Gratwandern auf dem Karnischen Höhenweg

Wander-Collection von
komoot
10-19 days
149 km
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Der Karnische Höhenweg gehört zu den ganz großen Fernwanderwegen im Alpenraum. In acht Tagesetappen wanderst du von Sillian am westlichen Rand bis nach Thoerl-Maglern ganz im Osten, immer hoch oben auf dem Karnischen Hauptkamm und direkt an der italienisch-österreichischen Grenze entlang. Unterwegs erwartet dich die gesamte Vielfalt der alpinen Landschaften: idyllische Almweiden, dichte Zirbenwälder, karge Bergwiesen, Schuttkare, felsige Bergpfade und abenteuerliche Gipfel. Da der Wanderweg auf dem Hauptgrat verläuft, kannst du dich schon mal auf fantastische Aussichten einstellen: auf deiner Tour präsentieren sich dir die Sextner Dolomiten, die Julischen Alpen, die Hohen Tauern und die Gailtaler Alpen.

In insgesamt acht Tagen legst du auf dem Karnischen Höhenweg eine Strecke von rund 150 Kilometern zurück und überwindest dabei unglaubliche 7.600 Höhenmeter im Aufstieg. Zum Glück verteilen sich die Höhenmeter gleichmäßig auf die acht Etappen und auf unzählige kleinere Gipfelaufstiege – lange Auf- und Abstiege stehen nur selten auf dem Programm. Auf deiner Wanderung wechselst du immer wieder zwischen Italien und Österreich. Doch das war nicht immer möglich: während des Ersten Weltkriegs war der Karnische Hauptkamm heftig umkämpftes Grenzgebiet. Davon zeugen bis heute Soldatenfriedhöfe, Bunkeranlagen und befestigte Stellungen. Aufgrund dieser schrecklichen, aber heute überwundenen Geschichte wird der Karnische Höhenweg auch als Friedensweg bezeichnet. Damit der unsinnige Krieg nicht aus dem Gedächtnis verschwindet und er sich nicht mehr in Europa wiederholt, findest du am Wegesrand zahlreiche Infotafeln. Diese bieten dir reichhaltige Informationen zu den Geschehnissen der damaligen Zeit.

An jedem Etappenziel erwarten dich gemütliche Almhütten, Berghütten oder Alpengasthöfe, in denen du dich von deiner Wanderung erholen kannst. Allerdings findest du wenige Almhütten entlang der einzelnen Etappen, daher solltest du auf deinen Wanderungen genug Proviant dabei haben. Am besten besprichst du mit den Hüttenwirten, ob sie dir ein Lunchpaket packen können.

Der Karnische Höhenweg lässt sich gut in zwei Abschnitte einteilen. Der erste Abschnitt von der Leckfeldalm bis zum Plöckenpass beeindruckt mit seiner kargen Hochgebirgslandschaft und ist der mit Abstand beliebteste Teil des Fernwanderwegs. Vom Plöckenpass aus geht es dann weniger dramatisch, aber mindestens genauso schön, über Almwiesen und durch stille Bergwälder. Vor allem Bergwanderer, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, lieben den zweiten Abschnitt. Der Plöckenpass befindet sich auf der Hälfte der fünften Etappe und ist ganz bequem mit dem Bus vom Bahnhof Kötschach aus zu erreichen. So kannst du dir selbst aussuchen, ob du den gesamten Weg oder nur einen Teil davon wandern möchtest.

Die Leckfeldalm, der Startpunkt des Karnischen Höhenwegs, kann sowohl zu Fuß als auch per Hüttentaxi von Sillian aus erreicht werden. Sillian wiederum liegt an der Bahnlinie zwischen Bozen und Lienz und du erreichst es somit ganz bequem mit dem Zug. Thoerl-Maglern, das Ziel des Karnischen Höhenwegs, verfügt ebenfalls über einen Bahnhof.

So gut vorbereitet brauchst du dir nur noch deinen Rucksack zu schnappen und schon kann deine Tour auf dem Karnischen Höhenweg beginnen.

Auf der Karte

Alle Etappen des Karnischen Höhenwegs

  • Mittelschwer
    04:56
    12,4 km
    2,5 km/h
    830 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine erste Etappe auf dem Karnischen Höhenweg führt dich von den grünen Hängen des Drautals hinauf zu den kargen Bergwiesen des Karnischen Kamms. Dein Begleiter auf der heutigen Wanderung: der malerische Ausblick auf die felsigen Gipfel der Sextner Dolomiten.

    Deine Wanderung beginnt am Alpengasthof Leckfeldalm. Von hier aus geht es zunächst auf einem breiten Schotterweg durch lichten Bergwald und über weite Bergwiesen aufwärts zum Karnischen Kamm. Bald verlässt du den Wirtschaftsweg und wechselst auf einen schmalen Bergwanderweg. Oben am Kamm angekommen hast du nicht nur den Großteil des heutigen Aufstiegs geschafft, du wirst zusätzlich auch mit einer fantastischen Aussicht auf die Dolomiten belohnt.

    Nächstes Ziel: Sillianer Hütte. Die Alpenvereinshütte wird im Jahr 2018 umfassend renoviert, ab 2019 sind hier dann auch wieder Übernachtungen möglich. Trotz der Bauarbeiten kannst du hier eine Pause einlegen und eine Kleinigkeit essen. Von hier aus schlängelt sich der Karnische Höhenweg nun immer am breiten Gipfelgrat entlang Richtung Osten. Auf der gesamten Etappe erwarten dich nur noch wenige Höhenmeter und so kannst du ganz entspannt die fantastische Aussicht auf die umliegende Bergwelt genießen.

    Nachdem du den Hochgrätensee passiert hast, geht es ein wenig bergauf und der Grat wird felsiger – Hochgebirgsgefühle pur. Auf dem spannenden Pfad geht es noch über die Gipfel der Demut und des Eisenreichs, bevor dein heutiges Etappenziel in Sicht ist. Unterhalb des Karnischen Kamms, in einer weiten Senke gelegen, erwartet dich bereits die Obstansersee-Hütte.

    Damit du die erste Etappe in vollen Zügen genießen kannst, lohnt es sich, bereits am Vortag zur Leckfeldalm aufzusteigen und dort zu übernachten. Wem der Aufstieg zu lang ist, kann auch bequem mit dem Hüttentaxi zur Leckfeldalm gelangen.

    Mehr Infos unter leckfeldalm.at/taxi.

  • Schwer
    05:04
    11,8 km
    2,3 km/h
    500 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit einer Strecke von unter 12 Kilometern ist die zweite Etappe die kürzeste Wanderung auf dem Karnischen Höhenweg. Das ist auch gut so, denn auf deiner heutigen Tour erwarten dich im Gegenzug die spannendsten und herausforderndste Abschnitte der gesamten Fernwanderung. Besonderer Höhepunkt: die Querung des Schuttkars unterhalb der Großen Kinigat.

    Von der Obstansersee-Hütte geht es direkt zu Beginn zügig bergauf zum Karnischen Kamm und dann direkt auf den Gipfel der Pfannspitze. Vom Gipfel aus hast du einen wunderschönen Blick auf die Berge der Sextner Dolomiten und der Friauler Dolomiten. Mit der Pfannspitze hast du dann auch gleich schon den höchsten Punkt der zweiten Etappe erreicht – ab jetzt wanderst du die meiste Zeit nur noch bergab.

    In Richtung Osten kannst du bereits die markanten Felsgipfel der Kleinen und der Großen Kinigat erkennen. Die Gipfel sind den absoluten Berg- und Kletterprofis vorbehalten – du wanderst auf dem Karnischen Höhenweg südlich unterhalb der Felswände entlang. Hier verläuft der Wanderweg durch ein gewaltiges Schuttkar und du hast einen atemberaubenden Blick auf den direkt über dir emporragenden Gipfel.

    Am Filmoorsattel wechselst du wieder auf die Nordseite des Karnischen Kamms und wanderst unterhalb des unwegsamen Hauptgrats durch eine malerische Hochgebirgslandschaft. Der Wanderweg schlängelt sich über karge Bergwiesen an den Hängen entlang, bis du die Porzehütte, dein heutiges Etappenziel, erreichst.

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  • Schwer
    07:59
    17,0 km
    2,1 km/h
    890 m
    980 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute steht eine echte Gratwanderung auf dem Programm: fast die gesamte Strecke der dritten Etappe verläuft direkt über den Gipfelgrat des Karnischen Kamms. Im steten Auf und Ab wanderst du mal über felsige Pfade und dann über weite Bergwiesen zu den zahlreichen Gipfeln entlang des Weges.

    Dein dritter Wandertag beginnt an der malerisch gelegenen Porzehütte. Von hier aus schlängelt sich der Karnische Höhenweg steil bergauf bis zum Gipfel des Bärenbadegg – mit einer Höhe von 2.431 Metern immerhin der dritthöchste Gipfel der heutigen Etappe. Dementsprechend großartig ist hier natürlich auch die Aussicht. In Richtung Norden kannst du gut die parallel verlaufende Bergkette der Gailtaler Alpen erkennen und im Süden beeindrucken immer noch die Felshänge der östlichen Dolomiten.

    Im Anschluss geht es gemächlich bergab zur Kesselscharte. Der Karnische Höhenweg verläuft nun über Bergwiesen nur wenige Meter unterhalb des Grates und führt dich an der Cima Salvades und der Mosescharte vorbei zum Gamskofel.

    Bald ragt direkt vor dir die dramatische Felswand des Hochspitz empor. Einen direkten Zustieg zum Gipfel gibt es hier nicht und so führt dich der Karnische Höhenweg über einen felsigen Hangweg südlich am Gipfel vorbei. Wenig später erreichst du dann die Steinkarspitz. Mit 2.524 Metern ist der Gipfel der höchste der heutigen Etappe. Von hier aus hast du nochmal einen tollen Blick auf den gewaltigen Gipfelaufbau des Hochspitz.

    Ab diesem Punkt geht es schließlich nur noch abwärts in Richtung Etappenziel. Bis zum Passübergang am Luggauer Sattel folgst du noch dem Karnischen Kamm. Dort verlässt du den Gratweg und wanderst durch ein atemberaubendes Hochtal hinab zum Hochweisssteinhaus.

  • Schwer
    05:59
    14,3 km
    2,4 km/h
    920 m
    840 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dem Abschnitt zwischen dem Hochweisssteinhaus und der Wolayersee Hütte ist der Karnische Kamm extrem felsig, steil und ausgesetzt. Daher führt dich der Karnische Höhenweg stattdessen sicher durch das malerische Val Fleons, ein unberührtes Hochtal auf der italienischen Seite des Kamms. Dabei genießt du jederzeit den Blick auf die hoch über dir aufragenden Felsgipfel.

    Vom Hochweisssteinhaus wanderst du bergauf bis zum Öffner Joch, wo du die italienisch-österreichische Grenze überquerst. Mit tollem Blick auf den Karnischen Kamm und das unter dir liegende Val Fleons geht es in Serpentinen abwärts. Im Tal wanderst du durch lichte, unberührte Bergwälder, bis dann der lange Aufstieg zum Pass Sella Sisanis beginnt.

    Am Pass angekommen hast du nochmal einen tollen Blick auf das Val Fleons. Am Ufer des kleinen Bergsee Lago Pera kannst du eine Rast einlegen, bevor du deine Wanderung fortsetzt. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede wanderst du unterhalb der gewaltigen Felswand des Kreuzten bis zum Pass Giramondo. Hier überquerst du wieder die Grenze und folgst dem Wanderweg am Nordhang des Karnischen Kamms entlang über Bergwiesen und durch stille Bergwälder.

    Die Wolyersee Hütte, dein heutiges Etappenziel liegt direkt an der tief eingeschnittenen Einsattelung zwischen Seekopf und Seewarte.

  • Schwer
    10:19
    24,7 km
    2,4 km/h
    1 560 m
    1 770 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die fünfte Etappe des Karnischen Höhenweg bildet den Übergang von der rauen Hochgebirgslandschaft des westlichen Abschnitts zur ruhigen Almlandschaft des östlichen Teils des Fernwanderwegs. Zunächst erwartet dich ein langer Abstieg zum Plöckenpass. Von dort aus geht es parallel zum Hauptkamm an den Hängen des Angerbachtals aufwärts bis zur Zollnerseehütte. Wenn dir die gesamte Etappe zu lang ist, kannst du die Tour auch aufteilen. Dazu kannst du im Gasthof Valentinalm übernachten. Dadurch ergeben sich zwei Teiletappen zu sieben und zu 15 Kilometern.

    Von der Wolayerseehütte geht es zu Beginn aufwärts zum Valentintörl, dass direkt zwischen dem Rauchkofel im Norden und der Seewarte im Süden liegt. Von hier oben kannst du bereits einen ersten Blick in das weite Tal werfen und sogar bis zum Plöckenpass hinab sehen.

    Im Zickzack führt dich der Karnische Höhenweg über felsige, karge Bergwiesen immer weiter abwärts. Du passierst die unbewirtschaftete Obere Valentinsalm und ab dem Gasthof Valentinsalm wird die umgebende Landschaft zusehends lieblicher. Du folgst dem Weg über Bergweiden und durch kleine Waldstücke bis hinab zum Plöckenhaus, das sich direkt am gleichnamigen Pass befindet. Hier hast du dir eine ausgiebige Pause redlich verdient.

    Obwohl der Karnische Kamm in Richtung Osten immer weniger felsig ausfällt, gibt es direkt vom Plöckenpass nur einen sehr abenteuerlichen Steig hinauf zum Hauptgrat. Daher schlängelt sich der Karnische Höhenweg vom Pass aus, parallel zum Hauptkamm, durch das Tal des Angerbachs. Durch Bergwälder und über sonnenverwöhnte Bergwiesen geht es stetig bergauf. Am Köderkopf erreichst du den höchsten Punkt der heutigen Etappe und genießt einen herrlichen Ausblick auf die Kärntner Bergwelt und auf die Gipfel des Karnischen Hauptkamms.

    Vom Gipfel aus wanderst du dann talwärts. Der Weg schlängelt sich über die Bergweiden am Nordhang des Karnischen Kamms bis zur Zollnersee Hütte, dem heutigen Etappenziel.

    Viele Wanderer auf dem Karnischen Höhenweg wandern nur den westlichen Abschnitt bis zum Plöckenpass, da er aufgrund seines Hochgebirgscharakters besonders eindrucksvoll ist. Wenn du deine Wanderung auch am Plöckenpass beenden möchtest, so kannst du von dort aus zwischen Mai und September zweimal täglich mit der Buslinie 5051 bis zum Bahnhof Kötschach fahren und dort die Heimreise antreten.

    Mehr Infos und Fahrpläne unter mobilbuero.com/de/fahrplaene.

  • Schwer
    07:47
    23,6 km
    3,0 km/h
    940 m
    1 060 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die sechste Etappe führt dich über die malerischen Bergwiesen, von denen die Landschaft des östlichen Karnischen Hauptkamms geprägt wird. Obwohl dich keine steilen Auf- und Abstiege erwarten, kommen auf der langen Strecke von fast 24 Kilometern einige Höhenmeter zusammen. Plane dir einfach genug Pausen auf der Wanderung ein, damit du mit ausreichend Energiereserven am Ziel eintriffst.

    Deine Wanderung beginnt an der Zollnersee Hütte. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede führt dich der Karnische Höhenweg über weite Bergwiesen knapp unterhalb des Hauptkamms entlang. Du passierst den Zollnersee, der zusammen mit dem westlich gelegenen Hohen Trieb ein herrliches Fotomotiv abgibt. Der Weg schlängelt sich weiter am breiten Grat entlang und bald eröffnet sich dir der Blick auf eine weite, hügelige Hochfläche.

    Diese Hochfläche bildet die Weiden der Straninger Alm. In der gemütlichen Almwirtschaft lohnt sich in jedem Fall Rast zu machen. Anschließend geht es dann durch einen lichten Bergwald aufwärts zum Gugel, einem flachen Nebengipfel des Karnischen Hauptkamms. Von hier aus wanderst du bei moderater Steigung weiter über den Kordinsattel nach Italien und dann um die Gipfelgruppe aus Schulter und Ringmauer herum.

    Dann baut sich bereits der gewaltige Felsgipfel des Trogkofels vor dir auf. Den markanten Gipfel passierst du auf einem schmalen Weg an dessen eindrucksvoller Südflanke. Am Rudnigsattel überquerst du schließlich die Passhöhe zwischen Trogkofel und Hinterrosskofel. Hier verläuft der Karnische Höhenweg durch eine Senke am Nordhang des Kamms und führt dich über den Gipfel der Madritsche auf die malerischen Almwiesen des Nassfelds. Inmitten der idllischen Landschaft aus Bergwiesen und Almdörfern befindet sich auch dein Etappenziel, der Alpengasthof Plattner.

  • Schwer
    08:39
    25,1 km
    2,9 km/h
    1 050 m
    1 210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ab dem Nassfeld verläuft sich der Karnische Hauptkamm und er ist nicht mehr so eindeutig zu verfolgen, wie im felsigeren Westen. Stattdessen erwartet dich eine Landschaft aus offenen Tälern, weitläufigen, stillen Bergwäldern und kleinen Bergweiden. Die meiste Zeit führt dich der Karnische Höhenweg heute durch die Täler und über flache Pässe.

    Direkt zu Beginn erwartet dich ein erster Aufstieg: in Serpentinen wanderst du frisch und ausgeruht vom Alpengasthof Plattner hinauf zur Einsattelung zwischen Gartnerkofel und Garnitzenberg. Ein letzter Blick zurück ins Nassfeld und schon geht es weiter. Der Wanderweg führt dich sanft abwärts, hinab in ein dicht bewaldetes Tal.

    Am Stutenbodensattel überquerst du die Grenze nach Italien und wanderst südlich um den Zielkofel herum bis zum Stallensattel. Hier wechselst du wieder zurück nach Kärnten und kannst wenig später eine erste Rast an der Eggeralm einlegen. Nur einen kurzen Wegabschnitt später spazierst du durch ein Wiesental und am Ufer des Eggeralm-Sees entlang

    Der Wanderweg verläuft nahezu eben und dann durch einen bewaldeten Höhenzug. Du durchquerst ein bewaldetes Tal und im Anschluss beginnt der lange Aufstieg zum Sattel zwischen Starhand und Sagranberg. Über Wanderpfade und Wirtschaftswege führt dich der Karnische Höhenweg stetig bergauf, du durchquerst kleine Waldstücke und schmale Almwiesen. Auf dem Sattel angekommen, kannst du unter dir bereits das Almdorf Dolinzaalm, dein heutiges Etappenziel entdecken.

    Nach einer Verschnaufpause geht es dann auf einem guten Wanderweg bergab zu deiner Unterkunft.

  • Schwer
    07:34
    20,0 km
    2,6 km/h
    940 m
    1 770 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die achte und letzte Etappe des Karnischen Höhenwegs hat es noch mal richtig in sich. Die meiste Zeit wanderst du auf guten und bequemen Wegen über den breiten Bergrücken und durch stille Bergwälder, doch der lange Abstieg von der Göriacher Alm zum Etappenziel Thoerl-Maglern kann schon mal für zitternde Knie sorgen. Mach hier ruhig mal Pause und genieße lieber dich fantastische Aussicht aufs Klagenfurter Becken.

    An der Dolinza Alm überquerst du zu Beginn deiner Tour zunächst die Grenze nach Italien und wanderst dann durch ein bewaldetes Bachtal weiter bis zur Freistitzer Alm. In dem kleinen Almdorf kannst du eine Rast einlegen oder auch gleich weiterziehen.

    Die nächsten Kilometer führen dich direkt über den Karnischen Kamm. Der ist hier mit malerischen Wiesen bedeckt und ohne größere Auf- und Abstiege erreichst du das Almdorf Achomitzer Alm. Von dort aus geht es hinein in ein weites, stilles Waldgebiet. Der Weg schlängelt sich gemächlich abwärts, bis du den Bartolosattel erreichst.

    Nun erfolgt der letzte größere Aufstieg deiner Wanderung. Über den bewaldeten Bergkamm wanderst du hinauf zum ebenfalls baumbestandenen Kapinberg. Immer am Grat entlang geht es zwischen den Bäumen weiter bis zur Göriacher Alm. Hier trittst du aus dem Wald und wirst mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Auf der anderen Seite des breiten Gailtales erblickst du die markante Felswand des Dobratsch und in Richtung Osten öffnet sich das gewaltige Klagenfurter Becken.

    Jetzt trennt dich nur noch der sechs Kilometer lange Abstieg von deinem Etappenziel. Rund 1.000 Meter Höhenunterschied liegen vor dir, doch zum Glück wanderst du die meiste Zeit auf gut ausgebauten Wanderwegen. Lass dir trotzdem ausreichend Zeit und mach lieber noch einen kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt Habichtsblick. Von dort aus kannst du nämlich gleichzeitig die Berge dreier Länder bewundern: die italienischen, die österreichischen und die slowenischen Berge bieten dir ein herrliches Alpenpanorama.

    Wenn du schließlich in Thoerl-Maglern eintriffst, kannst du nur mit Staunen und Stolz auf deine letzten acht Wandertage zurückblicken. Auf deinem Weg hast du unglaubliche Aussichten genossen, warst auf zahlreichen Gipfeln und hast nach deinen Wandertagen wie ein Stein in gemütlichen Almhütten geschlafen. Von dieser Wanderung wirst du wohl noch lange träumen und erzählen.

    Thoerl-Maglern verfügt über einen Bahnhof und ist direkt an das Netz der Österreichischen Bundesbahn angeschlossen. So kommst du problemlos zurück zum Ausgangspunkt der Tour oder gleich direkt nach Hause.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    149 km
  • Zeit
    58:17 Std
  • Höhenmeter
    7 620 m

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