© TVB Tannheimer Tal | Achim Meurer

Gipfel, Seen & Genuss – wandern im Tannheimer Tal

Wander-Collection von
Tannheimer Tal

Direkt an der deutschen Grenze liegt in Tirol auf 1.100 Meter Höhe ein malerisches Hochtal: das Tannheimer Tal. Von drei Seiten wird das Tal von markanten Bergketten eingerahmt, die alle ihren eigenen Charakter haben. Im Nordosten ragen die schrofigen Gipfel der Roten Flüh und des Gimpels auf, im Süden stehen die Vilsalpseeberge mit ihren steilen Berghängen und im Norden markieren der Einstein und der Aggenstein mit ihren felsigen Gipfelpyramiden den Talrand.

Inmitten der Berge liegt eine breite Talsohle mit idyllischen Dörfern. Von dort führen zwei 8er Gondelbahnen und zwei Sessellifte hinauf in die luftigen Höhen und unzählige Wanderwege schlängeln sich durch das Tal, über Bergwiesen und auf die Gipfel. Die ausgezeichneten Wanderwege und die sorgfältige Beschilderung wurden sogar mit dem Tiroler Bergwege-Gütesiegel ausgezeichnet. Dabei hast du jederzeit die Wahl zwischen den drei Wanderebenen des Tannheimer Tals: Auf der ersten Ebene schlenderst du über flache Wege durch das malerische Tal und genießt die Aussicht auf die Berge. Mit Gondelbahn und Sessellift geht es hinauf zur zweiten Ebene, wo du auf einfachen Höhenpfaden und beschilderten Wanderwegen bei herrlicher Aussicht von Hütte zu Hütte wanderst. Wenn du es besonders sportlich magst, dann ist die dritte Ebene genau das richtige für dich: Auf spannenden Steigen führen dich die Routen hinauf zu den höchsten Gipfeln im Tannheimer Tal.

Unter den zahlreichen Wanderwegen haben wir dir unsere 13 Favoriten ausgewählt. Ob gemütlicher Almspaziergang, der Besuch an einem der romantischen Bergseen, aussichtsreicher Höhenweg oder aufregender Gipfelaufstieg – hier ist in jedem Fall auch deine Traumtour mit dabei.

Entlang der großartigen Wanderwege erwarten dich immer wieder freundliche Almen, Berggasthöfe und Berghütten. Hier kannst du eine Rast einlegen und bei traumhafter Aussicht und regionaler Küche die umgebende Bergwelt genießen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:01
    14,3 km
    3,6 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Visalpsee ist ein traumhaft gelegener See oberhalb von Tannheim. Diese Tour führt dich über gut begehbare Wege zum See und danach weiter zum beeindruckenden Bergacht Wasserfall. Der Wanderweg ist hervorragend ausgebaut und bis zum See musst du nur sehr wenige Höhenmeter überwinden. Damit eignet sich die Tour auch perfekt für Familien oder um dich von deinen anderen Bergabenteuern zu erholen.Du startest deine Tour am Parkplatz der Tannheimer Bergbahnen. Zunächst folgt der ausgeschilderte Wanderweg der Straße in Richtung Vilsalpsee, doch schon bald geht es hinein in einen lichten Wald. Auf deinem Wanderweg triffst du auf die Vils, die im Vilsalpsee entspringt und hinab nach Tannheim fließt. Du gehst weiter flussaufwärts bis du den malerischen Vilsalpsee erreichst.Der Wanderweg führt dich am Westufer vorbei bis zur Vilsalpe. Dort kannst du entweder jetzt oder nach deinem Besuch des Bergacht Wasserfalls eine Rast einlegen.Ab der Vilsalpe erwarten dich noch rund 80 Meter Aufstieg, bis du den beeindruckenden Wasserfall erreichst. Vom Wasserfall geht es über den Rundweg wieder zurück zur Almhütte. Für deinen Rückweg folgst du dem gleichen Weg, den du beim Aufstieg gewandert bist.

  • Schwer
    06:20
    13,8 km
    2,2 km/h
    1 080 m
    1 010 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schroff ragt der felsige Nordhang des Gaishorns über den umgebenden Bergwiesen auf. Der Weg auf den höchsten Gipfel des Tannheimer Tals ist anspruchsvoll, aber er überrascht dich nicht mit größeren technischen Schwierigkeiten. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Kondition sind aber trotz allem Pflicht. Oben auf dem Gipfel wirst du dann mit einer atemberaubenden Aussicht und dem Gefühl, am höchsten Ort über dem Tannheimer Tal zu stehen, belohnt.Du beginnst deine Tour in Tannheim und folgst dem ausgeschilderten Wanderpfad in Richtung Älpele. Zunächst steigt der Wanderweg moderat durch einen lichter werdenden Bergwald an. Nach rund drei Kilometern öffnet sich der Wald und der Wanderweg führt dich über grüne Bergwiesen weiter zur Almwirschaft Älpele. Wenn du magst, legst du hier noch eine Rast ein, bevor du dich an den Aufstieg machst.Bei großartiger Aussicht wanderst du auf dem steiler werdenden Pfad über weite Wiesen. Der letzte Aufstieg zum Gipfel erfolgt über ein wuchtiges Geröllfeld. In Serpentinen windet sich der Pfad nach oben und du musst immer wieder mal deine Hände zur Hilfe nehmen. Mit festen Wanderschuhen und guter Trittsicherheit bist du aber auf der sicheren Seite. Oben auf dem Gipfel erwartet dich ein unvergesslicher Ausblick auf das Tannheimer Tal.Vom Gaishorn steigst du über Serpentinen hinab zur Vilsalpe. Mit Blick auf den Vilsalpsee lohnt sich hier noch eine Rast, bevor du am Westufer des Sees bis zur Bushaltestelle am Nordufer weiterwanderst. Wenn du noch ausreichend Reserven hast, kannst du von hier die restlichen vier Kilometer bis nach Tannheim weiterwandern. Ansonsten belohnst du dich für deinen Aufstieg und nimmst den Bus zurück zum Startort.

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  • Schwer
    05:09
    15,9 km
    3,1 km/h
    290 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Malerisch liegt der Vilsalpsee unter den steilen Felswänden und inmitten eines einmaligen Naturschutzgebietes. Doch oberhalb des Sees finden sich außerdem noch zwei weitere Seen. Der kleinere Traualpsee und die Lache liegen in wilder Berglandschaft mehrere Hunderte von Höhenmetern oberhalb des Vilsalpsees. Auf der berühmten Drei-Seen-Tour kannst du alle drei Seen besuchen und bewundern. Dank der Seilbahn zum Neunerköpfle sparst du einen großen Teil des Aufstiegs und kannst so noch entspannter die Natur genießen.Nach einem Felssturz am Ostufer des Vilsalpsees im Jahre 2012 war die Drei-Seen-Tour mehrere Jahre nicht vollständig zu begehen, doch mittlerweile sind alle Schäden beseitigt und du kannst diese einmalige Tour wieder auf ihrer vollen Länge erwandern.Mit der 8er-Gondelbahn geht es für dich von Tannheim aus direkt auf den Gipfel des Neunerköpfle. Schon hier oben erwartet dich ein tolles Panorama, insbesondere der Blick auf den Haldensee ist schlicht atemberaubend. Über saftige Bergwiesen wanderst du oberhalb der Waldgrenze weiter in Richtung Schochenspitze. Ein kurzes und steiles Serpentinenstück führt auf den Gipfel der Schochenspitze, doch der Aufstieg lohnt sich. Hier oben liegt einem der Vilsalpsee zu Füßen und sorgt mit den darum liegenden Bergen für ein traumhaftes Alpenpanorama.Von der Schochenspitze an geht es nun langsam abwärts. Der erste See auf deiner Tour ist die Lache. Der kleine Bergsee ist der höchstgelegene der drei Seen und von schroffen Felsgipfeln umgeben. Auf einem Grat oberhalb des Traualpsees lädt dich die Landsberger Hütte zu einer Rast ein. Genieße bei einer zünftigen Jause die Hochgebirgslandschaft, bevor du deine Tour fortsetzt.Am Traualpsee vorbei wanderst du schließlich über Serpentinen hinab zum Vilsalpsee. Der Wanderweg führt dich am Ostufer entlang, wo die Spuren des Felssturzes immer noch zu erkennen sind. Vom Nordufer des Sees folgst du schließlich dem Wanderweg aus dem Tal heraus zurück nach Tannheim.

  • Mittelschwer
    04:08
    12,9 km
    3,1 km/h
    570 m
    570 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Südlich des malerischen Haldensees liegt das friedliche Strindental. Am oberen Ende des Tals, mit traumhafter Aussicht auf die Allgäuer Alpen, findest du die Strindenalm. Diese Wanderung führt dich über bequeme Wege vom See durch das idyllische Tal hinauf zur Almhütte.Du startest direkt in Haldensee und folgst dem ausgeschilderten Weg in Richtung der Edenbachalpe und der Strindenalm. Der Schotterweg steigt langsam an und bietet dir immer wieder traumhafte Aussichten auf den schimmernden See.Bald darauf führt dich der Weg in das saftige Strindental hinein. Zunächst geht es durch einen urigen Bergwald, bevor die Bäume den grünen Bergwiesen weichen. Der Wanderweg führt am Strindenbach entlang, der hier talwärts dahinplätschert.Auf halber Strecke kannst du die Edenbachalpe am grünen Hang entdecken. Wenn du magst, kannst du hier bereits eine erste Rast einlegen, bevor du deine Wanderung zur Strindenalm fortsetzt.Mit toller Aussicht auf die steil aufragenden Berge am Ende des Tals, führt dich die Tour schließlich in einer ausgedehnten Schleife bis zur Strindenalm. Nach deiner wohlverdienten Rast wanderst du auf gleichem Weg wieder zurück nach Haldensee.

  • Schwer
    05:43
    11,8 km
    2,1 km/h
    940 m
    930 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Gipfel um Rote Flüh und Gimpel sind aufgrund ihrer einzigartigen Form auch als die Tannheimer Dolomiten bekannt. Während der Aufstieg zum Gimpel nur etwas für sehr erfahrene Bergsteiger ist, kannst du über einen hervorragend abgesicherten Steig gut den Gipfel der Roten Flüh erreichen. Um die Tour abzurunden, erwarten dich entlang des Weges außerdem noch zwei schöne Berghütten.Die Tour startet am Wanderparkplatz in Nesselwängle. Nachdem du das Dorf hinter dir gelassen hast, führt dich der Weg hinein in einen dichten Mischwald. Auf dem Schotterweg steigst du stetig in Richtung Schneetalalm auf und wenn die Bäume lichter werden, erwartet dich ein erster fantastischer Ausblick auf die vor dir liegenden Berggipfel.An der Weggabelung zur Schneetalalm kannst du dich nun entscheiden, ob du dort eine Rast einlegen möchtest. Aber selbst für einen Kaffee oder eine kalte Erfrischung lohnt sich der Abstecher, denn die Aussicht von der Sonnenterrasse ist schlicht atemberaubend.Nach deiner Rast führt dich der Wanderweg ohne nennenswerte Steigung an der Tannheimer Hütte vorbei zur Roten Flüh. Der Gipfelaufstieg ist hervorragend ausgebaut und mit Drahtseilen abgesichert. Dennoch solltest du auf festes Schuhwerk nicht verzichten. Oben auf dem Gipfel erwartet dich ein großartiges Panorama.Wenn du dich satt gesehen hast, steigst du bis zum Gimpelhaus ab. Hier kannst du dich für die bisherige Tour bei einer gemütlichen Pause belohnen, bevor du zum Ausgangspunkt in Nesselwängle absteigst.

  • Schwer
    06:37
    17,1 km
    2,6 km/h
    1 000 m
    1 000 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit ihrer gewaltigen, felsigen Nordwand ist die Krinnenspitze ein besonders markanter Berg des Tannheimer Tals. Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf den Gipfel hinaufzusteigen, doch auf dieser Tour kannst du den Gipfelaufstieg mit dem Besuch von zwei besonders schönen Almhütten verbinden.Die Tour startet am Wanderparkplatz zwischen Nesselwängle und Rauth. Über einen flachen Weg wanderst du zum kleinen Ort Rauth und direkt danach beginnt der Aufstieg über den ausgeschilderten Enziansteig. Zuerst über Waldpfade und danach über Almwiesen führt dich der steiler werdende Weg langsam in die Höhe. Unterhalb des Gipfels kommst du an eine Weggabelung. Wenn du magst, kannst du hier den Abstecher zur Ödenalpe machen oder alternativ direkt zum Gipfel aufsteigen.Der Aufstieg über die Südseite erfolgt über Bergwiesen und bietet keine besonderen Schwierigkeiten. Nach dem Aufstieg wirst du oben mit einer tollen Aussicht auf die Allgäuer Alpen und auf den einzigartigen Haldensee belohnt. Der Abstieg in Richtung Krinnenalpe führt dich ein Stück am Grat entlang, bevor du durch lichte Waldstücke und über Wiesen zur Almhütte absteigst.Nach einer Rast in der Krinnenalpe geht es über den ausgeschilderten Meranersteig zurück nach Rauth und weiter zum Wanderparkplatz.

  • Schwer
    05:39
    16,1 km
    2,8 km/h
    820 m
    820 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Rund um die Krinnenspitze, direkt oberhalb vom Haldensee, erwartet dich ein herrliches Wandergebiet. Eine der schönsten Touren führt dich in einer Runde um die Krinnenspitze herum und dabei zu drei gemütlichen Almhütten. Wenn du die komplette Strecke von Nesselwängle aus zurücklegst, stehen knapp 800 Höhenmeter im Auf- und Abstieg auf dem Programm. Wenn du es bequemer magst, kürzt du einfach eine oder beide Richtungen mit dem Krinnenalplift ab. Herrliche Panoramaausblicke, gemütliche Hütten und gut ausgebaute Wanderwege haben dieser Wanderung das Tiroler Bergwege-Gütesiegel beschert.Startpunkt ist der Parkplatz neben der Talstation des Krinnenalplifts. Von hier aus führt dich die Route in weiten Kehren durch stillen Bergwald bergauf. Du wanderst hier auf einem breiten, bequemen Weg hinauf zur ersten Einkehrmöglichkeit: der Krinnenalpe. Ein kleines Erfrischungsgetränk und eine kurze Pause später geht es weiter über offene Bergweiden. Während du auf dem breiten Weg dahinschreitest, schweift dein Blick über die Berggipfel des Tannheimer Tals.Nächster Stopp ist die Nesselwängler Edenalpe. Auch hier wird mit Aussichten nicht gegeizt: Von der Sonnenterrasse blickst du über bewaldete Berghänge hin zum Gaishorn, dem höchsten Berg im Tannheimer Tal. Nur wenige Minuten später erreichst du mit der Gräner Ödenalpe die dritte Station der Tour. Nach einer Stärkung geht es weiter um die Krinnenspitze herum. Der Weg wird schmaler, aber dafür auch die Natur umso urspünglicher. Nachdem du den Gipfel umrundet hast, stehst du wieder an der Krinnenalpe. Auf der Aufstiegsroute – oder mit dem Sessellift – geht es hinab ins Tal.

  • Schwer
    05:54
    13,2 km
    2,2 km/h
    860 m
    1 320 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ruhig und gewaltig ragen die drei schroffen Gipfel von Bscheisser, Ponten und Rohnenspitze über dem Örtchen Schattwald auf. Über den Gipfelgrat verläuft nicht nur die deutsch-österreichische Grenze, sondern auch diese traumhafte Bergtour. Auf dieser Route besteigst du gleich alle drei Gipfel, die dich immer wieder aufs Neue mit ihrer einmaligen Aussicht verzaubern können.Die Tour geht los an der Talstation in Schattwald. Von dort aus geht es für dich mit dem Sessellift hinauf zum Jochstadl. So sparst du dir einen guten Teil des Aufstiegs und hast alle Reserven um alle drei Gipfel zu erobern.Zwischen lichten Waldstücken und über saftige Wiesen geht es ein Stück hinab ins Stuibental und dann beginnt der Aufstieg in Richtung Bscheisser. Du passierst die Weideflächen der unteren und der oberen Stuibenalpe und langsam wird die Landschaft rauer. Sobald du die Bergwiesen verlässt, schlängelt sich der schmale Bergpfad in Serpentinen hinauf zum ersten Gipfel. Oben auf dem Bscheisser kannst du bei traumhafter Aussicht ein wenig verschnaufen, bevor du über das Güntle, die Einsattelung zwischen Bscheisser und Ponten, zum nächsten Gipfel weiterziehst.Das vorgelagerte Gipfelkreuz vom Ponten lässt sich mit kurzer Kraxelei gut erreichen, festes Schuhwerk ist aber trotzdem Voraussetzung. Anschließend wanderst du auf dem Gipfelgrat weiter und passierst die Bergwachthütte am Zirleseck.Von dort aus erfolgt der Aufstieg zur Rohnenspitze. Auch hier ist ein wenig Kraxelei von Nöten, doch die schwierigsten Abschnitte zum felsigen Gipfel sind zusätzlich mit Drahtseilen versichert. Wenn du dir das nicht zutraust, kannst du auch vom Zirleseck direkt ins Tal absteigen.Von der Rohnenspitze aus hast du einen tollen Blick auf die anderen beiden Gipfel, bevor du dich auf den langen Weg hinab ins Tal machst.Auf dieser Bergtour findest du keine Einkehrmöglichkeit entlang des Weges. Am besten, du versorgst dich vor deiner Wanderung mit Proviant und Wasser. Dann kannst du einfach auf deinem Lieblingsgipfel eine Rast einlegen.

  • Schwer
    05:58
    13,0 km
    2,2 km/h
    760 m
    1 230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Südlich von Schattwald erheben sich drei herrliche Aussichtsgipfel: der Bscheisser, der Ponten und die Rohnenspitze. Die drei Berge sind knapp 2.000 Meter hoch und verwöhnen dich mit einem grandiosen Panoramablick über das Tannheimer Tal und über die Allgäuer Hochalpen. Von der Bergstation der Wannenjochbahn führt ein spannender Steig über alle drei Gipfel und im Anschluss in Serpentinen hinab ins Tal. Strecke, Höhenunterschied sowie Wegbeschaffenheit machen diese Tour zu einer Traumwanderung für erfahrene Bergwanderer – völlig zu Recht trägt sie deshalb auch das Tiroler Bergwege-Gütesiegel.Den ersten Aufstieg erleichtert dir der 3er Sessellift der Wannenjochbahn. Flott und bequem schwebst du hinauf zur Bergstation, wo deine Wanderung schließlich beginnt. Du folgst der Beschilderung in Richtung Bscheisser. Auf einem schmalen, aber gut zu begehenden Weg wanderst du über weite Almwiesen, bis nach einer Weile ein Geröllabschnitt beginnt. Nun geht es in Serpentinen hinauf zum Bscheisser, dem ersten Gipfel der Runde.Danach führt dich die Route ein Stück bergab über den Passübergang vom Güntle und anschließend hinauf zum Ponten. Der weitere Wanderweg führt dich über karge Bergwiesen sanft bergab zum Zirleseck. Hier beginnt der Aufstieg zum dritten und letzten Gipfel deiner Tour. Auf einem schmalen, auf den letzten Metern drahtseilversicherten Steig, geht es hinauf zur Rohnenspitze. Nachdem du hier die herrliche Aussicht genossen hast, folgst du der Route hinab ins Tal.

  • Schwer
    06:59
    15,8 km
    2,3 km/h
    1 040 m
    1 040 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Aggenstein ist ein sehr beliebter Gipfel im Tannheimer Tal und in der Hochsaison wandern zahlreiche Bergliebhaber hinauf. Kein Wunder, die Aussicht über die umgebenden Gipfel und hinein ins Allgäu ist einmalig. Außerdem ist der Gipfel von der Bad Kissinger Hütte oder über die Bergbahn zum Breitenberg gut zu erreichen. Am besten startest du deine Tour so früh wie möglich, so hast du gute Chancen den Ausblick vom Gipfel in Ruhe zu genießen.Die Tour startet am Wanderparkplatz in Enge, einem Ortsteil von Grän. Es geht vorbei an einzelnen Häusern und schon bist du in der Natur. Der Pfad steigt stetig an, schließlich gilt es fast 700 Höhenmeter bis zum Aggenstein zu bewältigen. Der Weg führt dich zunächst durch lichten Bergwald und windet sich dann in Serpentinen hinauf zur Bad Kissinger Hütte. Hier oben hast du die Baumgrenze erreicht und bei toller Aussicht geht es noch ein kurzes Stück bis zum Gipfel. Beim letzten Anstieg zum Gipfelkreuz musst du ein wenig kraxeln, aber der Weg ist gut mit Drahtseilen versichert, die dir den nötigen Halt gewährleisten.Nachdem du die Rundumsicht genossen hast, geht es an der Bad Kissinger Hütte vorbei in Richtung Gamskopf. Der aussichtsreiche Höhenweg schlängelt sich durch offene Wälder und über malerische Bergwiesen. Der Aufstieg zum Gamskopf ist nochmal etwas steiler, aber recht kurz und oben wirst du mit einer phänomenalen Aussicht ins Tannheimer Tal belohnt. Beim Abstieg erreichst du bald die Sonnenalm. Diese eignet sich perfekt für eine Rast, bevor du den langen, aber leichten Abstieg zum Startort beginnst.

  • Schwer
    05:59
    13,7 km
    2,3 km/h
    880 m
    880 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit der herrlichen Aussicht, der unberührten Alpennatur und mit gleich zwei gemütlichen Einkehrmöglichkeiten ist die Rundwanderung auf dem Gräner Höhenweg eine der schönsten Touren im gesamten Tannheimer Tal – kein Wunder also, dass die Tour mit dem begehrten Tiroler Bergwege-Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Dank gut ausgebauter Wanderwege eignet sich die Tour auch für sportliche Familien und Genusswanderer. Wenn dir der Abstieg zu lang ist, kannst du von der Sonnenbergalm auch die 8er Gondelbahn hinab ins Tal nehmen. Ebenfalls möglich: Du drehst die Tour um, kürzt den Aufstieg mit der Gondelbahn ab und wanderst vom Füssener Jöchle in Richtung Bad Kissinger Hütte.Startpunkt der Tour ist der Wanderparkplatz „In der Enge”. Von hier aus wanderst du erst auf einem bequemen Wanderweg und dann in Serpentinen stetig bergauf zur Bad Kissinger Hütte. Sportliche Gipfelstürmer können hier noch einen Abstecher zum Aggenstein machen, alle anderen genießen die herrliche Aussicht auf der Sonnenterrasse.Im Anschluss wanderst du auf einem beschilderten und gut ausgebauten Weg über herrliche Bergwiesen in Richtung Gamskopf. Nachdem du hier den Ausblick vom weltgrößten Tiroler Hut genossen hast, führt dich die Route zur Einkehrmöglichkeit Nummer Zwei: der Sonnenbergalm am Füssener Jöchle. Frisch gestärkt wanderst du nun bergab nach Grän. Ab hier ist es nur noch ein kurzer Weg zum Wanderparkplatz.

  • Schwer
    05:03
    14,5 km
    2,9 km/h
    730 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Der Einstein mit seiner markanten Gipfelpyramide bietet dir ein einmaliges Panorama auf das Tannheimer Tal und die umgebenden Berggipfel. Verschiedene Routen führen auf den Gipfel. Diese Rundtour startet und endet in Zöblen und führt dich über die Südseite auf den Einstein. Sie erfordert eine gute Kondition, aber auf dem Weg zum Gipfel erwarten dich keine technischen Schwierigkeiten. Der Wanderweg ist gut ausgebaut und hervorragend ausgeschildert.Du startest in Zöblen und wanderst vom Westparkplatz hinauf zum Berghotel Zugspitzblick. Bis zum Gasthof führt der Wanderweg über eine Asphaltstraße und immer wieder hast du traumhafte Aussichten auf das Tannheimer Tal. Ab dem Zugspitzblick geht es auf einem Schotterweg weiter. Der Pfad steigt nur moderat an, lichtes Waldgebiet und saftige Weiden wechseln sich ab.Bald darauf erreichst du das Lohmoos, ein malerisches Hochmoor mit besonderer Pflanzenwelt. Im Lohmoos biegst du auf dem Weg nach links ab und folgst weiter der Beschilderung in Richtung Einstein. Zuerst auf Schotterweg, dann auf dem Wanderpfad durch den Wald führt dich der Weg unter den Einstein. Beim Anstieg zum Gipfel geht es für dich zunächst auf Serpentinen aufwärts, das letzte Stück zum Gipfel führt dich der Weg fast am Gipfelgrat entlang. Oben angekommen, wirst du für den Aufstieg mit einer phänomenalen Rundumsicht belohnt.Auf dem Rückweg bietet sich die Schäferhütte perfekt für eine Rast an, bevor du nach Berg, einem Ortsteil von Tannheim, hinab steigst. Von dort wanderst aus du auf dem bequemen Talwanderweg weiter zum Startpunkt nach Zöblen.

  • Mittelschwer
    02:59
    9,14 km
    3,1 km/h
    420 m
    420 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Reuterwanne ist mit 1542 Meter Höhe kein besonders hoher Berg, allerdings ist er alleinstehend den Allgäuer Alpen vorgelagert und bietet damit einen hervorragenden Panoramablick. Da der Berg außerdem leicht und auf bequemen Wegen zu besteigen ist, besuchen ihn viele Bergliebhaber.Diese Tour startet in der kleinen Gemeinde Jungholz. Im Jahre 1342 verkaufte Hermann Häselin aus dem bayerischen Wertach das Stück Land an Heinz Lochpühler aus dem Tannheimer Tal. Seitdem ist die Gemeinde Teil von Tirol, obwohl sie vollständig von Bayern umschlossen ist. Nur am Gipfel des Sorgschrofen berühren sich die Gemeindegrenzen von Jungholz und vom Tannheimer Tal. Damit ist das kleine Dorf eine österreichische Enklave innerhalb des deutschen Staatsgebiets.Die Tour startet am Wanderparkplatz im Jungholzer Ortsteil Langenschwand. Du folgst dem Weg ein Stück Richtung Ortsmitte, biegst dann aber hinter der Kapelle in Richtung Panoramaweg ab. Bei schöner Aussicht wanderst du an einem Teich zur Schneeerzeugung entlang und folgst weiter der Beschilderung zur Reuterwanne. Der Wanderweg schlängelt sich über Lichtungen und durch den Wald und führt dich über die Grenze nach Bayern.Es geht stetig bergauf und aus dem Schotterweg wird ein bequemer Wanderweg. Nach einem weiteren kurzen Stück durch einen Wald, erreichst du das Gipfelkreuz. Hier oben wirst du mit toller Rundumsicht für deinen Aufstieg belohnt.Du steigst über den Weg in Richtung Stubenalpe ab und wanderst über einen Grashang an der Alpe Obere Reuterwanne entlang in Richtung Tal und überschreitest wieder die Grenze zurück nach Tirol. Über Bergwiesen und durch kleine Waldstücke erreichst du die Stubenalpe, die sich perfekt für eine gemütliche Rast anbietet.Anschließend geht es auf einer asphaltierten Straße hinab nach Langenschwand und weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Collection Statistik

  • Touren
    13
  • Distanz
    181 km
  • Zeit
    70:28 Std
  • Höhenmeter
    9 570 m

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