Von Warschau nach Berlin – auf den Spuren der Friedensfahrt Teil 1

Rennrad-Collection von
komoot
8-14 days
1 028 km
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Sie erzählen Geschichten von Schweiß, Anstrengung und Ruhm: Große Radrundfahrten sind mehr als eine schnöde Radtour. Sie begeistern die Massen, sie bringen Helden hervor. Sie werden zum jährlich wiederkehrenden Sommermärchen, auf das man sich freut und an das man sich gern erinnert. Das Radsportereignis des Ostblocks war jahrzehntelang die Internationale Friedensfahrt, das Ostblock-Pendant zur Tour de France, sozusagen. Gefeiert, bejubelt und instrumentalisiert. Vor 66 Jahren rollte das Peloton erstmals auch über den Boden der damaligen DDR und machte die Friedensfahrt zu einer Drei-Länder-Tour, die 1952 in Warschau startete, nach Berlin führte und in Prag ihr großes Finale feierte.

In dieser Collection wollen wir dich mit auf Spurensuche nehmen. Komm mit auf eine Rennrad-Tour, die der Friedensfahrt-Route von 1952 nachempfunden ist. Entdecke zwei unserer Nachbarländer, genieße wunderbare Landschaften, lerne Orte kennen, von denen du noch nie etwas gehört hast und treffe auf stille Zeitzeugen, die entlang der Route von einer glorreichen Zeit des osteuropäischen Radsports erzählen.

Teil 1 unserer eigenen Friedensfahrt besteht aus sieben Etappen. Sie beginnt in Warschau, wo du hervorragend per Bahn anreisen kannst und endet kurz vor Berlin. Die Idee dieser Tour ist es nicht, ein exaktes Abbild der damaligen Route zu formen. Das ist kaum möglich und das macht oft auch gar keinen Sinn, da du ja nicht, wie damals die Profis, über abgesperrte Hauptstraßen fahren wirst. Aber wir orientieren uns am groben Verlauf. Wichtige Etappenziele sind integriert ebenso wie markante Wegpunkte, die damals schon Teil der Tour waren. Darum wirst du immer wieder an alten Stadien vorbeikommen und Brücken überqueren, über die damals schon die schmalen Reifen surrten. Dennoch soll die Tour Spaß machen, weshalb sie oft von den großen Straßen auf kleine Nebenstrecken ausweicht. Außerdem haben wir die Etappen in Wegstrecken aufgeteilt, die du mit einer guten Rennradler-Fitness am Tag schaffen kannst. Natürlich kannst du die Etappen aber auch weiter aufteilen, wenn du eine Pause machen möchtest oder es dir irgendwo gut gefällt. In allen Etappenzielen gibt es eine schöne Auswahl an Unterkünften und bis auf wenige Ausnahmen auch eine hervorragende Bahnverbindung, sodass du im Prinzip auch einzelne Etappen fahren oder die Tour abkürzen kannst.

Wenn du durch Polen fährst, wirst du sehr schnell merken, dass Radfahren hier nicht so populär ist, wie in Deutschland. Noch gibt es längst nicht so viele Radwege und die Autofahrer haben eher selten auf dem Schirm, dass man sich tatsächlich auch auf einem Fahrrad fortbewegen kann. Die Qualität der Straßen ist in Polen oft nicht sehr gut. Manchmal bestehen sie fast ausschließlich aus Schlaglöchern und manchmal sind sie so tief, dass man schon von Kratern sprechen kann. Sei darauf vorbereitet, indem du keinen 30er Schnitt planst, vorausschauend fährst und genügend Ersatzschläuche dabei hast. Eine etwas stabilere Bereifung ist ebenfalls empfehlenswert. Geh die Sache entspannt an, dann wirst du eine tolle und spannende Zeit erleben und viele neue Erfahrungen auf den Spuren des osteuropäischen Radsports sammeln.

Hier geht es zum zweiten Teil unserer Friedensfahrt-Hommage: komoot.de/collection/710/von-berlin-nach-prag-auf-den-spuren-der-friedensfahrt-teil-2

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:04
    102 km
    25,0 km/h
    310 m
    280 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    30. April 1952: 60.000 Zuschauer füllten das alte Stadion Wojska Polskiego und feuerten die Helden des Radsports an, die sich jährlich im Mai zur Internationalen Friedensfahrt zusammenfanden, dem Ostblock-Pendant zur Tour de France. 1952 wurde die Tour erstmals durch drei Länder geführt: durch Polen, durch die DDR und am Ende nach Prag in Tschechien. Etappe 1 war der Prolog, einmal raus aus der polnischen Hauptstadt und wieder zurück. Die ersten gut 100 Kilometer von 2.135, die die Profis in den kommenden zwei Wochen fahren sollten.Startschuss. Heute ist es ganz still. Du startest vom mittlerweile komplett erneuerten Stadion aus. Der Ort ist derselbe, die Stimmung eine andere. Vermutlich nimmt niemand von dir Notiz, wenn du vom Stadion aus durch die Warschauer Altstadt rollst, die Weichsel überquerst und der Grochowska-Straße in Richtung Osten folgst. In der Innenstadt wirst du immer mehr Radwege finden, doch je weiter du dich aus der Stadt entfernst, desto rauer wird die Fahrt. Sandige Randstreifen und Schlaglöcher auf der Straße, eine Kombination, die wenig Spielraum lässt und etwas Konzentration erfordert. Willkommen auf dieser Abenteuer-Tour durch Polen, willkommen auf der Friedensfahrt!Wendepunkt der Tour ist Kołbiel, ein kleines Dorf vor den Toren der Hauptstadt. Von hier an geht es schnurgerade über die Europastraße 40. Vielleicht hast du Glück und erwischst lupenreinen Ostwind, der dich zurück zur Hauptstadt gleiten lässt. Ein kurzer Zwischenstopp am Mahnmal zum Massaker in Wawer erinnert daran, dass rund um Polen ein besonders unschönes Stück Geschichte sehr präsent war. Zurück in der Hauptstadt: Von Zehntausenden Zuschauern umjubelt rollten die Profis ein, um fotografiert, interviewt und umsorgt zu werden. Du hast hingegen deine Ruhe. Nutze sie, genieße ein wenig das moderne Ambiente der heutigen Hauptstadtkulisse und stärke dich für Morgen. Etappe eins ist geschafft!

  • Schwer
    06:25
    157 km
    24,5 km/h
    510 m
    430 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Nach der ersten Etappe, dem Prolog mit Start und Ziel in Warschau, ging es am Tag zwei der Internationalen Friedensfahrt richtig los. 139 Kilometer lang war die Originalroute von Warschau nach Łódź, die in der fünften Auflage 1952 der Tschechoslowake Stanislav Svoboda gewinnen konnte.Unsere Etappe zwei startet und endet jeweils zentral in Warschau und Łódź und ist daher ein bisschen länger als das Original. Aus Warschau heraus kannst du sicher nachempfinden, dass die erste Hälfte der Route kein Zuckerschlecken war. Das Streckenprofil ist aalglatt und die Straße durch die masowische Tiefebene meist schnurgerade. Und genau das kann auf einem Rennen im Vollgasmodus ganz schön zermürbend sein. Du hast zum Glück keinen Zeitdruck. Also geh es doch einfach gemütlich an und plane zum Beispiel eine Pause am Geburtshaus vom Komponisten Frederic Chaupin oder mach eine Rast in der kleinen Stadt Sochaczew, in der du dich stärken kannst. Hier gibt es sogar einen Fahrradladen (was zu Polnisch „Rowery Serwis“ heißt), der nicht nur im Notfall einen Stopp wert ist.Weiter geht’s: Nach Skierniewice kommt endlich Abwechslung ins Spiel. Hügel, Wiesen und hier und da ein Sumpf lockern das Landschaftsbild auf und kündigen das Ende der Tour an, das schließlich in Łódź erreicht ist. Damals galt Łódź als bester Etappenort, weil man sich hier richtig ins Zeug legte, das Rennen spektakulär in Szene zu setzen. 1956 zum Beispiel ließ man aus einem Doppeldecker heraus Tulpensträuße aufs Fahrerfeld fallen, an dessen Stielen allerbeste Grüße in sechs Sprachen angeheftet waren. Dich werden hier zwar keine Menschenmassen begrüßen oder anfeuern, dafür erwartet dich in Łódź eine mittlerweile schön herausgeputzte Innenstadt mit prächtiger Flaniermeile und allem, was eine Großstadt zu bieten hat. Insofern ist Łódź auch auf dieser Tour ein echter Höhepunkt.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

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  • Schwer
    05:40
    137 km
    24,2 km/h
    570 m
    500 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Die heutige Etappe weicht deutlich von der Originalroute von 1952 ab. Denn was bei einem großen Radrennen auf abgesperrten Straßen kein Problem ist, kann allein auf weiter Flur nicht nur nerven, sondern auch gefährlich werden. Darum verlassen wir aus Łódź heraus die große Hauptverkehrsstraße so schnell es geht und verdrücken uns lieber ins ruhige Hinterland. Ganz im Sinne belgischer Frühjahrsklassiker inklusive Kopfsteinpflaster und diversen „Zickzack-Passagen“. Das Streckenprofil ist heute ziemlich abwechslungsreich. Immer wieder wechseln sich eher triste Städtchen und Dörfer mit weiten, saftigen Wiesen ab, auf denen Kühe weiden und durch die kleine Straßen mit wenig Verkehr führen. Ein besonderes Highlight ist heute der Braunkohletagebau hinter Bełchatów. Das riesige Loch ist ziemlich beeindruckend und vielleicht hast du ja Lust, vom Aussichtspunkt aus einen Moment deinen Blick über das weite Panorama schweifen zu lassen, das sich vor dir auftut.Diese Etappe endet heute mit einer „Bergankunft“. Okay, „Hügel“ trifft es besser, aber die Aussicht vom Klosterberg in Tschenstochau auf die Stadt ist in jedem Fall sehenswert. Falls du eher technisch interessiert bist, wie wäre es mit dem Besuch einer ehemaligen Streichholzzündkopfproduktionsanlage? In jedem Fall bietet dir die Stadt genügend Möglichkeiten einzukehren, sodass du morgen fit für die nächste Etappe bist!

  • Schwer
    07:31
    171 km
    22,7 km/h
    840 m
    930 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute führt dich die Route raus aus Tschenstochau, rein in eine zunächst malerische Etappe durch Rübenfelder und Wiesen, auf denen allenfalls Kühe die Zuschauer deines Treibens sind. Diese ruhige Fahrt durch die schlesische Provinz entspricht zwar nicht der Original-Friedensfahrt, ist dafür aber deutlich ruhiger und sicherer.Bei Wozniki kommst du erstmals in den Genuss dessen, was der Franzose als „côte“ bezeichnet: Steile Anstiege, „rippenartig“ rauf und runter. Solche hügeligen Einlagen gibt es heute noch des Öfteren. Vorbei am Flughafen von Katowice erreichst du bald den Woiwodschafts-Kultur- und Erholungspark und das Schlesische Stadion in Chorzów. Hier bist du wieder hautnah auf den Spuren der Friedensfahrt, denn das Stadion war öfter Etappenziel der Tour. Dort hindurchfahren geht leider nicht, ist aber nicht weiter schlimm, denn das aktuelle Stadion hat ohnehin nichts mehr mit dem von damals zu tun.Weiter geht’s: Es folgt eine längere urbane Passage mitten durch Polens größtes Ballungsgebiet, das Oberschlesische Industrierevier, einer Art Ruhrpott von Polen, auch genannt Górnośląski Okręg Przemysłowy, kurz GOP. Umso malerischer wird dafür das Ende der Tour, wenn du dich Oppeln näherst. Die pittoreske Altstadt mit ihrem „Klein Venedig“ ist die malerische Endstation der heutigen Fahrt.

  • Schwer
    06:37
    170 km
    25,7 km/h
    350 m
    380 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Am fünften Tag warten rund 171 Kilometer auf dich. Gleich zwei regelmäßige Etappenorte der Internationalen Friedensfahrt und jede Menge Kopfsteinpflaster helfen dir, dich bestens in die Gefühlswelt der damaligen Radsportler hineinzufinden. Aus Oppeln heraus kündigen zwei Merkmale an, dass du dich langsam aber sicher der deutschen Grenze näherst. Zum einen werden (mehr oder weniger sinnvolle) Radwege immer häufiger, zum anderen sind viele Verkehrs- und Hinweisschilder zweisprachig. So kannst du auf dem Weg gleich noch ein bisschen Polnisch lernen.Für deine Mittagspause bietet sich Breslau an. Bevor du dich stärkst, empfehlen wir dir einen kurzen Stopp am Olympiastadion und die Fahrt über die Grundwaldbrücke. Beide Bauten wurden zwar saniert, sehen aber im Grunde noch genau so aus wie zur Hochzeit der Friedensfahrt. Hier kannst du wunderbar vor originaler Kulisse ein Stück echten Friedensfahrt-Boden befahren, und dich danach in der chaotisch-jungen Großstadt stärken.Heutiges Etappenziel ist Legnica, auch „Klein Moskau“ genannt, weil hier bis in die 1990er Jahre tausende sowjetische Soldaten stationiert waren. Wenn du dich der Stadt näherst, wirkt die graue Plattenbauskyline zunächst wenig einladend. Tatsächlich ist Legnica aber eine sympathische, freundliche Stadt und ein tolles Etappenziel mit vielen Hotels, Restaurants und – für den Fall des Falles – einem Bahnhof mit Verbindung nach Dresden.

  • Schwer
    05:17
    119 km
    22,5 km/h
    770 m
    720 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Die sechste Etappe unserer Tour auf den Spuren der Friedensfahrt beinhaltet ein echtes historisches Highlight. Denn heute überquerst du die Grenze von Polen nach Deutschland. Was heute nichts Besonderes mehr ist. 1952 jedoch gab es eine bedeutsame Neuerung in der Streckenführung der Tour: Erstmalig führte sie auch über Ostdeutschen Boden und machte die Friedensfahrt damit zu einer Drei-Länder-Tour durch den Ostblock. Am 4. Mai 1952 schrieben also 94 Fahrer aus 16 Ländern Geschichte, als sie am Ende der fünften Etappe (die Profis waren etwas schneller) nach 180 Kilometern über die Brücke der Freundschaft das Ziel in Görlitz erreichten.Unsere Etappe sechs ist mit 119 Kilometern deutlich kürzer. Somit kannst du dir heute etwas Zeit lassen und dir in den Städten, die auf der Route liegen eine Pause gönnen. Insbesondere in Görlitz lohnt es sich wirklich etwas zu verweilen. Unzählige Sehenswürdigkeiten sowie eine wunderschöne Altstadt werden für kurzweiligen Aufenthalt sorgen. Das Etappenziel heute liegt erstmals im Rahmen der Tour auf deutschem Boden und erstmals außerhalb größerer Städte. Im kleinen Ort Kollm an der Quitzdorfer Talsperre kannst du dich ausruhen und einfach mal die Seele baumeln lassen.

  • Schwer
    07:19
    172 km
    23,5 km/h
    470 m
    590 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute wartet eine Etappe der Kontraste auf dich. Sie beginnt jedoch, wie sie endet: in herrlicher Idylle. Du startest im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, wo du die schöne Natur und die ruhigen Straßen genießen kannst. Kontrastprogramm gibt es dann rund um Boxberg, das im Lausitzer Braunkohlerevier liegt. Der riesige Tagebau und das Kraftwerk selbst hinterlassen hier deutliche Spuren. Zur Kulisse des Kraftwerks passt folgende Anekdote zur Internationalen Friedensfahrt: 1986 fand die politische Instrumentalisierung der Tour einen beispiellosen Höhepunkt, als Sportler des Ostblocks dazu verdonnert wurden, kurz nach der Explosion des Kernkraftwerks Tschernobyl trotzdem zum Tourstart ins nur rund 100 Kilometer entfernte Kiew zu reisen. Unter den Startern war auch der Ostdeutsche Radprofi Olaf Ludwig, der berichtete, dass sie niemand wirklich über die Gefahren aufgeklärt habe und dass seine sportliche Laufbahn beendet gewesen wäre, hätte er sich dem Befehl des Turn- und Sportbundes widersetzt. Dieser wollte ein Zeichen setzen, dass gar keine Gefahr bestünde. Am Ende sagten dennoch neun von 19 Nationen ab. Nur Finnland und Frankreich reisten aus westlichen Ländern an. Einen weiteren Exkurs in die Tage der Friedensfahrt kannst du in Cottbus antreten. Die dort befindliche Radbahn hat schon so manchen Radprofi hervorgebracht und Cottbus selbst war einige Male Etappenziel der Tour, hatte sogar einen „eigenen“ Etappensieger. Gegen Ende wird es wieder beschaulich. Teils rollst du über den Spreeradweg, teils über schnurgerade, ruhige Straßen, bis du dein Ziel am idyllischen Köthener See erreichst. Hier hast du nun die Wahl: Du kannst hier übernachten und am nächsten Tag weiter dem Verlauf der Internationalen Friedensfahrt bis nach Prag folgen. Wenn du die Tour hier beenden möchtest, radelst du am besten noch zehn Kilometer weiter bis nach Halbe, von dort aus kannst du den RB24 nach Berlin nehmen.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    1 028 km
  • Zeit
    42:54 Std
  • Höhenmeter
    3 820 m

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