Ride of your life – Alpencross vom Zillertal zum Gardasee

Mountainbike-Collection von
komoot

Mit offenem Mund stehst du ganz oben. Höher geht es nicht. Dir stockt der Atem. Zum einen, weil hier oben die Luft so dünn ist. Zum anderen, weil die Aussicht, die sich dir bietet, einfach so atemberaubend ist. Der Zweitausender, auf dem du stehst, ist umgeben von Bergspitzen, die mindestens genauso hoch und genauso schön sind. Du bist mittendrin in der wunderbaren, aber auch rauen und faszinierenden Bergwelt der Alpen. Mit einem tollen Plan im Gepäck: einmal drüber über Europas beeindruckendstes Gebirge. Vom Zillertal in Österreich zum Gardasee in Italien in sieben Etappen – dein unvergessliches Alpencross-Abenteuer wartet auf dich! Die Alpen sind nicht das Sauerland. Die überquerst du nicht nebenbei am langen Wochenende. Stattdessen ist etwas Vorbereitung angebracht. Die Bergwelt ist wunderschön aber auch wirklich rau – über lange Strecken bist du fernab jeglicher Zivilisation auf dich allein gestellt. Wenn du einen Defekt hast, musst du ihn selber reparieren. Wenn du dich verletzt, muss du wissen, was zu tun ist. Wenn du nicht mehr kannst, brauchst du einen Plan B. Ein Alpencross ist immer ein Abenteuer und eine Herausforderung. Und ein Alpencross ist sehr abwechslungsreich. Dich erwarten Passagen, die man als eher „einfach“ einstufen kann und auch mal eine Weile über kleine Bergstraßen oder breite Schotterwege führen. Genau so wirst du aber über schmale, ausgesetzte Wanderwege „klettern“, auf denen du das Bike auch mal schieben oder tragen musst – was hier einfach dazu gehört. Vor allem die echten Bergetappen dieser Alpenüberquerung mit Pfunderer Joch, Astjoch und Würzjoch haben es in sich, während die Start- und Zieletappen deutlich einfacher zu meistern sind. Wenn du auf alles vorbereitet bist, wirst du ein unvergessliches, wunderbares Abenteuer mitten in der Natur erleben, das du nie wieder vergessen wirst. ---------- Tipps für ein gelungenes Alpencross-Abenteuer Bike Checke dein Bike gründlich vor der Abfahrt. Besonders wichtig und gern vergessen: die Bremsbeläge. Wenn sie schon abgenutzt sind, erneuere sie vorab und nimm Ersatz mit. Checke die Reifen auf ihren Verschleiß, überprüfe alle Schrauben (zum Beispiel Bremsscheiben aber auch die Speichenspannung) und stelle einfach sicher, dass dein Bike technisch einwandfrei in die Tour startet. Weniger entscheidend ist die Art des Bikes: Ob Hardtail oder Fully ist eigentlich egal, solange du dich darauf wohlfühlst. Bekleidung Nimm nur so viel mit, wie nötig, denn es kommt auf jedes Gramm an. Wir empfehlen folgende Bekleidungsstücke: Funktionsunterwäsche, normales Sommeroutfit, eine leichte Windstopperjacke, eine funktionelle Regenjacke, lange Winterhandschuhe, eine Mütze oder einen Buff, Wechselklamotten für nach den Touren (ggf. warme Fleecebekleidung, wenn du oben auf einer Hütte übernachtest). Essen Da haben wir gute Nachrichten: Unterwegs ist das kulinarische Angebot echt gut. Immer wieder kommst du an Hütten vorbei, die üppige lokale Leckereien anbieten. Ein paar Riegel für den Notfall gehören trotzdem ins Gepäck. Je nach Wetterlage solltest du vor allen Dingen darauf achten, dass du genug zum Trinken dabei hast. Gepäck Hier gilt: Weniger ist mehr. Einen zu schweren Rucksack oder prallvolle Bikepackingtaschen wirst du nach kurzer Zeit hassen. Aber ganz ohne geht es nicht. Hochwertige (und leichte) Funktionsbekleidung spart viel Gewicht. Kosmetikartikel brauchst du wahrscheinlich fast keine und wenn kannst du sie bedarfsgerecht in kleine Döschen verpacken und als Handtuch nimmst du lieber ein leichtes Mikrofasertuch aus dem Outdoorladen mit. Statt der Spiegelreflexkamera tut es vielleicht ja auch das Smartphone, oder? Hinterfrage einfach jeden einzelnen Gegenstand, den du mitnehmen möchtest. Je leichter dein Gepäck, desto angenehmer ist später die Fahrt. Rückreise Von Riva del Garda aus besteht eine Linienbusverbindung nach Rovereto. Von hier aus kommst du in etwas mehr als vier Stunden zügig zurück nach Mayrhofen. Die Fahrt beinhaltet eine EC-Verbindung, hier solltest du unbedingt vorab dein Fahrrad anmelden. Sonstige Tipps Ganz wichtig: Übertreibe es nicht! Gerade am Anfang einer Tour und in der dünnen Luft der 2000er solltest du dich etwas bremsen. Fahre außerdem lieber etwas vorsichtiger, als sonst. Irgendwo auf einem 2000er kannst du einen Defekt ebenso wenig gebrauchen, wie eine Verletzung. Übrigens: Schieben ist auf einer Alpenüberquerung ganz und gar keine Schande – eigentlich gehört es sogar dazu. Das Zeitfenster für eine Alpenüberquerung ist übrigens aufgrund des Wetters relativ klein. Die besten Bedingungen hast du zwischen Juli und September, dann sind auch die meisten Hütten geöffnet. Um böse Überraschungen zu vermeiden, solltest du auch unterwegs regelmäßig die Wettervorhersage checken. Wie schon eingangs erwähnt: Eine Alpenüberquerung ist ein richtiges Abenteuer, das ein wenig Vorbereitung erfordert. Mit unseren Tipps, Karten und GPS Routen bist du aber bestens gerüstet. Wir wünschen dir viel Spaß auf deinem Alpencross vom Zillertal zum Gardasee!

Auf der Karte

Die Alpencross Touren

  • Schwer
    05:12
    42,8 km
    8,2 km/h
    1 730 m
    920 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die erste Etappe unserer Alpenüberquerung startet direkt mit einem langen Anstieg rauf aufs Pfitscher Joch. Also stärke dich nochmal mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor du das gemütliche Mayrhofen verlässt und dich aufmachst in die wundervolle, aber raue Bergwelt.

    Tatsächlich ist das Höhenprofil der ersten Etappe sehr einfach zu merken: Es geht einmal bergauf und einmal bergab. Der Anstieg zum Pfitscher Joch ist mehr als 30 Kilometer lang. Unterwegs erwarten dich aber jede Menge Highlights, welche dich die Anstrengung vergessen lassen. Du wirst wunderbare Ausblicke genießen und bist stets vom beeindruckenden Panorama der Berge umgeben. Rund zehn Kilometer vorm Gipfel kannst du dich in der gemütlichen Dominikushütte stärken und für den Endspurt der Etappe ausruhen.

    Oben am Pfitscher Joch ist die Aussicht einfach atemberaubend. Am besten nimmst du dir hier etwas Zeit, um das tolle Panorama in Ruhe zu genießen. Von hier aus geht es bis zum Etappenziel St. Jakob nur noch bergab. In dem beschaulichen Tiroler Dorf findest du einige komfortable Übernachtungsmöglichkeiten mit speziellen Bikerangeboten.

    Tipp: Falls du es rustikaler magst, kannst du auch in der Pfitscher-Joch-Hütte übernachten, die sich ganz oben auf der italienischen Seite des Alpenübergangs befindet.

  • Schwer
    05:03
    47,4 km
    9,4 km/h
    1 320 m
    1 950 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Etappe zwei unserer Alpenüberquerung startet im gemütlichen Ort St. Jakob und führt dich zunächst über die Straße, später auch über einen Singletrail leicht abschüssig entlang des Pfitscher Bachs. So kannst du dich auf den ersten Kilometern erstmal einfahren, bevor die Alpen zur nächsten Challenge rufen.

    Diese hört auf den Namen Pfunderer Joch und lockt auf über 2.500 Meter Höhe mit grandioser Aussicht und dünner Luft. Falls dir beim Aufstieg warm wird, kannst du dich oben höchstwahrscheinlich im Schnee ordentlich abkühlen. Bis dahin bist du mit dem rund acht Kilometer langen Trail beschäftigt, der teilweise richtig steil ist. Teilstücke mit 20 Prozent Steigung und mehr hat er zu bieten – da ist es keine Schande, wenn du mal ein Stück schiebst. Im Gegenteil: Dann hast du endlich mal Zeit, in Ruhe die schöne Bergwelt zu bestaunen.

    Die Aussicht am Pfunderer Joch ist legendär und ein tolles Erinnerungs-Panorama-Foto eigentlich Pflicht. Was nun folgt, ist purer Genuss. Ab jetzt geht es nur noch bergab. Die größte Challenge wird es nun sein, sich trotz der irre schönen Aussicht im malerischen Weitenbergtal auf den Trail zu konzentrieren. Unterwegs bietet sich eine Pause auf der idyllischen Weitenbergalm an. Dort kannst du in Ruhe die Bergwelt bestaunen, dir ein energiereiches Stück Bergkäse aus der hauseigenen Käserei gönnen und es danach frisch gestärkt auf der Abfahrt nach Ehrenburg laufen lassen. Über dem 1000-Seelen-Ort thront sein Schloss, das du leider nur von außen betrachten kannst. Stattdessen kannst du dir aussuchen, ob du rustikal auf dem Bauernhof, im gemütlichen Gasthof oder im gehobenen Vier-Sterne-Hotel einkehren möchtest. Ehrenburg ist zwar nicht groß, hat aber für verschiedene Geschmäcker etwas im Angebot.

    Ehrenburg ist über die Pustertalbahn ans Bahnnetz angebunden, sodass du einen verkürzten Alpencross mit Bahn An- und Abreise auch von hier aus starten könntest.

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  • Schwer
    04:50
    28,8 km
    6,0 km/h
    1 850 m
    670 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Vom Pustertal führt dich die Route heute in die Dolomiten. Dabei geht es aus Ehrenburg heraus direkt zur Sache: Die ersten rund elf Kilometer führen dich teils steil bergauf zum Astjoch auf 2.200 Meter Höhe. Dabei fährst du überwiegend über schöne Singletrails mit wunderbarem Bergpanorama. Rund 1.300 Höhenmeter gilt es zu überwinden – lass es also ruhig angehen und wenn es mal zu steil wird, schiebe einfach. Das haben hier schon viele getan!

    Kurz vorm Gipfel erreichst du die Walder Alm, die wie geschaffen ist für eine kleine Pause. Hier gibt es leckeres Essen und Getränke, sodass du anschließend wieder genug Power hast für die letzten Höhenmeter, die dich zum Astjoch führen, wo du mit atemberaubender Rundumsicht belohnt wirst. Den dicksten Brocken hast du geschafft: Der Rest dieser Etappe verläuft ohne lange Auf- oder Abfahrten auf einer Höhe um die 2.000 Meter.

    Hier oben bist du stets begleitet von der tollen Aussicht und in regelmäßigen Abständen gibt es einen kleinen Bonus. Zum Beispiel einen glitzernden Bergsee oder eine von insgesamt fünf Hütten auf dieser Tour. Es gibt also genug Gelegenheiten, sich den kulinarischen Genüssen des Südtirols hinzugeben. Aber lass noch etwas Platz für die herzhaften Leckereien des heutigen Etappenziels, den Almgasthof Würzjoch.

    Mitten im Herzen der Südtiroler Dolomiten liegt der kleine Alpenpass, das Würzjoch, und der rustikale Almgasthof „Ütia de Börz“ auf rund 2.000 Meter Höhe. Hier kannst du dich stärken und dein Nachtlager beziehen, das mit rund 50 Euro zu Buche schlägt. Alternativen gibt es hier oben übrigens keine. Das ist aber auch gar nicht schlimm, denn viel idyllischer könnte ein Etappenziel nicht liegen. Infos zum Almgasthof findest du hier: wuerzjoch.com

  • Schwer
    06:47
    49,8 km
    7,3 km/h
    2 750 m
    2 440 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    So idyllisch der Tag oben auf dem Würzjoch beginnt, so wird er auch enden. Das können wir vorab verraten, denn auch die heutige Etappe führt dich zu einer Schutzhütte oben in den Bergen, die dir dein Nachtlager stellen wird. Da beide Hütten bewirtschaftet sind und dich mit üppigem Frühstück und Abendessen verwöhnen, brauchst du dir keine besonderen Gedanken um deine Verpflegung zu machen, denn auch unterwegs bieten sich auf Hütten und in ein paar Ortschaften genügend Möglichkeiten, einzukehren oder den Proviant aufzufüllen.

    Heute verteilen sich auf knapp 50 Kilometer fast 2.600 Höhenmeter. Das bedeutet: Es geht viel Bergauf, aber es wird ebenso wunderschön, denn die Aussichten, die dir die 2.000er auf dieser Etappe bieten, sind einfach unbezahlbar. Los geht es aber erstmal mit der Abfahrt runter nach St. Magdalena, die jedoch immer wieder von ein paar durchaus fordernden Anstiegen unterbrochen wird. Trotzdem ist es ein genussvoller Start in den Tag, den du mit einer kleinen Rast in dem gemütlichen Dolomiten-Dorf krönen kannst. Ruh dich ein bisschen aus, denn es geht sportlich weiter.

    Nun geht es rauf auf den Innerraschötz auf über 2.300 Meter Höhe. Mehr als 1.000 Höhenmeter auf überwiegend einfachen Singletrails warten auf dich – lass es also ruhig angehen und wenn es mal etwas steiler wird, schiebe lieber. Wenn du oben angekommen bist, führt dich ein flowiger Singeltrail zur Raschötzhütte, wo du eine Pause mit Panorama-Ausblick einlegen kannst. Die folgende Abfahrt runter in den Wintersportort St. Ulrich ist Genuss pur.

    Nach einer kurzen Verschnaufpause folgt der zweite Anstieg des Tages. Von St. Ulrich aus folgst du zunächst einem malerischen Trail entlang des Grödner Bachs, bevor die Route nach Süden abknickt und dich langsam aber sicher rauf auf die idyllische Seiser Alm führt. Ganz oben wartet schon die Plattkofelhütte mit zünftigem Abendessen und gemütlichen Zimmern auf dich. Und natürlich mit einem unbezahlbar schönen 360-Grad-Blick auf die Bergwelt, den du bis zum Sonnenuntergang in vollen Zügen genießen kannst.

  • Schwer
    07:34
    63,5 km
    8,4 km/h
    2 320 m
    2 910 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Heute verlässt unsere Route Südtirol und führt dich ins Trentin – wir nähern uns langsam aber sicher unserem Ziel, dem Gardasee. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Heute bedeutet das in Zahlen: 63,5 Kilometer und 2.320 Höhenmeter. Diese verteilen sich allerdings sehr viel gleichmäßiger, als es in den vorherigen Etappen der Fall war.

    Nach einem kleinen Warmup-Uphill mit kurzer Schiebepassage führt die Route zunächst über einen Abschnitt des Friedrich-August-Wegs. Das ist ein relativ bekannter Wanderweg mit herrlichem Panorama und durchaus technischen Passagen. Kurz darauf knickt der Track ab und bringt dich über eine lange, teilweise fordernde Abfahrt runter ins schöne Fassatal.

    Entlang des Flüsschens Avisio folgt nun eine längere Flachpassage über einen gemütlichen Singletrail oder, wenn du Kraft sparen möchtest, über den parallel verlaufenden Radweg auf der anderen Flussseite. Nach dieser Verschnaufpause geht es wieder bergauf. Auf dem Weg zum Karerpass nimmst du einen Singletrail, der mehr oder weniger parallel zur Straße verläuft, die unter Rennradfahrern sehr bekannt ist.

    Hast du den Karerpass erreicht, kannst du erstmal durchatmen. Nun folgt ein abwechslungsreiches Auf und Ab, immer knapp unterhalb der 2.000-Meter-Grenze. Dabei kreuzt du immer wieder Passstraßen, die sich unter Rennradlern großer Beliebtheit erfreuen und kommst an der ein oder anderen Hütte vorbei, in der du dich stärken kannst.

    Am Jochgrimm beginnt dann die längste Abfahrt des Tages: Rund acht Kilometer und knapp 1.000 Höhenmeter – einfach zum Genießen! Fast genauso lang ist die folgende Auffahrt, die dich zum Etappenziel auf die Hornalm bringt. Die urige Hütte bietet dir heute gemütliche Unterkunft und eine leckere Mahlzeit, damit du morgen fit für Etappe sechs bist.

  • Schwer
    05:33
    64,8 km
    11,7 km/h
    1 320 m
    2 570 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Statt durch hochalpine Abgeschiedenheit ist die heutige Etappe von vielen kulturellen Highlights und einigen schönen Städten mit italienischem Flair geprägt. Heute wird nicht ganz so viel geklettert, dafür ist die Tour mit fast 64 Kilometern ein bisschen länger.

    Die ersten 25 Kilometer des Tages gehen tendenziell bergab. Genuss pur also, der nur ab und zu von kurzen Gegenanstiegen unterbrochen wird. Erst das letzte Stück der Abfahrt kurz vor Cembra ist etwas steiler. Hier kannst du noch einmal die Geschwindigkeit genießen, bevor du in den gemütlichen, vom Weinbau geprägten Ort im Val di Cembra rollst.

    Ab jetzt geht es wieder bergauf. Langweilig dürfte es dir dabei nicht werden, denn die Strecke ist gesäumt von tollen Ausblicken, idyllischen Seen und immer wieder Natur- und Kulturhighlights, die zumindest eine kurze Pause wert sind. Vielleicht hast du ja Lust, hier und da etwas länger zu verweilen. Es lohnt sich und das Ziel ist in Reichweite.

    Die letzten 20 Kilometer geht es ausschließlich bergab. Ziel ist Caldonazzo und der gleichnamige See. Er ist nach dem Gardasee der zweitgrößte See der Provinz Trient – hier kannst du also schonmal ein bisschen Seeluft schnuppern und dich auf morgen freuen, wenn du deine Alpenüberquerung am Gardasee beendest. Doch heute Abend kannst du erstmal ganz in Ruhe den gemütlichen Ort Caldonazzo genießen. Wie wäre es mit einer echt italienischen Pizza beim Sonnenuntergang am Strand vom See?

  • Schwer
    06:02
    72,5 km
    12,0 km/h
    1 660 m
    2 050 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die letzte Etappe einer großen Tour ist immer etwas Besonderes. Es ist eine merkwürdige Mischung der Gefühle. Einerseits bist du stolz, dass du es geschafft hast. Und du bist saufroh, denn es war wirklich anstrengend. Immer schwingt aber auch ein bisschen Wehmut mit, denn ein wahnsinnig schönes Abenteuer ist vorbei. Also genieße diese letzte Etappe deines Alpencross noch einmal richtig und sauge die Eindrücke auf, die sich dir bieten. Gleich ist es geschafft!

    Die letzte Etappe ist gleichzeitig die längste. Allerdings warten heute bei Weitem nicht so viele Höhenmeter auf dich, wie in den schwierigen Etappen mitten in den Alpen. Die Route beginnt relativ entspannt und nach dem vergleichsweise kurzen Anstieg hoch nach Vigolo Vattaro folgt erstmal eine lange Abfahrt und eine rund 20 Kilometer lange flache Passage entlang dem Fluss Adige.

    Ein bisschen Berg haben wir heute trotzdem für dich. Von Rovereto aus wird geklettert. Auf zwölf Kilometern vernichtest du noch einmal rund 1.100 Höhenmeter – oben im Rifugio Somator kannst du dich dafür belohnen und dich darüber freuen, dass es jetzt bis zum Ziel wirklich nur noch bergab geht. Spätestens, wenn du das Ortsschild von Arco passierst, weißt du, dass du es gleich geschafft hast. Und dann liegt er vor dir: der Gardasee! Entlang seines Ufers kannst du die letzten Meter voll und ganz genießen, bis du mitten in der schönen Altstadt von Riva landest, wo Pizza und Eis schon auf dich warten.

    Du hast es geschafft! In sieben Tagen hast du mit dem Mountainbike die Alpen überquert und unzählige Eindrücke von der idyllischen Bergwelt, urigen Hütten und glasklaren Bergseen gesammelt. Selbst wenn es jetzt gleich nach Hause geht – die Erinnerung an deinen Alpencross bleibt für immer!

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    370 km
  • Zeit
    41:01 Std
  • Höhenmeter
    12 960 m

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