Wälder, Felsen & Burgen – 5-Tages-Runde durch die Fränkische Schweiz

Wander-Collection von
komoot

Mit den abgeschiedenen Tälern, bewaldeten Bergrücken und beeindruckenden Felsformationen ist die Fränkische Schweiz ein echter Sehnsuchtsort für Naturliebhaber und Wanderer. Unzählige Wanderwege ziehen sich durch die malerische Landschaft, doch besonders kompakt erlebst du die berühmtesten Orte der Fränkischen Schweiz auf dieser fünftägigen Rundtour. Von Pegnitz aus, dem Tor zur Fränkischen Schweiz wanderst du über bewaldete Höhenzüge, erkundest die spannendsten Geotope und besuchst die idyllischsten Dörfer. Die Rundwanderung ist als ‘5-Tage-Wanderung’ mit einem grünen Pfeil ausgeschildert und führt dich durch die schönsten Landschaften der Fränkischen Schweiz. Dabei legst du eine Strecke von 110 Kilometern zurück und überwindest einen Höhenunterschied von knapp 2.000 Metern im Aufstieg. Auf deiner Wanderung lernst du zugleich die Natur und die Geschichte der Fränkischen Schweiz näher kennen. So nah an der Grenze zu Böhmen, entstanden hier im Mittelalter unzählige Burgen. Die sollten den Städtchen und Dörfern Schutz vor slawischen Angreifern bieten. Viele der Burgen sind heute noch bewohnt oder als Ruine erhalten. Die umliegenden Dörfer haben von dem Schutz der Burgen eindeutig profitiert, denn ihre mittelalterlichen Ortskerne scheinen einer traumhaften Märchenwelt entsprungen zu sein. Wie es sich für eine Rundwanderung gehört, kannst du die Tour mit deiner persönlichen Wunschetappe beginnen. Pegnitz eignet sich aber besonders gut als Start- und Zielpunkt, da du das kleine Städtchen ganz bequem mit der Bahn erreichen kannst. Wenn dir nur weniger Zeit zur Verfügung steht oder du auf der Suche nach einer Tageswanderung bist, dann ist das auch kein Problem. Alle Etappenziele kannst du von Pegnitz aus mit dem Bus erreichen. So brauchst du dir nur deine Lieblingsetappen auszuwählen und schon kann es losgehen. Fahrplanauskünfte findest du unter vgn.de

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    06:38
    23,8 km
    3,6 km/h
    450 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schon auf der ersten Etappe deiner Fünf-Tages-Tour zeigt sich die Fränkische Schweiz von ihrer besten Seite. Vom idyllischen Pegnitz, dem Tor zur Fränkischen Schweiz, wanderst du im steten Bergauf und Bergab durch friedliche Buchenwälder bis zum Etappenziel Gößweinstein. Unterwegs erwarten dich gleich zwei Burgen, eine verlassene Burgruine und immer wieder tolle Aussichten auf die Berglandschaft der Fränkischen Schweiz.Zu Beginn schlenderst du durch die beschauliche Altstadt von Pegnitz. Am Stadtrand geht es über einen Waldpfad aufwärts, der dich um den Schlossberg herumführt. Wenn du Lust hast, kannst du hier einen Abstecher zum Gipfel machen. Dort steht ein hölzerner Aussichtsturm, der dir ein schönes 360-Grad-Panorama über die Stadt und die Landschaft bietet. Du folgst dem Wanderweg weiter über einen bewaldeten Höhenzug. Nachdem du die Voitshöhle passiert hast, führt dich der Weg aus dem Wald heraus und unter der Autobahn A9 hindurch. Direkt im Anschluss geht es wieder hinein in den Wald und du lässt das Rauschen der Autos hinter dir.Nach einer Weile gelangst du zur Burgruine Hollenberg. Außer einigen Mauerresten ist nicht mehr viel zu entdecken, aber die Aussicht vom Standplatz der Oberburg ist den Besuch in jedem Fall wert. Du passierst die Ruine der Pirkenreuther Kapelle und wanderst weiter bis zum Püttlachtal. Das schmale, dicht bewaldete Bachtal ist nur zu Fuß zu erreichen und ist daher besonders friedlich und unberührt. Du folgst dem Lauf des Baches bis nach Pottenstein. Hier kannst du eine Rast in einem der Gasthäuser einlegen und die mittelalterliche Burg besuchen.Danach geht es weiter am Ufer der Püttlach entlang bis zum Felsendorf Tüchersfeld. Die Fachwerkhäuser, die sich hier an die Felswände schmiegen, sind ein Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz. Weiter geht es am Ufer entlang, bis die Püttlach in die Wiesent mündet. Wenig später erreichst du dein Etappenziel Gößweinstein.Da die erste Etappe mit fast 24 Kilometern Strecke recht lang ist, lohnt es sich, bereits am Vorabend anzureisen. So startest du deinen ersten Tag vollständig erholt und kannst ihn in vollen Zügen genießen. Dank Eisenbahnanschluss erreichst du den Startpunkt deiner Wanderung ganz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bahnhof Pegnitz wird einmal bis zweimal pro Stunde vom RE3 aus Nürnberg und aus Bayreuth angefahren.Fahrplanauskunft unter vgn.de

  • Mittelschwer
    04:50
    17,5 km
    3,6 km/h
    290 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am zweiten Wandertag stehen weite Aussichten auf dem Programm. Heute führt dich die Tour über hügelige Wiesen und hinauf auf spannende Aussichtsfelsen. So ist Fernsicht auf die bewaldeten Höhenzüge der Fränkischen Schweiz garantiert. Außerdem befinden sich entlang der Wanderung mehrere kleine Dörfer. In den Gasthöfen wirst du mit traditioneller Fränkischer Küche versorgt – so bleibt dein leibliches Wohl nicht auf der Strecke.Bevor du Gößweinstein verlässt, lohnt sich unbedingt noch ein Abstecher auf den Gernerfelsen. Oben hast du einen tollen Ausblick auf die kleine Stadt mit ihrer beeindruckenden Kirche und der Felsenburg. Anschließend geht es entlang der Straße hinaus aus Gößweinstein. Schon bald wanderst du über Felder und Wiesen und wenig später zweigt ein Wanderweg nach links von der Straße ab. Bei herrlicher Aussicht geht es weiter über die weiten, friedlichen Felder. Nachdem du einen bewaldeten Höhenzug überquert hast, erreichst du die Gemeinde Wichsenstein. Inmitten des Dorfs ragt ein markanter Felsen auf. Eine Treppe führt hinauf und oben wirst du dann mit einer schönen Aussicht belohnt.Du verlässt Wichsenstein und wanderst über Felder weiter in Richtung Obertrubach. Unterwegs passierst du die gemütlichen Dörfer Bieberbach und Leimersbach. In Bärnfels erwarten dich dann nicht nur mehrere Gasthöfe, sondern auch die beeindruckende Burgruine.Von Bärnfels aus wanderst du schließlich über bewaldete Hügelkuppen weiter zum Etappenziel Obertrubach.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Schwer
    06:28
    22,6 km
    3,5 km/h
    530 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe deiner Tour durch die Fränkische Schweiz ist besonders abwechslungsreich. Bewaldete Hügel, weite Wiesen, schmale Täler und beeindruckende Felsformationen liegen heute auf deinem Weg. Dazu kommen markante Aussichtspunkte, auf denen du dir einen tollen Überblick von der idyllischen Landschaft der Fränkischen Schweiz verschaffen kannst.Du verlässt Obertrubach nach Westen und wanderst über einen Bergrücken in Richtung des Signalfelsens. Auf diesem ersten Abschnitt geht es mal über Wiesen und mal durch kleine Waldstücke. Der Signalfels steht auf dem höchsten Punkt der heutigen Etappe und gewährt dir daher einen fantastischen Rundumblick. Früher wurden auf dem Felsen Signalfeuer entzündet, mit denen die Burgherren in der Fränkischen Schweiz miteinander kommunizieren und vor allem Warnungen über Angreifer mitteilen konnten.Vom Signalfels geht es gemächlich abwärts, bis du schließlich Egloffstein im Trubachtal erreichst. Hoch über dem Dorf ragt die Burg Egloffstein auf, die sogar besichtigt werden kann. Fast noch schöner ist aber die Aussicht am Wilhelmsfelsen. Von dort aus hast du nämlich einen tollen Blick auf die Burg, das kleine Dorf und das idyllische Trubachtal.Im Anschluss geht es über Wiesen und Felder weiter nach Thuisbrunn. Auch hier befindet sich eine gut erhaltene Burg. Die befindet sich zwar im Privatbesitz, aber auch der Anblick der kleinen Burg, die sich über dem Dorf erhebt, ist den Besuch wert. Außerdem befindet sich hier das Gasthaus Seitz, in dem das selbstgebraute Elchbräu-Bier ausgeschänkt wird – ein Muss für Bierliebhaber.Danach geht es über Felder und durch das schmale Tal des Großenoher Bachs hinauf zur Hohlen Kirche. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Aussichtspunkt oberhalb des Trubachtals. Am Ufer der Trubach entlang wanderst du schließlich weiter bis zum Etappenziel Reichelsmühle.Start- und Zielort dieser Etappe liegen sehr dicht beieinander. Solltest du für deine Wandertour durch die Fränkische Schweiz nur vier Tage zur Verfügung haben, so kannst du diesen Abschnitt einfach auslassen und nach deinem zweiten Tag direkt mit der vierten Etappe weitermachen.

  • Schwer
    05:48
    20,4 km
    3,5 km/h
    500 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vierte Etappe ist geprägt von Bergen und Burgen. Der Weg schlängelt sich über einen bewaldeten Höhenzug und drei Burgen liegen heute am Wegesrand. Während sich die perfekt erhaltene Burg Hiltpolstein im Privatbesitz befindet, stehen die Burgruine Wildenfels und der Burgstall Strahlenfels allen Interessierten offen. Dazwischen gibt es friedliche Landschaften und gemütliche, fränkische Dörfer.Du beginnst deine Wanderung in Reichelsmühle und wanderst noch ein kurzes Stück flussaufwärts an der Trubach entlang, bis du schließlich das malerische Tal verlässt. Der Weg führt zügig bergauf in Richtung Liebberg und Arzberg. Der Wanderweg schlängelt sich weiter über den bewaldeten Höhenzug, bis du schließlich Hiltpoltstein erreichst. Die Burg kann hier zwar nicht besichtigt werden, allerdings kannst du hier in einer riesigen Ferienwohnung übernachten. Wenn du also schon immer mal in die Haut eines Burgherren schlüpfen wolltest, hast du hier die Möglichkeit.Entlang von Feldern und durch kleine Waldstücke führt dich die Tour bis zur Ruine Wildenfels. Von der Burg sind noch viele Mauern erhalten und bei einem Rundgang durch die Ruine kannst du dir gut die einstige Pracht vorstellen. Wenig später wanderst du am Burgstall Strahlenfels entlang. Von unten erkennst du bloß eine beeindruckende Felswand, die über dem kleinen Dorf aufragt. Wenn du dir jedoch die Zeit nimmst hinaufzusteigen, kannst du noch einige Mauerreste auf dem Felsrücken entdecken.Durch den Wald wanderst du schließlich weiter in Richtung Etappenziel Schermshöhe. Kurz bevor du dort eintriffst, geht es noch an der Hohen Reute vorbei. Die steile Felswand gehört zu den beliebtesten Kletterwänden in der Fränkischen Schweiz. Im Sommer hast du gute Chancen, mutige Kletterer in der Wand zu entdecken.

  • Schwer
    06:52
    25,5 km
    3,7 km/h
    270 m
    420 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner letzten Etappe geht es durch eines der schönsten Waldgebiete des Fränkischen Schweiz. Der Veldensteiner Forst gehört zum Kerngebiet des Naturparks Fränkische Schweiz und erwartet dich mit unberührter Natur und beeindruckenden Felsformationen.Du verlässt Schermshöhe und unterquerst kurz darauf die Autobahn A9. Die lässt du jedoch schnell hinter dir und tauchst gleich wieder in die Natur ein. Zunächst geht es noch über einige Felder, bis du Plech erreichst. Hier bieten sich auch mehrere Gasthäuser für eine Rast an, bevor du deine Wanderung fortsetzt.Direkt im Anschluss geht es nun hinein in den Veldenheimer Forst. Am Wegesrand triffst du immer wieder auf gewaltige Felsformationen. Die meisten sind gut versteckt mitten im Wald und tragen fantasievolle Namen wie Eislöcher, Kuckucksloch oder Fleischhöhle. Vor allem die vielen Löcher und Höhlen sind besonders beeindruckend. Hier lohnt es sich eine Taschenlampe oder ein Kopflicht dabei zu haben, um die Höhlen ein wenig zu erkunden. Nur zwischen Oktober und April solltest du die Höhlen nicht betreten, denn dann überwintern hier unzählige Fledermäuse. Die kleinen Flattertiere sind nämlich sehr empfindlich gegenüber Ruhestörungen.Nachdem du den Veldenheimer Forst durchquert hast, bist du schon fast an deinem Ziel angekommen. Nur noch ein kurzes Stück über Felder und Wiesen, schon stehst du wieder in Pegnitz am Bahnhof. Nach deiner Fünftägigen Tour hast du dir natürlich noch eine zünftige Fränkische Mahlzeit und vor allem ein echtes Fränkisches Bier verdient. Während du dich genüsslich satt isst, schwelgst du bereits in deinen Erinnerungen. Und wer weiß, vielleicht hast du die Fränkische Schweiz schon so sehr ins Herz geschlossen, dass du dir beim nächsten Mal für den berühmten Fränkischen Gebirgsweg wiederkommst.

Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    110 km
  • Zeit
    30:35 Std
  • Höhenmeter
    2 030 m

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!

Dir gefällt vielleicht auch

Ein Wochenende im Elbsandsteingebirge
Wander-Collection von
komoot
Die schönsten Badeseen rund um Nürnberg
Fahrrad-Collection von
komoot
Die schönsten Fahrradtouren in der Steiermark
Fahrrad-Collection von
Steiermark – Das Grüne Herz Österreichs