Im magischen Licht der Mitternachtssonne – von den Lofoten nach Tromsø

Fahrrad-Collection von
komoot

Ein Uhr Nachts und du radelst noch immer genießerisch entlang eines Fjordes mit kristallklarem Wasser – nördlich des Polarkreises ist das möglich. Hier geht die Sonne über Wochen und Monaten nicht unter und taucht am Abend alles in goldene, warme Farbtöne. Die Mitternachtssonne belebt mit einem herrlichen Licht, verleiht allen Erlebnissen eine besondere Energie und nimmt einem die Lust ins Bett zu gehen.

Eine Radtour durch Nordnorwegen ist ein Erlebnis, dass man nicht so schnell wieder vergisst. Die Region zählt zu den wildesten und interessantesten Landschaften die Norwegen zu bieten hat.

Der Startpunkt befindet sich an der südlichen Spitze der Lofoten Inseln. Senkrecht aus dem Meer aufragende Felsformationen, tiefe Fjorde und malerische Fischerdörfer machen die Lofoten zu einem magischen Ort. Die Tour verläuft vorwiegend entlang der Küste in einfachen und flachem Gelände. Die einzelnen Inseln sind über eine Kette aus Brücken und Tunneln miteinander verbunden. In der dritten Etappe wirst du mit der Fähre in die Vesterålen übersetzten. Hier ist die Landschaft weniger dramatisch, dafür stösst du auf kilometerlange Sandstrände, weite Moore und grüne Hügel.

Senja, Norwegens zweitgrösste Insel wirst du nach einer weiteren Fährenfahrt erkunden. Die Region ist nur dünn besiedelt und kann es mit ihrer Schönheit ohne weiteres mit den Lofoten aufnehmen. Aber Achtung, hier wird es etwas hügliger und dich erwarten einige kilometerlange Tunnel. Zum Glück ist die Insel bisher noch vom Massentourismus verschont geblieben und es gibt praktisch keinen Verkehr. Es liegen dir zudem Leuchtwesten für die Fahrt durch die Tunnel gratis zur Verfügung.

Auf der letzten Etappe erreichst du Tromsø, die grösste Stadt Nordnorwegens. Sie ist bunt und voller Energie! Nicht umsonst ist sie auch unter dem Namen «Paris des Nordens» bekannt. Geniesse den Aufenthalt und lasse es dir gut gehen.

Die beschriebene Strecke hat nicht den Zweck dich möglichst schnell voranzubringen, sondern bietet dir Möglichkeiten, die Hauptstrasse zu umfahren und einsame Nebenstraßen zu erkunden. Sie folgt deshalb auch nicht durchgehend der EuroVelo 1 (Atlantic Route).

Die Mitternachtssonne genießt du am besten an einem einsamen Strand, das offene Meer in Richtung Norden. In Norwegen zählt das «Allemannsretten», welches dir praktisch überall erlaubt dein Zelt aufzuschlagen. Wer den Abend lieber in einer roten Fischerhütte, auf einem Campingplatz oder Hotel gönnen möchte, wird aber auch fündig.

Die Fähre nach Senja ist ab Mitte Mai bis Ende August in Betrieb. Juli und August sind die zwei Monate, in welchen es durchschnittlich am wenigsten regnet. Dann wird es aber auch mehr Verkehr geben.

Anreise
Nach Moskenes kommst du entweder von Bodø mit der Fähre oder von Narvik mit dem Bus.
68north.com/info/getting-to-lofoten

Abreise
Von Tromsø kannst du zum Beispiel mit dem Bus, Flugzeug oder der Hurtigruten abreisen.
visittromso.no/en/Travel_by_bus
global.hurtigruten.com

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    02:12
    35,3 km
    16,0 km/h
    250 m
    260 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die erste Etappe bringt dich von Å nach Ramberg. Und ja, der Name des Ortes besteht nur aus einem Buchstaben. Å ist übrigens auch der letzte Buchstabe des norwegischen Alphabetes.

    Die Strecke, die du heute zurücklegst, ist lediglich 35 Kilometer lang und lässt dir Zeit, viele Stopps einzulegen und alle neuen Eindrücke ausgiebig zu geniessen. Die Tunnel entlang der Strecke lassen sich verkehrsfrei umfahren, ansonsten bist du heute ausschliesslich auf der Hauptverkehrsstrasse E10 unterwegs.

    Aber zurück zum Start. Die Lofoten begeistern nicht nur durch ihre majestätische Natur. Å fühlt sich an wie ein Freilichtmuseum und du solltest unbedingt in der Ortschaft etwas herumbummeln und dir die enormen Mengen an Stockfisch ansehen, die hier auf Gerüsten zum Trocknen aufgehängt sind. Danach radelst du entlang der Küste nach Reine. Über elegant geschwungene Brücken gelangst du von Insel zu Insel, jede wie aus dem Bilderbuch. Es erwarten dich aufregende und dramatische Ausblicke auf steile Felsen und malerische Fischerdörfer.

    In Ramberg gibt es diverse Übernachtungsmöglichkeiten, einen Supermarkt und eine gemütliche Touristeninformation. Mit etwas Glück kannst du hier bereits das erste Mal die Mitternachtssonne beobachten.

  • Schwer
    04:51
    81,0 km
    16,7 km/h
    560 m
    560 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wie wäre es mit einem erfrischenden Morgenbad im Meer, bevor du zur heutigen Etappe aufbrichst? Auf den ersten paar Kilometern kommst du sowohl am Rambergstranda sowie am Flakstadstranda vorbei, zwei der schönsten Strände auf den Lofoten Inseln.

    Anschließend kannst du dich entscheiden, ob du dir zusätzlich einen sechs Kilometer langen Abstecher in den Nusfjord gönnst. Das kleine malerische Fischerdorf gehört zu den touristischen Höhepunkten der Lofoten Inseln.

    Durch das Inland näherst du dich dem Nappstraumentunnel (1776 Meter). Durch den Unterwassertunnel gelangst du nach Vestvågøya.

    Das nahe Leknes bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und eine Touristeninformation in der Bibliothek.

    In Leknes verlässt du die E10 und folgst der attraktiveren und verkehrsärmeren Rv815 entlang der Ostküste der Insel Vestvågøya.

    Zurück auf der Hauptstrasse stösst du bald auf den "Lyngvaer Lofoten Bobil Camping". Geniesse die Aussicht aufs offene Meer, bevor du hier dein Zelt aufbaust.

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  • Schwer
    05:27
    93,1 km
    17,1 km/h
    670 m
    660 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Kurz nachdem du heute startest, kannst du dich entscheiden, ob du noch einige zusätzliche Kilometer fahren willst und dir einen Abstecher nach Henningsvær gönnst. Der Ort ist auch unter dem Namen «The Venice of the Lofoten» bekannt und bei Outdoorsportlern und Touristen sehr beliebt.

    In Kabelvåg oder Svolvær solltest du deine Vorräte auffüllen, denn später verlässt du die E10 und biegst in weniger besiedeltes Gebiet ab. Die Landschaft wird immer wie eindrücklicher und du hast eine imposante Sicht auf Berge, die steil aus dem Meer emporragen.

    An Austvågøys Küste hat es praktisch keinen Verkehr. Die Strasse führt durch Moorgebiete, entlang von Seen und Fjordarmen. Du kommst an einer Schutzhütte vorbei, welche extra für Fahrradfahrer gebaut wurde. Sie eignet sich auch als Unterschlupf für die Nacht, falls du deine heutige Etappe etwas frühzeitig beenden willst.

    Von Fiskebøl verlässt du die Lofoten und gelangst mit der Fähre nach Melbu, deinem 3. Etappenziel.

    Infos zu den Fährenverbindungen: ruteinfo.thn.no/no/default.aspx?rnr=136

  • Schwer
    04:57
    81,0 km
    16,4 km/h
    740 m
    750 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Fiskebøl wechselst du mit der Fähre von der Inselgruppe der Lofoten zu den Vesterålen. Die Berge sind nicht mehr so dramatisch wie bisher, dafür ist die Gegend deutlich einsamer und grüner.

    Du verlässt hier die Eurovelo 1 (Atlantic Route) und gönnst dir stattdessen den verkehrsfreien Weg entlang der Westküste. Nach einem kleinen Bummel in Stokmarknes gelangst du über toll geschwungene Brücken nach Langøya. Auch hier gönnst du dir die deutlich attraktivere Nebenstrasse entlang des Eidsfjords. Die Strasse ist schmal und kurvig und führt dich durch eine typisch norwegische Landschaft mit einzigartiger Natur und vielen Bootshäusern.

    Über diverse Inselrücken gelangst du zurück auf die RV82. Mit einer fantastischen Abfahrt gelangst du nach Sortland, deinem heutigen Tagesziel. Die Stadt ist das Zentrum der Region und bietet viele Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Schwer
    05:47
    99,2 km
    17,1 km/h
    520 m
    520 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die fünfte Etappe bringt dich von Sortland nach Bleik auf Andøy. Auf dem ersten Streckenabschnitt folgst du ohne Steigung dem Ostufer des Sortlandsundes nach Norden. Am Buksnesfjord im Andøy Friluftssenter lohnt sich ein Zwischenstopp für einen Kaffee, danach fährst du weiter dem sehr einsamen Risøysund entlang.

    Über die Andøybrücke gelangst du auf die gleichnamige Insel. Dieser Teil der Etappe ist deutlich interessanter und gehört zu den norwegischen Touristenrouten. Du radelst zwischen der offenen Meeresküste und den grasbedeckten Hügeln. Im Süden dominiert das Sumpfbeer-Moor und im Norden wird der Vogelfelsen Bleiksøya deine Blicke auf sich ziehen.

    Das Etappenziel ist Bleik mit dem längsten Strand Norwegens. Der Ort verfügt über einen kleinen Hafen und Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten.

  • Schwer
    05:37
    97,8 km
    17,4 km/h
    1 210 m
    1 230 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die heutige Tour beginnt sehr entspannt, denn schon bald bist du auf der Fähre von Andenes nach Gryllefjord, welche zirka 1.5 Stunden dauert.

    Gleich am Fähranleger gibt es einen Supermarkt, dem letzten auf der heutigen Etappe. Danach geht es mit vollbepackten Taschen und frischen Beinen los. Du wirst bald entdecken, dass auf Senja einige steile Pässe auf dich warten. Auch führt die Route schon bald durch den ersten Tunnel. Ansonsten ist die Insel einfach atemberaubend schön und ein Paradies für Naturliebhaber. Die Strecke ist als norwegische Landschaftsroute ausgeschildert.

    Entlang deines Weges befinden sich viele Rastplätze, die mit innovativer Architektur besonders schön gestaltet sind.

    An der Spitze der Halbinsel biegst du in den Ersfjord ein. Am inneren Ende des Fjords erwartet dich eine sandige, locker mit Gras bewachsene Ebene, die sich hervorragend zum Campieren eignet. Es gibt ein goldenes Toilettengebäude und viele Picknicktische mit Blick auf die steil ins Meer abfallenden Felsnadeln und das Meer. Der Ort ist sehr beliebt zum Wildcampen und auch du darfst hier dein Zelt aufschlagen.

    Infos zu den Fährenverbindungen: tromskortet.no/getfile.php/1316573-1523513596/Rutetabeller%20%28pdf%29/2018/Hovedtermin%20%28jan.%2018%20-jan.%2019%29/180_180518.pdf

    Achtung: Nur drei Fähren pro Tag / nur Sommerbetrieb

  • Schwer
    06:01
    99,7 km
    16,6 km/h
    1 000 m
    990 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die letzte Etappe steht bevor und dich erwarten wie bisher viele Tunnel, Brücken, eine Fährenüberfahrt und viele neue und wunderschöne Anblicke hinter jeder Kurve. Nach sieben Tagen auf dem Fahrrad wirst du am Abend Tromsø erreichen.

    Am Vormittag führt die Tour entlang des Mefjords, wo im Hintergrund Segla unmittelbar aus dem Meer aufsteigt. Nachdem du auch den 125 Meter hohen Pass am Ende des Fjordes bezwungen hast, dreht die Strasse links in Richtung Botnhamn ab.
    Mit der Fähre gelangst du von hier nach Brensholmen. Bei gutem Wetter empfehlen wir dir, die Zeit auf dem Sonnendeck geniessen, denn besonders die Einfahrt mit Blick auf die Inseln Edøya und Hillesøya ist sehr eindrücklich.

    Flach geht es einige Kilometer entlang der Küste weiter. Dann steigt die Strasse nochmals auf 175 Höhenmeter an und führt dich hüglig durch eine einsame Hochlandschaft. Anschließend darfst du eine Abfahrt genießen. Am Ende erwartet dich die viel befahrene Hauptstrasse ins Stadtzentrum. Zum Glück gibt es einen Radweg, der bis an dein Ziel führt.

    Tromsø ist die grösste Stadt Nordnorwegens. Die Tour endet am Hafen direkt im Zentrum, von wo du eine schöne Aussicht auf die berühmte Eismeerkathedrale und die geschwungene Brücke hast.

    Infos zu den Fährenverbindungen: botnhamn.com/departuretimes.htm

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    587 km
  • Zeit
    34:51 Std
  • Höhenmeter
    4 950 m
    4 980 m

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