© TVB Wilder Kaiser | Fotograf: Daniel Reiter | Peter von Felbert

Von Hütte zu Hütte in den Bergen des Wilden Kaisers

Wander-Collection von
WILDER KAISER

Dramatisch und malerisch zugleich erhebt sich zwischen dem Inntal und den Kitzbüheler Alpen ein kompakter Gebirgsstock von ausgesuchter Schönheit: der Wilde Kaiser. Während die steilen Kalksteingipfel vor allem das Ziel erfahrener Bergsteiger sind, bietet der Wilde Kaiser auch die perfekte Kulisse für aussichtsreiche Hüttentouren. Die berühmteste Hüttentour ist die Kaiserkrone, auf der du in fünf Tagen den gesamten Wilden Kaiser umrundest. Wenn du weniger Zeit hast, kannst du auf der Drei-Tages-Hüttenwanderung die herrliche Natur des Kaisergebirges auch an einem langen Wochenende kennenlernen.

Im Gegensatz zu den technisch herausfordernden Gipfeltouren eignet sich die Kaiserkrone gut für gelegentliche Bergwanderer – eine gute Ausdauer und Trittsicherheit sind aber trotzdem Voraussetzung. Bringst du die mit, dann wirst du auf der Kaiserkrone ein Bergwandererlebnis der Extraklasse genießen. Da das Kaisergebirge unter Naturschutz steht und keine Seilbahn hinauf in die Berge führt, kannst du dich schon mal auf unberührte Alpennatur freuen – der Ausblick auf die schroffen Gipfel des Wilden Kaisers begleitet dich ohnehin auf Schritt und Tritt. Dank weiterer Hütten entlang des Weges, verschiedener Abstiegsrouten und Busanschlüssen in Gasteig und am Hintersteiner See kannst du die Kaiserkrone auch ganz auf deine persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Alternativ schaust du dir einfach direkt unsere Drei-Tages-Hüttenwanderung an. Die folgt am ersten und zweiten Tag der regulären Route der Kaiserkrone und führt dich durch herrliche Berglandschaften und vor allem zum glasklaren Hintersteiner See. Von dort aus wanderst du die dritte Etappe oberhalb vom See entlang und durch die Rehbachklamm hinab nach Scheffau.

Unser Tipp: Vom 29. Juni bis zum 6 Juli ist am Wilden Kaiser die Bergsportwoche! Auf dem Programm stehen eine spektakuläre Klettersteigbegehung, eine Mountainbike-Tour mit kombiniertem Berglauf, natürlich eine erlebnisreiche Bergtour, ein Tag am Kletterfelsen und ein spritziger Canyoningtrip. Alle Programmpunkte kannst du individuell zusammenstellen und somit deine ganz persönliche Bergsportwoche erleben. Das Drei-Tages-Paket bekommst du bereits ab 99 Euro – hinzu kommen nur noch deine Übernachtungskosten. Hier findest du alle Infos: wilderkaiser.info/bergsportwoche.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    04:17
    8,16 km
    1,9 km/h
    1 040 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit dieser Etappe beginnt deine aussichtsreiche Umrundung des berühmten Kaisergebirges. Von Going aus führt dich die Route auf Forstwegen und Steigen an Almen vorbei und hinauf zur Gruttenhütte. Neben herrlichen Aussichten auf die Bergwelt des Wilden Kaisers erwartet dich auf dieser Etappe vor allem das Klamml – eine spannende Felskluft, die auf der Wanderung zur Gruttenhütte durchquert wird.Startpunkt deiner Tour ist der Wanderparkplatz in Hüttling, einem Ortsteil von Going. Von hier aus folgst du einem breiten Forstweg hinauf zur Jausenstation Graspoint Niederalm. Hier wird der Wald langsam lichter und die Ausblicke entsprechend immer eindrucksvoller. Nach rund eineinhalb Stunden zweigt ein schmaler Wanderweg nach rechts zum Stiegenbachwasserfall ab. Wenn du magst, kannst du einen Abstecher zum Wasserfall machen, bevor du deine Wanderung fortsetzt.Nur wenig später lässt du den Bergwald vollends hinter dir. Auf weiten Bergwiesen triffst du auf den Wilden-Kaiser-Steig. Zunächst sanft bergauf, dann sich bergab windend, führt dich der Wanderweg zur Gaudeamushütte. Jetzt hast du bereits einen Großteil der Strecke geschafft und kannst erstmal bei einer Jause den tollen Panoramablick genießen.Von der Gaudeamushütte wanderst du dann auf einem mit Drahtseilen versicherten Steig durchs Klamml zur Gruttenhütte. Metallstufen und Leitern sorgen auf diesem Abschnitt für ein wenig Nervenkitzel – Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier unerlässlich. Nach dieser aufregenden Passage erreichst du die Gruttenhütte, dein heutiges Etappenziel.Anreise: Der Wanderparkplatz in Hüttling ist nur für Kurzparker, daher stellst du dein Auto am besten am kostenlosen Parkplatz neben der Feuerwehr in Going ab. Von hier ist es ein rund einstündiger Fußmarsch bis zum Startpunkt. Alternativ fährst du mit dem kostenlosen Wanderbus „KaiserJet” bis zum Badesee Going. Von hier sind es nur rund 30 Minuten zu Fuß.

  • Schwer
    04:30
    13,4 km
    3,0 km/h
    190 m
    860 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach dem fordernden Aufstieg der ersten Etappe, kannst du es am zweiten Tag ein wenig ruhiger angehen lassen. Auf dem Programm stehen nur knapp 200 Höhenmeter im Aufstieg und zugleich über 800 Höhenmeter im Abstieg – eine schöne Abwechslung für deine Waden. Auf der Strecke erwarten dich urige Almen und vor allem der Hintersteiner See. An heißen Tagen kannst du dich schon mal auf einen Sprung ins glasklare Wasser freuen.Frisch ausgeruht genießt du bei herrlicher Aussicht dein Frühstück, danach verlässt du die gemütliche Gruttenhütte. Bei schöner Aussicht auf die schroffen Gipfel des Kaisergebirges durchquerst du lichte Bergwälder, querst Geröllfelder und schaust friedlichen Kühen beim Grasen zu. Der Weg führt sanft bergab und wie im Fluge erreichst du die Kaiser-Hochalm. Die ist nur selten bewirtschaftet, aber zum Glück ist die Steiner-Hochalm nur eine kurze Strecke entfernt.Wenn du Glück hast, kannst du hier bei einem kühlen Getränk den Harfenklängen des Wirtes lauschen. Bei schönem Wetter sitzt er auf der Terrasse und lässt alte Volksweisen erklingen – ein herrliches Erlebnis. Auf einem bequemen Wanderweg, beschildert mit der Nummer 821, geht es danach hinab nach Hinterstein. Schon beim Abstieg kannst du immer wieder mal einen Blick auf den glitzernden See werfen.An dessen Ufer angekommen, locken Cafés und Gasthäuser zu einer Rast. Frisch gestärkt wanderst du am Südufer entlang bis nach Hagenhof, wo sich gleich mehrere Pensionen als Übernachtungsmöglichkeit eignen.

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  • Schwer
    07:05
    15,3 km
    2,2 km/h
    1 380 m
    760 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die dritte Etappe der Kaiserkrone hat es in sich: In zwei langen Anstiegen kommen stolze 1.400 Höhenmeter zusammen. Dafür geht es mitten hinein ins Naturschutzgebiet Kaisergebirge und du wirst mit wirklich einzigartigen Ausblicken belohnt. Unterwegs passierst du mehrere Almen und Berghütten und so kannst du dir für diese Etappe einfach mehrere Pausen einplanen – so kannst du die Natur ohnehin viel besser genießen.Von deiner Pension am Westufer des Hintersteiner Sees steigst du zunächst auf einem Forstweg und dann auf einem Wiesenpfad hinauf zur Waller Alm. Gönn dir hier auf der Alm oder in der Stöfflhütte ruhig eine kurze Pause, denn gleich darauf wird es noch einmal steil. Durch den lichten Bergwald geht es hinauf zum Hocheck, einem aussichtsreichen Bergsattel am Nordhang des Scheffauers.Nach diesem ersten langen Anstieg schlängelt sich die Etappe erstmal wieder sanft bergab – eine echte Wohltat. Auf weiten Wiesen geht es vorbei an der urigen Kaindlhütte und weiter bis zum Bettlersteig. Dieser führt als schmaler Wanderweg durch steilen Bergwald hinab ins Kaiserbachtal und damit zum Anton-Karg-Haus.Nun folgt der letzte und steilste Anstieg hinauf zum Stripsenjoch. Während du auf dem beschilderten Wanderweg 801 bergauf steigst, ragen über dir bereits die Felswände vom Ellmauer Halt und der Hinteren Karlsspitze majestätisch in den Himmel. Doch dieser Anblick ist kein Vergleich zum Bergpanorama am Stripsenjoch. Am höchsten Punkt der Etappe angelangt, wird es dir die Sprache verschlagen: Unter dir geht es steil hinab ins Kaiserbachtal und zu beiden Seiten ragen die grauen Gipfel des Wilden Kaisers empor. Mitten auf dem schmalen Bergsattel selbst thront auch das Stripsenjochhaus, dein heutiges Etappenziel.

  • Schwer
    06:11
    16,3 km
    2,6 km/h
    500 m
    1 300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Schon beim Frühstück auf der Terrasse des Stripsenjochhauses hast du einen fantastischen Ausblick und auch bei der anschließenden Gratwanderung über Stripsenkopf, Feldberg und Schneebichl begleitet dich ein herrliches Panorama. Auch wenn Gratwanderung zunächst ziemlich abenteuerlich klingt, sind die Wege über den Bergrücken gut ausgebaut und für jeden Bergwanderer zu meistern. Die größere Herausforderung dieser Etappe ist vielmehr der lange Abstieg ins Tal – plane dir einfach ein paar Pausen ein, dann kommst du gut gelaunt am Ziel an.Vom Stripsenjochhaus geht es zu Beginn des Tages zum Tavonarokreuz und dann auf dem Wanderweg 825 hoch über den Felswänden hinauf auf den Gipfelgrat. Hier zweigt ein Wanderweg nach links zum Stripsenkopf ab – der kurze Abstecher lohnt sich, denn es erwartet dich nochmal ein toller Ausblick auf das Stripsenjochhaus.Nun geht es aber endlich hinaus auf den breiten Gipfelgrat. Auf gut markierten Wegen wanderst du hoch über dem Kaiserbachtal. Auf der gegenüberliegenden Seite des tiefen Tals präsentieren sich dir die Gipfel des Wilden Kaisers von ihrer besten Seite. Im sanften bergab wanderst du über offene Wiesen und durch lichte Waldstücke bis zum Schneebichl.Wenig später triffst du auf eine ruhige Forststraße, der du auf einigen Kehren hinab zum Kaiserbach folgst. Am Bach entlang wanderst du aus dem gleichnamigen Tal heraus und folgst unserer Route im Anschluss hinein ins Tal des Engetbachs. Über flache, breite Wanderwege gelangst du durch das ruhige Tal zum Örtchen Gasteig, dem Ziel der vierten Etappe. Wenn du nur vier Tage unterwegs sein möchtest, kannst du hier übrigens auch in den Bus springen und über Kitzbühel zurück nach Going fahren.Tipp: Auf dieser Etappe findest du entlang des Weges keine Einkehrmöglichkeiten. Pack dir also genug Proviant ein oder frage am Morgen die Hüttenwirte nach einem Lunchpaket.

  • Schwer
    04:49
    11,4 km
    2,4 km/h
    760 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit der fünften und letzten Etappe der Kaiserkrone schließt du schließlich deine Umrundung des Wilden Kaisers ab. Auf deiner Abschiedswanderung zeigt sich das Gebirge nochmal von seiner allerschönsten Seite: Du wanderst über weite Bergwiesen, blickst hinauf zu den Gipfeln des Kaisergebirges und genießt die Aussicht auf die gegenüberliegenden Kitzbüheler Alpen.Die Tour beginnt in dem beschaulichen Weiler Gasteig. Von dort aus wanderst du auf einem ruhigen Schotterfahrweg hinauf zur Jausenstation Bacheralm und über offene Bergweiden weiter zum Ursulablick. Dieser Aussichtspunkt thront hoch über einer schroffen Felswand und verwöhnt dich mit herrlichen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt.Auf einem zum Teil mit Drahtseilen und Metalltritten versicherten Steig geht es weiter hinauf zum Gscheuerkopf. Weniger schwierig wanderst du Anschluss auf weichen Waldwegen weiter. Bald öffnet sich der Wald und du passierst die nicht bewirtschafteten, aber romantisch gelegenen Almen Kaiser Niederalm, Einödalm und Granderalm.Bei der ebenfalls nicht bewirtschafteten Graspoint Hochalm zweigt schließlich der Wanderweg 817 ab, den du bereits von deinem ersten Wandertag kennst. Nach einer kurzen Waldpassage taucht unter dir bereits die Jausenstation Graspoint Niederalm auf – ein guter Zeitpunkt für eine letzte Pause. Von hier aus bringt dich ein Schotterfahrweg wieder hinab zum Wanderparkplatz Hüttling, dem Ausgangspunkt deiner Fünftageswanderung. Wenn du dich jetzt nochmal umdrehst und zu den schroffen Gipfeln des Wilden Kaisers hinaufblickst, dann erinnerst du dich an die schönsten Momente und aufregendsten Orte deiner Wanderung.

  • Schwer
    04:20
    8,26 km
    1,9 km/h
    1 060 m
    280 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die erste Etappe der Drei-Tages-Hüttenwanderung führt von Hüttling, einem Ortsteil von Going, über herrliche Almwiesen am Südhang des Wilden Kaisers entlang. Bei jedem Schritt ragen über dir die schroffen, majestätischen Felswände des Kaisergebirges auf. Ein echter Höhepunkt der Wanderung ist die Felskluft Klamml – der Wanderweg führt mitten hindurch. Unterwegs laden gleich mehrere Almhütten zu gemütlichen Pause, bevor du schließlich das Etappenziel Gruttenhütte erreichst.Von Hüttling aus führt dich der beschilderte Forstweg 817 durch den Wald hinauf zur Jausenstation Graspoint-Niederalm – wenn du noch nicht gefrühstückt hast, ist hier der perfekte Zeitpunkt. Hier wandelt sich der Wanderweg 817 von einem Forstweg zu einem Waldpfad und schlängelt sich immer weiter empor, bis du oberhalb vom Stiegenbachwasserfall auf den Wilden-Kaiser-Steig triffst.Über Wiesen und direkt unterhalb der schroffen Gipfel wanderst du ohne größere Höhenunterschiede bei herrlicher Aussicht bis zur Gaudeamus Hütte. Hier hast du weit über die Hälfte der Strecke geschafft und daher hast du dir eine Pause redlich verdient. Frisch gestärkt kann es dann mit dem Klammlweg weitergehen.Der Wanderweg führt bei dramatischer Kulisse mitten durch eine steile felsige Kluft – über Stufen, Tritte und entlang von Drahtseilversicherungen steigst du hinauf in Richtung Gruttenhütte. Zu jeder Jahreszeit sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Pflicht – nach Regen ist eine Extraportion Vorsicht geboten. Auch wenn der Klammlweg der forderndste Teil der Etappe ist, die Aussichten und der Nervenkitzel sind jeden Schritt wert. Gleich am Ende der Klamml erwartet dich dann auch die gemütliche Gruttenhütte mit ihrer sensationellen Panoramaterrasse.Anreise: Der Wanderparkplatz in Hüttling ist nur für Kurzparker, daher stellst du dein Auto am besten am kostenlosen Parkplatz neben der Feuerwehr in Going ab. Von hier ist es ein rund einstündiger Fußmarsch bis zum Startpunkt. Alternativ fährst du mit dem kostenlosen Wanderbus „KaiserJet” bis zum Badesee Going. Von hier sind es nur rund 30 Minuten zu Fuß.

  • Schwer
    04:34
    13,5 km
    3,0 km/h
    180 m
    870 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit überschaubaren 180 Höhenmetern im Aufstieg präsentiert sich die zweite Etappe der Drei-Tages-Hüttenwanderung als echte Genusstour – und das in jeder Hinsicht. Morgens ein herrlicher Sonnenaufgang an der Gruttenhütte, danach geht es bequem über weite Wiesen an urigen Almen vorbei und zuletzt führt dich der Seespitzpfad um den glitzernden Hintersteiner See herum.Nach deinem Bergsteigerfrühstück auf der Gruttenhütte machst du dich gestärkt und ausgeruht auf den Weg. Zunächst folgst du für einige Meter einem breiten Fahrweg, bis der bereits bekannte Kaisersteig von der Schotterpiste abzweigt. Der schöne Bergwanderweg führt dich durch lichte Bergwälder und über weite Wiesen – die Kulisse der mächtigen Felswände des Wilden Kaisers begleitet dich ohnehin auf Schritt und Tritt.Im sanften Bergab erreichst du nach rund sechs Kilometern die Kaiser-Hochalm, die allerdings nur sporadisch bewirtschaftet wird. Auch wenn es hier nichts zu essen gibt, sind die uralten Holzhütten aber ein schöner Ort für eine Pause und ein Erinnerungsfoto wert. Wenig später kommst du zur Steiner-Hochalm, auf der du immerhin kalte Getränke und ein Glas frische Buttermilch bekommst.Nach einer Rast folgst du dem beschilderten Wanderweg 821 hinab nach Hinterstein. Hier wanderst du durch dichte Wälder, doch an mehreren Stellen kannst du einen ersten Blick auf den malerischen Hintersteiner See werfen. Am Ufer des Sees angekommen, kannst du dich im Café Seestüberl auch endlich mit einer zünftigen Jause verwöhnen. Danach geht es auf dem urigen Seespitzpfad am Südufer des Sees entlang zur Pension Hagenhof, dem heutigen Etappenziel.

  • Mittelschwer
    04:11
    11,7 km
    2,8 km/h
    470 m
    650 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die dritte Etappe bildet den krönenden Abschluss deiner Hüttenwanderung am Wilden Kaiser. Vom Hintersteiner See geht es noch einmal hoch hinaus zur Stöfflhütte und von dort im sanften Auf und Ab über den Jägersteig. Der führt dich durch naturbelassene Wälder und an schönen Aussichtspunkten entlang zur Rehbachklamm. Auf einem wurzeligen Pfad geht es schließlich am Rehbach entlang durch die romantische Klamm bis nach Scheffau, dem Ziel deiner Tour.Startpunkt der Wanderung ist der Scheffauer Ortsteil Hagenhof. Von hier aus wanderst du auf einem breiten Forstweg bergauf, bis du auf die Bergweiden der Walleralm triffst. Bei schöner Aussicht geht es noch ein Stück weiter und schon erreichst du die Stöfflhütte und den benachbarten Berggasthof Walleralm – ein guter Zeitpunkt für eine Stärkung.Nun führt dich der beschilderte Jägersteig in Richtung Steiner Hochalm. Der schmale Wanderpfad verläuft direkt unterhalb der Felswände des Scheffauers durch romantischen Bergwald. An verschiedenen Stellen genießt du herrliche Ausblicke auf die Gipfel des Wilden Kaisers, den tief unter dir liegenden Hintersteiner See und die umliegende Bergwelt des Söllandls.Am Ende des Jägersteigs kommst du an der Steiner Hochalm aus. Von hier aus schlängelt sich die Tour über Wiesen bergab zur Hinterschiesslinger Alm und weiter zur Rehbachklamm. Im Schatten der Bäume geht es auf wurzeligen Pfaden, über Treppen und Brücken am Bach entlang bis zum Etappenziel Scheffau. Nachdem du ein wenig durch den Ort geschlendert bist, kannst du mit dem kostenlosen Wanderbus „KaiserJet” wieder zurück zum Ausgangspunkt in Going fahren.

Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    98 km
  • Zeit
    39:58 Std
  • Höhenmeter
    5 570 m

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