Auf der Via Claudia Augusta über die Alpen

Fahrrad-Collection von
Via-Claudia-Augusta

Von Deutschland bringt dich die Via Claudia Augusta auf den Spuren der alten Römer über die Alpen nach Italien. Dabei verläuft der Radweg meistens auf der antiken Streckenführung der alten Römerstraße und schlängelt sich durch weite Felder und das Alpenvorland, an blauen Flüssen entlang, über kurvige Passstraßen mit atemberaubender Aussicht, zwischen den hohen Gipfeln der Alpen hindurch und an malerischen Obstplantagen vorbei.

Das Abenteuer auf dem etwa 700 Kilometer langen Radweg beginnt in Donauwörth. Von dort führt die Via Claudia Augusta über Augsburg und Füssen Richtung Süden. In Österreich bringt sie dich über den Fernpass, macht einen kleinen Abstecher in die Schweiz und verläuft dann über den Reschenpass weiter nach Italien. Durch das Etschtal schlängelt sich die Via Claudia Augusta über Meran und Bozen bis nach Trento, wo sie sich gabelt. Ab hier gibt es zwei Varianten. Die erste führt dich durch die Dolomiten im Trentino an die Adria nach Altino bei Venedig. Von Deutschland aus sind das 773 Kilometer. Auf der zweiten, etwas einfacheren Variante radelst du bequem durch das Etschtal nach Verona und von dort an den Po. Auf dieser Route legst du vom Startpunkt in Donauwörth bis zum Ziel in Ostiglia insgesamt 697 Kilometer zurück. Beide sind sehr schön, letztendlich kommt es darauf an, ob du noch ein zweites Mal über Berge klettern oder lieber weiter durch das Flusstal radeln möchtest.

Wir stellen dir in dieser Collection beide Varianten vor. Auf der Via Claudia Augusta bis an die Adria sind es 13 und bis an den Po zwölf Etappen. Die ersten neun Etappen von Donauwörth bis Trento sind für beide Varianten der Radtour gleich. Danach haben wir sie für dich mit A für Adria und B für Po als Ziel gekennzeichnet. Die Etappen sind im Durchschnitt etwa 60 Kilometer lang. Falls du lieber kürzere Strecken fahren möchtest, weil das Höhenprofil teilweise recht anspruchsvoll ist, kannst du die Etappen auch halbieren, denn es gibt an der Via Claudia Augusta nicht nur in den Etappenzielen Unterkünfte, sondern auch unterwegs. Selbst in ländlicheren Regionen und im Gebirge findest du Pensionen, Herbergen oder Campingplätze. Entlang der Strecke kommst du auch immer wieder an Bahnhöfen vorbei, falls du die Tour abkürzen möchtest oder das Wetter nicht mitspielt.

Start und Ziel des Radwegs Via Claudia Augusta sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. In Donauwörth, dem Startpunkt, gibt es einen Bahnhof. Auch in unmittelbarer Nähe der antiken Stadt Altino, dem Endpunkt der Route A, kannst du von Quarto d'Altino den Zug nehmen oder vom nahegelegenen Flughafen von Venedig abreisen. Von Ostiglia, dem Endpunkt der Route B, kannst du ebenfalls den Zug nehmen, der dich zum Beispiel nach Verona bringt, wo du Anschluss an den Fernverkehr hast.

Auf italienischer Seite verlaufen einige Abschnitte der Via Claudia Augusta auf dem Etschtalradweg. Wenn du Lust hast bei deinem Abenteuer quer über die Alpen beide Radwege miteinander zu kombinieren, findest du hier alle Infos zum Etschtalradweg: komoot.de/collection/503/auf-dem-etschtalradweg-durch-suedtirol

Die Via Claudia Augusta wird in der Broschüre "Deutschland per Rad entdecken" des ADFC empfohlen und wird als Qualitätsradroute mit 4 Sternen bewertet. Mehr Infos: adfc.de/artikel/radurlaub-als-sternstunde

Auf der Karte

Die Etappen der Via Claudia Augusta

  • Mittelschwer
    03:51
    49,7 km
    12,9 km/h
    170 m
    90 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Donauwörth beginnt die Via Claudia Augusta, die dich über die Alpen nach Italien bringt. Auf dieser ersten Etappe radelst du direkt am Bahnhof in Donauwörth los, wo du bequem mit dem Zug hinkommst. Nachdem du die Donau überquert und die Stadt hinter dir gelassen hast, fährst du auf der Via Claudia Augusta ohne Umwege Richtung Süden. Das heutige Etappenziel dort heißt Augsburg.

    Auf dem Weg in die bayerische Stadt folgst du erst der Schmutter und dann dem Lech – stromaufwärts übrigens, das heißt für dich, es geht immer leicht bergauf. So hast du genug Zeit die schöne Feld- und Wiesenlandschaft entlang der beiden Flüsse zu genießen. Für gemütliche Pausen unterwegs kannst du die Badestellen am Lech nutzen, um dich dort zu erfrischen oder du rastest in einem der kleinen Orte, durch die dich der Radweg führt.

    In Augsburg angekommen, lohnt es sich durch die historische Altstadt zu bummeln. Stärken und ausruhen kannst du dich in einer der ältesten Städte Deutschlands gut, denn hier gibt es eine große Auswahl an Restaurants und viele gemütliche Unterkünfte.

  • Mittelschwer
    04:17
    65,3 km
    15,2 km/h
    280 m
    80 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die zweite Etappe der Via Claudia Augusta führt dich weiter Richtung Süden, immer näher an die Alpen heran, denn die gilt es zu überqueren. Heute aber noch nicht, denn auf dieser Tagesetappe geht es nur von Augsburg nach Denklingen in Südbayern.

    Dass die Alpen näher kommen, merkst du aber am Streckenprofil, es geht nämlich kontinuierlich bergauf. Du kannst das als Training für die hohen Berge ansehen oder einfach als Grund, alles gemütlich anzugehen und unterwegs so viele Pausen wie möglich zu machen. Und genau dafür ist diese zweite Etappe perfekt. Beim Verlassen von Augsburg kannst du zum Beispiel gleich morgens dem Botanischen Garten einen Besuch abstatten, der dann besonders idyllisch ist. Weiter geht es nach Süden durch malerische Wiesenlandschaft und weite Felder. Ein Badesee, nette Gaststätten mit Biergarten und Raststellen mit Infotafeln über die Via Claudia Augusta und die Römerzeit in der Region laden entlang des Radwegs immer wieder zum Anhalten ein.

    In dem kleinen Ort Denklingen kannst du den Tag gemütlich ausklingen lassen. Hier gibt es Landgasthöfe und Ferienwohnungen zum Übernachten und an einem Badesee in der Nähe kannst du dich an heißen Sommertagen abkühlen.

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  • Mittelschwer
    03:58
    57,5 km
    14,5 km/h
    420 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute bekommst du schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Alpen. Die dritte Etappe auf der Via Claudia Augusta führt dich nämlich durch das hügelige Alpenvorland nach Füssen. Das ist sozusagen die Generalprobe, bevor es über die Alpen geht.

    Zu Beginn dieser Etappe geht es ganz entspannt los. Du rollst gemütlich zum Lech und radelst auf ebener Strecke ein paar Kilometer am Ufer entlang. Dann kommen einige kleinere Anstiege, die dich mitten hinein in die wunderschöne Hügellandschaft des Südens bringen. Links und rechts am Wegesrand erstrecken sich saftig grüne Weiden. Am Horizont erheben sich majestätisch die Alpen, die mit jedem gefahrenen Kilometer näher kommen und sich dir immer eindrucksvoller präsentieren. Kurz vor Füssen ist es dann soweit: Am Forggensee scheinen die Berge zum Greifen nahe zu sein und der Anblick, der sich im Wasser spiegelnden Alpen, ist einfach traumhaft. Hier bietet sich eine Pause an, denn im See kannst du auch baden.

    Die letzten paar Kilometer ins Etappenziel Füssen sind relativ flach und somit als Abschluss der Etappe sehr angenehm. In der Stadt an der österreichischen Grenze stehen dir viele Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. So kannst du gemütlich die Nacht verbringen, damit du am nächsten Tag mit der Alpenüberquerung beginnen kannst.

  • Schwer
    02:54
    37,6 km
    13,0 km/h
    510 m
    350 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die erste Alpenetappe der Via Claudia Augusta steht heute an. Von Füssen radelst du nach Österreich in das schöne Ehrwald. Du fährst am hellblau schimmernden Lech entlang hinaus aus Füssen und begleitest den Fluss über die österreichische Grenze. Durch das Lechtal geht es gemütlich weiter. Auf dem nur leicht ansteigenden Radweg lässt es sich gut fahren, was dir die Möglichkeit gibt, das malerische Bergpanorama so richtig zu genießen.

    Auf etwa halber Strecke erreichst du Reutta. Der Tiroler Ort eignet sich perfekt für eine Pause. Hier kannst du gemütlich einkehren und dich für den ersten knackigen Anstieg in die Berge stärken. Hinter Reutta geht es also los: Du fährst über den ersten Gebirgspass auf deinem Weg nach Italien. Den höchsten Punkt erreichst du auf etwa 1.129 Metern Höhe in Lähn. Auf deinem Weg dorthin fährst du parallel zur Fernpassstraße und der Zugstrecke. Falls dich die Kräfte verlassen, kannst du also auch auf den Zug umsteigen.

    Ab diesem Punkt führt der Radweg auf mehreren Kilometern ausschließlich bergab. Während du ins Etappenziel Ehrwald rollst, hast du einen fantastischen Blick auf die Zugspitze, die vor dir liegt.

  • Schwer
    04:29
    57,9 km
    12,9 km/h
    650 m
    830 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Auf der fünften Etappe der Via Claudia Augusta erwarten dich einige spannende Abschnitte in den Bergen, traumhafte Seen und die schöne Stadt Imst.

    Los geht es gleich zu Beginn mit einem knackigen Anstieg auf dem Fernpass. Er bringt dich am malerischen Weißensee vorbei auf eine Höhe von 1.274 Meter. Auf der anderen Seite wartet eine aufregende Abfahrt auf dich: Es geht durch den Wald und an steilen Felswänden vorbei. Einige Abschnitte sind nicht asphaltiert. Hier ist besondere Vorsicht und langsames Fahren geboten. Ein einzigartiges Highlight auf dem Weg ist der Bretterweg um die Steilfelsen herum. Neben dem Adrenalinkick bietet dir der Abschnitt auch einen spektakulären Blick ins Tal.

    Nach dieser faszinierenden Abfahrt auf der alten Römerstraße, geht es auf der Via Claudia Augusta etwas gemütlicher weiter. Auf fast flacher Strecke radelst du meist durch den Wald nach Imst, wo du eine Pause einlegen und die hübsche Stadt genießen kannst. Hinter Imst triffst du auf den Inn und folgst dem Fluss durch sein schönes Tal bis nach Landeck, dem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    03:58
    52,3 km
    13,2 km/h
    960 m
    400 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Landeck geht es auf der sechsten Etappe der Via Claudia Augusta erst einmal moderat los. Zwar warten heute einige Höhenmeter auf dich, zu Anfang sind diese aber noch auf einen gleichmäßigen und kontinuierlichen Anstieg verteilt, so ähnlich wie auf den ersten Etappen in Deutschland. Immer am Ufer des Inn entlang radelst du durch das schmale, tief eingeschnittene Tal. Links und rechts erheben sich mächtige Berge, die für einzigartiges Alpenfeeling sorgen.

    Nach etwa drei Viertel der Strecke stattest du der Schweiz einen Besuch ab. Der Inn bildet nämlich die natürliche Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Du radelst also einige Kilometer auf Schweizer Seite bis in den kleinen Ort Martina. Hier überquerst du den Inn sowie die Grenze zu Österreich und beginnst mit dem Anstieg auf die Norbertshöhe, die kurz vor dem Etappenziel Nauders auf 1.405 Meter Höhe liegt. Die Kletterpartie führt dich über eine Serpentinenstraße mit fantastischen Ausblicken.

    Oben auf der Höhe angekommen, kannst du erst einmal auf der Bank verschnaufen oder du kehrst direkt im Gasthof ein und gönnst dir ein großes Stück Kuchen oder was Deftiges. Die letzten zwei Kilometer ins Etappenziel Nauders fahren sich dann praktisch von alleine – es geht nämlich bergab.

  • Mittelschwer
    03:29
    55,5 km
    16,0 km/h
    370 m
    990 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Über den Reschenpass geht es heute weiter nach Italien. Zu Beginn radelst du von Nauders leicht bergauf und überquerst nach etwa fünf Kilometern die Grenze zu Italien. Hier triffst du auf den Reschensee und erreichst auch bald den höchsten Punkt, der auf 1.505 Meter Höhe liegt. Ab jetzt geht es auf dem flachen, gut asphaltierten Radweg immer weiter am Ufer des Reschensees entlang. Beim gemütlichen Radeln kannst du den traumhaften Ausblick auf das Wasser und die Berge genießen. Ein besonderes Highlight ist auch die Kirchturmspitze des versunkenen Dorfes Alt-Graun, die aus dem See ragt.

    Nachdem du den Reschensee hinter dir gelassen hast und am Ufer des Haidersees entlanggefahren bist, folgt eine lange, angenehme Abfahrt an der Etsch entlang. Auf flachen Wegen radelst du nun an malerischen Obstwiesen und Biotopen vorbei durch das Etschtal bis ins Etappenziel Schlanders. Hier hast du gute Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten und es gibt einen Bahnhof, falls du auf den Zug umsteigen möchtest.

  • Mittelschwer
    03:45
    64,3 km
    17,2 km/h
    300 m
    780 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Von Schlanders geht es auf der Via Claudia Augusta heute kontinuierlich bergab. Unterwegs kannst du somit die unglaublich schöne Landschaft entspannt auf dich wirken lassen.

    Gleich zu Beginn radelst du am Schloss Kastelbell vorbei, das eindrucksvoll auf einem hohen Felsen umgeben von Weinbergen thront. Danach geht es weiter durch das Etschtal, das von majestätischen Bergen gesäumt wird. Nach etwa der Hälfte der Etappe hast du kurz vor Meran von der Höhe aus einen wunderschönen Blick auf die Stadt, die dir in diesem Moment zu Füßen liegt. Danach folgt eine schwungvolle Abfahrt.

    In Meran bietet sich eine Pause an. Bei einem Bummel durch die Stadt, kommst du an vielen Cafés und Restaurants vorbei, die zum Einkehren einladen. Frisch gestärkt geht es auf flacher Strecke an malerischen Apfelplantagen vorbei weiter ins Etappenziel Bozen. Hier bieten sich dir alle Vorzüge einer Stadt. Neben zahlreichen Unterkünften zum Übernachten hast du in der Hauptstadt Südtirols auch Anschluss an Züge des Regional- sowie des nationalen und internationalen Fernverkehrs.

  • Mittelschwer
    04:08
    72,3 km
    17,5 km/h
    160 m
    210 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute auf der neunten Etappe geht es auf weitgehend flacher Strecke von Bozen nach Trento, wo sich die Via Claudia Augusta gabelt.

    Gleich zu Beginn der Tour kommst du an Schloss Sigmundskorn vorbei, einer eindrucksvollen mittelalterlichen Festung, die bei Bozen hoch über der Etsch auf einem steilen Felsen steht. In der Burg befindet sich übrigens eins der sechs Bergmuseen von Reinhold Messner. Auf dem gut ausgebauten Radweg radelst du dann weiter Richtung Süden durch malerische Obstplantagen und oft direkt am Ufer der Etsch entlang. Auf diesen Abschnitten kannst du die Aussicht auf den Fluss genießen, der sich durch das von Bergen gesäumte Tal schlängelt. Für die kleinen und großen Pausen zwischendurch gibt es am Radweg hin und wieder Brunnen, an denen du die Wasserflasche auffüllen kannst, und kleine Orte, die zum Einkehren einladen.

    Im von Bergen umgebenen Etappenziel Trento gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten und einen Bahnhof, falls du mit dem Zug weiterfahren möchtest. Hier teilt sich auch die Via Claudia Augusta in zwei Routen. Wenn du weiterfahren möchtest, kannst du entweder nochmal so richtig durch die Berge nach Altino bei Venedig fahren (Variante a) oder du radelst gemütlich weiter durch das Etschtal über Verona an den Po (Variante b).

  • Schwer
    03:47
    47,7 km
    12,6 km/h
    1 010 m
    810 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    In Trento verlässt du das Etschtal Richtung Osten und fährst wieder in die Berge. Sie sind zwar nicht so hoch wie die Alpen weiter nördlich, trotzdem ist das Höhenprofil abwechslungsreich und es kommen einige Höhenmeter zusammen.

    Vor den Toren Trentos kletterst du sofort in die Fleimstaler Alpen. Auf diesem ersten Anstieg überwindest du die meisten Höhenmeter am Stück, danach geht es moderat auf der Höhe weiter. Hier kommst du durch viele kleine Orte und Dörfer, die sich sowohl für eine kurze Pause als auch eine längere Rast anbieten. Selbst Übernachtungsmöglichkeiten gibt es, falls du die Etappe verkürzen möchtest.

    Auf etwa halber Strecke radelst du abwechselnd durch Weinanbaugebiete und erfrischend schattigen Wald. Auf den Lichtungen eröffnet sich dir ein wunderschöner Blick über den Lago di Levico, der dir im Tal zu Füßen liegt. Hier ist auch der höchste Punkt der Etappe erreicht und nach einer entspannenden Abfahrt geht es auf relativ flacher Strecke bis ins Etappenziel Borgo. Der charmante Ort am Brenta verzaubert vor allem mit seiner Altstadt, die direkt am Fluss gebaut ist.

  • Schwer
    05:16
    70,4 km
    13,4 km/h
    1 690 m
    1 800 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Borgo geht es heute noch weiter hinauf von den Fleimstaler Alpen in die Dolomiten. Gleich zwei große Anstiege warten auf der elften Etappe der Via Claudia Augusta auf dich. Gekrönt werden diese von einem spektakulären Bergpanorama.

    Die ersten paar Kilometer hinter Borgo sind noch flach, danach beginnt die erste Kletterpartie. Über den Forcella-Pass, der auf 910 Meter Höhe liegt, geht es nach Castello Tesino. In der kleinen Berggemeinde kannst du gute eine Pause einlegen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier auch, darunter einen Campingplatz. Nachdem du dich in dem Ort ausgeruht und gestärkt hast, wartet eine kurvenreiche Abfahrt auf dich.

    Vorbei an schöner Wald- und Wiesenlandschaft radelst du durch die faszinierende Bergwelt, passierst kleine Orte und kommst hin und wieder an einem Gasthaus vorbei. Kurz vor Ende der Etappe wartet der zweite große Anstieg auf dich: Du kletterst auf den 1.011 Meter hohen Croce d'Aune-Pass. Einmal oben angekommen kannst du dir auf die Schulter klopfen, die Aussicht und den Moment genießen und dich auf die kommende fast 14 Kilometer lange Abfahrt freuen, auf der du dich bis ins Etappenziel Feltre rollen lassen kannst.

  • Schwer
    04:26
    61,7 km
    13,9 km/h
    1 170 m
    1 310 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zwölfte Etappe der Via Claudia Augusta führt dich heute noch einmal über allerfeinste Bergstraßen, die durch die eindrucksvolle Kulisse der Südlichen Karnischen Alpen führen.

    Zu Beginn zeigt sich die Etappe aber von ihrer gemütlichen Seite. Du radelst durch idyllische Wald- und Wiesenlandschaft und kommst durch charmante kleine Orte und Dörfer. Auf halber Strecke erreichst du den Polden und überquerst ihn an einer Talsperre. Unterhalb des Staudamms kannst du dich im Wasser des Flusses erfrischen oder im entspannten Biergarten am Ufer Pause machen.

    Nachdem du Kräfte getankt hast, geht es auf die zweite Hälfte der Etappe, die den größten Anstieg des Tages für dich parat hat: Es geht über den 910 Meter hohen Praderadego-Pass. Oben angekommen kannst du dir ruhig eine Pause gönnen und in einem der beiden Restaurants etwas essen. Danach bist du bereit für das absolute Highlight des Tages: die Abfahrt. Sie führt dich auf engen Serpentinen ins Tal, vorbei an steilen Felswänden und grandiosen Aussichtspunkten – bleibende Eindrücke, die dich bis ins Etappenziel Pieve di Soligo beflügeln.

  • Schwer
    05:19
    81,6 km
    15,3 km/h
    250 m
    380 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Heute steht die letzte Etappe der Via Claudia Augusta an, die dich zum Endpunkt nach Altino an der Adria bringt.

    Gleich am Anfang darfst du nochmal ordentlich in die Pedale treten und einen kleinen Anstieg hochradeln, der dich durch idyllische Waldstücke und saftig grüne Wiesen führt. Sobald du den Aufstieg gemeistert hast, folgt eine rasante Abfahrt, die dich am beeindruckenden Castello di Susegana und malerischen Weinbergen vorbeibringt. Schließlich wird es flacher und du radelst immer leicht bergab durch schöne Felder und Obstplantagen.

    Auf etwa halber Strecke passierst du die hübsche Stadt Treviso, die mit ihren zahlreichen Kanälen verzaubert. Hier lohnt sich ein Bummel durch die Altstadt. Von Treviso führt dich der Radweg dann an den Fluss Sile, wo du eine Weile am Wasser entlangradelst, bis dich die Via Claudia Augusta schließlich schnurgerade über die Felder führt, eine kleine Schleife am Santa Maria-Kanal zieht und dich zum antiken Altino bringt. Hier endet die alte Römerstraße Via Claudia Augusta, der du von Deutschland aus über die Alpen gefolgt bist. Zum Abschluss der aufregenden Fahrradtour kannst du die Ausgrabungen und Ausstellungsstücke rund um Altino besichtigen.

    Um deine Reise von hier fortzusetzen, kannst du zum Bahnhof in Quarto d'Altino radeln oder direkt zum nahegelegenen Flughafen von Venedig.

  • Mittelschwer
    03:25
    59,8 km
    17,5 km/h
    110 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Trento aus fährst du gemütlich weiter Richtung Süden. Fast die gesamte Strecke der heutigen Etappe ist leicht abschüssig, sodass du es auf vielen Abschnitten einfach rollen lassen und die schöne Landschaft genießen kannst.

    Gleich von Anfang an radelst du an der Etsch entlang. Der Fluss geleitet dich aus Trento hinaus und führt dich durch das malerische Etschtal, das auch hier von eindrucksvollen Bergen gesäumt wird. Den größten Teil der Strecke fährst du direkt am Ufer entlang, was dir ermöglicht, den gut asphaltierten Etschtalradweg und den Blick auf den Fluss zu genießen. Neben charmanten Örtchen passierst du heute vor allem auch viele Weinplantagen, die sich durch das Tal bis zum Fuße der Hügel ziehen.

    Kurz bevor sich das Etschtal weitet, erreichst du das Etappenziel, den kleinen Ort Rivalta. Hier gibt es einige Herbergen und Restaurants. Im benachbarten Peri findest du ebenfalls Einkehrmöglichkeiten sowie einen Bahnhof, falls du mit dem Zug weiterfahren möchtest.

  • Mittelschwer
    02:54
    48,2 km
    16,6 km/h
    340 m
    390 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der elften Etappe der Via Claudia Augusta kannst du heute noch einmal das schöne Etschtal auf dem Weg nach Verona genießen.

    Die ersten Kilometer radelst du durch das schmale, eingeschnittene Etschtal. Noch einmal kannst du die wunderschöne Bergkulisse auf dich wirken lassen, die die Etsch so einzigartig in Szene setzt. Auch die malerischen Weinreben am Wegesrand begleiten dich auf diesem Abschnitt. Nach dem ersten Viertel verlässt du das Tal und trittst einmal kräftig in die Pedale, um auf die Höhe zu gelangen. Oben angekommen, eröffnet sich dir ein grandioser Ausblick auf das Etschtal, das dir nun zu Füßen liegt.

    Eine rasante Abfahrt schließt den kleinen Abstecher in die Berge ab. Zurück im Etschtal hat sich die Landschaft geändert: Das Tal ist nun weit geöffnet, die Berge liegen hinter dir und zu deiner Rechten ist der Gardasee nur einen Katzensprung entfernt. Zwischen Etsch und dem Biffis-Kanal radelst du an Feldern und Plantagen vorbei bis ins Etappenziel Verona.

  • Mittelschwer
    04:50
    77,1 km
    16,0 km/h
    170 m
    220 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Heute steht die letzte Etappe auf der Via Claudia Augusta an, die dich zum Ende der alten Römerstraße an den Po bringt.

    Auf dem Weg aus Verona warten ein paar kleine Anstiege auf dich. Bei dem Ort Custoza hast du den höchsten Punkt der Etappe erreicht und ab jetzt geht es nur noch bergab. Nachdem du eine schwungvolle Abfahrt genossen hast und dich ein paar Kilometer hast rollen lassen, lohnt es sich, in Villafranca di Verona zu bremsen und eine Pause einzulegen. Hier kannst du dir einen Espresso in einem der Cafés gönnen und das Schloss der Stadt ansehen, das im Sommer als Kulisse für große Rockkonzerte dient. Im Anschluss geht es weiter, immer leicht bergab, durch eine ländliche Gegend mit weiten Felder, Wiesen und üppigen Plantagen, bis du schließlich den Po erreichst.

    Hier an einer Flussschleife liegt der Ort Ostiglia, in dem die Via Claudia Augusta endet und somit auch deine Fahrradtour. Während du deinen Blick über den Fluss schweifen lässt, kannst du deine Reise mit dem Fahrrad über die Alpen noch einmal Revue passieren lassen und dir überlegen, wie die alten Römer diese Reise damals wohl gemeistert haben. Sobald du in Ostiglia alles gesehen und dich vom Po verabschiedet hast, kannst du vom Bahnhof des Ortes den Zug nehmen, der dich zum Beispiel zurück nach Verona bringt.

Collection Statistik

  • Touren
    16
  • Distanz
    959 km
  • Zeit
    64:44 Std
  • Höhenmeter
    8 550 m

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