Schweiß und Stolz – Pass-Legenden rund um Bormio

Rennrad-Collection von
komoot

Der Passo dello Stelvio ist ein Mythos. Er ist der Inbegriff für die Euphorie, den Stolz und die landschaftliche Schönheit, die mit der Bewältigung dieser alpinen Passstraße einhergehen. Genauso steht er aber für den Schweiß, die Anstrengung und die Qualen in ihrer wunderbarsten Form. Er ist die Königin der Passstraßen. Jede seiner 48 Kehren erzählt eine Geschichte – von der Giro d’Italia, die hier traditionell zu Gast ist, aber auch von unzähligen leidenschaftlichen Rennradfahrern, die sich hier einen Traum erfüllt haben, indem sie den Pass der Pässe erklommen haben.

Der Stelvio ist der Hauptdarsteller dieser Collection, die jedoch noch viel mehr zu bieten hat. Denn am Fuße des Stelvio, unten im kleinen italienischen Örtchen Bormio, startet nicht nur die bekannteste aller Passstraßen – hier eröffnet sich dir ein alpines Rennrad-Paradies. Es erwarten dich herrliche Bergstraßen, rasante Talfahrten, unzählige Höhenmeter und atemberaubende Ausblicke. Genieße die berauschende Abfahrt über den Umbrailpass ins Müstairtal, beiße dir die Zähne aus am legendären Mortirolo und lass dich begeistern von der Wahnsinns-Aussicht oben am Gaviapass. Bormio ist der Dreh- und Angelpunkt für all diese Pässe, die sich zu herrlichen Touren kombinieren lassen. Und Bormio stellt mit seinem ruhigen italienischen Kleinstadtcharme, seiner beeindruckenden Bergkulisse und seinen Thermalquellen ein Basislager, das wie geschaffen ist für Rennradfahrer. Dementsprechend groß ist das Angebot: Bikehotels sind bestens auf dich eingestellt. Du kannst vor Ort easy Leihbikes mieten, dich im Bikecafé mit anderen Rennradlern austauschen und auch für den Ruhetag bietet der kleine Ort im Veltlin viele kulturelle und kulinarische Möglichkeiten. Über den Sommer verteilt lockt Bormio zudem mit jeder Menge Rennradveranstaltungen.

Bormio liegt im Veltlin, dem Tal der Adda, im Norden von Italien, ganz nahe der schweizer Grenze und vermeintlich nur einen Katzensprung entfernt von Österreich und Süddeutschland. Die Anreise mitten durch die Alpen erfordert dennoch eine gewisse Geduld, nach Bormio führt keine Autobahn, stattdessen führen verschiedene Passstraßen ins Veltlin. Mit der Bahn ist die Anreise möglich, dann wird die Anfahrt – die über Mailand führt – aber bereits zum Teil des Abenteuers. Von dort aus dauert es nochmal rund zwei Stunden mit der Regionalbahn nach Tirano. Das letzte Stück bis nach Bormio erfolgt per Bus. Ob Bahn oder Auto – plane für deinen Aufenthalt in Bormio doch am besten direkt mehrere Tage ein. Umso mehr lohnt die lange Anreise und vor allem hast du dann mehr Zeit, die Gegend mit dem Rad zu erkunden.

Unsere sieben Touren bieten genug Stoff für eine herrlich anstrengende aber auch wunderbar entspannende Woche an einem der Rennrad-Hotspots der Alpen. Von der kurzen Warmup-Runde über die fordernde Tagestour bis zur kleinen Recover-Ausfahrt inklusive Stopp an einer heißen Thermalquelle haben wir dir ein buntes Programm zusammengestellt, mit dem dir garantiert nicht langweilig wird. Viel Spaß beim Klettern, Abfahren, Auspowern und Erholen!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    02:39
    32,0 km
    12,1 km/h
    930 m
    930 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Das Gefühl kennt wohl jeder: Wenn man nach einer langen Anfahrt endlich am Ziel der Reise ankommt, kann man es kaum abwarten, endlich aufs Rad zu steigen und die legendären Pässe in Angriff zu nehmen. Wenn es allerdings um einen derart legendären Pass wie den Stelvio geht, macht es Sinn, sich ein wenig zu bremsen. Denn erstens fährt man das Stilfser Joch nicht „mal eben so“ hoch. Etwas Zeit muss man da schon einplanen. Zum Anderen macht es Sinn, sich erstmal an die Höhe zu gewöhnen. Und genau deshalb ist es eine gute Idee, es langsam angehen zu lassen. Dieser Anstieg ist dafür genau richtig.

    Zum Warmwerden führt dich dieser „kleine“ Aufwärm-Berg auf knapp 2.000 Meter Höhe. Und wenn du noch nicht in Bormio warst, hat er absolut das Zeug, dich zu beeindrucken. Raus aus Bormio pedalierst du nämlich immerhin auch schon fast 1.000 Meter (930, um genau zu sein) rauf über eine enge Serpentinenstraße in Richtung Torri di Fraele, von wo aus du eine echt geniale Aussicht auf die eben gefahrenen Straßenkehren und auf Bormio hast. Einfach zum Genießen. Am besten rollst du vom Aussichtspunkt noch ein Stück weiter bis zum Lago di Cancano, der dich umrahmt von beeindruckender Bergkulisse nochmals zum Staunen bringen wird. Außerdem gibt es hier oben eine Hütte, in der du dir deinen ersten italienischen Kaffee gönnen kannst. Und danach wartet schon das zweite Alpen-Highlight auf dich: die lange, rasante Abfahrt, die du dir zuvor verdient hast. Jetzt bist du bereit für mehr!

  • Schwer
    03:01
    42,5 km
    14,1 km/h
    1 560 m
    1 560 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Auch wenn die Südrampe auf den Stelvio eigentlich nicht „die richtige“ Stelvio-Auffahrt ist (denn eigentlich steht die Nordostrampe von Prad für den legendären Pass-Anstieg), gehört sie dennoch dazu. Denn erstens kannst du ganz gemütlich von Bormio aus starten. Und zweitens stellt auch sie mit 21,5 Kilometer Länge und immerhin 1.540 Höhenmetern eine beachtliche Herausforderung dar. Vom Süden bietet sich dir jedoch die Gelegenheit, den Pass zu bezwingen, ohne dafür eine Tagestour einzuplanen. Denn diese Variante beinhaltet wirklich nur diesen einen Anstieg. Danach rollst du bequem wieder runter nach Bormio. Stelvio pur sozusagen. Und dennoch die ganze Packung.

    Los geht es in Bormio. Von der Hauptstraße biegst du rechts ab, wo dich schon ein Schild mit der Aufschrift „Passo dello Stelvio“ in Empfang nimmt und dich darauf aufmerksam macht, dass du goldrichtig bist. Von nun an kurbelst du dich langsam aber sicher immer höher. Lass es ruhig angehen. Denn erstens können sich mehr als 1.500 Höhenmeter wie Kaugummi ziehen, wenn du es am Anfang übertreibst. Und zweitens arbeitest du dich auf 2.757 Meter hoch – da wird die Luft verdammt dünn und das wirst du merken.

    Vorbei an der alten und der neuen Therme von Bormio und durch mehrere Tunnel beziehungsweise „Galerien“ kommst du aus dem Staunen nicht heraus. Nach jeder Kurve eröffnet sich eine noch beeindruckendere Aussicht. Bis du plötzlich diese Wand vor dir hast: Unzählige Spitzkehren signalisieren dir, dass jetzt der Anstieg richtig losgeht. Hier wartet mit 14 Prozent Steigung auch das steilste Stück der Auffahrt auf dich. Wenn du zum ersten Mal hier bist, wirst du ganz von allein das Bedürfnis verspüren, hier und da anzuhalten und ein Foto zu schießen. Vielleicht planst du etwas mehr Zeit ein und gönnst dir einen Kaffee im Nationalpark-Café?

    Langsam wird die Luft dünn. Wenn du es nicht gewohnt bist, wirst du schnell merken, dass dein Herz rast aber die Beine an Leistung vermissen lassen. Lass es langsam gehen. Das ist ganz normal. Wenn du ein paar Tage hier warst, gewöhnt sich dein Körper daran und du hast auch in großer Höhe volle Power. Nachdem du die vielen Spitzkehren hinter dir gelassen hast, folgt eine Art Plateau und du könntest versucht sein zu glauben, dass es gleich geschafft ist. Ist es aber nicht. Nutze die kurze „Flachpassage“ und sammel Kräfte für den Endspurt. Wenn die Straße den Umbrailpass kreuzt, geht es nochmal zur Sache. Mittlerweile hast du die Baumgrenze längst passiert, stattdessen siehst du schneebedeckte Berggipfel. Wenn das Wetter mitspielt, ist die Aussicht ins Tal absolut beeindruckend.

    Am Straßenrand weisen dich Schilder auf die verbleibende Anzahl Kurven hin. Noch drei, zwei, eine… dann ist es geschafft! Schnell am Pass-Schild ein Foto schießen. Wunder dich nicht darüber, dass dich hier oben weniger die Ruhe der Bergwelt erwartet, als viel mehr eine Ansammlung von Souvenirshops und Imbissbuden. Das Stilfser Joch wird nicht umsonst „Höchster Rummelplatz Europas“ genannt. Schnell die warme Jacke übergestreift, denn es wartet nun eine tolle Abfahrt zurück nach Bormio auf dich.

    Tipp
    Wenn du das Stilfser Joch bezwingen möchtest, solltest du für die Rückfahrt unbedingt warme Sachen einpacken. Eine Windjacke, warme Handschuhe, eine Mütze beziehungsweise einen „Buff“ sowie Armlinge und Beinlinge solltest du mindestens dabei haben. Denn selbst im Sommer kann es oben sehr kalt sein, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sind keine Seltenheit. Ohne entsprechende Bekleidung kann die Abfahrt leicht sehr unangenehm werden.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Schwer
    10:48
    170 km
    15,8 km/h
    4 440 m
    4 440 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Einmal im Jahr ist diese Tour ein ganz besonderer Genuss: Wenn der „Granfondo Stelvio Santini“ lädt, gehören die Straßen den Radfahrern. Rund 3.000 Rennradler machen sich an diesem Tag auf, zwei der heftigsten Bergpässe überhaupt zu bewältigen. Da wäre natürlich der legendäre Stelvio. Vor allem ist da aber auch der bitterböse Mortirolo, der zwar kürzer und weniger hoch, dafür aber um einiges steiler ist. Infos zum Event bekommst du hier: granfondostelviosantini.com

    Natürlich kannst du diese Tour aber auch jederzeit alleine fahren. Sie ist herrlich fordernd – am Ende hast du 170 Kilometer und über 4.400 Höhenmeter hinter dir gelassen. Du wirst völlig erschöpft sein aber ebenso glücklich und stolz. Den Lohn für deine Anstrengungen bekommst du schon während der Tour in einem fort: Die wunderschöne Landschaft, die idyllischen Dörfchen, die rasanten Abfahrten und die atemberaubenden Aussichten – das alles ist so beeindruckend und unvergesslich, dass sich die Frage, warum du dir das antust, ganz von selbst beantwortet.

    Los geht es mit einer atemberaubenden, rund 30 Kilometer langen Abfahrt von Bormio nach Tirano. Es folgt ein „kleiner“ Anstieg zum Warmwerden. Angesichts der noch anstehenden Challenges dieser Tour, kann der rund 400 Höhenmeter betragende Uphill nach Teglio aber wirklich nur als „Warmup“ bezeichnet werden. Und die folgende Abfahrt sowie die leicht ansteigende Passage zurück nach Tirano als „Ruhe vor dem Sturm“.

    Denn nun kommt er. Der berühmt-berüchtigte Mortirolo. Und zwar seine forderndste Variante. 10,5 Prozent Steigung im Schnitt sind eine Ansage. Über 20 Prozent sind es gegen Ende und es ist keine Schande, wenn du hier absteigen musst. Du wirst schwitzen, die Beine werden brennen aber du wirst es lieben! Auf der folgenden Abfahrt werden nicht die Waden, sondern die Bremsen glühen. Genuss pur und gleichsam Belohnung für das Geschaffte als auch Vorspiel zur letzten Prüfung des Tages. Zum Abschluss ruft der Stelvio. 21,5 Kilometer und 1.540 Höhenmeter. Auf 2.757 Metern befindet sich der Höhepunkt der Tour – im wahrsten Sinn des Wortes. Die Abfahrt zurück nach Bormio hingegen ist purer Genuss.

    Tipp
    Neben ausreichend Verpflegung solltest du vor allem warme Bekleidung mitnehmen. Denn oben auf den Bergen kann es sehr kalt werden, selbst bei gutem Wetter im Sommer. Armlinge, Beinlinge, eine Mütze, warme Handschuhe und eine Windjacke sorgen dafür, dass auch die Abfahrten ein Genuss sind. Bevor die Auffahrt zum Stelvio richtig losgeht, warten noch rund 25 Kilometer Uphill nach Bormio auf dich. Unterschätze diese Passage nicht, dann tut der Rest weniger weh.

  • Leicht
    01:05
    20,6 km
    19,0 km/h
    230 m
    230 m
    Leichte Rennrad-Tour. Für alle Fitnesslevel. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Bormio bietet wirklich eine Menge Gelegenheiten, sich richtig auszupowern. Wenn du eine anstrengende Tour gemacht und einige Pässe hinter dir gelassen hast, wirst du ganz schön erschöpft sein. Dich ein bisschen auszuruhen und dem Körper die Chance zum Regenerieren zu geben, ist nun wirklich wichtig. Das muss aber nicht bedeuten, dass du auf der faulen Haut liegst. Ein bisschen Bewegung kann sogar helfen. Darum ist diese kurze, entspannte Tour genau richtig, um den müden Knochen beim Regenerieren zu helfen. Ganz nebenbei lernst du ein bisschen den schönen Ort Bormio und seine nähere Umgebung kennen. Dafür haben wir dir ein paar „kulturelle“ Highlights eingebaut. Unser Favorit der Tour ist aber ganz klar der Stopp an einer im Wald versteckten Thermalquelle – kostenlos und immer geöffnet kannst du hier voll und ganz entspannen.

  • Schwer
    07:00
    108 km
    15,4 km/h
    3 270 m
    3 260 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Diese Tour ist ein Klassiker. Heute lernst du den „wahren Stelvio“ kennen! Denn heute steht die Stelvio-Auffahrt von Prad aus auf dem Programm und somit ein kurzer Abstecher in die Schweiz. Aber der Reihe nach.

    Los geht es in Bormio. Die ersten Kilometer sind identisch mit der Südrampe zum Stilfser Joch. Bevor du dich jedoch in den schweißtreibenden Endspurt begibst, biegst du dieses Mal links ab auf den Umbrailpass, der dich direkt in die Schweiz und hinunter ins Val Mustair, das Münstertal, führt. Angesichts des legendären Stelvio fristet der Umbrail ein Schattendasein. Nun wirst du erfahren, warum er das eigentlich gar nicht verdient hat. Mal abgesehen von der Tatsache, dass er der höchste Schweizer Pass ist – diese Abfahrt ist einfach atemberaubend schön! Dreizehn Kilometer lang kannst du es einfach laufen lassen und die wunderbare Natur genießen. Und das Beste daran: Während der Stelvio an manchen Tagen eher an den Feierabendverkehr im Ruhrgebiet erinnert, genießt du hier wunderbare Ruhe, denn unter den motorisierten Touristen ist das höhere Stilfser Joch wesentlich populärer.

    Unten angekommen, erreichst du das schöne Münstertal. Entspanne dich ein bisschen und sammle deine Kräfte, während du leicht bergab in Richtung Prad rollst. Denn dort beginnt die Nordostrampe des Stelvio, die noch höher und noch länger ist, als die Auffahrt von Bormio. Satte 24,6 Kilometer und 1.844 Höhenmeter warten darauf, dich zu quälen und dich vor Stolz platzen zu lassen, wenn du es geschafft hast. Kurz vorm Ziel wirst du die weltbekannten Bilder von den unzähligen Kehren der engen Straße live aufsaugen und ganz bestimmt nie wieder vergessen.

    Nimm dir etwas Zeit, wenn du oben angekommen bist, um die Eindrücke zu verarbeiten. Dann folgt das übliche „Pass-Prozedere“: Warm anziehen und die lange, rasante Abfahrt zurück nach Bormio genießen!

  • Schwer
    08:55
    149 km
    16,7 km/h
    3 730 m
    3 700 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Alle Wege führen… auf einen Berg! Zumindest von Bormio aus. Und das ist ja auch gut so. Denn genau darum bist du ja hier. Auch heute fährst du nicht auf irgendwelche Berge, sondern auf zwei echte Kracher, die dir alles abverlangen werden. Den Mortirolo hast du ja schon kennengelernt. Heute ist die Nordrampe von Mazzo aus dran, die als Teil des Giro d’Italia echten Kultstatus besitzt. Die gute Nachricht: Dieser Anstieg ist nicht ganz so steil, wie der von Tovo. Die Schlechte: Er ist trotzdem verdammt steil! Also geh in den Wiegetritt und genieße es, wie deine Beinmuskulatur mit jeder Kurbelumdrehung ein Stückchen weiter in den roten Bereich gerät. Ja, dieser Berg tut weh. Und das ist wunderschön! Oben angekommen kannst du ein Beweis-Selfie schießen und dich anschließend auf der schönen Wiese mit Panorama-Aussicht ein wenig ausruhen, bevor es weiter geht.

    Der folgende Abschnitt ist einfach zum Genießen. Erst geht es auf einem Gebirgskamm ein wenig auf und ab, während du mal rechts, mal links eine atemberaubende Aussicht ins Tal erhaschen kannst. Dann wird es steil und du fliegst förmlich hinunter, bis dich die Bergstraße schließlich in Aprica ausspuckt. Am besten gehst du diesen Abschnitt ganz in Ruhe an. Erstens kannst du dann die Landschaft viel besser genießen. Zweitens sind die Straßen hier nicht gerade sehr gut in Schuss und es ist einfach sicherer, ein bisschen langsamer zu fahren.

    Nun wartet das letzte Tageshighlight auf dich. Auf dem Gaviapass kannst du deine restlichen Körner verbrauchen. Er bringt dich von Ponte di Legno zurück nach Bormio. Zwischendurch geht es dafür einmal rauf auf 2.618 Meter. 1.360 Höhenmeter auf 18 Kilometern gilt es dabei zu überwinden, ein recht ähnliches Kaliber also, wie der Stelvio und landschaftlich beinahe noch ein wenig beeindruckender. Die finale Abfahrt runter in die Stadt ist einmal mehr ein wahrer Genuss, sofern du warme Bekleidung dabei hast.

  • Mittelschwer
    01:35
    18,7 km
    11,8 km/h
    730 m
    680 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Eigentlich müsstest du dich längst auf dem Weg nach Hause befinden. Aber du willst noch nicht. Die Berge, die Pässe, die italienische Kleinstadt-Idylle. Ein kleines Ründchen auf dem Rad, das muss doch noch drin sein. Okay, hier bekommst du sie: die kleine Abschiedstour.

    Der Berg ist kurz und knackig und er startet ohne Vorgeplänkel direkt in der Stadt. Ziel ist die Mittelstation des Skigebietes vor den Toren von Bormio mit dem Namen „Bormio 2000“. Der Name lässt es erahnen: Es geht hoch auf 2.000 Meter. Genug, um noch einmal Bergluft zu schnuppern und um noch einmal die Waden zum Glühen zu bringen. Und genug, um oben nochmal eine fantastische Aussicht zu genießen. Arrivederci Bormio, ciao Berge. Ein letztes Mal weht dir auf der rasanten Abfahrt der Fahrtwind um die Nase, bevor es wieder ins Flachland geht. Und falls du es bisher noch nicht erledigt haben solltest: Nun hast du noch einmal die Chance auf Eiscreme und eine Pizza. Willst du wieder kommen? Certamente!

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    541 km
  • Zeit
    35:03 Std
  • Höhenmeter
    14 900 m

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!

Dir gefällt vielleicht auch

Mit dem Rennrad durch Südtirol
Rennrad-Collection von
Südtirol
Die schönsten Fahrradtouren in der Steiermark
Fahrrad-Collection von
Steiermark – Das Grüne Herz Österreichs
Der Lago Maggiore - wilder als Du Denkst
Fahrrad-Collection von
komoot