ein wenig Zeit, bevor du deine Tour beginnst. Gut erholt machst du dich schließlich auf den Weg. Der erste Abschnitt bis zur Leiteralm verläuft auf dem Hans-Frieden-Felsenweg. Der Pfad ist ziemlich ausgesetzt, bietet dir aber auch eine fantastische Aussicht. Die schmalsten Stellen sind zusätzlich mit Drahtseilen gesichert. Trotzdem solltest du für diesen Weg schwindelfrei und trittsicher sein. An der Leiteralm kannst du dir noch eine Pause gönnen, bevor du durch den Wald weiter wanderst. Ab diesem Punkt steigt der Weg recht steil an und führt dich hinauf zum Etappenziel, dem Hochganghaus.

    Wenn du noch genug Energie hast, kannst du auch problemlos die siebte und achte Etappe zusammenlegen.

  • Schwer
    03:13
    8,28 km
    2,6 km/h
    210 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die achte ist auch zugleich die letzte Etappe auf dem Meraner Höhenweg. Dabei zeigt sich der Vinschgau noch einmal von seiner besten Seite: Stille Bergwälder, duftende Bergwiesen, warme Sonnenstrahlen und immer wieder fantastische Ausblicke auf Meran und die umliegenden Berge. Da die Etappe recht kurz ist und nur verhältnismäßig wenige Höhenmeter überwunden werden, kannst du es gemütlich angehen lassen. So bleibt ausreichend Zeit, um gebührend Abschied zu nehmen.

    Vom Hochganghaus aus folgst du dem Meraner Höhenweg hinein in einen friedlichen, lichten Bergwald. Der Weg führt bergab und du genießt den kühlen Schatten. Nach einem kurzen Aufstieg stehst du auf der Hohen Wiege. Der kleine Gipfel ist der Texelgruppe vorgelagert und bietet einen fantastischen Rundumblick. Es geht weiter bergab und bald erreichst du die Tablander Alm. Nach einer ausgedehnten Pause wanderst du weiter. Der Meraner Höhenweg schlängelt sich an den steilen Hängen der Texelgruppe entlang. In einem schmalen Seitental triffst du auf die gemütliche Schutzhütte Nassereith. Auch hier wirst du mit Südtiroler Leckereien verwöhnt. Nun folgt der letzte Abschnitt bis zum Etappenziel Giggelberg. Du wanderst hier durch einen Wald, aber immer wieder geben die Bäume den Blick auf das Tal und die Berge frei.

    Zufrieden und glücklich erreichst du schließlich die Bergstation der Texelbahn. Während du mit der Seilbahn in Richtung Tal schwebst, lässt du deine Erlebnisse und Eindrücke Revue passieren. Dein eindeutiger Schluss: Man kann der Natur und den Menschen von Südtirol kaum näher kommen, als auf den acht Etappen des Meraner Höhenwegs.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    93,8 km
  • Zeit
    35:15 Std
  • Höhenmeter
    4 160 m

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