Grosse und kleine Abenteuer in der Bergwelt Tirols

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Tirol

Die Landschaft Tirols ist so abwechslungsreich wie kaum eine andere Region in den Alpen. Im Norden ragen die steilen Kalkgipfel des Mieminger Gebirges und des Karwendels in den Himmel. Das breite Inntal trennt die nördlichen Bergwelten von den südlichen Berggipfeln der Hohen Tauern, des Ötztals, des Staubaitals und des Zillertals ab. Weit im Westen liegt Tirol an der schweizerischen Grenze und auf der langen Grenze zu Italien stehen die höchsten Gipfel der Ostalpen.

In dieser vielfältigen Landschaft findest du traumhafte Wandertouren in allen Schwierigkeitsgraden. Du kannst durch malerische und naturbelassene Täler wandern oder auf wilde Gipfel steigen. Es erwarten dich genauso urige Berghütten an unwirtlichen Orten wie gemütliche Almen auf saftigen Bergwiesen. Egal in welcher Hütte du einkehrst oder übernachtest, leckere Mahlzeiten aus regionalen Produkten werden dich auf deinen Wanderungen verwöhnen.

Diese dreizehn Touren sind über ganz Tirol verteilt und sind so unterschiedlich wie die Landschaft selbst. Such dir deine Tour genau nach deinen Wünschen aus und lass dich auf deinen Abenteuern von den einmaligen Bergwelten Tirols verzaubern.

Auf der Karte

Die Touren

  • Mittelschwer
    04:28
    13,5 km
    3,0 km/h
    590 m
    600 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz.

    Diese mittelschwierige Rundtour führt dich durch die ursprüngliche Almen- und Gebirgslandschaft im hinteren Navistal. Schöne Forstwege sowie romantische Steige durch Almrosenteppiche und über blumenübersäte Wiesenpfade wechseln einander ab. Herrliche Panoramablicke in die Tuxer Alpen, hin zu den Stubaier Alpen und hinab in das Wipptal runden das Naturerlebnis ab.

    Die Peeralm, die Klammalm, die Poltenalm, die Stöcklalm und die Naviser Hütte laden dich entlang der Route zur Einkehr ein und sorgen mit verschiedensten selbstgemachten Produkten für echte Gaumenfreuden.

    Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz Schranzgatter am Talende von Navis. Von dort aus geht es für dich zuerst eben und flach die Naviser Au entlang. Du folgst der Beschilderung und der Weg führt dich über einen schmalen Forstweg zur Peeralm auf rund 1.600 Meter Seehöhe.

    Ab hier folgst du einem schönen Forstweg und steigst gemächlich bis zur Klammalm, dem höchsten Punkt dieser Tour, auf. Bei der Klammalm ist auch „Halbzeit“. Hier hast du den Talschluss erreicht und wanderst anschliessend über die gegenüberliegende Talseite, vorbei an der Poltenalm, Stöcklalm und der Naviser Hütte wieder zurück zum Ausgangspunkt.

    Die Klammalm befindet sich auf dem Gebiet des Truppenübungsplatzes Lizum-Walchen. An bestimmten Tagen wird das Gelände aufgrund von Übungen für Wanderer gesperrt. Du findest die Tage und Uhrzeiten unter wattenberg.tirol.gv.at/Truppenuebungsplatz

  • Mittelschwer
    04:30
    10,9 km
    2,4 km/h
    510 m
    530 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die rund 10 Kilometer lange, als mittelschwierig eingestufte Tagestour über den Goetheweg gilt als eine der schönsten Wanderungen rund um Innsbruck. Hier lernst du sowohl das raue Karwendelgebirge als auch seine mit Wiesen und Latschen bewachsene sanfte Seite kennen.

    Das Ziel deiner Tour ist die Pfeishütte auf 1.950 Metern Seehöhe mit ihrer ursprünglichen Gaststube und einer grossen Sonnenterrasse. Ein besonderes Erlebnis ist die Übernachtung auf der Pfeishütte: Abends siehst du die Sonne hinter den Bergen verschwinden und am darauf folgenden Morgen geniesst du einen herrlichen Sonnenaufgang.

    Von der Bergstation Hafelekar der Nordkettenbahn wanderst du zunächst ohne grosse Höhenunterschiede in östlicher Richtung zum Gleierschjöchl und weiter zur Mühlkarscharte. Folge hier einfach den Schildern in Richtung Pfeishütte. Der Weg verläuft über die Rückseite der Nordkette und unterhalb der Mandlspitze vorbei. Ein kurzes Stück steigst du in Serpentinen hinauf zum höchsten Punkt der Wanderung auf die Mandlscharte (2.314 Meter). Auf der anderen Seite der Scharte führt der Weg hinunter in die „Pfeis“ und dann sanft, durch Latschen weiter zur Pfeishütte.

    Nach der Einkehr wanderst du auf dem gleichen Weg zurück zur Bergstation Hafelekar und fährst mit der Seilbahn hinunter ins Zentrum von Innsbruck.

    Alternativ kannst du über die Arzler Scharte auf dem Weg Nr. 217 zur Arzler Alm und weiter zur Station der Nordkettenbahn auf der Hungerburg absteigen. Für den Weg solltest du rund dreieinhalb Stunden ab der Pfeishütte einplanen. Diese Tour verläuft allerdings teilweise durch Schuttreisen und ist nur geübten Bergwanderern zu empfehlen.

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  • Mittelschwer
    02:05
    3,84 km
    1,8 km/h
    570 m
    0 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Olpererhütte im Zamser Grund oberhalb des Schlegeisspeichers teilt den grossen Namen mit ihrem felsigen „Schutzpatron“, dem Olperer. Er ist der Hauptgipfel des Tuxer Kamms, sein markantes Erscheinungsbild ist geprägt vom pyramidenförmigen Gipfelaufbau. Seit jeher ist er ein Anziehungspunkt für ambitionierte Bergsteiger, die auf ihren Touren Unterkunft benötigen. Die Schutzhütte wurde 1881 von der ehemaligen „Section Prag“ des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins erbaut.

    Aufgrund des grossen Besucherinteresses reichten die Räumlichkeiten bald nicht mehr aus, sie wurde mehrmals saniert und 2006 wegen der kritischen Bausubstanz abgerissen und neu erbaut. Die Olpererhütte liegt am Berliner Höhenweg, der „Peter-Habeler-Runde“ und am „Traumpfad München - Venedig“ und wird daher jährlich von zahlreichen Bergwanderern angesteuert.

    Dein Aufstieg zur Hütte beginnt am beeindruckenden Schlegeisspeicher. Du erreichst den Stausee mit deinem Auto oder mit dem Bus von Mayrhofen im Zillertal. Der Weg hinauf ist kurz und knackig und eignet sich daher auch perfekt als Tagestour. Wenn du aber noch einen Schlafplatz auf der Hütte ergattert hast, solltest du unbedingt einen Gipfelaufstieg anschliessen. Von der Hütte geht es in fordernden Bergtouren hinauf auf den Olperer, den Fussstein, den Schrammacher und auf die Gefrorene-Wand-Spitzen. Ausserdem erreichst du von hier aus zahlreiche andere Hütten, die ebenfalls an den Höhenwegen der Tuxer Alpen liegen.

  • Mittelschwer
    02:31
    12,7 km
    5,1 km/h
    610 m
    610 m
    Mittelschwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Thurntaler ist ein beliebtes Wandergebiet in den Villgrater Bergen. Diese Rundwanderung, die nach einer Gondelfahrt in Sillian startet, führt dich in einer Schleife um den etwas mehr als 2.400 Meter hohen Gipfel und begeistert mit einem herrlichen Panorama: Der Blick schweift über die Villgrater Berge, die Karnischen Alpen und Südtiroler Dolomiten bis zum Grossglockner, Österreichs höchstem Gipfel.

    Das Almgasthaus Thurntaler Rast und das Panoramarestaurant Gadein bei der Bergstation der Gondel laden zur Einkehr entlang der Wanderung ein. Auf deiner Runde kommst du auch an den malerisch gelegenen Thurntaler Seen vorbei. An den stillen Bergseen lohnt sich eine Pause, so kannst du das einmalige Panorama in Ruhe auf dich wirken lassen.

    Mit der 6er-Gondel in Sillian geht es zur Bergstation am Thurntaler und weiter über den Weg 10b zur Äusseren Hochalm mit traumhaften Panoramaausblick über das Pustertal und zu den Sextner Dolomiten. Der Weg 10 verläuft weiter über grüne Almwiesen zum Bergkamm. Von dort folgst du dem Weg hinunter zur Hinteren Hochalmhütte auf der Villgrater Seite. Hier führt dich der Weg 10b über die Hofilet Alm zur Thurntaler Rast und wieder zurück zu der Bergstation Thurntaler.

  • Mittelschwer
    02:49
    10,1 km
    3,6 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die leichte Tagestour bietet sich optimal als Familienwanderung an. Die 10 Kilometer lange Strecke führt ausgehend von Leutasch durch das Gaistal, welches eingebettet zwischen den imposanten Felswänden des Mieminger Gebirges im Süden und dem Wettersteinmassiv im Norden liegt. Malerische Almwiesen und lichte Lärchen- und Mischwälder runden das idyllische Landschaftspanorama ab. Zur Einkehr laden die Gaistalalm oder die Tillfussalm ein: Auf beiden Almen werden Wanderer mit leckerer Tiroler Hausmannskost kulinarisch verwöhnt.

    Die Wanderung beginnt beim Parkplatz Salzbachbrücke in Leutasch. Hier folgst du der Beschilderung Gaistalalm und Tillfussalm ins Gaistal. Taleinwärts wandert man auf einem Fahrweg und zweigt nach rund 300 Metern auf den Ganghoferweg ab. Hier geht es nun ein kleines Stückchen steiler aufwärts, jedoch schon wenig später sanft ansteigend entlang von Wiesen unterhalb der Hämmermoosalm vorbei in einem lichten Wald. Hier überquerst du den Leitenbach und gelangst zur Gaistalalm. In gleich bleibender Richtung folgst du dem Weg über Almwiesen weiter zur Tillfussalm. Der Rückweg führt dich zunächst über ein kurzes Stück hinunter zum Hauptweg ins Gaistal. Anschliessend wanderst du talauswärts auf einem breiten Forstweg bis du wieder am Ausgangspunkt ankommst.

  • Mittelschwer
    01:07
    2,27 km
    2,0 km/h
    270 m
    50 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Es gibt Plätze, die eine besonders positive Energie ausstrahlen. Das Wildseeloderhaus steht auf einem solchen: in einer Karmulde am zauberhaften Wildsee beim Wildseeloder, dem Hausberg von Fieberbrunn. Die Hütte wurde 1892 aus Steinen gebaut. Solche waren genug vorhanden, der Kalk wurde an Ort und Stelle gebrannt, das restliche Material mit Tieren und Trägern hinaufgeschleppt.

    Heute kann ein Teil des strammen Aufstiegs bequem mit der Seilbahn bewältigt werden, so kannst du länger die Annehmlichkeiten der Hütte geniessen: gemütliche Ausstattung, gute Küche und herrliche Ausblicke, zum Beispiel auf die Loferer und Leoganger Steinberge vis-a-vis.

    Es führen verschiedene Wege hinauf zum Wildseeloderhaus und unsere Tour startet an der Bergstation der Lärchfilzkogelbahn. Von dort aus führt dich der Wanderweg durch malerische Berglandschaft in rund 90 Minuten bis zur Hütte. Wenn du die Nacht hier oben verbringst, kannst du noch am gleichen Tag problemlos eine Gipfeltour zum Wildseeloder oder zur Henne anschliessen. Neben den beiden Bergen warten hier oben noch einige andere Gipfel darauf, von dir erobert zu werden. Ausserdem kannst du deine Bergtour von der Wildseeloderhütte weiter zur Bochumer Hütte, zur Hochwildalmhütte oder zur Hochdörndler Hütte verlängern.

  • Mittelschwer
    02:41
    7,68 km
    2,9 km/h
    190 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dieser leicht bis mittelschwierige Panoramaweg oberhalb von Innsbruck und Hall in Tirol bietet dir herrliche Tiefblicke ins Inntal und Ausblicke auf rund 400 Alpengipfel.

    Das besondere dieser Wanderroute ist jedoch ihr Namensgeber, die Zirbe: Der Panoramaweg führt durch einen der grössten und ältesten Zirbenbestände Europas. Die stärksten Zirben sind hier 250 Jahre alt, die älteste Zirbe im Ampasser Kessel ist sogar mehr als 700 Jahre alt. Ab Mai ziert ein Blumenmeer von Almrosen das Landschaftsbild entlang des Zirbenweges.

    Mit dem Bus erreichst du von Tulfes aus die Talstation der Patscherkofelbahn in Igls. Von dort aus fährst du mit der Seilbahn zum Patscherkofelhaus auf 1.964 Metern Seehöhe. Der ausgeschilderte Zirbenweg (Nr. 350) verläuft oberhalb des Schutzhauses auf einem breiten Pfad Richtung Osten hinüber zur etwas versteckten Boschebenhütte auf 2.035 Meter. Ohne wesentliche Höhenänderungen verläuft der Zirbenweg anschliessend leicht an- und absteigend knapp über der 2.000-Meter-Marke und bietet dir immer wieder grandiose Ausblicke.

    Ein Steig führt schliesslich hinüber zur Tulfeinalm, die sich perfekt als Einkehrmöglichkeit am Ende des Zirbenwegs anbietet. Nach deiner Rast erreichst du nach einem kurzen Aufstieg den Halsmarterlift. Mit der Glungezerbahn I+II gelangst du schliesslich wieder ins Tal nach Tulfes.

  • Schwer
    05:50
    19,6 km
    3,4 km/h
    600 m
    600 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese leichte Bergwanderung von Galtür zur Jamtalhütte führt dich in eine der faszinierendsten Hochgebirgsregionen der Alpen. Am Weg durch das wildromantische Jamtal bieten sich dir herrliche Aussichten auf die Silvrettagipfel, insbesondere auf Jamtalferner mit den Jamtalspitzen und auf die Dreiländerspitze.

    Von der Bushaltestelle und dem Parkplatz bei der Kirche von Galtür geht es in Richtung Süden hinein ins Jamtal. Entlang des Jambaches spazierst du gemütlich und in moderater Steigung taleinwärts. Während du dem „Fussweg zur Jamtalhütte“ folgst, erreichst du nach rund einer Stunde Fussmarsch die erste Zwischenstation, die Schnapfenalpe (1.735 Meter). Hier weiden Rinder aus dem Vorarlberger Göfis und dem Tiroler Oberinntal.

    Von der anderen Seite grüsst die Scheibenalpe mit der netten Jausenstation herüber. Wenn du magst, machst du noch einen Abstecher über den Jambach, um dort eine gemütliche Rast einzulegen.

    Anschliessend wechselt der Untergrund, die Almböden werden von einem steinigen Taleinschnitt abgelöst. Zwei Bachbette überwindest du auf schmalen Holzstegen und der Wanderweg dreht sich in Serpentinen hinauf zum Fuss des Jamtalferners und zur Jamtalhütte (2.165 Meter).

    Fast 200 Schlafplätze stehen in der Hütte zur Verfügung, ausserdem wird hier gut gekocht und die Wanderer können sich bestens verpflegen.

    Am Ziel dieser Tour, der Jamtalhütte, lohnt sich ein Blick hinters Haus: Am Talschluss ragt hier das Augstenbergmassiv auf und du kannst den markanten Berggipfel der Dreiländerspitze über den ausgedehnten Gletscherfeldern erblicken. Bergsteiger nutzen die Jamtalhütte als Stützpunkt für ausgiebige Touren, denn Dutzende Gipfel können von hier aus bestiegen werden.

    Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg wie der Aufstieg.

  • Schwer
    03:45
    8,63 km
    2,3 km/h
    610 m
    610 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Kufsteiner Hausberg Pendling in den Brandenberger Alpen präsentiert sich zum Inntal hin als markanter Kegel und gilt als einer der schönsten Aussichtsberge im Tiroler Unterland.

    Die mittelschwierige Gipfeltour beginnt in Thiersee. Oben angekommen, wirst du mit einem herrlichen Ausblick auf die Festungsstadt Kufstein, das Inntal und auf die umliegenden Berge belohnt. Bekannt ist der Gipfelbereich auch für seine Blumenpracht im Spätfrühling.

    Vom Parkplatz beim Gasthof Schneeberg in Thiersee führt dich ein gut ausgeschilderter Wanderweg in den Wald. Nach etwa 15 Minuten verlässt du die Forststrasse in einer Rechtskehre und folgst einem schmalen Steig, der mit „Pendling via Waldweg“ ausgeschildert ist.

    Nach gut einer Stunde erreichst du das erste Gipfelkreuz am Pendling auf 1.563 Meter Seehöhe. Fast eben geht es weiter zum zweiten Gipfelkreuz und leicht abwärts zum Pendlinghaus. Von dort führt dich der Weg in leichtem Auf und Ab zum Mittagskopf, der mit einer Höhe von 1.542 Meter nur wenig niedriger ist und dich ebenfalls mit einer grandiosen Aussicht erwartet.

    Dein Abstieg erfolgt über einen Forstweg und einen kleinen Waldweg über die bewirtschaftete Kala-Alm zurück zum Ausgangspunkt.

  • Schwer
    06:40
    15,2 km
    2,3 km/h
    1 010 m
    1 010 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese einfache Wanderung besticht durch ihre Vielfältigkeit und die spektakulären Ausblicke vom Kellerjoch.

    Den Startpunkt der Wanderung erreichst du bequem mit dem Citybus aus Schwaz. Du verlässt den Bus am Gasthaus Frieden und ab hier startet deine Tour. Von der Busstation am Fahrweg führt dich die Wanderung in gleich bleibender Richtung vorbei am Hotel Grafenast zum Lift. Hier folgst du dem Weg unterhalb der Liftstation hindurch und dann kannst du dich lange Zeit an den Schildern in Richtung „Kellerjochhütte“ und „Alter Kellerjochweg“ orientieren. Wechselweise geht es über Fussweg, Steig, Fahrweg und stellenweise über die Piste durch den lichten Wald empor.

    In rund 1.600 Meter wechselst du vom Fahrweg nach rechts auf den bezeichneten Jägersteig. Der Jägersteig führt dich weiter durch lichten Wald praktisch ohne nennenswerte Höhenänderung hinüber zum Niderleger der Naunzalm im freien Almgelände. Du passierst das kleine Almgebäude und folgst dem Fahrweg aufwärts über Serpentinen zum Naunzalm-Hochleger.

    Ab dem Hochleger hältst du dich an die Beschilderung zur „Kellerjochhütte“ und wandert auf einem Steig recht zügig zu dem lange sichtbaren Schutzhaus hinauf.

    Das Inntal liegt weit unter dir sanft eingebettet zwischen den Tuxer Alpen und dem Karwendel. Geniesse hier die entspannte Wanderung durch ein Meer aus Almrosen zwischen der Naunzalm und der Kellerjochhütte.

    Oben an der Kellerjochhütte erwartet dich ein einmaliges Panorama. Der Blick schweift vom Grossglockner zum Grossvenediger und trifft im Nordwesten auf die Zugspitze. Die atemberaubende Kulisse lässt schnell den Alltag vergessen.

    Der Rückweg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück zum Startpunkt.

    Die Tour beinhaltet keinerlei besondere Schwierigkeiten und ist daher auch für Kinder ab acht Jahren empfehlenswert. Plane mit deiner Familie genug Pausen ein, denn trotz der kurzen Strecke überwindest du zahlreiche Höhenmeter.

  • Schwer
    02:17
    10,2 km
    4,5 km/h
    290 m
    730 m
    Schwere Bergtour. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Rundwanderung am Dreiländereck in Nauders wird dich mit ihrer eindrucksvollen Naturlandschaft begeistern. Hier, zwischen Reschenpass und der Schweizer Grenze, liegen die beiden Mutzköpfe und in der Mitte zwei wunderschöne Bergseen: der Schwarze und der Grüne See.

    Zuerst fährst du mit dem Sessellift auf den Kleinen Mutzkopf und von dort wanderst du vorbei an mehreren Hochmooren mit weissem Wollgras zum unter Naturschutz stehenden Schwarzen See. Der Moorsee ist der höchstgelegene See in den Alpen, in dem Seerosen wachsen. Besonders im Juli, wenn die Seerosen ihre Blüten öffnen, kannst du hier ein einmaliges Naturschauspiel erleben.

    Nach der Umrundung des Sees folgst du dem Wanderweg durch einen Fichtenhochwald hinauf zum Grünen See. Von hier aus verläuft der Wanderweg weiter in südöstlicher Richtung und so gelangst du zu den weitläufigen Grossmutzwiesen. Über die Wiesen erfolgt der Aufstieg zum Grossen Mutzkopf, der dich mit einer einmaligen Fernsicht erwartet.

    Anschliessend folgst du dem Wanderweg Nr. 7 über die Riatschwiesen zum Riatschhof. Von hier aus wanderst du über weite Wiesen und durch den Wald hinab zur Talstation in Nauders.

  • Schwer
    03:58
    7,82 km
    2,0 km/h
    1 030 m
    10 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das Ramolhaus ist nicht nur die älteste Schutzhütte des Ötztals, sondern auch eine der höchstgelegenen Hütten Tirols. Theoretisch könnte man einander dort trotzdem mit „Moin, Moin!“ statt mit „Griass di!“ begrüssen, denn die urige Hütte wird von der Hamburger Sektion des Deutschen Alpenvereins betrieben.

    Du erreichst das Ramolhaus von Obergurgel am südlichsten Ende des Ötztals auf einer vierstündigen Tour. Du überquerst zunächst die Gurgler Ache und triffst dann auf den Wanderweg 37, der hier zusammen mit dem Fernwanderweg 902 hinauf zum Ramolhaus führt.

    Beim Aufstieg durch das hintere Gurglertal wird die Landschaft immer karger und bald geht es für dich unterhalb von Felswänden und über Schutthänge hinauf zu dem Ziel deiner Wanderung.

    Am Ramolhaus angekommen erwartet dich ein toller Ausblick auf die umliegenden Gipfel. Wenn du früh genug startest, eignet sich die Tour durchaus auch als Tageswanderung. Aber viele Bergwanderer steigen zum Ramolhaus auf, um die Hütte als Startpunkt für weitere Gipfelbesteigungen zu nutzen. Um die Berghütte herum erwarten dich schließlich zahlreiche prachtvolle Gipfel, auf denen du spektakuläre Aussichten auf die Ötztaler Gletscherwelt geniessen kannst. Die beliebtesten Touren führen dich weiter auf den Ramolkogel, den hinteren Spiegelkogel, hinauf auf die Firmisiascheide oder auf den Schalfkogel.

  • Schwer
    06:43
    13,5 km
    2,0 km/h
    1 360 m
    630 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Adlerweg ist der berühmteste Fernwanderweg Tirols und einzelne Etappen eignen sich auch perfekt für Tagestouren oder kürze Mehrtageswanderungen.

    Auf dieser Tour geht es hinauf zu gleissenden Gletschern, tosenden Wasserfällen und sprudelnden Gletscherbächen. In der Nähe der berühmten Umbalfälle, bei Prägraten/Ströden, startet die erste Etappe des Adlerweges Osttirol. Zuerst führt der Weg durch lichten Lärchenwald, bald schon hörst du die Murmeltiere pfeifen. Vorbei an der Göriacher Ochsnerhütte bringt dich der Weg mit tollem Ausblick auf die vergletscherten Berge hinauf zur Essener-Rostocker Hütte.

    Nach einer verdienten Pause wanderst du von der Essener-Rostocker Hütte über den Schweriner Weg weiter. In Kehren überwindet er eine Bergflanke und du querst nach rund einer Stunde Gehzeit den Südwest-Hang des Kleinen Geigers. Nun folgst du dem Pfad über eiszeitliche Schleifspuren und weit gestreute Schuttfelder in Richtung Türml und Türmljoch. Östlich davon führt der in Schleifen angelegte Steig durch Schneemulden und über Schuttböden und in weiterer Folge den Dorferkamm-Osthang hinab.

    Entlang von wegweisenden Steinmandln führt dich der Bergpfad zur Johannishütte, der ältesten Hütte in den Ostalpen. Sie wurde 1857 errichtet und 1999 renoviert. Ein ersehntes Ziel, denn diese Etappe ist lang, jedoch landschaftlich besonders schön.

    Von der Johannishütte führt die Südroute über das Defreggerhaus bis hinauf zum vergletscherten Gipfel des Grossvenedigers. Ausserdem lassen sich von hier noch weitere Gletschertouren zu anderen Gipfeln sowie gletscherfreie Gipfelaufstiege planen. Neben den Gipfeltouren, eignet sich die Johannishütte auch perfekt für eine mehrtägige Hüttentour, denn von hier aus erreichst du zahlreiche Berghütten in der Venedigergruppe.

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Grosse und kleine Abenteuer in der Bergwelt Tirols
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